Stadt Bedburg

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Stadt Bedburg
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle: 
Stabsstelle Soziale Stadt
Ansprechpartner/in: 
Jürgen Schmeier
Straße/Postfach: 
Am Rathaus 1
PLZ: 
50181
Telefon: 
+49 2272 402-170
Ort: 
Bedburg
Fax: 
+49 2272 402-250

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Gesellschaftliche Integration-Eine Stadt für alle

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Mit den verstärkten weltweiten Migrationsbewegungen im Jahr 2015 haben die Themen „Integration, Inklusion, Gesellschaftliche Teilhabe“ auch in der Stadt Bedburg äußerste Priorität bekommen, mit der Folge, dass auf Grund des personell überforderten operativen Geschäfts in der Verwaltung strategische Aufgaben vernachlässigt wurden. Insbesondere zeigte sich dies in der sehr wichtigen Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, vor allem den vielen Ehrenamtlichen, die mit großer Hilfsbereitschaft einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung dieser Aufgabe leisteten. Da es an geeigneten Strukturen fehlte, die vielfältigen Anforderungen an eine erste Integration der Migranten in unsere Gesellschaft zu erfüllen und Integration sich auf viele Bereiche des täglichen Lebens in unserer Stadt auswirkte, wurde zum 01.01.2016 die Stabsstelle Soziale Stadt eingerichtet, die soziale und bauliche Aspekte der Stadtentwicklung verzahnt. Nur so kann aus unserer Sicht das Thema Integration und Zusammenleben ganzheitlich und nachhaltig angegangen werden.

Die Stadt Bedburg hat sich unter Federführung der Stabsstelle auf den Weg gemacht, „Global Nachhaltige Kommune in NRW“ zu werden. Entstanden ist ein ganzheitliches und tragfähiges, mit den Akteuren aus der Zivilgesellschaft, der Politik, der Verwaltung, und den Vereinen/Verbänden abgestimmtes integriertes strategisches Konzept, das die Themen „Gesellschaftliche Teilhabe“, „Globale Verantwortung und Eine Welt“ und „Mobilität und Gesundheit“, „Ernährung“, „Konsum und Lebensstile“ sowie „Klima und Energie“ aufgreift. Das Querschnittsthema Integration wird immer berücksichtigt und die gesellschaftliche Teilhabe von Geflüchteten wurde ganzheitlich angegangen.

Mit Fördergeldern aus dem Sonderprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen wurde ein Quartiersmanagement aufgebaut und mit dem Bau eines „Hauses der Begegnung“ begonnen. Das Quartiersmanagement wird mittlerweile durch ein Integrationsteam unterstützt.

Um das Thema „Integration“ intensiver und breiter in der Stadtgesellschaft zu verwurzeln, wurde Anfang 2017 ein auf die gesellschaftliche Integration abgestimmter Beteiligungsprozess begonnen, der eingebunden in das GNK-Projekt, zum Ziel hat ein Integrationskonzept „Gesellschaftliche Integration - Eine Stadt für alle“ zu erarbeiten. Auch dieser Prozess ist dynamisch und wird Anfang 2018 abgeschlossen sein.

Die Dynamik der Ereignisse, die ständige Anpassungen an neue Herausforderungen in der Zivilgesellschaft erfordern, hat dazu geführt, dass bereits einige Projekte, wie der Bau nachhaltiger Wohnunterkünfte für Flüchtlinge, eine Talentbörse, Fahrradreparaturwerkstätten, Sprachkurse, Café international, etc. für eine deutliche Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe geführt haben.

Dennoch gilt der Satz:

„Wenn der Mensch nicht über das nachdenkt, was in ferner Zukunft liegt, wird er dies schon in naher Zukunft bereuen“
(Konfuzius 551-479 v.Chr.)

