Stadt Essen

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Stadt Essen
Typ: 
kreisfrei
Bundesland: 
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle: 
Kommunales Integrationszentrum Essen in Kooperation mit der StadtAgentur
Ansprechpartner/in: 
Iris Kaplan-Meys
Straße/Postfach: 
Hollestr. 3
PLZ: 
45127
Telefon: 
+49 201 88-88469
Ort: 
Essen
Fax: 
+49 201 88-88499

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Monitoring Bericht 2016 zum Ausbau der interkulturellen Orientierung

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Der Monitoring Bericht 2016  ist der aktuelle Gesamtbericht der Verwaltung zum Ausbau der interkulturellen Orientierung. Er orientiert sich an dem Strategiekonzept  Interkulturelle Orientierung 2012-2016, mit dessen Umsetzung die Verwaltung im Februar 2014 beauftragt wurde, einschließlich. einer Berichterstattung nach zwei Jahren.
Der Bericht steht stellvertretend für den Prozess der Neuorientierung in der Integrationsarbeit mit

  • der Anerkennung von Vielfalt als Bereicherung
  • der Verankerung der Interkulturellen Orientierung als verwaltungspolitische Querschnittsaufgabe
  • der Festlegung strategischer Zielaussagen
  • der Festlegung operativer Teilziele der Geschäfts-und Fachbereiche
  • der Umsetzung möglicher Maßnahmen zur Zielerreichung

und einer Prozessbeobachtung über einen Zeitraum von vier Jahren.

In einem umfangreichen Auswertungsprozess wurde in 2016 der Umsetzungsstand in einzelnen Zielbereichen anhand von Kennzahlen ermittelt und als Monitoring-Bericht zusammengestellt. Es werden Beobachtungen/Trends/Bewertungen/Maßnahmen und Perspektiven zu allen Zielen dargestellt.

Der Bericht umfasst

  • Teil A Demografie
  • Teil B Querschnittsaufgaben
    • Interkulturelle Öffnung
    • Anerkennung und Teilhabe
    • integrierte Stadtentwicklung
  • Teil C priorisierte Handlungsfelder
    • Sprache, gesundheitliche Entwicklung, Erziehung und Bildung
    • Kultur und Kunst
    • Bewegung und Sport
    • Qualifizierung, Beschäftigung und Selbstständigkeit.

Die Prozessbegleitung und Berichterstellung lag beim Kommunalen Integrationszentrum.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangslage

Die Ruhrregion ist ein ausgedehnter Wirtschaftsraum mitten in Europa. Die zentrale Lage mit ihren logistischen Vorzügen, eine dichte Hochschullandschaft und eine breit gefächerte Wirtschaftsstruktur stehen für Dynamik und Innovationskraft. Zahlreiche Konzerne mit internationalen Wirtschaftskontakten sind in der Region ansässig, neun der 100 umsatzstärksten Konzerne Deutschlands haben ihren Hauptsitz in Essen. Der internationale Charakter spiegelt sich auch durch eine von Migration geprägte  Bevölkerungszusammensetzung wider. So verzeichnet der Zuwanderungsstandort Essen allein über 170 Nationalitäten.

Zum 31.12.2016 leben 589.145 Personen in Essen. Im Vergleich zum Jahr 2013 ist die Bevölkerung um über 16.000 Personen (+2,8%) angewachsen. Der prozentuale Anteil der Gruppe „Personen mit Migrationshintergrund“ an der Gesamtbevölkerung beträgt Ende 2016 31,7%. Dies ist maßgeblich – aber nicht ausschließlich – dem Flüchtlingszuzug aus Krisenregionen zuzuschreiben, aber auch der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der Europäischen Union, dem Zuzug aus Ländern Südosteuropas und dem Familiennachzug.
In allen Altersgruppen ist im Vergleich zwischen den Jahren 2013 und 2016 ein steigender Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund zu verzeichnen.

In den vergangenen Jahrzehnten hat die örtliche Politik gemeinsam mit der Verwaltung und relevanten Akteuren der Stadtgesellschaft immer wieder mit umfassenden Konzepten zur Ausgestaltung einer integrativen Stadtpolitik beigetragen. Bereits 1986 wurde das erste „Handlungsprogramm zur Integration ausländischer Arbeitnehmer/-innen“ durch den Rat der Stadt Essen beschlossen. Mit dem „Konzept für die interkulturelle Arbeit in der Stadt Essen“ wurde 1999 der richtungsweisende paradigmatische Wechsel von der traditionellen Ausländerarbeit hin zur interkulturellen Orientierung vollzogen. Der Ausbau der interkulturellen Orientierung zählt seitdem zu den vom Rat beschlossenen Zielen für das Verwaltungshandeln. 

