Stadt Konstanz

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Stadt Konstanz
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Baden-Württemberg
Einreichende Dienststelle: 
Stadt Konstanz, Amt für Bildung und Sport, Koordination Bildung und Integration
Ansprechpartner/in: 
Frank Schädler
Straße/Postfach: 
Untere Laube 24
PLZ: 
78462
Telefon: 
+49 7531 900-901
Ort: 
Konstanz
Fax: 
+49 7531 900-959

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Konstanz macht Schule

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Die Koordinierungsstelle Bildung und Integration ist beim Amt für Bildung und Sport angesiedelt und wird mit Mitteln aus dem Förderprogramm VwV-Integration des Ministeriums für Integration für die Dauer von 3 Jahren (2015-2018) kofinanziert. Das Ziel der Koordinierungsstelle ist es, zugewanderte Familien frühzeitig, umfassend und für sie verständlich zu Bildungsangeboten und dem hiesigen Schulsystem, aber auch zu Freizeitmöglichkeiten wie Vereinsmitgliedschaften oder Sprachangeboten in Konstanz zu beraten. Die Eltern werden über passende Unterstützungsmöglichkeiten informiert und im weiteren Vorgehen (z.B. Anmeldung an einer Schule) unterstützt. Die Koordinierungsstelle hilft bei der schnellen Vermittlung der zugewanderten Kinder in Vorbereitungsklassen und entlastet somit die Familien. Sie hat eine Brückenfunktion zwischen Eltern und Schulen angenommen, unterstützt bei Kommunikationsschwierigkeiten und schafft Voraussetzungen des Empowerments der zugewanderten Familien. Nur so können bildungsbiographische Lücken der Kinder verhindert und die soziale Einbindung gewährleistet werden.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation in Konstanz

Die Stadt Konstanz blickt auf eine langjährige Tradition an Angeboten im Bereich Bildung und Integration zurück. Es gibt zahlreiche Institutionen, die mit ihren Bildungsangeboten dazu beitragen, zugewanderten Kindern, Jugendlichen und Eltern Kompetenzen zu vermitteln, die sie in die Lage versetzen, eigeninitiativ und selbstverantwortlich ihr Leben zu gestalten.

Damit die einzelnen Angebote noch besser aufeinander abgestimmt werden und die Transparenz der Angebotslandschaft gewährleitet werden kann, wurde 2015 die Koordinierungsstelle Bildung und Integration eingerichtet. Diese ist verankert beim Amt für Bildung und Sport und stellt die Schnittstelle zum Integrationsbüro der Stadt Konstanz dar. Ziel der Koordinierungsstelle ist es, Kooperations- und Vernetzungsstrukturen auszubauen und Abstimmungsprozesse zu initiieren.

Ferner ist es ebenfalls ein Ziel, etablierte Projekte und Dienstleistungen für zugewanderte Eltern nachhaltig anzubieten und weiterzuentwickeln, da viele Angebote der Stadt Konstanz durch Drittmittel finanziert werden und eine begrenzte Projektlaufzeit haben.

Anlass (konkrete Auslöser/Gründe für Konzept/Projekt/Maßnahme)

Ein Anlass für die Einrichtung der Koordinierungsstelle Bildung und Integration im Jahr 2015 war, dass es durch die Vielzahl der Projekte in Konstanz nicht mehr möglich war, Eltern zielgerichtet zu unterstützen und einen schnellstmöglichen Einstieg in das Schulleben zu bieten. Es mangelte an Strukturen und Abstimmung mit den Schulen, Insitutionen und Projektträgern. Eine Steuerung und Koordination der Bildungslandschaft sowie die horizontale und vertikale Vernetzung aller Bildungsakteure war notwendig.

