München

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
München
Typ: 
kreisfrei
Bundesland: 
Bayern
Einreichende Dienststelle: 
Sozialreferat, Amt für Wohnen und Migration, S-III-MI/BBQ
Ansprechpartner/in: 
Susanna Sieghardt
Straße/Postfach: 
Streitfeldstr. 23
PLZ: 
81673
Telefon: 
+49 89 233-33355
Ort: 
München
Fax: 
+49 89 233-33453

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Das Bildungserstclearing der Landeshauptstadt München

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Eines der integrationspolitischen Ziele in München ist eine nachhaltige Integration in Bildungssystem und Arbeitsmarkt. Dieser Grundsatz soll für alle Münchner Personen mit Migrations- und Fluchthintergrund gelten, unabhängig ihres Herkunftslandes oder Aufenthaltsstatus und ist möglichst zeitnah in Anschluss an die Zuweisung nach München einzuleiten. Das Bildungserstclearing ist Erstanlaufstelle für alle Neuzugewanderten, die Informationen und Orientierung für ihre beruflichen Perspektiven benötigen. Die Beraterinnen und Berater im Bildungserstclearing bieten bildungs- und beschäftigungsorientierte Beratung an und versorgen die Menschen mit individuell passenden Maßnahmen. Bei Bedarf lotsen sie die Personen an andere Behörden und Institutionen. Ein niederschwelliger und schneller Zugang zum Bildungserstclearing ist durch offene Sprechzeiten garantiert. Die Stelle verfügt über einen umfassenden Überblick über alle Bildungsmaßnahmen. Die Stelle übernimmt somit Dienstleistungsaufgaben und bietet Fachberatung für andere Fachstellen an.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

1 Ausgangssituation der Kommune und Anlass der Einrichtung eines Bildungserstclearings

Integration von Anfang an ist das integrationspolitische Ziel der Landeshauptstadt München. Wesentlicher Teil davon ist eine nachhaltige Integration in Schulen, Ausbildung und Arbeit. Sie muss in aufeinander aufbauenden Schritten mit ausreichend Zeit für Deutschspracherwerb und Förderung über individuell passende Maßnahmen erfolgen. Dieser Grundsatz soll für alle Münchner Geflüchteten gelten, unabhängig ihres Herkunftslandes oder Aufenthaltsstatus und ist möglichst zeitnah in Anschluss an die Zuweisung nach München einzuleiten. Bislang wurde dies durch die Beratungsstrukturen des Integrationsberatungszentrum Sprache und Beruf (im folgenden: IBZ Sprache und Beruf) und durch die kommunale Koordinierungsstelle Bildung und Beschäftigung für Geflüchtete im Sozialreferat, Amt für Wohnen und Migration umgesetzt.

Durch den Anstieg der Flüchtlingszahlen ab 2014 konnte mit dem Beratungsangebot im IBZ Sprache und Beruf nicht mehr gesichert werden, dass alle Geflüchteten erreicht und individuell beraten bzw. gecleart werden sowie zeitnah in Bildungs-, Beratungs- und Qualifizierungs-maßnahmen und -angebote vermittelt werden. Mit dem Anstieg der Flüchtlingszahlen in 2014 und vor allem 2015 haben sich im Zuge gesetzlicher Änderungen die Anzahl zuständiger Behörden und Träger wie auch die Angebotsformate in München vervielfacht. Darüber hinaus gelten unterschiedlichste Zugangsvoraussetzungen für die Geflüchteten und neue gesetzliche Regelungen oder Ausführungsbestimmungen treten laufend in Kraft. Es entstand eine Unübersichtlichkeit, die erhebliche Unsicherheiten und Informationsdefizite bei Fachkräften wie auch bei den Geflüchteten selbst zur Folge hatte. Abhilfe konnte hier eine Erstanlaufstelle für alle Geflüchteten ab 16 Jahre schaffen. Im Juli 2016 beschloss der Stadtrat einstimmig die Einrichtung einer zentralen Stelle zum Bildungserstclearing beim IBZ Sprache und Beruf. Gleichzeitig erhöhte die Kommune die Mittel für Bildungsangebote für Geflüchtete, die nicht über das mit Bundes- und Landesmittel geförderte Regelsystem versorgt werden können (Fussnote 1), um den aktuellen integrationspolitischen Herausforderungen begegnen zu können.