Der beschrittene Weg wird durch ein Indikatorenset regelmäßig monitored. Durch zweijährig stattfindende Integrationskonferenzen werden die durchgeführten Maßnahmen beobachtet und gemeinsam nach Lösungen gesucht, um ggf. auftretende Probleme zu lösen. So wird eine Verbindung der IST-Situation zur „fernen Zukunft“ hergestellt; gleichzeitig wird dadurch das Wir-Gefühl und die Wahrnehmung von Integration als Gesellschaftsaufgabe immer wieder gestärkt.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Die Stadt Bedburg im Rhein-Erft-Kreis besteht mit ihren ca. 24.000 Einwohnern aus den zwei Hauptorten Bedburg und Kaster, sowie neun weiteren kleinen Stadtteilen mit jeweils eigenen Ortsbürgermeistern. Das Stadtgebiet war über viele Jahrzehnte seit den 1950er Jahren vom Braunkohletagebau betroffen. Zwar sind heute die im Stadtgebiet liegenden Flächen wieder bebaut oder renaturiert worden und bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Doch darf nicht verkannt werden, welche psychosozialen Auswirkungen die seinerzeitige Umsiedlung von tausenden Einwohnern gehabt haben. Der Verlust von Heimat und Identität in der eigenen Stadt hat für viele Menschen sichtbare und nicht sichtbare Spuren hinterlassen. Die zwangsweise Bildung neuer Wohnquartiersgemeinschaften und dadurch erforderliche Neuorientierung verbunden mit zahlreichen Einschnitten vor allem in der Erinnerungskultur, haben zunächst für eine starke Abgrenzung gegenüber anderen Quartieren und Lebensgewohnheiten geführt. Daran hatte auch die Gebietsreform mit der Zusammenlegung von Bedburg und Kaster mit seinen zahlreichen Ortsteilen in den 1970er Jahren nichts geändert. Im Gegenteil blieb der Ort über viele Jahrzehnte geprägt von dem weiterwandernden Tagebau und mittlerweile drei Rathausstandorten eher ein heterogener erzwungener Zusammenschluss von Menschen mit und ohne Umsiedlungsgeschichte. Zwar führte die erste große Migrationswelle in den 1990er Jahren in der Zivilgesellschaft zu Hilfsbereitschaft und ersten gemeinsamen Aktionen, jedoch gab es vor allem auf der Ebene der Stadtverwaltung noch keine geeigneten Strukturen zur wirksamen Unterstützung der Integrationsbemühungen.

In der Zivilgesellschaft sind in den letzten Jahrzehnten vielfältige Aktivitäten mit zahlreichen Akteuren entstanden, die eine langsame Annäherung der verschiedenen Stadtteile und Bevölkerungsgruppen zur Folge hatten. Mittlerweile war der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund (Ausländeranteil) in einigen Stadtteilen auf bis zu 26% angewachsen, im Schnitt im Stadtgebiet auf 14%, ohne nennenswerte erkennbare Friktionen im täglichen Miteinander. Das Verständnis für Menschen, die freiwillig oder unfreiwillig, eine neue Heimat suchen, war vielleicht auch vor dem Hintergrund der eigenen Lebensläufe mit Umsiedlung und Vertreibung, von den Einheimischen aufgebracht worden. Mittlerweile wurden in Bedburg 130 Ehrenamtler mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet.

So ist möglicherweise auch zu erklären, was in Bedburg ab dem Jahr 2015 in Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung bis heute geschehen ist.

Zunächst haben die Ereignisse im Jahr 2015 mit der massiven Einwanderung von Flüchtlingen nach Europa, insbesondere Italien und Griechenland, aber letztlich auch Deutschland, als Ziel für Millionen von Menschen aus dem globalen Süden die Kommunen, so auch Bedburg, zum schnellen Handeln gezwungen. In Bedburg wurde neben der Unterbringung von Asylbewerbern auch ein Erstaufnahmelager eingerichtet, in dem bis zu 300 Flüchtlinge in einer Großraumturnhalle untergebracht wurden. Die Stadt Bedburg hat zur Bewältigung dieser Aufgabe zunächst operational verschiedene Arbeitsgruppen und Runde Tische eingerichtet:

  • Krisenstab Flüchtlingsunterkünfte
  • Krisenstab Notunterkünfte
  • Runder Tisch Asyl
  • Runder Tisch Sprachförderung
  • Bürgerinformationsveranstaltungen
  • Regelmäßige Berichterstattung und Beratung in Ausschüssen/Stadtrat

Die Integration von Flüchtlingen, aber auch von benachteiligten Menschen allgemein, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und betrifft alle Bereiche des sozialen Lebens.

Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es einer strategischen Steuerung und somit Implementierung einer Schnittstelle in der Verwaltung zur Entwicklung einer Handlungsstrategie, eines Handlungsprogramms.

Diese Schnittstelle wurde zum 01.01.2016 mit der Einrichtung der Stabsstelle Soziale Stadt geschaffen. Sie ist direkt dem Bürgermeister unterstellt und nimmt konzeptionell unter anderem die Themen Integration/Inklusion sowie Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgabe wahr. Dabei wird die Stadt als Ganzes mit seinen ökonomischen, ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen gesehen und abhängig vom Leitbild unter Einbindung wichtiger Akteure aus der Zivilgesellschaft, der Politik, der Verwaltung und der Wirtschaft eine ressortübergreifende Gesamtstrategie entwickelt. Damit soll die Entwicklung der Stadt als Sozialraum deutlich über baulich-investive Maßnahmen hinausgehen (siehe Projekt 1).

Um dies realisieren zu können hat sich die Stadt Bedburg an dem Modellprojekt „Global Nachhaltige Kommune in NRW“ beteiligt, um geeignete Strukturen mit wissenschaftlicher Begleitung zu schaffen.

Nachdem ein Kernteam in der Verwaltung die Schwerpunktthemen für die Erstellung des Handlungsprogramms festgelegt hatte, konnte am 22.06.2016 erstmals zu einer Steuerungsgruppensitzung eingeladen werden. Die Mitglieder dieser Gruppe, zwischen 20 und 30 Teilnehmer, stellen einen Querschnitt der Gesellschaft, soweit dies möglich ist, und haben sich bis heute fünfmal getroffen. Aus den Themenkomplexen Globale Verantwortung und Gesellschaftliche Teilhabe hat sich dann Ende 2016 auch das Thema Gesellschaftliche Integration heraus entwickelt, das zu einem weiteren strategischen Prozess mit der Erstellung eines Integrationskonzeptes „Gesellschaftliche Integration-Eine Stadt für alle“ geführt hat. Dieses soll Anfang/Mitte 2018, ebenso wie das Handlungsprogramm „Global Nachhaltige Kommune“, das den Rahmen für alle weiteren Prozesse bildet, vom Rat der Stadt beraten und beschlossen werden.

Hier ein Auszug aus dem Handlungsprogramm (GNK) zum Thema Gesellschaftliche Teilhabe:

§  In Bedburg können alle Menschen, unabhängig von ihrem Alter und Geschlecht, ihren körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen, ihrer Herkunft, Religion und Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe sowie ihrem sozialen Status ein selbstbestimmtes Leben führen. Alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen  sich aktiv an den Entwicklungsprozessen in Bedburg und stärken so das Wir-Gefühl. Damit leisten wir in der Stadt Bedburg einen Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen der globalen 2030-Agenda: Gleichberechtigung der Geschlechter (SDG 5), Reduzierte Ungleichheiten (SDG 10) sowie leistungsfähige Institutionen und gerechte Gesellschaften (SDG 16).

1.    Im Jahr 2030 ist Bedburg eine barrierefreie Stadt, in der alle Menschen wertgeschätzt werden. Alle Bevölkerungsgruppen aller Altersklassen nehmen verstärkt am öffentlichen Leben in der Stadt Bedburg teil.