Des Weiteren konnten erfolgreich etablierte Projekte wie das Elternmentoren - Programm des Deutschen Roten Kreuzes für zugewanderte Familien zum Thema Bildung und Integration aufgrund der fehlenden Drittmittel und den damit verbundenen fehlenden personellen Ressourcen nach der Projektlaufzeit nicht mehr fortgeführt werden. Die fehlende Fortfinanzierung gab den Anlass, die stark nachgefragten Projekte zu bündeln und konzeptionell sowie strategisch neu auszurichten. So wurden diese Projekte als Deinstleistungen in das Konzept der Koodinierungsstelle mit aufgenommen und werden vom Amt für Bildung und Sport sowie dem Integrationsbüro der Stadt Konstanz weiterentwickelt und den zugewanderten Familien zur Verfügung gestellt.

Bereits 2011 wurde mit der Netzwerkbildung begonnen. Das „Internationale Forum“ der Stadt Konstanz hatte im Handlungsfeld „Leben und Lernen in Konstanz“ diese Arbeitsgruppe gegründet. Im April 2012 wurde zusätzlich zu der Elternarbeit zum Thema Bildung und Erziehung die Schul- und Bildungsberatungsstelle für neu zugewanderte Eltern eingerichtet. Diese startete als Pilot- und Kooperationsprojekt zwischen dem Integrationsbüro, dem Landratsamt Konstanz sowie dem staatlichen Schulamt in Konstanz und wurde vom Integrationsbüro initiiert, konzipiert und bis Ende 2014 teilfinanziert.

Seit März 2015 ist die Schul- und Bildungsberatung bei der Koordinierungsstelle Bildung und Integration im Amt für Bildung und Sport angesiedelt. Um die Beratungssituation im Bildungsbereich zu optimieren und eine flächendeckende Erreichbarkeit der Familien zu gewährleisten, wurde 2015 ein umfassendes Konzept für die Erstberatung von neu zugewanderten Eltern entwickelt.

Die Erstberatung läuft wie folgt ab:

  1. Die zugewanderte Familie meldet sich im Einwohnermeldeamt oder in der Ausländerbehörde an und erhält dort den Hinweis auf die Schul- und Bildungsberatung im selben Gebäude. Die Familie stellt sich dort vor und vereinbart einen Termin mit der Koordinierungsstelle.
  2. Die zugewanderte Familie nimmt die Schul- und Bildungsberatung wahr: Es werden Informationen zu bildungsbiografischen Daten, bisheriger Schullaufbahn, Sprachkenntnissen etc. erhoben. Die Familie erhält neben weiteren Informationen und Beratungsleistungen zum Schulsystem die Informationsmappe „Konstanz macht Schule – Bildungswege in Konstanz“.
  3. Kontaktaufnahme und Abstimmung mit der Schule: Terminvereinbarung für die Familie mit der in Frage kommenden Schule. Die entsprechende Schule erhält die erhobenen Daten über das Kind vorab von der Koordinierungsstelle Bildung und Integration.
  4. Rasche Anmeldung an der passenden Schule ist durch die Koordinierung möglich geworden.

Die Konzentration auf einen zentralen Ansprechpartner führt zu einem besseren Überblick über die Angebotsvielfalt und das Netzwerk. Zur Umsetzung war die Entwicklung neuer, innovativer Werkzeuge unumgänglich. So wurde z.B. die Informationsmappe zum Thema „Konstanz macht Schule – Bildungswege in Konstanz“ in verschiedenen Sprachen erstellt, es wurden an die Fragen und Bedürfnisse der Zielgruppe angepasste Veranstaltungen konzipiert und das Empowerment der zugewanderten Eltern, v.a. durch das Angebot der Elternmentor*innen, gestärkt.

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Ziel der Koordinierungsstelle ist die Entwicklung eines aufeinander abgestimmten Gesamtkonzepts im interkulturellen Bildungsbereich. So sollen Parallelstrukturen vermieden und bestmögliche Strukturen zur Beratung geschaffen werden.

