Rheine

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Rheine
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle: 
Büro des Bürgermeisters - Fachstelle Bürgerengagement
Ansprechpartner/in: 
Siegmar Schridde
Straße/Postfach: 
Klosterstr. 14
PLZ: 
48431
Telefon: 
+49 5971 939-273
Ort: 
Rheine
Fax: 
+49 5971 939-8273

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Jetzt und nicht morgen: Integration strategisch planen - Begegnungen auf allen Ebenen ermöglichen und fördern

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Der Wettbewerbsbeitrag der Stadt Rheine beinhaltet ein strategisches Maßnahmenbündel des Zeitraums 2015 - 2017, welches aufgrund einer kontinuierlichen ganzheitlichen Betrachtungsweise als Grundlage für eine positive Integrationsentwicklung zu sehen ist.

Im Fokus des Maßnahmenbündels stand die zeitnahe vorgenommene Fortschreibung des gesamtstädtischen Migrations- und Integrationskonzeptes im laufenden herausfordernden Geschäftsbetrieb. Die parallele Initiierung eines Bündnisses Flüchtlingsengagement sowie  flankierende Impulsprojekte haben zur Stärkung und Wertschätzung des bürgerschaftlichen Engagements beigetragen und sind als wichtiger Erfolgsfaktor für das zukünftige integrative Zusammenleben zu sehen.

Das Maßnahmenbündel hat darüber hinaus zu einer bis heute anhaltenden positiven – demokratiefördernden – Grundstimmung in der Stadtgesellschaft geführt und beinhaltete:

Stadtweite Willkommensplakataktion  |  Bündnis Flüchtlingsengagement  |  Ganzheitliches  verwaltungsinternes Integrationsmanagement  |  Fortschreibung Migrations- und Integrationskonzept  |  Stadtteilwettbewerb „Gemeinsam Zukunft gestalten“  |  Interkulturelle Begegnungen  |  Themenheft „Flucht und Migration in Rheine“

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangslage

Auch für die Stadt Rheine war das Jahr 2015 geprägt von der Zuwanderung schutzbedürftiger Menschen. Zum Jahresende waren über 900 Geflüchtete in städtischen Wohnungen und Übergangseinrichtungen untergebracht. Darüber hinaus knapp 500 Menschen in einer ehemaligen Kaserne, einer zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes des Landes NRW.

Verbunden war diese Situation mit den bekannten enormen Herausforderungen, allen voran die Schaffung von Wohnraum, verbunden mit dem Führen eines offenen Dialogs mit der Bürgerschaft. Begleitet wurde dies von einer eindrucksvollen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, die sich über Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden, Vereinen oder privaten Initiativen entschlossen hatte, den Neuankömmlingen ein Willkommen zu bereiten.

Verwaltungsintern wurde den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung getragen, indem 2016 in kurzer Zeit die Organisationsstruktur innerhalb des Rathauses angepasst wurde, hin zu einem ganzheitlichen Integrationsmanagement. Neben der Bewältigung der Alltagsschwierigkeiten und den Veränderungen der Verwaltungsstrukturen mit seinen personellen Herausforderungen, galt der Blick parallel aber auch schon der Zukunft: Wie kann die Integration in Rheine gelingen?

In einem nur knapp 10-monatigen Prozess von August 2016 bis zur Verabschiedung durch den Rat der Stadt Rheine im Mai 2017 wurden in einem umfangreichen Beteiligungsprozess die zukünftigen Weichen der Integration gestellt. Die Stadt hat sich gefreut, dass das Ergebnis seitens des Landes NRW als gelungenes Beispiel kommunaler Verantwortungsbereitschaft und als wichtiger Beitrag zur Integrationsdebatte bewertet worden ist.