2 Das Bildungserstclearing: Konzeption und Einbettung

2.1 Einbettung in das Integrationsberatungszentrum Sprache und Beruf

Das IBZ Sprache und Beruf, bei dem das Bildungserstclearing angesiedelt ist, entstand im Jahr 2007 aus der Weiterentwicklung und Verstetigung von ESF-Projekten (ESF: Europäischer Sozialfonds) bei der Landeshauptstadt München. Die Zielgruppe sind Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung. Sie erhalten eine intensive bildungs- und beschäftigungsorientierte Beratung und bei Bedarf Unterstützung auf ihrem Weg in ihre berufliche Integration. In persönlichen Beratungsgesprächen werden die beruflichen Vorerfahrungen analysiert, formale und nonformale Kompetenzen erfasst und deren Nutzbarmachung für den hiesigen Arbeitsmarkt geprüft. Ziel ist, die Menschen zu befähigen, sich auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt besser positionieren zu können. In der Beratung steht die Entwicklung von konkreten beruflichen Perspektiven im Fokus. Im Rahmen der migrationsspezifischen Beratung im IBZ Sprache und Beruf stehen auch die Instrumente der „KomBi-Laufbahnberatung, Kompetenzorientiert – Biografisch – Interkulturell“ (Fussnote 2) zur Verfügung.

2.2 Konzept und Umsetzung des Bildungserstclearing

Mit dem Bildungserstclearing sollen alle Geflüchteten ungeachtet ihres Herkunftslandes und ihres rechtlichen Status ohne lange Wartezeiten den Weg zu den Integrationsangeboten finden und sich somit schneller integrieren können. Dies geschieht durch einen nieder-schwelligen Zugang in Form von neu eingeführten offenen Sprechzeiten.

Das Konzept umfasst inhaltliche Bausteine zum:

  • A Bildungserstclearing
  • B Beratungsstandards
  • C Organisatorische Regelungen

A Bildungserstclearing

A 1. Information:

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungserstclearings der Landeshauptstadt München informieren in mehreren Sprachen zu den Themenfeldern Bildung und Beschäftigung, wie bspw. über Deutschkurse, Berufsintegrationsklassen, über Wege zur Anerkennung erworbener Berufs- oder Studienabschlüsse oder über Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten. Sie zeigen Bildungsmöglichkeiten auf und lotsen die Ratsuchende zu den spezifischen Beratungs-angeboten anderer Behörden und Institutionen sowie zu Organisationen und Verbänden (vgl. Anhang Abb. 1).

A 2. Bildungsclearing:

Im Bildungserstclearing werden die wichtigsten Bildungsdaten wie der Bildungshintergrund, Lernbiographien, berufliche Vorerfahrungen sowie individuelle Fähigkeiten und Ressourcen erfasst.

Der Sprachstand wird eingeschätzt, die individuellen rechtlichen Zugänge zu Bildungs- und Qualifizierungsangeboten überprüft und die Berufsschulpflicht bzw. -fähigkeit festgestellt (in Bayern bis zum 25. Lebensjahr).

A 3. Zuleitung zur passenden Maßnahme beim zuständigen Träger

Im Anschluss an die Beratung erfolgt je nach individuellem Bedarf eine zeitnahe Zuweisung in Integrationskurse des BAMF oder in städtisch finanzierte Deutschkurse, zur Agentur für Arbeit oder zu Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Berufschulpflichtige junge Menschen werden bei den Berufsintegrationsklassen angemeldet. Hier erfolgt eine enge Zusammenarbeit dem Referat für Bildung und Sport, dass für die Berufsintegrationsklassen in München zuständig ist.

B Beratungsstandards

Die Beraterinnen und Berater des Bildungserstclearings verfügen über einen umfassenden Überblick über Bildungsangebote und deren Zugangsvoraussetzungen. Beratungen werden in unterschiedlichen Sprachen angeboten. Bei Bedarf werden Sprachmittlerinnen und Sprachmittler hinzugezogen.

C Organisatorische Standards:

Durch offene Sprechstunden wird ein niederschwelliger und schneller Zugang garantiert. Zuleitende Stellen sind insbesondere die Asylsozialberatungen in den Unterkünften, die Abteilung Vollzug des Asylbewerberleistungsgesetz, Träger der Jugendhilfe, Ehrenamtliche bzw. Helferkreise, sonstige (Fach-)Stellen und die Geflüchteten selbst. Die Beratung kann unabhängig von Herkunftsland und Aufenthaltsstatus in Anspruch genommen werden.