Erhöhte Transparenz und nachhaltige Strukturen schaffen

Die Gesamtsicht soll eine höhere Verständlichkeit und Übersichtlichkeit im Bereich Bildung insbesondere für neu zugewanderte Familien ermöglichen. Auch soll die Koordinierungsstelle dem Aufbau eines zyklischen Angebotskreislaufs entlang der Bildungskette, z.B. bei dem Übergang von Kindergarten zu Grundschule und von Grundschule zu weiterführenden Schulen dienen. Durch die erhöhte Transparenz des Bildungssystems in Konstanz und der Wahrnehmung der angebotenen Unterstützungsleistungen soll verhindert werden, dass bildungsbiographische Lücken entstehen. Durch die Koordinierungsstelle Bildung und Integration werden die zugewanderten Familien entlastet und ihnen die soziale Einbindung erleichtert, z.B. über Elternmentor*innen. Aber auch die Voraussetzung für eine bessere und abgestimmte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren wird dadurch erreicht.

Diverse Werkzeuge sind entwickelt und ein Netzwerk geschaffen worden. Derzeit kooperiert die Koordinierungsstelle mit 21 Netzwerkpartnern und kann Fragen direkt beantworten, beraten oder an weitere Ansprechpartner verweisen. Ebenfalls sind der Informationsfluss und die Kommunikationswege mit den Schulen und dem staatlichen Schulamt besser strukturiert. In der Koordinierungsstelle laufen nun alle Aktivitäten zusammen. Dies führt zur Entlastung der beiteiligten Akteure im Bereich Bildung und Integration.

Starke Eltern können ihre Kinder auf dem Lernweg unterstützen

Nur Eltern, die gut informiert sind und dazu beraten wurden, welche Schule und Angebote für ihr Kind passen, können es bestmöglich unterstützen. Nicht nur in Beratungsgesprächen sollen die Eltern informiert werden, sondern auch von anderen Eltern Unterstützung erhalten, die ähnliche Situationen bereits gemeistert haben. Hierzu werden Ehrenamtliche in den Schulen in Kooperation mit Akteuren im Bereich Bildung und Integration als Elternmentor*innen qualifiziert, um als Brückenbauer zwischen Elternhaus und Schule zu fungieren. Der Pool an Elternmentor*innen umfasst 18 Sprachen. Sie unterstützen ganz konkret bei Fragen rund um die Themen Erziehung, Bildung und Schule.

Fortbildungen und Stärkung der Eigenständigkeit

Das von der Koordinierungsstelle angebotene Informationsangebot richtet sich an die zugewanderten Eltern. Es werden verschiedene Veranstaltungen und Unterstützungsmöglichkeiten angeboten, z.B. werden Elternabende und Elternworkshops zum Thema mehrsprachige Erziehung veranstaltet. Auch wird ein regelmäßig stattfindendes Fortbildungsprogramm für die ehrenamtlichen Elternmentor*innen von der Koordinierungsstelle durchgeführt. Alle Angebote zielen unter anderem darauf ab, die Verständigungsbarrieren zwischen Schule und neu zugewanderten Familien zu reduzieren. Dadurch werden sowohl neu zugezogene als auch schon länger ansässige Eltern zu relevanten Themen informiert, geschult und weitergebildet. Die niederschwelligen Angebote sind kostenlos und werden stark nachgefragt.

(Geplantes) Vorgehen und Umsetzung

Es wird bereits eine Vielfalt an Unterstützungsmöglichkeiten angeboten

Die häufigsten Beratungsanlässe und Anliegen in der Individualberatung von Eltern und Schüler*innen sind folgende:

  • Informationen über Kindertagestätten und Terminvereinbarung mit der Kindertagesstätte
  • Schullaufbahnplanung und Terminvereinbarung mit den in Frage kommenden Schulen
  • Beratung zu Sprachförderangeboten
  • Vermittlung von Nachmittags- und Hausaufgabenbetreuung
  • Unterstützung bei der Suche nach Hilfen bei Lern- und Leistungsauffälligkeiten
  • Beratung zu Ausbildung, beruflichen Schulen und Berufseinstieg
  • Weitere Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket

Die Beratung erfolgt dabei kostenlos, vertraulich und - wenn möglich - auch in der Muttersprache der zugewanderten Familien (13 Sprachen werden angeboten). Je nach Bedarf werden die nach Rat fragenden Familien entweder am Telefon, per E-Mail oder in einem persönlichen Gespräch beraten.