Anlass (konkrete Auslöser/Gründe für Konzept/Projekt/Maßnahme)

2008 erhielt die Verwaltung auf Bestreben des damaligen Ausschusses für Zuwanderung und Integration den Auftrag, einen Ziel- und Maßnahmenplan im Sinne dieses Gesamtziels zu erarbeiten und stellte erste Überlegungen zur Entwicklung eines gesamtstädtischen Planes auf. Gleichzeitig wurden über eine interfraktionelle Beratungsgruppe der Fraktionen im Rat der Stadt Essen Eckpunkte für eine  „Neuorientierung in der Integrationsarbeit“ aufgestellt und im März 2011 beschlossen. Zu diesen Eckpunkten gehörten:

  • die Einrichtung eines WelcomeCenters für Neubürgerinnen und Neubürger,
  • die Steuerung der kommunalen Integrationsarbeit durch strategische Zielvorgaben  
  • und die Etablierung eines interkulturellen Managements.

Aufbauend auf allen bis dahin vorliegenden Beratungsergebnissen wurde das alte Handlungskonzept für die interkulturelle Arbeit zu einem strategischen Konzept weiterentwickelt und im Juni 2012 als kommunales „Strategiekonzept Interkulturelle Orientierung“ in den Rat der Stadt Essen eingebracht. Es stellt seitdem die Grundlage für die Konkretisierung der strategischen Zielaussagen durch Teilziele und - als Integrationskonzept - für die Einrichtung eines kommunalen Integrationszentrums nach dem Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW dar.

Dem anschließende Ratsauftrag der Konkretisierung wurde mit dem „Strategiekonzept Interkulturelle Orientierung konkret 2012 bis 2016“  Rechnung getragen. Die inhaltlichen Ausführungen basieren auf bereits vorhandenen  Erkenntnissen, Analysen und aktuellen Entwicklungsprozessen, aus denen sich Anforderungen und/oder Zielsetzungen und konkrete Maßnahmen für kommunales Handeln mit Blick auf den Ausbau der interkulturellen Orientierung ableiten lassen. Dazu gehören u.a. Ziele der Geschäftsbereiche im Rahmen der Verwaltungssteuerung und Fachkonzepte, Erfahrungen durch die über zehnjährige partizipative Umsetzung des Handlungsprogramms „Konzept für die interkulturelle Arbeit“ zwischen externen und kommunalen Akteuren, Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage „Zusammenleben  in Essen 2010“ und interkommunale Vereinbarungen.

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Der Monitoring Bericht 2016 dient als ein Instrument zur Bewertung der Entwicklung von Integrations-, Partizipations- und interkulturellen Öffnungsprozessen.

Über die Erfassung von Beobachtungsgrößen sollen relevante Trends und Entwicklungsstände interpretiert und die strategische Zielausrichtung überprüft und angepasst werden.

Der Bericht orientiert sich chronologisch an dem Strategiekonzept Interkulturelle Orientierung und berücksichtigt in der Datenauswahl Ansätze bereits veröffentlichter Indikatoren-Sets. Dazu zählen u.a. Empfehlungen der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt), die Integrationsberichterstattung NRW und das Integrationsmonitoring der Länder der Konferenz der für Integration zuständigen Ministerinnen und Minister /Senatorinnen und Senatoren der Länder (IntMK).

In drei Querschnittsbereichen und  in vier prioritären Handlungsfeldern werden kommunale Strategien zum Ausbau der interkulturellen Orientierung definiert. Zielaussagen und Maßnahmen sind auf den Zuwanderungsstandort Essen mit Menschen unterschiedlicher Staatsangehörigkeit, ethnischer Herkunft und kultureller Erfahrungen, auf ihre Potenziale und gleichberechtigte Teilhabe, auf das Zusammenleben in der Stadt und eine interkulturelle Öffnung der Verwaltung als Querschnittsaufgabe aller Dienststellen im Konzern Stadt Essen ausgerichtet. Die schrittweise Erreichung über Zielindikatoren auf Fachbereichsebene und zielführende Maßnahmen wurde zunächst für einen überschaubaren Zeitraum von fünf Jahren angelegt.