2.    Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bedburg haben im Jahr 2030 Zugang zu niedrigschwelligen Beteiligungsangeboten und nehmen die Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe an den städtischen Entwicklungsprozessen verstärkt war. Aus allen Bevölkerungsgruppen engagieren sich viele Menschen zudem ehrenamtlich, insbesondere Jugendliche aller Bevölkerungsgruppen.

3.    Im Jahr 2030 sind alle Menschen in der Stadt Bedburg gleichgestellt. Abgrenzung und Diskriminierung gehören der Vergangenheit an.

Daraus wurde die Kampagne "Eine Stadt für alle" entwickelt:

Elemente des Entwicklungsprozesses zum Integrationskonzept

Steuerungsgruppe

Der Entwicklungsprozess wird durch eine strategische Steuerungsgruppe begleitet, die eingesetzten Methoden dort beraten und die Ergebnisse ausgewertet. Diese Gruppe setzt sich aus Akteuren der Integrationsarbeit, VertreterInnen der Verwaltung und Politik sowie den Ortsteilbürgermeistern zusammen. So kann eine breite Einbindung der verschiedenen relevanten Institutionen bereits im Vorfeld sichergestellt werden. Nur auf einer solchen Basis ist die Durchführung eines Charette-Verfahrens überhaupt möglich, ohne dass es im Verlauf zu Frustration auf allen Seiten kommt.

IST-/SOLL-Analyse

Der gesamte Entwicklungsprozess wird nach dem Charette-Verfahren durchgeführt, d.h. BürgerInnen sind von Anfang an in die Konzeptentwicklung und -umsetzung einbezogen. Es entsteht kein Papier am Schreibtisch sondern bereits der Entwurf basiert auf den Ergebnissen von Experteninterviews und Ständen auf Plätzen oder anderen hochfrequentierten Orten, an denen über das Leitziel „Eine Stadt für alle“ diskutiert, Herausforderungen benannt und Lösungsschritte formuliert werden.

Zunächst wurde mit einer IST-/SOLL-Analyse begonnen, um den Prozess effektiv und effizient begleiten zu können. Die Analyse umfasst auf der einen Seite den IST-Zustand und Angebotslücken. Grundlage sind bereits vorhandene Dokumente wie der Demografiebericht und die Zwischenergebnisse des GNK-Prozesses, als dessen Teil die Entwicklung dieses Konzepts zur gesellschaftlichen Integration zu sehen ist. Darüber hinaus wurden acht Experteninterviews und eine Vielzahl weiterer Gespräche mit Akteuren der Integrationsarbeit geführt, um die IST-Situation und mögliche Angebotslücken zu erfassen.

Die Ergebnisse einer Bürgerbefragung mittels eines Fragebogens fließen ein, der an alle Haushalte verteilt, im Internet eingestellt und über die Internetseite sowie die sozialen Medien beworben wurde. Mit dem Fragebogen und den Ständen verfolgen wir zum einen ein inhaltliches Erkenntnisinteresse (Was sind die Herausforderungen auf dem Weg der gesellschaftlichen Integration?) und auf der anderen Seite soll der Fragebogen auch dazu motivieren, über das Thema Integration/ Inklusion zu diskutieren und sich gemeinsam mit anderen BedburgerInnen an dem Leitziel „Eine Stadt für alle“ zu arbeiten. Außerdem wurden auch eine teilnehmende Beobachtungen und begleitete Sozialraumbegehungen in den Ortsteilen durchgeführt. Hier ist auch die Schnittstelle zur Kampagne „Bedburg - eine Stadt für alle“, die im folgenden Abschnitt erläutert wird ( siehe auch Anlage Präsentation Gesellschaftliche Integration)

Kampagne „Bedburg - eine Stadt für alle“

Die Kampagne ist integraler Bestandteil des Entwicklungsprozesses, da ein Konzept der gesellschaftlichen Integration entwickelt werden soll, das von der Bürgerschaft getragen wird. Aus diesem Grund wurde das Charette-Verfahren gewählt, das von Anfang an eine Bürgerbeteiligung vorsieht. Um ein Wir-Gefühl zu erzeugen und BürgerInnen zu motivieren, sich aktiv in den Veränderungsprozess einzubringen und Teil desselben zu werden, wurde eine Kampagne entwickelt, die dieses Ziel transportiert.