Eine Ausweitung der Beratungssituation ist geplant

Generell soll die Schul- und Bildungsberatung die Beratungssituation von zugewanderten Eltern dahingehend verbessern, dass noch mehr zugewanderte Familien erreicht werden. Hierzu sollen bspw. weitere Informationsmaterialien für die Ausländerbehörde, das Einwohnermeldeamt und den Sozialdienst Asyl eingesetzt werden, welche diese beim ersten Kontakt den Eltern weitergeben können. Auch das Qualifizierungsprogramm für Elternmentor*innen soll stärker ausgebaut werden, um weitere Elternmentor*innen zu gewinnen und damit die abgedeckte Sprachvielfalt zu erhöhen.

Ausbau und Stärkung des Netzwerkes sind in Arbeit

Das Ziel des Projekts in Bezug auf die Netzwerkarbeit ist die Koordination und Stärkung des Netzwerkes Bildung und Integration sowie das Vorantreiben von Kooperationen in diesem Bereich. Hierzu wurde bereits eine webbasierte Informationsplattform für Netzwerk- und Kooperationspartner aufgebaut und im Schuljahr 2016/2017 in Betrieb genommen. Hier können Organisationen und Einrichtungen, die im Bereich Bildung und Integration tätig sind, sowie Schulen und Bildungseinrichtungen nützliche Informationen und Ressourcen für ihre Arbeit finden. Die Koordinierungsstelle berichtet dort laufend, was im Bereich Bildung und Integration in der Stadt Konstanz geschieht und unterstützt damit bei der täglichen Arbeit. Weitere Infos können unter www.bildungsberatung-konstanz.de direkt der Homepage entnommen werden.

ggf.: Ergebnisse und (bislang) Erreichtes

Die Beratungsangebote werden von vielen Eltern genutzt

Im Zeitraum von September bis Dezember 2015 wurden 73 persönliche und telefonische Beratungsgespräche mit zugewanderten Eltern geführt. Im Jahr 2016 ist die Anzahl der Beratungen auf 132 Gespräche gestiegen, im Jahr 2017 haben bis Anfang November 87 Gespräche stattgefunden. Erfolgreich ist eine Beratung, wenn die Eltern danach genau darüber Bescheid wissen, wie die Anmeldung in der Schule abläuft, was zu beachten ist und auch über sonstige außerschulische Angebote wie z.B. Mitgliedschaften in Vereinen informiert sind. Dabei wird auch darauf Wert gelegt, dass die Angebote und insbesondere die Schule für das Kind geeignet sind.

Schnelle Schulplatzvermittlungen wurden erfolgreich durchgeführt

Durch die Beratung der Koordinierungsstelle wird den zugewanderten Familien ein langer Weg erspart. Sie erhalten direkt Informationen zu den passenden Schulen für ihre Kinder, da die Koordinierungsstelle z.B. auch über die Kapazitäten der Vorbereitungsklassen in der jeweiligen Schulen Bescheid weiß und über direkte Kommunikationswege zu den geschäftsführenden Schulleitungen verfügt. Innerhalb einer Woche wird der Familie bereits ein Anmeldetermin in der richtigen Schule angeboten. Im Jahr 2015 sind auf diesem Weg 25 Schüler*innen aus Zuwandererfamilien in Vorbereitungsklassen vermittelt worden. Im Jahr 2016 fanden sogar fast doppelt so viele Vermittlungen statt: 42 Schüler*innen wurde ein Platz in Vorbereitungsklassen vermittelt. Im Jahr 2017 haben bis Anfang November 20 Schulplatzvermittlungen stattgefunden.