Insgesamt sind 18 strategische Leitziele für kommunales Handeln formuliert. Diese sind  über rund 46 Teilziele operationalisiert und mit Kennzahlen und möglichen Maßnahmen zur Zielerreichung unterlegt. Das Leitbild der interkulturellen Orientierung wurde um Aspekte von zunehmender Internationalität und um die Wahrnehmung von Vielfalt als Chance erweitert.
Um den Stand von Entwicklungsprozessen zu dokumentieren und den Ausbau der interkulturellen Orientierung in Essen aufzuzeigen, wurden ab dem Jahr 2013 Kennzahlen erhoben. Diese wurde ämterübergreifend erarbeitet und in Verantwortung der einzelnen Fachbereiche erfasst.

Der Monitoring Bericht 2016 ist das Ergebnis dieser Auswertung und Grundlage für den aktuellen Ratsauftrag, das „Strategiekonzept Interkulturelle Orientierung“ in der inhaltlichen, strategischen und organisatorischen Ausrichtung zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Der Bericht richtet sich an kommunale und externe Fachbereiche, an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger.

(geplantes) Vorgehen und Umsetzung

In einem umfangreichen Auswertungsprozess unter Beteiligung der kommunalen Fachämter wurde der Umsetzungsstand in den einzelnen Zielbereichen ermittelt.
Dazu wurde eine standardisierte Abfrage erarbeitete und über die jeweiligen Geschäftsbereichsvorstände an die Fachverwaltung übermittelt.

Über sechs Monate wurden über das Kommunale Integrationszentrum Daten und Fachinformationen zusammengetragen, ausgewertet und in einem Gesamtbericht zusammengestellt. 

Ergebnisse und (bislang) Erreichtes

Der jetzt vorliegende Monitoring Bericht folgt in seiner Darstellung exakt der  Intention und der Struktur des Strategiekonzepts Interkulturelle Orientierung. Dieser wird als  Gesamtbericht der Verwaltung vorgelegt und in die Fachausschüsse des Rates und den Rat der Stadt eingebracht

Auf den Seiten 8-14 ist eine Zusammenfassung wichtiger inhaltlicher Ergebnisse quer zu allen Berichtsteilen, von der Demografie bis hin zu Ansprache ausländischer Unternehmen zu finden.
Anschließend folgt eine Übersicht der Zielaussagen und Hinweise zur Erhebung des Migrationshintergrundes und zur Darstellung der Kennzahlen. Die Kennzahlen in diesem Bericht  beziehen sich  in der Regel auf die Jahre 2013, 2014.2015 und auch 2016, sofern dies auf der Datengrundlage möglich war.

Unterschieden werden Monitoring-Kennzahlen wie z.B. bei Bevölkerungsdaten oder Aufenthaltsstatus – gekennzeichnet durch ein M -  und Zielindikatoren wie z.B. Anzahl der Kundenkontakte im Welcome- und Servicecenter – gekennzeichnet durch ein Z. Ab Seite 21 folgen detaillierte Berichtsteile:

  • Der Teil A umfasst demografische Entwicklungen, Aufenthalt und Aufenthaltszweck
  • Der Teil B umfasst die Querschnittsbereiche Interkulturelle Öffnung, Anerkennung und Teilhabe und integrierte Stadtentwicklung. Hier finden Sie unter anderem Auswertungen zum kommunalen Personalmanagement, zu Ansätzen im Gesundheitswesen, zur Teilhabe von Migrantenorganisationen oder  zur Umsetzung von sozialraumorientierten Handlungskonzepten.
  • Der Teil C die im Strategiekonzept beinhaltet die festgelegten Handlungsfelder
    • Sprache, gesundheitliche Entwicklung, Erziehung und Bildung
    • Kultur und Kunst
    • Bewegung und Sport
    • Qualifizierung, Beschäftigung und Selbstständigkeit.

Die Darstellung der einzelnen Zielaussagen folgt immer dem gleichen Muster:

  • Beschreibung der Zielaussagen und Teilziele
  • eine Verdeutlichung durch Kennzahlen
  • die Bewertung der  Entwicklung
  • eine Auflistung ergriffener  Maßnahmen
  • und eine kurze Beschreibung der fachlichen Perspektive.