Das im Folgenden schriftlich dargestellte Maßnahmenbündel ist der Bewerbung auch als Übersichtsgrafik beigefügt:

Rheine sagt Willkommen

Mit Hochdruck haben von Beginn des Zuwanderungsstroms zahlreiche Mitarbeiter der Stadt Rheine, private Unternehmen, verschiedene Initiativen und viele Ehrenamtliche daran mitgewirkt, die Flüchtlinge in Rheine bestmöglich unterzubringen und zu betreuen. An dieses große Engagement anknüpfend ist eine Willkommensaktion für die Flüchtlinge in Rheine ins Leben gerufen worden, die von der Fa. concept X – Strategische Kommunikation GmbH initiiert und mit Unterstützung der Stadtverwaltung Rheine (Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft  für Rheine mbH) koordiniert wurde.

Mit der Plakat- und Banneraktion im öffentlichen Raum wurde ein sichtbares Zeichen gesetzt, dass die Stadt Rheine Menschen in Not Willkommen heißt und sich der Verantwortung dieser großen Aufgabe stellt, so das Ziel der damaligen Aktion.

Migrations- und Integrationskonzept

(ausführlicher in der Broschüre als Anlage)

In dem beschriebenen engen Zeitfenster wurden die folgenden Meilensteine bestritten:

  • Bestandsaufnahme
  • Entwicklung einer Kommunikations- und Steuerungsstruktur
  • Entwicklung eines gemeinsamen Integrationsverständnisses
  • Definition von Handlungsfeldern, Zielen und Maßnahmen
  • Beschlussfassung durch den Rat der Stadt

Es muss nicht erwähnt werden, dass dabei die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger und der lokalen Akteurslandschaft einen hohen Stellenwert beigemessen wurde: Steuerungsgruppe | Interviewstudie mit Experten | Onlinebefragung der Bürger(innen) | Workshop zu einzelnen Handlungsfeldern | Entscheiderworkshop | Bündnis Flüchtlingsengagement | 2 stadtweite Dialogforen mit weit über 100 Menschen | …

Ein wichtiges Ergebnis stellte dann zunächst die Verabschiedung eines gemeinsamen Integrationsverständnisses dar:

  1. Rheine sagt Willkommen: ...
  2. Gemeinsam Werte sind die Basis: ...
  3. Integration liegt in der Verantwortung aller: ...
  4. Integration ist ein dauerhafter und wechselseitiger Prozess: ...
  5. Integration umfasst Rechte und Pflichten: ...
  6. Integration braucht Nachbarschaft: ...
  7. Integration ist Wandel und Lernen: ...
  8. Chancengleichheit sichert sozialen Frieden: ...
  9. Es ist normal, verschieden zu sein: …

Ausgehend von diesem Integrationsverständnis wurden die folgenden Handlungsfelder definiert, eingebettet in den übergreifenden Wirkungsfeldern Zielgruppen- und Sozialraumorientierung sowie Potenziale:

Sprachförderung  |  Kita, Schule, Bildung  |  Ausbildung, Arbeitsmarktzugang, Wirtschaft  |  Wohnen und dezentrales Unterbringungskonzept  |  Bürgerschaftliches Engagement und Partizipation (Begegnung und Dialog  -  Freizeit, Kultur und Sport  -  Digitale Medien  -  Politische Partizipation  -  Aktivierung und Beteiligung)  |  Gesundheit, Prävention, psychologische Unterstützung  |  Interreligiöser Dialog  |  Interkulturelle Öffnung von Verwaltung und Organisationen

Prägend und erfolgversprechend für die zukünftige Arbeit ist die verabredete Kommunikations- und Steuerungsstruktur, die – neben einer obligatorischen Steuerungsgruppe – für jedes Handlungsfeld ein eigenes Netzwerk unter Einbeziehung der jeweiligen zentralen Akteure vorsieht. Eine Besonderheit stellt dabei das Management dieser Netzwerke dar: Jeweils ein(e) Mitarbeiter(in) der städtischen Fachstelle Migration und Integration sowie ein(e) Expert(in) außerhalb der Verwaltung aus dem jeweiligen Handlungsfeld übernehmen als Tandem federführend die Netzwerkarbeit.  