Durch die Fortbildungen sind die Zielgruppen besser informiert

Zudem haben bereits eine Elternseminarreihe mit 8 Terminen für türkischsprechende Eltern und eine Elternseminarreihe mit 5 Terminen für spanischsprechende Eltern stattgefunden. Auch finden mindestens einmal im Jahr die interkulturellen Elterninformationstage zu den schulischen Übergängen sowie Elternabende, Elternworkshops und Elternmentor*innen-Schulungen statt, die gut angenommen werden. Die Fortbildungen tragen zum Empowerment der zugewanderten Personen bei. Indem sie gut über Angebote und Abläufe informiert werden, findet eine Förderung und Befähigung der Selbstständigkeit statt.

Bitte erläutern Sie, inwieweit die Bewertungskriterien des Wettbewerbs erfüllt sind (vgl. Merkblatt, Ziffer 5)

Die Koordinierungstelle Bildung und Integration ist in ein sektorales, vom Oberbürgermeister der Stadt Konstanz unterstütztes, Konzept mit den Schwerpunkten Integration und Zusammenleben eingebunden und auf die Schaffung nachhaltiger Strukturen angelegt. Anfang 2018 soll das sektorale Konzept in das neu aufgelegte Integrationskonzept der Stadt Konstanz aufgenommen werden. Dadurch wird das Potenzial der kommunalen Einflussmöglichkeiten auf die Integration vor Ort optimal ausgenutzt. Auch werden in dem Projekt unterschiedliche finanzielle Mittel aus städtischer Hand, aber auch aus der Förderung des Ministeriums für Soziales und Integration, gebündelt.

Zahlreiche Akteure werden durch eine enge Zusammenarbeit in das Vorgehen und Konzeption der Koordinierungsstelle miteinbezogen. Sowohl Eltern mit Migrationshintergrund als auch Eltern ohne Migrationshintergrund wirken mit und bringen sich ein. Das geschaffene Netzwerk umfasst diverse Partner, von Institutionen im Bereich Integration und Migration über zahlreiche schulische Einrichtungen sowie die Schulsozialarbeit, der Gesamtelternbeirat, die Agentur für Arbeit sowie gemeinnützige Vereine. Seit 2016 ist die Koordinierungstelle Bildung und Integration Modellstadt im Rahmen des Projekts „Kommunale Koordination der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ des Landkreises. Die Koordinationsstelle arbeitet sehr eng mit der kommunalen Koordinationsstelle zusammen. Ziel ist Synergien zu schaffen und bewährte Maßnahmen in den Landkreis zu tragen.

Auch wird darauf geachtet, dass ein Wissenstransfer der Erkenntnisse in andere Kommunen stattfinden kann. Die nun auch online gestellte Informationsmappe ermöglicht einen Know-How-Transfer insofern, dass sie als Musterbeispiel dient und bereits von zahlreichen Kommunen nachgefragt wurde. Mit dem Preisgeld des Wettbewerbs „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ könnte der Transfer zu anderen Kommunen ausgeweitet werden.

Es wurden bereits viele erfolgreiche Maßnahmen in Konstanz durchgeführt. Jedes Jahr wird zu Evaluationszwecken ein Endbericht erstellt, welcher zum Überblick und zur Bewertung der stattgefundenen Beratungsgespräche sowie weiteren Elternveranstaltungen und Netzwerksitzungen dient. Dadurch wird überprüft, ob die Ziele erreicht wurden und wo noch Optimierungsbedarf besteht. Die Ergebnisse der letzten Jahre zeigen deutlich, dass das Angebot der Koordinierungsstelle stark genutzt wird.

Die Koordinierungsstelle geht sehr stark auf die individuellen Bedürfnisse der nach Hilfe suchenden Eltern ein und berücksichtigt dabei auch aktuelle politische Begebenheiten (z.B. mehr Zuwanderungen aus der EU). Die Strukturen werden ständig an die Bedarfe der Zielgruppen angepasst (z.B. nachgefragte Sprachen).