Festzustellen ist, dass die Integration von Flüchtlingen mit dem Zuzug seit 2015 auf Teilbereiche des Strategiekonzepts Interkulturelle Orientierung Einfluss genommen hat. Insbesondere im Bereich der ergriffenen Maßnahmen, aber auch in der Darlegung fachlicher Perspektiven verzeichnet die Zielgruppe der Flüchtlinge wie der  Neuzugewanderten insgesamt eine hohe Aufmerksamkeit. An einigen Stellen wurde das Monitoring um entsprechende Aspekte  erweitert.

Eine zukünftige Aufgabe wird die inhaltliche Weiterentwicklung unter Zusammenführung der strategischen Konzepte Interkulturelle Orientierung und des in 2016 aufgestellten Konzepts zur Integration von Flüchtlingen sein. Ein entsprechender Auftrag des Rates ist erteilt. Die Inhalte des Monitoring-Berichts 2016 werden dabei eine wesentliche Orientierung sein.

Bitte erläutern Sie, inwieweit die Bewertungskriterien des Wettbewerbs erfüllt sind

Der Monitoring-Bericht 2016 ist ein Gesamtbericht mit Bezug zu dem gesamtstädtischen Strategiekonzept Interkulturelle Orientierung, das einen ganzheitlichen Anspruch verfolgt.

Der Bericht schließt Querschnittsbereiche und priorisierte Handlungsfelder ein.

Es sind relevante Ämter der Kommune und über diese externer lokal relevante Akteure wie Vereine, Unternehmen einbezogen.

Über eine direkte Einbindung von Fachbereichen können im Einzelfall Handlungsansätze und Finanzmittel aufeinander abgestimmt oder gebündelt werden.

Dem Monitoring Bericht 2016 liegt eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse zugrunde.

Er ist Ausdruck einer kommunalen Gesamtkonzeption mit festgelegten Leitzielen zum Ausbau der interkulturellen Orientierung. Die Vernetzung der Akteure erfolgt auf der Arbeitsebene durch die Kooperation zwischen kommunalen und externen Fachbereichen u.a. mit interdisziplinären Fachteams, auf der verwaltungsinternen Ebene über einen internen Steuerungskreis, auf der politischen Ebene durch einen interfraktionellen Beratungskreis. Die Netzwerkstrukturen werden ergänzt um themenbezogene Integrationsforen und/oder Fachdiskurse bzw. Fachdialoge.

Zur Verdeutlichung der Gesamtstrategie sind zwei Einzelprojekte näher beschrieben.

Die Gesamtstrategie wird am Querschnittsbereich „Anerkennung und Teilhabe“ mit zwei Einzelprojekten verdeutlicht:

a) Arche Noah

b) Engagement lernen

 

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
politische Interessenvertretung, Migrantenorganisationen,
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 25a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Kultureinrichtungen, Wirtschaftsförderung
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26k Weitere Handlungsfelder: 
Personalmanagement, Interkultureller Dialog
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Ausländerbehörde, Einwohneramt, Kulturbüro, Schulverwaltungsamt, JobCenter
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Vereine z.B. Ehrenamt Agentur Essen e.V., Initiativen, städt. Beteiligungsgesellschaften
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
Essener Indikatoren-Set unter Berücksichtigung KGSt Indikatoren und Integrationsmonitoring der Länder
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein
C 38a Wenn ja ... Welche?: 
Übernahme erfolgreich erprobter innovativer Einzelmaßnahmen/Konzepte zur Zielerreichung in die Regelstrukturen von Fachbereichen/ Institutionen

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Arche Noah
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Im Querschnitt Anerkennung und Teilhabe des Strategiekonzepts ist die Förderung der Wertschätzung und des Respekts im Zusammenleben durch Begegnung und interkulturellen wie interreligiösen Dialog eine ausgewiesenes Ziel (Ziel 7). Der Projektansatz „Arche Noah“ ist als Gemeinschaftsprojekt der ortsansässigen Religionsgemeinschaften in Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren ein wesentlicher zielführender Bestandteil.

Das Arche Noah-Projekt ist seit 2013 ein Projekt des Initiativkreises Religionen in Essen (IRE), der Stadt Essen (Kommunales Integrationszentrum) und weiterer Kooperationspartner für Frieden, Völkerverständigung, Toleranz und Respekt zwischen den Religionen und Kulturen in unserer Stadt. Es steht gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus und für ein friedliches Zusammenleben der Völker und den respektvollen Umgang mit anderen Kulturen und Religionen. Es steht auch für ein Stück gelebter Willkommenskultur.