Ganzheitliches Integrationsmanagement

Im Jahr 2016 hat die Stadt Rheine auf die veränderten Rahmenbedingungen mit einer Anpassung der Organisationsstrukturen innerhalb des Rathauses reagiert und einen eigener Fachbereich (Ausländerbehörde, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Hilfen nach dem SGB II und XII, Sozialarbeiter(innen)- und Hausmeisterteam, Soziale Einrichtungen) gebildet, um einmal mehr deutlich zu machen, dass das kommunale Integrationsmanagement mehr ist als eine vorübergehende Erscheinung ist. Integration ist eine Daueraufgabe, der sich die Kommune stellen muss. Dafür gibt es jedoch keine Patentlösung, sondern jede Kommune muss den für sich passenden Weg finden.

Für die Stadt Rheine ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Fallmanagements angestrebtes Ziel, wofür die neu geschaffene Fachbereichsstruktur eine gute Grundlage bildet. Ein richtiges und wichtiges Signal vom Ankommens- zum ganzheitlichen Integrationsmanagement. Richtig und wichtig vor allem auch deshalb, um Integrationsziele und -maßnahmen zu aktualisieren und deren Wirkung im Blick zu behalten. Das alles natürlich vor dem Hintergrund, die finanzielle und organisatorische Leistungsfähigkeit der Kommune sowie das Ziel des Haushaltsausgleichs nicht zu gefährden.

Bündnis Flüchtlingsengagement

Die Stadt Rheine war in dieser Situation im Vorteil gegenüber anderen Kommunen, hatte sie doch schon seit einigen Jahren die Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagement durch die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle im Rathaus gestärkt, die nun unmittelbar das stadtweite Freiwilligenmanagement in enger Abstimmung mit der Fachstelle Migration und Integration übernehmen konnte. Freiwilligenmanagement in der Flüchtlingshilfe hieß an dieser Stelle übrigens nicht die Richtung vorzugeben, sondern zu koordinieren, zu moderieren und Services sowie Unterstützungsleistungen anzubieten.

Es war im Herbst 2015 einerseits die spontane Hilfsbereitschaft aufzugreifen und andererseits Wege zu finden, diese spontane Hilfe in ein langfristiges Engagement für Geflüchtete zu überführen. Auch musste die an verschiedenen Stellen sichtbar gewordene Überforderung des Ehrenamtes entgegengewirkt werden.

So formierten sich im November 2015 25 Akteure zu einem Bündnis Flüchtlingsengagement. Gemeinsam wurden die folgenden Ziele und Chancen einer Bündnisarbeit definiert:

Wissenstransfer gewährleisten  |  Standards vereinbaren  |  transparente Strukturen für Ehrenamtliche und Flüchtlinge bieten  |  konkurrierende Parallelstrukturen entgegenwirken  |  gemeinsame Projekte initiieren  |  Bündnis auch als Plattform für ein gemeinsames Handeln außerhalb vom Engagement in der Flüchtlingshilfe  |  sozialem Konfliktpotenzial entgegenwirken  |  Einbeziehung der Potenziale der Geflüchteten, um die Selbsthilfe und Selbstständigkeit zu fördern.

Das Netzwerk hat in der Folgezeit insgesamt sechsmal getagt. Wichtigstes Informationsformat war der Versand von INFOMAILS durch die Fachstelle Bürgerengagement.

Mit dem Bündnis Flüchtlingsengagement galt es, die Augenhöhe aller Beteiligten herzustellen und auszubauen. Es war aktiv an der Fortschreibung des Migrations- und Integrationskonzeptes der Stadt Rheine beteiligt und befindet sich aktuell in der Phase der Neuorientierung – hin zu einem allgemeinen Bündnis Bürgerengagement für Rheine (www.buergerengagement-rheine.de).