Gender- und diversitätssensible Themenstellungen werden bewusst aufgegriffen bei den Elternseminaren/-Workshops, da sie, wie auch das Thema Integration, Querschnittsthemen darstellen. Alle Vorgehen richten sich nach dem Empowerment-Ansatz: Eltern in ihren Erziehungskompetenzen zu stärken. Derzeit sind es hauptsächlich Mütter, die die Angebote zu Erziehungs- und Bildungsthemen nachfragen. In Zukunft sollen hier auch verstärkt Väter einbezogen werden.

Darstellung der Einzelprojekte in Abschnitt D

In Abschnitt D des Bewerbungsbogens sind die Einzelprojekte zum Thema Informationsmappe "Konstanz macht Schule" und Stärkung der Elternkompetenzen durch das Elternmentoren-Programm dargestellt.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Amt/Bereich Bildung
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
Übernommen wurden das Elternmentoren - Programm des Deutschen Roten Kreuzes, die Koordinierung des Netzwerks Bildung und Integration, welches bisher durch das Projekt Elternmentoren - Programm des Deutschen Roten Kreuzes koordiniert wurde und die Schul- und Bildungsberatung für neu zugewanderte Familien.
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein
C 38a Wenn ja ... Welche?: 
Idee der Informationsmappe

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Informationsmappe "KONSTANZ MACHT SCHULE"
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Besonderheiten und Zielsetzung

Mit der Informationsmappe zum Thema „Konstanz macht Schule – Bildungswege in Konstanz“ wurde erstmals eine ansprechende Beratungsmappe geschaffen, die den neu zugewanderten Familien in ihrer Muttersprache Informationen über das Schulsystem in Konstanz vermittelt. Durch die Information sollen die Eltern Orientierung finden und dazu befähigt werden, eigenständig den Schulalltag und insbesondere auch die Kommunikation mit den Schulen in Konstanz zu verstehen und die Tipps anwenden zu können. Die Informationsmappe ist seit kurzem auch online zu finden.

Erreichtes

Die nach Konstanz zugewanderten Eltern sind mit dem hiesigen Bildungssystem in der Regel nicht vertraut und haben viele Fragen, wie sie ihre Kinder bestmöglich unterstützen können. Hierzu hat die Koordinationsstelle Bildung und Integration im Amt für Bildung und Sport eine Informationsmappe zusammengestellt, die in sieben verschiedenen Sprachen über die Schulen und alles, was damit verbunden ist, informiert. Dies sind beispielsweise Übersichten über die Schullandschaft, Schulregeln sowie Informationen zu Beratungsstellen und Unterstützungsmaßnahmen. Um die Sprachbarrieren zu überwinden, sind die Informationen mit vielen Illustrationen ausgestattet und in Arabisch, Englisch, Französisch, Persisch (Farsi), Italienisch, Russisch, und Türkisch übersetzt. Ferner finden sich Kopiervorlagen, z.B. für Entschuldigungen im Krankheitsfall oder Anrufe in der Schule. Die Informationsmappe kann jederzeit mit weiteren Inhalten erweitert und aktualisiert werden, da die einzelnen Blätter einzeln entnommen und ausgetauscht werden können.

Die Mappe ist in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung sowie durch Mitwirkung von Akteuren aus dem Netzwerk Bildung und Integration entstanden.

Die Informationsmappe findet starken Anklang. Seit November 2016 bis November 2017 wurden ca. 280 Mappen an zugewanderte Familien verteilt, sehr häufig profitieren mehrere Kinder direkt davon. Die Nachfrage der Familien nach den in der Mappe aufbereitenden Informationen ist hoch.

Übertragbarkeit

Die Bildungsmappe soll als Musterbeispiel dienen, um zugewanderte Familien einzugliedern. Der Großteil der Informationen bezieht sich auf das allgemeine Schulsystem in Deutschland und wie die Kommunikation zwischen Schule und Eltern gelingt. Die für Konstanz spezifischen Informationen können an die jeweilige Situation in anderen Städten und Gemeinden angepasst werden.