Die Beraterinnen und Berater des Bildungserstclearings sind gut vernetzt mit den relevanten Institutionen wie der Agentur für Arbeit, Jobcenter, der Handwerkskammer (HWK), der Industrie- und Handelskammer (IHK), Bildungsträgern, Schulen, Beratungs- und Fachstellen.

Für eine nachhaltige Integration ist es wichtig, dass sich individuelle Entwicklungsprozesse verfolgen lassen und entsprechend gefördert und begleitet werden. Daher wird daran gearbeitet, das Konzept des Bildungserstclearings im Sinne eines fortlaufenden Bildungsclearings entlang der Bildungskette (vgl. Anhang Abb. 2) zu etablieren.

Um einen Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Institutionen zu ermöglichen, wird derzeit ein Bildungs- und Berufsportfolio entwickelt. Diese verbleibt bei der ratsuchenden Person, die sie zu jeder weiteren Stelle mitnehmen und vorlegen kann.

Die Landeshaupt München kann zur besseren Planung ihrer Angebote für die Zielgruppe auf die im Bildungserstclearing erhobenen Daten zugreifen.

2.3 Einbettung in den „Gesamtplan zur Integration von Geflüchteten“ in München

Im Hinblick auf globale Migrationsbewegungen, die vermehrte Zuwanderung Geflüchteter nach München in den letzten Jahren und die damit einhergehenden Entwicklungen vor Ort, initiierte Oberbürgermeister Dieter Reiter im Januar 2016 den „Gesamtplan zur Integration von Flüchtlingen“. Der Gesamtplan befasst sich im Kern mit der Frage: „Was kann bzw. muss in München getan werden, um geflohene Menschen frühzeitig und nachhaltig in die Stadtgesellschaft zu integrieren und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen?“ Geflüchtete sind ab dem ersten Tag Teil dieser Stadtgesellschaft, unabhängig davon, ob sie dauerhaft hier bleiben können bzw. wollen. Der Gesamtplan zur Integration von Geflüchteten bildet den Ausgangspunkt für eine städtische Gesamtstrategie. In fünf Handlungsfeldern wurde eine Bestandsaufnahme aller Angebote und Leistungen für Flüchtlinge erstellt und Handlungsbedarfe ermittelt, die demnächst dem Münchner Stadtrat vorgelegt werden (Fussnote 3).

Zudem findet sich eine Verknüpfung des Themas mit dem gesamtstädtischen integrations-politischen Kontext wieder. Das 2008 vom Stadtrat einstimmig verabschiedete Interkulturelle Integrationskonzept der Landeshauptstadt München, stellt daher den Bezugsrahmen dar. Auch wenn der Stadtverwaltung eine wesentliche Rolle bei der Integration der Geflüchteten zukommt, ist klar: Ein Integrationsplan kann nur gelingen, wenn er alle maßgeblichen Akteurinnen und Akteure einbezieht und als Aufgabe der gesamten Stadtgesellschaft verstanden und gelebt wird. Daher sind verschiedene Institutionen und Personen beteiligt, die an der Erstellung des Gesamtplans mitwirken und ihre Perspektiven einbringen. Ein zentrales Ergebnis mehrerer Workshops war der allgemeine Wunsch nach einer zentralen städtischen Stelle, die einen Überblick über die kommunale Angebotsstruktur und Zugangsvoraussetz-ungen hat. Das Bildungserstclearing kann dies erfüllen und spielt eine wichtige Rolle durch seine Lotsenfunktion im Kontext der Bildungskette (vgl. Anhang Abb. 2).

3 Ergebnisse und (bisher) Erreichtes

Seit Einführung des Bildungserstclearings im November 2016 nahmen ca. 1.500 Personen (Stand: Nov. 2017) die Beratung in Anspruch. Die Warte- und Vermittlungszeiten konnten drastisch reduziert werden durch die offenen Beratungssprechstunden. Zusätzlich wurde in Gemeinschaftsunterkünften nach Bedarf eine aufsuchende Beratung durchgeführt, beispiels-weise für die Zielgruppe alleinerziehender Frauen, für die der Zugang zum Bildungssystem oft erschwert ist, gerade bei fehlender Kinderbetreuung. Weitere Erfolge konnten erreicht werden:

Verbesserte Informationen

Durch das Bildungserstclearing erhalten die Geflüchteten einen Orientierungsrahmen, um sich besser im Bildungssystem zurechtzufinden und selbstbestimmt über den Verlauf ihres Bildungsweges mitzuentscheiden. Gleichzeitig dient die zentrale Beratungs- und Clearingstelle der operativen Fachbasis erfolgreich als Anlaufstation, um Informationen zu Bildungsangeboten für Geflüchtete zu erhalten.