Die maßgeblichen Impulsgeber der Idee „Arche Noah“ sind die Kommission Islam und Moscheen in Essen (KIM-E), ein lokaler Dachverband der muslimischen Einrichtungen in Essen, dem die Mehrheit der Essener Moscheen angehören und der Initiativkreis Religionen in Essen (IRE). Diesem gehören Vertreter der Jüdischen Kultus-Gemeinde, der Evangelischen und Katholischen Kirchen und der KIM-E an.

Das Arche Noah Projekt bildet den Schwerpunkt der Interkulturellen Woche in Essen. Gebaut wird eine 25 Meter große „Arche“, deren Herzstück eine Bühne ist. Die Essener Initiatoren bieten allen Essener Einrichtungen und Partnern die Möglichkeit an, über das Religiöse hinaus auch die wesentliche interkulturelle Aspekte, die unsere Gesellschaft betreffen, wie „Interkultureller Dialog, Bekämpfung von Rassismus/rassistischer Tendenzen, Antisemitismus, Ausgrenzung, religiöse und kulturelle Vielfalt etc.“ im Rahmen des Arche-Noah-Projektes zu thematisieren.

Essen bekennt sich mit den Arche-Buttons zu einer Stadt frei von Rassismus und Diskriminierung. Die Buttons sind auf allen Arche Veranstaltungen erhältlich und Essener Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, auch zum „Arche-Typ“ zu werden: Button anstecken, Foto oder Video machen, Statement abgeben und per Email an info@archenoah-essen.de senden!

Das Arche Projekt bietet ebenso eine Plattform für zivilgesellschaftliche und kommunale Akteure im Sozialraum. Über die  „Arche Dialoge“  als Bestandteil eines ganzjähriges Prozesses der Begegnung und Verständigung werden Gesprächsgruppen initiiert und durch Diskussions-und Bildungsveranstaltungen zu Themen der interkulturellen Verständigung ergänzt.

Das Netzwerk der „Arche Noah“ ist groß. So beteiligten sich in 2016 rund 124 Organisationen an dem Arche Fest, das mittlerweile als Stadtfest auf dem zentralen Kennedyplatz durchgeführt wird. Als ein maßgeblicher Partner agiert die Jugendberufshilfe Essen gGmbH. Sie übernimmt mit ihren zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtige logistische und handwerkliche Aufgaben der Arche Noah. Auch die Essener Arbeit und Beschäftigungsgesellschaft mbH (EABG) hat das Projekt in der Vergangenheit intensiv unterstützt.

Die Organisator*innen werden durch eine Projektgruppe unterstützt, mit Vertreter*innen von Initiativkreis Religionen in Essen, Kommunales Integrationszentrum Essen, Volkshochschule Essen, Evangelische und Katholische Jugend in Essen, Arbeitskreis Jugend Essen, Jugendhilfe Essen, DGB Essen, ProAsyl Essen, Essener Berufskollegs und Migrantenorganisationen.

Für das „Arche Noah Projekt“ wurde in der Vergangenheit Mittel der Stadt Essen, in Essen ansässiger Stiftungen, von Unternehmen sowie überregionalen Einrichtungen gestellt. Inzwischen trägt die Stadt den größten Kostenanteil über den sogenannten „Innovationshaushalt zum Ausbau der interkulturellen Orientierung“. Träger des Projektes seit 2016 ist die Fördergesellschaft Kultur und Integration gGmbh. Bis 2015 wurde die Arche Noah Essen getragen durch den Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V., ein Dachverband von über 70 gemeinnützigen Migrantenvereinen aus über 20 unterschiedlichen Herkunftsländern, der durch die Stadt Essen seit 2000 institutionell gefördert wird.

Anlagen: 1 Foto, Sachbericht Arche Noah 2016 und City-Flyer 2017

Einzelprojekt 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 
Engagement lernen
D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 25 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Im Querschnitt Anerkennung und Teilhabe des Strategiekonzepts ist die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements durch Beteiligungs- und Qualifizierungsangebote ein ausgewiesenes Ziel (Ziel 6.2). Die Ehrenamt Agentur Essen nimmt hier einen sehr wichtigen Part in Essen ein und trägt mit innovativen Engagement-Projekten auch zur Einbindung von Migrantinnen und Migranten bei. Teilhabe durch Engagement ist eine Querschnittaufgabe der gesamten Ehrenamt Agentur und ihrer Angestellten.