Auch andere Kommunen orientieren sich an diesem durchdachten und einzigartigen Werkzeug. Unter anderem haben die folgenden Kommunen die Weitergabe von Erfahrungen bzw. ein Beispielexemplar angefragt: Stadt Friedrichshafen, Stadt Radolfzell, Landratsamt Ostalbkreis, Landratsamt Konstanz, Stadt Waldkirch, Stadt Mühläcker, Stadt Pforzheim, Stadt Villingen-Schwenningen, Stadt Ostfildern, Stadt Pforzheim, Stadt Tuttlingen, Stadt Böblingen sowie das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg / Referat „Grundschulen, Frühkindliche Erziehung und Bildung“.

In der Anlage befindet sich ein Beispiel einer Bildungsmappe.

Einzelprojekt 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 
Stärkung der Elternkompetenzen durch das Elternmentoring-Programm
D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 25 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Besonderheiten

In der Stadt Konstanz engagieren sich seit dem Jahr 2011 mehrsprachige Eltern und Einzelpersonen ehrenamtlich als Elternmentor*innen. Die Koordinierung der Elternmentor*innen liegt bei der Koordinationsstelle Bildung und Integration. In Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle informieren und unterstützen die Elternmentor*innen die neu zugewanderten Eltern in Kleingruppen zu Fragen rund um die Themen Erziehung, Bildung und Schule. Hierzu werden sie in regelmäßigen Fortbildungsseminaren von den Bildungsexperten vor Ort zu Bildungsübergängen geschult.

Zielsetzung

Elternmentor*innen vermitteln anderen zugewanderten Eltern hauptsächlich Basiswissen zum Thema Schule zur allgemeinen Orientierung. Sie unterstützen bei der Kommunikation zwischen Schule und Elternschaft (z.B. an Elternabenden), aber informieren und beraten auch, wie die Lernentwicklung der Kinder unterstützt werden kann oder wie bestimmte Schwierigkeiten und Hürden überwunden werden können. Es findet ein Austausch zu verschiedenen Themen statt. Ziel ist die weitere Begleitung der Eltern nach der Erstberatung.

Erreichtes

Im Jahr 2016 waren über 16 Herkunftssprachen vertreten. Am 21. Juli 2016 hat eine Fortbildung zum Thema „Übergang KITA-Grundschule“ stattgefunden. Auch an zwei Elternabenden im Jahr 2016 haben 18 Elternmentor*innen (Arabisch, Serbisch, Russisch, Türkisch, Rumänisch, Albanisch, Bulgarisch, Griechisch, Persisch, Polnisch, Italienisch, Kroatisch, Kurdisch) die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrkräften unterstützt und die teilnehmenden Eltern informiert. Ebenso haben die Elternmentor*innen am internationalen Eltern-Infotag 2016 über Bildungsangebote in der Stadt Konstanz aufgeklärt und Fragen beantwortet.

Weiteres Vorgehen

Das Angebot und das Konzept des Elternmentoring-Programms soll weiterhin den Bedürfnissen der Familien und der Stadt Konstanz entsprechend weiterentwickelt werden. Ziel ist auch, das Elternmentoring-Programm durch einen Flyer noch bekannter zu machen. Mit dem Netzwerk Bildung und Integration soll ein Profil für Elternmentor*innen entwickelt und neue bzw. erweiterte Handlungsfelder ermittelt werden. In Abstimmung mit den Schulen und den Lehrer*innen der Vorbereitungsklassen sollen die Elternmentor*innen beispielsweise selbstständig einen Elternabend organisieren und durchführen.

Das Anliegen der Koordinationsstelle für Bildung und Integration ist es, die Eltern nach der Erstberatung weiterhin zu begleiten. Neuzugewanderte, aber auch Eltern mit Migrationshintergrund, die schon länger in Konstanz wohnen, sollen fortlaufend Informationen durch die Elternmentor*innen erhalten. Die Informationen bauen auf den Grundlagen der Informationsmappe „Konstanz macht Schule – Bildungswege in Konstanz“ auf und werden thematisch vertieft.

Anlagen