Angesichts der großen Unübersichtlichkeit der Zuständigkeiten und Angebote bedeutet die Existenz einer zentralen Anlauf- und Informationsstelle eine große Entlastung der operativen Fachkräfte bei der Suche nach den jeweiligen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie Angeboten.

Verbindlichkeit an den Übergängen

Die Kooperation und Vernetzung mit anderen lokalen Akteuren wurde - über Gremien, Arbeitskreise und direkte Absprachen - intensiviert und sowohl im Sinne der Kundinnen und Kunden als auch der beteiligten Fachstellen verbessert. Statt Mehrfachmeldungen bei verschiedensten Trägern kann nun die Bildungskette systematischer durchlaufen werden. Die Flüchtlinge gehen zwischen den einzelnen Schritten nicht mehr so leicht „verloren“. Die Einführung eines verbindlichen Zuleitungs- und Rückmeldesystem mit Sprach-, Bildungsträgern und den Berufsintegrationsklassen bzw. Schulen kann hier als ein Beispiel genannt werden. Bezüglich letzterer wurde die Zusammenarbeit mit dem Referat für Bildung und Sport im Prozedere der Klassenzuweisung intensiviert.

Verbesserung der Datenlage

Die während des Bildungserstclearings erhobenen Daten verbessern die Informationslage zu den mitgebrachten Kenntnissen und Fähigkeiten schutzsuchender Menschen und ermöglichen eine zielgerichtetere Bedarfsplanung sowie Einführung adäquater Angebote und Maßnahmen.

Sichtbarmachung eines Bedarfes für Neuzugewanderte

Im Laufe des letzten Jahres wurde deutlich, dass das Bildungserstclearing nicht mehr nur von der zu Beginn definierten Zielgruppe der Geflüchteten in Anspruch genommen wird. Durch eine Kooperation mit dem Jobcenter beispielsweise erfolgt die Zuweisung der berufsschulpflichtigen Kundinnen und Kunden des Jobcenters in die Berufsintegrationsklassen über das Bildungserstclearing. Es konnten zahlreichen Migrantinnen und Migranten mit unterschiedlicher Herkunft, Status und Anliegen (z.B. auch EU-Bürgerinnen und EU-Bürger, Neuzugewanderte über Familiennachzug und -zusammenführung) informiert, unterstützt und an Fachstellen vermittelt werden. Hier wird deutlich, dass die Zielgruppe nicht auf Geflüchtete begrenzt werden kann und das Bildungserstclearing in seiner Flexibilität einen wichtigen Bedarf als zentrale Anlaufstelle für Neuzugewanderte mit und ohne Fluchthintergrund abdeckt.

Es kann festgehalten werden, dass - auch wenn manche Aspekte schwer oder noch nicht messbar sind - das Münchner Konzept und seine Umsetzung definitiv zur gelingenden Partizipation in der (Stadt-)Gesellschaft beiträgt und einen positiven Einfluss auf zukünftige Entwicklungen hat. Durch das Bildungserstclearing erfolgt ein zügiges Einmünden in adäquate Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, belastende Wartezeiten werden vermieden. Eine damit einhergehende Stabilisierung der Ratsuchenden und eine Stärkung bzw. ein Erhalten der Handlungs- und Beschäftigungsfähigkeit wirkt auch dem langfristigen Verbleiben der Ratsuchenden in prekären Lebenssituationen entgegen.

4 Erfüllung der Bewertungskriterien

Das Bildungserstclearing /IBZ Spache und Beruf soll:

1.) in eine kommunale Gesamtkonzeption mit den Schwerpunkten Integration und Zusammenleben eingebunden sein: Das Bildungserstclearing ist, wie unter Punkt 2.3 beschrieben, in den „Gesamtplan zur Integration von Geflüchteten“ und das Münchner Integrationskonzept eingebettet. Geflüchtete werden von Beginn an als Bürgerinnen und Bürger der Stadt München angesehen. Des Weiteren ist das Bildungserstclearing in bereits bestehende kommunale Kooperationsstrukturen integriert (vgl. Punkte 2 u.3).