Bereits der Slogan „Bedburg - eine Stadt für alle“ ist in einem partizipativen Verfahren im Rahmen eines Bürgerforums der Stadt Bedburg entstanden. Dieser wurde dann professionell in einen Logozusatz zum Stadtlogo umgesetzt. 

Es wurde ein CI entwickelt, das sich bewusst eng am Logo der Stadt Bedburg orientiert, um deutlich zu machen, dass der gesamte Prozess durch die Stadt Bedburg durchgeführt wird und sowohl von Seiten der Verwaltung als auch der Politik mitgetragen wird. Das CI nutzt die Farben des Stadtlogos und ein Luftbild der Stadt mit den eingezeichneten Grundrissen der Ortsteile.

Im CI wurde ein mobiler Stand erstellt, der als Anlaufstelle mit hohem Wiedererkennungswert für den gesamten Entwicklungs- und Umsetzungsprozess eingesetzt wird. (siehe Bild Stand)

Darüber hinaus wurden als Give Aways Kaffeebecher mit dem Kampagnenlogo und ein Puzzle mit dem Motiv des Luftbildes der Stadt gestaltet, um den Slogan und die Idee der Beteiligung weiter in der Bevölkerung und den Institutionen zu verankern.

Das Puzzle soll das Zusammenwachsen der Ortsteile zur Gesamtstadt symbolisieren und dazu anregen, sich mit dem Leitziel „Eine Stadt für alle“ auseinanderzusetzen und darüber ins Gespräch zu kommen.

Entwurf Konzept Gesellschaftliche Integration

Auf der Basis der Ergebnisse der IST-/SOLL-Analyse entsteht ein erster Entwurf des Integrationskonzepts, der dann auf einem Bürgerforum diskutiert werden soll. Im Vorfeld des Bürgerforums wird auch ein Leitbild vorformuliert, das in der Steuerungsgruppe diskutiert werden soll.

Bürgerforum

Auf einem Bürgerforum soll mit allen am Entwicklungsprozess Beteiligten der Entwurf mit dem Leitbild diskutiert werden. Dies ist ein besonders wichtiges Element der Bürgerbeteiligung, da hier denjenigen, die Eingaben in den Prozess gemacht haben, nun auch sehen können, wie diese aufgenommen wurden. In der Gesamtschau können noch weitere fehlende Aspekte eingebracht werden, die im Nachgang zum Bürgerforum in den Entwurf eingearbeitet wird.

Lebendiges Konzept Gesellschaftliche Integration

Das Konzept bleibt auch nach Abschluss des Entwicklungsprozesses ein lebendiges Werk, dass sich beständig die aktuellen Entwicklungen berücksichtigt und daraufhin die inhaltliche Ausrichtung überprüft. Weiter wird in regelmäßigen Abständen ein Bürgerforum durchgeführt, um gemeinsam den aktuellen Stand der Umsetzung zu begutachten und ggf. Veränderungen am Konzept vorzunehmen oder noch nicht bearbeitete Ziele anzugehen und hierzu konkrete Maßnahmen zu forcieren oder zu entwickeln. In dieser Phase wird auch der mobile Stand wieder eingesetzt und die Diskussion auf der Straße weitergeführt.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Haus der Begegnung
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 

In Bedburg besteht bereits ein breites ehrenamtliches Engagement, z.B. die Initiative „Bedburger Hände“ (www.bedburger-haende.de), die u.a. zusammen mit VdK, Kolpingfamilie, Caritas, AWO, Bedburger Tafel, Carisma (Sozialladen), der Rheinflanke und dem Runden Tisch Asyl, in verschiedenen Bereichen und Flüchtlingseinrichtungen tätig sind. Darüber hinaus gibt es auch viele ehrenamtliche Helfer, die nicht organisiert sind und spontan mithelfen. 

