Weissach im Tal/ Rems Murr Kreis

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Weissach im Tal/ Rems Murr Kreis
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Baden-Württemberg
Einreichende Dienststelle: 
Integrationsmanagement
Ansprechpartner/in: 
Jennifer Reinert
Straße/Postfach: 
Kirchberg 2-4
PLZ: 
71554
Telefon: 
+49 7191 3531-22
Ort: 
Weissach im Tal
Fax: 
+49 7191 3531-39

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

"Vom Storming zum Norming" - Klare Leitlinien für die Flüchtlingsarbeit

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Normierung von Leitlinien für ehrenamtliche Paten als Hilfe und Orientierung sowohl für Ehrenamtliche als auch für Geflüchtete.

Diese Leitlinien wurden am 5.10.2017 durch einen Gemeinderatsbeschluss in Kraft gesetzt.

Ergänzt werden diese Leitlinien durch Leitlinien für Grundschule und Kindertageseinrichtungen.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

In Anlehnung an das Phasenmodell von Tuckman bei der Gruppen-/Teamentwicklung wird im Folgenden dargelegt, wie anhand klarer kodifizierter Leitlinien das "Zusammenleben Hand in Hand" in Weissach im Tal verbessert wird:

Flüchtlingsarbeit in Weissach im Tal 2014-2017 ("Forming- und Storming-Phase")

Im Frühjahr 2014 zeichnete sich ab, dass die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen zur kommunalen Aufgabe auch auf kleine Kommunen zukommen würde. Aus diesem Grund luden wir (Bürgermeister der Gemeinde Weissach im Tal und die derzeit für den Geschäftsbereich Soziales zuständige Mitarbeiterin) zu einem Treffen für interessierte Ehrenamtliche ein, die dieses Thema begleiten wollten. Aus dieser ersten Besprechung heraus wurde der Arbeitskreis Integration gegründet.

Im August kamen die ersten beiden Flüchtlingsfamilien bei uns in der Kommune an. Schon früh fand sich pro Familie eine Vertrauensperson ("Pate"), die die Kommunikation zum Rathaus und die Organisation der familiären Angelegenheiten übernehmen konnte. Später stellte sich heraus, dass diese Person der Schlüssel zu unserer Kultur und Gesellschaft ist.

Aus dieser Erfahrung heraus warben wir dann gezielt um Helfer als Paten für Geflüchtete.

Diese Paten wurden von Beginn an durch die Flüchtlingsbeauftragte im Rathaus umfassend informiert und hatten durch sie stets einen Ansprechpartner in sämtlichen Lebensfragen.

Die Paten als erste Vertrauensperson vor Ort haben sich um das Ankommen, sich wohlfühlen aber auch um eine geradlinige Integration gekümmert.
Wichtig ist hierbei, dass wir die Integrationsarbeit immer "vom Flüchtling aus" machen - jede Person bringt eine andere Bildung sowie eigene persönliche Erlebnisse und Umstände mit. Kein "Fall" ist gleich, wir arbeiten strukturiert mit dem Potential der Menschen.

Die Heterogenität/Diversität der ehrenamlich Tätigen (Altersspanne ca. 20-70, Berufstätige sowie Rentner, eher konservative sowie liberale Einstellungen etc.) brachte es jedoch mit sich, dass unterschiedliche Ansätze hinsichtlich Prioritätensetzung, persönlichen Motiven, Betreuungsintensität, Unterstützung bei Ämterkontakten, Hilfe zur Selbsthilfe, Nahebringen der lokalen Gepflogenheit sowie Aufzeigen von Grenzen etc. gelebt wurden.

Diese Heterogenität stellt zwar einen wertvollen Schatz an unterschiedlichster Erfahrung dar, führt jedoch immer wieder zu Unsicherheit, Irritationen oder im Einzelfall zu Neid, Missgunst und in Folge zu opportunistischem Verhalten unter den betreuten Personen.

"Norming" der kommunalen Flüchtlingsarbeit zur Sicherstellung einer bestmöglichen Integration vor Ort

Stand 2017/11 sind 28 Paten aktiv in der Flüchtlingsbetreuung tätig. Um hier ein einheitliches Engagement zu erlangen, wurden Leitlinien für notwendig erachtet.

Diese haben wir - ein Team aus der Integrationsbeauftragten des Rathauses, der Sprach- und Kulturmittlerin des Landratsamtes in Funktion einer Ehrenamtlichen vor Ort sowie zwei langjährigen Paten und mit Input der Erfahrung aller weiteren Paten - erstellt.

Am 5.10.2017 wurden die Leitlinien offiziell durch den Gemeinderat einstimmig verabschiedet und werden von jedem ehrenamtlich tätigen Paten schriftlich akzeptiert. Hierdurch werden die Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten der Kommune auf die Integration vor Ort sichergestellt.

Ergänzt werden diese Leitlinien durch Leitlinien für die Grundschulen und Kindergärten. Welche zusammen mit der Schulleiterin bzw. den Leiterinnen der Kindergärten erstellt wurden. Diese sind bereits seit 2016 in Kraft.

Ziel ist hierbei stets eine Integration gemäß der freiheitlich-pluralistischen Grundordnung. Unser Konzept ist nach dem Motto "Hilf es mir selbst zu tun" aufgebaut.

Durch diesen zwischengeschalteten Paten haben die bei uns lebenden Geflüchteten deutlich bessere Chancen auf dem Bildungs- und Arbeitsmarkt.