2.) auf einer Ausgangs- und Bedarfsanalyse basieren: Die Ausgangssituation wurde unter Punkt 1 beschrieben (bestehende Wartezeiten, Doppelzuleitungen, Unübersichtlichkeit der Träger und Angebote, permanente rechtliche Änderungen usw.). Auf der Basis der Auswertung der IBZ Sprache und Beruf-Daten und der Daten zu den in München untergebrachten Geflüchteten wurde eine quantitative Bedarfsanalyse erstellt. Daraus ergab sich der Bedarf einer zentralen Stelle, die über umfassende Kenntnisse verfügt und darüber hinaus gut in ein bestehendes Netzwerk und Kooperationsstrukturen eingebunden ist. Dies wird durch das Bildungserstclearing abgedeckt.

3.) festgelegte Integrationsziele verfolgen: Das Bildungserstclearing agiert auf der Grund-lage des Interkulturellen Integrationskonzeptes der Stadt München (vgl. Punkt 2.3). Dort wurden in elf Grundsätzen die integrationspolitischen Ziele der Stadt formuliert. Grundsatz 4 benennt beispielsweise Sprachkompetenz als Schlüssel von Integration. Grundsatz 8 verweist darauf, dass Integration bei den vorhandenen Potenzialen der in München lebenden Menschen ansetzen muss. Grundsatz 9 beinhaltet den gleichberechtigten Zugang unter anderem zu Information, Bildung, Kultur und beruflichen Möglichkeiten.4

Der Zugang zum Bildungssystem und Arbeitsmarkt soll über das Bildungserstclearing frühzeitig und individuell passend ermöglicht werden. Durch eine Anlaufstelle für „alle“ werden Übergänge im Bildungsverlauf begleitet und damit Abbrüche vermieden. Bedarfserhebung und -planung erfolgen zielgruppenorientiert. Der Aufbau von Vertrauensbeziehungen zu den Ratsuchenden, die Einhaltung von Qualitätsstandards sowie Niederschwelligkeit und Freiwilligkeit sind zentrale Prinzipien der Arbeitsweise. Dabei steht auch das Empowerment der Zielgruppe im Fokus, im Sinne von mehr Selbstbestimmung, Autonomie und psychischem Wohlbefinden (vgl. Punkte 2 u. 3).

4.) Instrumente des Qualitätsmanagements und der Evaluation einsetzen: Die Realisierung einer begleitenden Evaluation (Fussnote 5) des Bildungserstclearings auf qualitativer Ebene befindet sich derzeit im Arbeitsprozess. Hierzu wurden u.a. Fragebögen entwickelt, die sich aktuell noch in Abstimmung befinden. Eine Stärkung der Partizipation der Zielgruppe ist dabei Ziel. Auf der Grundlage quantitativer Dokumentation, zum Beispiel der Zahlen aus dem Bildungserstclearing, der Deutschkursteilnehmenden städtisch finanzierter Kurse sowie der Auswertung von Anschlussperspektiven der jungen Geflüchteten, die die Berufsintegrationsklassen abschließen, wird die Arbeit kontinuierlich ausgewertet und fließt in die Weiterentwicklung des Konzeptes aber auch in die Planung kommunaler Integrationsangebote ein.

5.) eine verbindlich vereinbarte Vernetzung und Kooperation von verschiedenen Akteuren umfassen: Es bestehen eine Vielzahl von Kooperationen und Netzwerken mit verschiedenen kommunalen Akteuren, z.B. Referat für Arbeit und Wirtschaft, Referat für Bildung und Sport, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Asylsozialberatung, Jugendhilfeein-richtungen, Sprachkursträgern, Berufsintegrationsklassen. Diese Kooperationen sind fest verankert und über Gremien, Arbeitskreise und Kooperationsvereinbarungen institutionalisiert. Die Projektgruppe des „Gesamtplanes zur Integration von Flüchtlingen“ ist derzeit das zentrale Abstimmungsgremium mit den verschiedenen Kooperationspartnern. Eine stetige Optimierung sowie Intensivierung der Zusammenarbeit wird in einem kontinuierlichen Prozess verfolgt (vgl. Punkte 2 u.3).

6.) Integration und Zusammenleben in der jeweiligen Kommune nachhaltig anlegen: Ziel ist eine nachhaltige Integration vor Ort. Daher nehmen die Beraterinnen und Berater des Bildungserstclearings/IBZ Sprache und Beruf stets auch Angebote in den Bereichen Freizeit, Sport, Gesundheit, Kultur, usw. in den Blick, je nach den individuellen Bedürfnissen und Interessen der einzelnen Person. Hier wird ein lebensweltlich orientierter Ansatz verfolgt, der auf einem ganzheitlichen Bildungsverständnis und Menschenbild basiert. Auch gilt es, ehrenamtliche Strukturen, die bei der Unterstützung der Zielgruppe eine zentrale Bedeutung einnehmen, zu stärken und ehrenamtlich tätigen Personen als professionelle Anlaufstelle zu dienen.