Es zeigt sich jedoch auch, dass viele ehrenamtliche Kräfte an die Grenzen der Belastbarkeit kommen und regelmäßig auch hauptamtliche Unterstützung oder geeignete Räumlichkeiten benötigen, um wirkungsvoll und nachhaltig Integrationsarbeit leisten zu können. Es entstehen gemeinsam mit den Flüchtlingen viele gute Ideen, die aber ohne Unterstützung kaum umsetzbar sind. Die vorhanden städtischen Mitarbeiter sind bereits stark ausgelastet, so dass nur durch Einrichtung eines hauptamtlichen Quartiersmanagements mit zusätzlicher Personalausstattung wirksam Strukturen im Betreuungsangebot für die verschiedenen Initiativen und Vereine geschaffen werden können.

Mit dem Förderprogramm für investitionsbegleitende Maßnahmen soll in der Stadt Bedburg ein Start-up-Prozess generiert werden, der es den bestehenden und auch neuen Bürgerorganisationen ermöglicht, nachhaltig in den Quartieren Stadtteilbüros zu betreuen und weiteres bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen. Das erste Stadtteilbüro im Haus der Begegnung (siehe Anlagen) soll auch mit einem Verfügungsfonds ausgestattet werden.

Die Stadt Bedburg hat mittlerweile einen Quartiersmanager (siehe Film in Anlagen) in Vollzeit eingestellt. Dieser wird seit Mitte 2017 von zwei weiteren Intergrationshelferinnen unterstützt. Zusammen bilden sie das Integrationsteam der Stadt vor Ort in den Stadtteilbüros und in den Unterkünften. 

Die Aufgabenschwerpunkte sind die interkulturelle Vermittlung, Ansprache, Aktivierung und Beteiligung von Bewohnern im Quartier, insbesondere mit Migrationsgeschichte, aktive Einbindung in die soziale und stadträumliche Weiterentwicklung des Quartiers, Mitwirkung bei Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, Förderung des Miteinanders der Generationen und Kulturen, Aufbau von Netzwerken, außerschulische Unterstützung bei Lernangeboten, Bindeglied und Nahtstelle zu den Fachdiensten der Stadtverwaltung.

Das im Bau befindliche Haus der Begegnung (Fertigstellung Anfang 2018)mit insgesamt 250 m² soll barrierefrei ebenerdig auf 150 m² neben einem Büro für das Quartiersmanagement auch drei Räume für verschiedene Nutzungsangebote in den Bereichen Bildung, Musik- und Sprachförderung, Eltern/Mütter-cafe, Begegnungsraum, Beratungsangebote ( z.B. allgemeine Sozialberatung, Beratung für Alleinerziehende, Schuldnerberatung), Seniorentreff und Präventionsprogramme erhalten. Für den Bereich Sprachförderung bieten sich Caritas, AWO, VHS und Rheinflanke als Partner an. Im Bereich Musik kann mit der Musikschule la musica zusammen gearbeitet werden.

Außerdem bietet sich an, in der Naturschutzbildungsarbeit dem NABU (Ortsgruppe Bedburg), dem Bienenzuchtverein und dem örtlichen Gartenbauverein, die bereits in der unmittelbaren Nähe am Friedhof eine Fläche bewirtschaften, die Räumlichkeiten für Schulungs- und Bastelzwecke zur Verfügung zu stellen.

Weitere 100 m² sollen für Umkleideräume und Duschen eingeplant werden, die sich direkt an die sanierungsbedürftigen Duschen im vorhandenen Gebäude anschließen (siehe Projektbeschreibung. Mit diesem zusätzlichen Angebot soll dem benachbarten Sportverein SC Borussia Kaster Königshoven 1920/26 e.V. ( 3 Senioren- und 11 Kinder/Jugendmannschaften) die Möglichkeit gegeben werden, das sportliche Angebot auch auf die Zeit nach Veranstaltungen und Spielen mit den Mannschaften, in denen auch Flüchtlinge spielen, auszudehnen und gemeinsam in der Begegnungsstätte zu feiern oder einfach gesellig zusammen zu sein. Sport ist ebenso wie Musik in der Integrationsarbeit einer der wichtigsten interkulturellen Faktoren.