Stadtteilwettbewerb „Gemeinsam Zukunft gestalten“

(siehe auch Dokumentation als Anlage)

Grundidee des in 2016 unter dem Motto „Voneinander lernen – interkulturell, generationsübergreifend“ bereits zum dritten Mal durchgeführten Stadtteilwettbewerbs war es, die unterschiedlichen sozialen und fachlichen Kompetenzen von Menschen anderer und unserer Kulturen anzuerkennen und zu erfahren. Der Wettbewerb zeichnet Projekte aus, die mit vorbildlichen Beispielen Talente zusammenführen und die durch das gemeinsame Erlebnis das Zusammenleben in ihrem Stadtteil fördern. Wichtigste Teilnahmevoraussetzung ist das Kriterium einer möglichst breiten Gemeinschaftsarbeit von z.B. Vereinen, Interessengruppen, Institutionen, Unternehmen, Schulen oder einzelnen Bürgern bei der Projektrealisierung.

Der Stadtteilwettbewerb hat immer eine Laufzeit von ca. einem Jahr. Nach der Bewerbungsphase und der Projektauswahl (von 30 Bewerbungen wurden 14 zur Durchführung ausgewählt), haben die lokalen Akteure ca. 8 Monate Zeit, ihr Projekt umzusetzen. Die Stadtwerke GmbH stellte für diesen Wettbewerb, wie schon bei den vorherigen Auflagen, insgesamt 10.000 € an Preisgelder zur Verfügung.  

Die nachfolgend aufgeführten Projekttitel des im Juli 2017 beendeten 3. Stadtteilwettbewerbs geben Eindrücke zur Kreativität und zur interkulturellen Themenvielfalt wieder:

  • In Altenrheine „ist(s)t“ man nicht alleine
  • Wir zeigen euch unser Quartier
  • Leben in guter Gemeinschaft und Nachbarschaft
  • Deine Welt – Meine Welt
  • Ankommen, Entdecken, Gemeinschaft leben!
  • Heimat bewahren – heimisch werden!
  • Gärten der Kulturen
  • Kulturscouts

Die ausschließlich bürgerschaftlich getragenen Projekte stellen eine große Bereicherung für die elf Stadtteilgemeinschaften in Rheine dar und ergänzen die kommunale Stadtentwicklung positiv.

Themenheft „Flucht und Migration in Rheine“

Seit 1978 erscheint in Rheine zweimal jährlich die Schriftenreihe „Rheine – gestern, heute, morgen“ –  zusammengestellt durch einen ehrenamtlichen Redaktionskreis unter Begleitung durch das städtische Archiv. Die aktuelle Ausgabe dokumentiert aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wie sich das Bild der Besucher unserer Stadt in den letzten Jahren hin zu einer bunten Mischung von Menschen verschiedener Hautfarben, Kulturen und Sprachen gewandelt hat und arbeitet das Thema "Flucht und Migration" in Rheine auf. Einen Einblick in den Inhalt geben die folgenden Beitragstitel:

Flucht und Migration nach Rheine von 1945 bis heute  |  Flüchtlingsportraits von Zugewanderten  |  Wurden Fremde zu Freunde?  |  Erfahrungen einer Einwandererfamilie aus der Ukraine  |  Morgens Fremder, mittags Freund, abends Bürger dieses Landes  |  Leisten Migrantenvereine einen Beitrag zur Desintegration oder zur Integration?  |  Fortschreibung des Migrations- und Integrationskonzeptes der Stadt Rheine  |  Engagement in der Flüchtlingshilfe als Basis einer gelingenden Integration  |  Aktuelle Flüchtlingsgespräche