7.) auf der kommunalpolitischen Ebene verankert sein und von dieser unterstützt werden: Im Juli 2016 beschloss der Stadtrat einstimmig die Einrichtung einer zentralen Stelle zum Bildungserstclearing. Das Bildungserstclearing folgt den Grundsätzen des Münchner Integrationskonzepts und ist eingebettet in den von Oberbürgermeister Dieter Reiter im Januar 2016 initiierten „Gesamtplan zur Integration von Geflüchteten“ (vgl. Punkte 1., 2.3 und 4.3).

8.) Gender- und Diversity-Aspekte berücksichtigen: Die Beratung im Rahmen des Bildungserstclearings wird grundsätzlich gender- und diversitysensibel durchgeführt. Das Team des Bildungserstclearing/IBZ Sprache und Beruf zeichnet sich selbst durch ein hohes Maß an Diversität, Mehrsprachigkeit und Interdisziplinarität aus und bildet sich zusätzlich in Weiterbildungen sowie durch die Teilnahme an entsprechenden Fachveranstaltungen fort. Zudem besteht die Möglichkeit, auf Sprachmittlerinnen und Sprachmittler des Amtes für Wohnen und Migration zurückzugreifen. Bei der kommunalen Bedarfsanalyse wird der Blick z.B. auch auf frauenspezifische und Angebote für LGBT (LGBT: Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) oder Geflüchtete mit Behinderung gerichtet. Die Vermittlung in solche Angebote sowie an spezialisierte Fachstellen ist fester Bestandteil des Auftrages des Bildungserstclearings/IBZ Sprache und Beruf. Bedarfe und Lücken werden stets an die zuständige Fachplanung und -steuerung in der Stadtverwaltung und bei anderen Trägern weitergeleitet.

9.) einen Know-how-Transfer in andere Kommunen ermöglichen: Ein Austausch über best pratice-Beispiele findet mit und über das Netzwerk FiBA 2 (Fussnote 6) sowie das IQ-Netzwerk (Fussnote 7) und den kommunalen Koordinierungen der Bildungsangebote für Neuzugewanderte der Landeshauptstadt München (Fussnote 8) statt. Darüber hinaus wird das Bildungserstclearing bei verschiedenen Fachveranstaltungen auch auf internationaler Ebene vorgestellt (z.B. Expertinnenworkshop der Euroc in Südtirol, Leadership-Delegation aus Colorado/USA, EU-Projekt Cities Grow). Gerade in größeren Städten, in denen eine Vielzahl von Akteuren und Institutionen tätig ist, stellt die Einrichtung einer zentralen und kompetenten Anlaufstelle für Zielgruppen und Fachkräfte grundsätzlich ein sinnvolles Vorgehen dar. In diesem Sinne ist ein Transfer - in Anpassung an die jeweiligen kommunalen Bedarfe und Strukturen - möglich.

 

Fussnoten:

1 Landeshauptstadt München, Sozialreferat (2016): Gesamtplan Integration von Flüchtlingen, Teilbereich Bildung, Ausbildung Arbeit - notwendige Maßnahmen. Beschluss des Sozialausschusses und des Bildungsausschusses in der gemeinsamen Sitzung vom 07.07.2016. Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 06107

2 KomBI- Laufbahnberatung (2017) http://kombi-laufbahnberatung.de/, abgerufen am 18.12.2017

3 Der Entwurf des Gesamtplans wird am 30.01.2018 dem Stadtrat vorgestellt

4 Interkulturelles Integrationskonzept der Landeshauptstadt München, München 2008, www.muenchen.de/interkult

5 Vgl. Kurz, Bettina/Kubek, Doreen (2015): Kursbuch Wirkung, Phineo/Bertelsmann Stiftung, Berlin

6 „FiBA 2 – Flüchtlinge in Bildung und Ausbildung“ gefördert durch das BMAS (BMAS: Bundesministerium für Arbeit und Soziales) und den Europäischen Sozialfonds

7 Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“, gefördert durch das BMAS und den Europäischen Sozialfonds

8 „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ gefördert durch das BMBF (BMBF: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Helferkreise, ehrenamtliche Strukturen, ethnische Communities
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 25a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Ehrenamtliche Netzwerke, Fachberatungsstellen in der Landeshauptstadt München
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Einzelprojekt 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Anlagen