Ziel und Thema des Wettbewerbs

Ziel

Der Wettbewerb diente dazu, hervorragende kommunale Aktivitäten zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort zu initiieren, zu identifizieren, zu prämieren sowie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Damit sollte zur Nachahmung guter Praxis angeregt werden.

Thema

Es geht um die Aufgabe, das Zusammenleben für beide Seiten – die dauerhaft bleibenden Zuwanderer und die Bevölkerung vor Ort – erfolgreich zu gestalten. Diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung stellt sich vor allem den Kommunen. Sie sind die Orte der Aufnahme und der Integration und erste Ansprechpartner für alle praktischen Fragen der Integration und der Unterstützung dieses Prozesses durch die Bevölkerung. Maßnahmen zur Förderung von gesellschaftlichem Zusammenhalt und Integration müssen lokal ansetzen, dort, wo das Zusammenleben von Menschen stattfindet. Die mögliche Bandbreite integrationsbezogener Aktivitäten – nicht nur für Zuwanderer, sondern für alle – ist groß. Sie reicht von gesamtstädtischen Strategien über quartiersbezogene Konzepte bis hin zu einzelnen Projekten und Maßnahmen, die für das Zusammenleben und die jeweilige Integrationsarbeit zentral sind.

Teilnehmerkreis

Alle deutschen Städte, Gemeinden und Kreise waren zur Teilnahme eingeladen. Teilnahmeberechtigt waren außerdem Kommunalverbände und die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Integrationsaktivitäten Dritter (z. B. von Wohlfahrtsverbänden, Schulen, Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Sportvereinen, Migrantenselbstorganisationen) konnten lediglich als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.