Perspektive

Im Quartier „Dorenkamp“ entsteht derzeit das „Begegnungszentrum Dorenkamp“. Das Begegnungszentrum entsteht in den Räumlichkeiten eines nicht mehr als Schulgebäude genutzten Traktes einer ehemaligen Hauptschule. Schwerpunkte der Arbeit im Begegnungszentrum werden die Bereiche „Beratung, Bildung, Begegnung“ sowohl für neu Zugewanderte als auch für alle Bürger und Generationen des Quartiers werden. Das Konzept des Begegnungszentrums ist eingebunden in die Verstetigungsstrategie des Programms Soziale Stadt Dorenkamp und ist in der geplanten Form neu für die Stadt Rheine. Die Trägerschaft des Begegnungszentrums wird der Fachbereich Soziales, Migration und Integration übernehmen, und zwar in vertraglicher Kooperation mit den weiteren Nutzern (Flüchtlingshilfe Rheine e.V., Bürgertreff Rheine Dutum-Dorenkamp Süd-West, IG Dutum-Dorenkamp, Salzstreuer, Niederdeutsche Bühne Rheine und weitere).

Derzeit wird an einer Weiterentwicklung des Konzeptes „Sprachoffensive der Stadt Rheine“ gearbeitet. Dabei handelt es sich um ein niedrigschwelliges , offenes Angebot zum Erlernen der deutschen Sprache für zugewanderte Menschen. Die Beratung von Kursteilnehmern und Institutionen soll zukünftig in Form einer „Sprachberatung“ im Begegnungszentrum Dorenkamp verankert werden. In Verbindung mit der bereits existenten sozialen Beratung ergibt sich eine neue Qualität der Ankommensberatung für zugewanderte Menschen.

Erfüllungsgrad der Bewertungskriterien

Das Maßnahmenbündel ist der Kategorie „Gesamtstädtische Konzepte mit ganzheitlichem Anspruch“ zuzuordnen.

Insbesondere das beschlossene Migrations- und Integrationskonzept beinhaltet eine kommunale Gesamtkonzeption, aufbauend auf die Ausgangfragen und ausgerichtet auf zukünftige Bedarfe. Den einzelnen Handlungsfeldern des Konzeptes wurden differenzierte Ziele und Maßnahmen zugeordnet. Kern des Konzeptes ist die vereinbarte Vernetzungs- und Kooperationsstruktur für jedes Handlungsfeld  mit einem Moderationstandem aus Verwaltung und einem extern Experten.

Die beschriebenen Einzelmaßnahmen des Gesamtbündels sollen in seiner Gesamtbetrachtung zu einer nachhaltigen positiven Entwicklung des Zusammenlebens führen, da sie nicht nur als eine einmalige Aktion zu sehen sind, sondern wie beispielsweise der Stadtteilwettbewerb oder die Interkulturellen Woche auf Wiederholung und Kontinuität setzt um den Integrationsgedanken in der Bürgerschaft zu festigen.

Alle beschriebenen Aktivitäten wurden in Rheine seitens der kommunalen Politik begleitet und unterstützt. Ein Know-how-Transfer – als Gesamtkonzept oder als einzelner Baustein – in andere Kommunen ist ganz sicher möglich; immer natürlich unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen lokalen Rahmenbedingungen.  

Verwendung eines möglichen Preisgeldes

Ein mögliches Preisgeld würde den Nutzergruppen des neuen Begegnungszentrums zugutekommen sowie darüber hinaus für die Fortentwicklung des Bündnisses Bürgerengagement Verwendung finden - und damit 1 zu 1 den zivilgesellschaftlichen Akteuren in Rheine, die sich in beispielhafter Weise bei der Bewältigung der Herausforderung im Zuge der Zuwanderungen engagiert haben. Daneben würde eine Prämierung für die ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger eine unmittelbare Motivation zum weiteren Mitwirken darstellen.

Anlagen

  • Bewerbungsgrafik als Wettbewerbsübersicht
  • Migrations- und Integrationskonzept der Stadt Rheine
  • Dokumentation zum Stadtteilwettbewerb „Gemeinsam Zukunft gestalten“
  • Inhaltsangabe zum Themenheft „Flucht und Migration in Rheine“
  • Programmheft zur Interkulturellen Woche

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Fachstelle Bürgerengagement
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
nicht zutreffend
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Einzelprojekt 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Anlagen