Ausblick auf die nächsten Jahre: "Performing"

Das Ergebnis hier vor Ort ist, dass wir die extrem negativen Tendenzen Flüchtlingen gegenüber fast vollständig auffangen konnten, indem die Neubürger zielstrebig vor Ort vernetzt werden und auf eigenen Beinen stehen.

Zur bisherigen Evaluation der Leitlinien: Das Feedback auf unser Patensystem ist durchgängig sehr positiv. Schulen, Kindergärten, Arbeitgeber und auch Ärzte begrüßen diese hervorragende Kooperation, bei der Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit an erster Stelle steht und trotz sprachlicher Hürden immer ein Ansprechpartner der ggf. einen Dolmetscher greifbar hat zur Hand ist.

Durch die Verschriftlichung der Leitlinien ist ein Know-How-Transfer auf andere Kommunen ähnlicher Größenordnung relativ leicht möglich.

Aufgrund der lokalen Presse wurden bereits Integrations-Arbeitskreise benachbarter Kommunen auf die Leitlinien aufmerksam. Weissach im Tal ist sehr gerne bereit, seine Erfahrungen auf diesem Wege weiterzugeben.

Erfüllung der Bewertungskriterien

Wir sind der Ansicht, dass der beschriebene Beitrag die Bewertungskriterien wie folgt erfüllt:

  • Einbindung in eine kommunale Gesamtkonzeption mit den Schwerpunkten Integration und Zusammenleben: Sehr stark erfüllt durch den Zweck des Arbeitskreises Integration, Geflüchtete bestmöglich zu integrieren
  • Basierend auf einer Ausgangs- und Bedarfsanalyse: Stark erfüllt, da die Paten-Erfahrungen der letzten 3 Jahre eingeflossen sind
  • Verfolgen festgelegter Ziele: Klare Ausrichtung auf das Überziel "Integration gemäß der freiheitlich-pluralistischen Grundordnung" sowie das Motto "Hilf es mir selbst zu tun"
  • Einsatz von Instrumenten des Qualitätsmanagements und der Evaluation: Sehr stark erfüllt, da alle Paten bei der Erstellung der Leitlinien involviert waren sowie der Gemeinderat als kritische Prüfstufe die Leitlinien einstimmig verabschiedete
  • Verbindlich vereinbarte Vernetzung und Kooperation: Stark erfüllt durch die verpflichtete Kenntnisnahme der Leitlinien durch alle Involvierten
  • Ausnutzung kommunaler Einflussmöglichkeiten auf die Integration: Stark erfüllt, da das kommunale Flüchtlingsmanagement zentraler Akteur im Arbeitskreis Integration ist
  • Nachhaltige Integration in der Kommune: Stark erfüllt, da die Leitlinien zwar die Grundrichtung vorgeben, jedoch viel Freiheit für das Einbringen persönlicher Stärken lassen
  • Verankerung auf kommunalpolitischer Ebene: Sehr stark erfüllt, da einstimmige Verabschiedung durch Gemeinderat
  • Berücksichtigung von Gender- und Diversity-Aspekten: Stark erfüllt, da große Bandbreite von Paten involviert ist sowie auch bei den Betreuten (hinsichtlich Nationalität, Religion, Fluchtursachen etc.) eine breite Palette vorhanden ist
  • Know-How-Transfer in andere Kommunen: Sehr stark erfüllt durch Kodifizierung der Erfahrungen

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Ehrenamtlich Tätige, Geflüchtete und Bürger vor Ort
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Ehrenamtliche aus allen Bevölkerungsschichten im Arbeitskreis Integration unter Leitung der Integrationsmanagerin Schulleiterinnen, Leiterinnen der Kindertageseinrichtungen
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Fremdevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein
C 38a Wenn ja ... Welche?: 
Anfragen hierzu aus mehreren Kommunen, des Landratsamtes, der Caritas laufen derzeit.

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Sprachhelfer für ehrenamtliche Sprachkurse
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Ehemalige LehrerInnen unterrichten Geflüchtete in Sprachkursen. Der Teilnehmerkreis sind Personen, denen keine regulären Sprachkurse durch Bildungsträger möglich sind. Z.B. Mütter mit Kleinkinder unter 3 Jahren (vor Kindergartenbeginn) oder Personen, die noch keine Anerkennung des Asylverfahrens haben und somit keine Kostenübernahme für Sprachkurse erhalten.

Der Unterricht findet 2x wöchentlich für jeweils 1,5 Stunden statt.

Die Betreuung und Findung der Sprachlehrer findet über die Integrationsmanagerin statt. Auch die Kurseinteilung wird zentral über das Rathaus nach Rücksprache mit den Sprachhelfern (Treffen ein Mal pro Quartal) vorgenommen.

Einzelprojekt 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 
Fahrradreparaturwerkstatt
D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 25 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Über die Integrationsmanagerin hat jeder Geflüchtete die Möglichkeit ein gebrauchtes Fahrrad (Sachspenden aus der Bevölkerung) sowie ein Fahrardschloss gegen ein Entgelt in Höhe von 10,- € zu erhalten.

Ein Mal pro Quartal bieten wir für alle Flüchtlinge eine Reparaturwerkstatt an, in der 2 - 3 ehrenamtliche Helfer den Menschen zeigen, wie ein Fahrrad repariert werden kann. Jeder Flüchtling darf hieran teilnehmen und sein Fahrrad in Stand halten.

Anlagen