In jeder Generation muss soziale Verantwortung und Zivilcourage neu gelernt werden. Dafür braucht es Vorbilder, Anregungen und Impulse. Je früher der Sinn für ehrenamtliches Engagement erwacht, umso besser!  Das Projekt „Engagement lernen“ der Ehrenamt Agentur Essen e.V. ermöglicht unter anderem Grundschulkindern über Mitmach-Arbeitsgruppen im Rahmen des Offenen Ganztags einen niedrigschwelliger Zugang zum Engagement durch wohnort- und schulnahe Projekte in unterschiedlichen Bereichen wie u.a. Sport, Kultur, Soziales, Politik und  Umwelt.

Ziel ist es, Kinder an ehrenamtliches Engagement und ihre Mitwirkungsmöglichkeiten heranzuführen und soziale Kompetenzen zu stärken. Die Kinder werden aktiv in die Planung und Umsetzung ihres Engagements einbezogen. Sie bringen ihre eigenen Ideen und Vorschläge, persönlichen Stärken und Neigungen ein, bilden sich eine eigene Meinung, setzen sich mit sich und anderen auseinander, können sich ausprobieren und übernehmen Verantwortung. Sie erleben sich als wichtig für die Gemeinschaft und als Teil der Gesellschaft.

Mit dem Projekt „Engagement lernen“ bringt die Freiwilligenagentur das Engagement durch ehrenamtliche Lotsen und Lotsinnen in die Schulen. Sie erreicht damit eine Vielzahl von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund und aus sozial und ökonomisch benachteiligten Familien (36,2% aller Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren leben in 2016 mit Bezug existenzsichernder Leistungen außerhalb von Einrichtungen).

Der Ansatz „Engagement lernen“ ist altersunabhängig, frei von sozialer Herkunft oder Schulform und die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis. Gerade auch Kinder und Jugendliche, die sich selbst eher als Empfänger von Hilfe erleben, können durch ein gelungenes Engagement ihre Selbstwirksamkeit erfahren.

Bewusste regelmäßige Reflexionen zu Beginn, im Verlauf und am Ende des Engagements helfen dabei Erwartungen, Vorurteile, Ängste, positive als auch negative Erlebnisse aufzuarbeiten. Die verdiente Anerkennung des geleisteten Engagements fördert die gegenseitige Wertschätzung in der Gruppe.

Die gute Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen/ Initiativen (außerschulische Kooperationspartner) und Ehrenamtlichen, insbesondere in „Stadtteilen mit Entwicklungsbedarf“, sind wichtige Voraussetzungen, um die Engagement- und Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu verbessern und längerfristig angelegte Engagement-Gruppen aufzubauen.

Während bei den Grundschüler*innen, aber auch z.T. bei 10-12-Jährigen das Ausmaß der benötigten Anleitung und Begleitung hoch ist und der unmittelbare praktische Bezug im nahen Umfeld (z.B. Spielgelände, Nutz-Gärten, Naturpfade anlegen, mit Senioren backen, etc.) im Vordergrund steht, kann in den Gruppen mit 12-14-Jährigen mehr Eigenständigkeit und Partizipation erprobt werden. Dort können ebenfalls für sie interessante Themen vertieft werden, so dass sich z.B. an „Aktionen mit Senior*innen“ die Beschäftigung mit dem „Leben im Alter in unserer Gesellschaft“ anschließt. Das Kennenlernen der Bezirksvertretungen und Jugendverbände sowie die Auseinandersetzung mit jugendpolitischen Fragen ist dabei ein zentrales Thema. Dies bereitet die Teilnehmer*innen auf eine spätere eigenständige ehrenamtliche Tätigkeit in Jugendgruppen und gemeinnützigen Organisationen/ Initiativen vor.

Mit den Aktivitäten zum Kennenlernen ehrenamtlichen Engagements entsteht ein Konzept mit vielen Ideen und praktischen Hilfen, welche es Ehrenamtlichen, Erzieher*innen und Lehrpersonal ermöglicht, Mitmach-AGs und Engagement Projekte in Eigenregie durchzuführen.

Anlagen: 2 Fotos und Praxisleitfaden

Anlagen