So können schon heute Flüchtlinge kostenlos Schwimmunterricht bekommen, an Ostern sogar bilingual für Erwachsene. Die Betreuung erfolgt durch die DLRG. Der DLRG Ortsverband mit ca. 400 Mitgliedern benötigt dringend noch Besprechungsräume für Trainer und Einsatzteams und zusammen mit dem DRK auch für Erste-Hilfe-Kurse.

Weiterhin sollen auch bereits bestehende Strukturen sinnvoll ergänzt und vernetzt werden. Dazu gehören:

Kochkurse, Tanzen und Musizieren, Sprachkurse, Vorträge und Schulungen für Ehrenamtliche, Kreativwerkstatt für Kinder, Fahrradwerkstatt, Café international, Regelmäßige newsletter (siehe Anlagen), Orientierungskurse zu Geschichte, Politik und Kultur.

Der Einbau einer Küche für Veranstaltungen und gemeinsame Mahlzeiten mit den unterschiedlichen vielfältigen Kulturen unterstützt das Bemühen, eine für alle Generationen geeignete Begegnungsstätte (Haus der Begegnung) zu schaffen. Zusammen mit den bereits vorhandenen Außenanlagen (Bolzplatz und Spielflächen), können hier je nach Jahreszeit und Witterung alle Bereiche des sozialen Zusammenlebens unterstützt werden. Die Synergieeffekte ergeben sich mit der nahe gelegenen Kindertagesstätte und der Grundschule im Quartier. Eine neu gebaute Flüchtlingsunterkunft befindet sich direkt im Quartier.

Bis zur Fertigstellung des Gebäudes werden Räumlichkeiten in Gemeindezentren, Stadtteilbüros und Wohngebäuden genutzt, um bereits Strukturen aufzubauen und erste Angebote zu schaffen (siehe newsletter in Anlagen). 

Einzelprojekt 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 
Talents
D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 25 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Die Stadt Bedburg hat Anfang 2017 gemeinsam mit der Talentbrücke GmbH aus Köln und den Bedburger Händen (www.bedburger-haende.de) das Projekt TALENTS ins Leben gerufen. Dabei geht es vor allem darum, in Bedburg lebenden Flüchtlingen und Langzeitarbeitslosen zwischen 18 und 30 Jahren eine neue berufliche Perspektive zu bieten. Denn die Folgen von lang anhaltender Arbeitslosigkeit sind schwerwiegend und führen häufig zu körperlichen und seelischen Erkrankungen.

Darum bieten wir gemeinsam mit unseren Projektpartnern mit dem einzigartigen Projekt TALENTS allen Betroffenen die Möglichkeit kostenlos, unbürokratisch und in einem kurzen Zeitraum von nur einem Tag Ihre Stärken zu erkennen und anschließend in einem anonymisierten Verfahren offene Stellen in Bedburg und Umgebung zu finden.

Insgesamt haben bislang 47 Flüchtlinge an der freiwilligen Potenzialanallyse teilgenommen. Dabei erhielten alle TeilnehmerInnen im Projekt an jeweils einem Tag eine mehrstündige individuelle Stärken-und Interessenanalyse in verschiedenen Testverfahren, Interviews und Übungen. Direkt im Anschluss gab es für jeden ein persönliches Beratungsgespräch. Ein erster Teilnehmer konnte schon während des Durchführungszeitraumes im Juni 2017 vermittelt werden.

Eine erste Evaluation wird Anfang 2018 erfolgen. Grundsätzlich ist das Projekt dauerhaft angelegt und kann kurzfristig immer wieder neue Interessenten bedienen (siehe Flyer in Anlagen).

Anlagen