Maintal

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Maintal
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Hessen
Einreichende Dienststelle: 
Stabstelle Integrationsbeauftragte
Ansprechpartner/in: 
Verena Strub
Straße/Postfach: 
Klosterhofstr. 4-6
PLZ: 
63477
Telefon: 
+49 6181 400-622
Ort: 
Maintal
Fax: 
+49 6181 400-5080

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Gelebte Integration - Begegnen.Bewegen.Verbinden.

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

In Maintal befassen sich seit Jahren viele Aktive mit der Integration und dem Zusammenleben der 130 Nationen, die in der Stadt leben. In den Jahren 2016 und 2017 wurden vermehrt Anstrengungen
unternommen, diese Aktionen untereinander zu verbinden, aufeinander abzustimmen und zu ergänzen bzw. weiterzuentwickeln. Auf politischer wie auf Verwaltungsebene wurde das Thema Integration aufgegriffen. Im Vordergrund stehen dabei die Partizipation der Geflüchteten und der Zivilgesellschaft, Demokratieentwicklung von Kindern und die gesamtgesellschaftliche Verantwortung der Kommune in dem Prozess der Integration.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangslage:

In der Stadt Maintal leben rund 40 000 Menschen aus 130 Nationen – kein seltenes Bild für eine Kommune mitten in der Metropolregion Frankfurt Rhein Main, unmittelbar vor den Toren Frankfurts. Der Anteil der Bevölkerung mit einem ausländischen Pass beträgt ca. 25%. Diese Zahl sagt jedoch nichts darüber aus, wie viele Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit einen Migrationshintergrund haben. Dieser Prozentsatz liegt deutlich höher.
Aufgrund dieser sozialen Struktur hat die Frage des interkulturellen Zusammenlebens und der Integration schon lange einen großen Stellenwert in Maintal. Deutlich wurde dies einmal mehr bei der Erstellung des Leitbildes für die Stadt Maintal. In einem eigenen Kapitel „Integration“ wurden die Stärken und Schwächen in Bezug auf Integration aufgezählt und Ziele festgehalten (s. Anhang). Dass die Integration aller in Maintal lebender Menschen ein Querschnittsthema ist und viele Bereiche des alltäglichen Zusammenlebens berührt, zeigt sich darin, dass auch in anderen Kapiteln des Stadtleitbildes der Wert der kulturellen Vielfalt betont wird.
Im Lauf der Jahre sind viele Initiativen, Gruppen, Vereine und Institutionen entstanden, die sich auch stadtteilübergreifend für das friedliche Zusammenleben aller hier lebenden Menschen auf Basis von gemeinsamen Grundwerten, gegenseitigem Respekt und Toleranz einsetzen.

Wettbewerbsbeitrag Gesamtkonzept:

Dies ist in den Leitlinien Integration der Stadt Maintal verankert. Darin heißt es: „Das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft gehört zum Kern des Selbstverständnisses unserer Stadt und ist für die Stadt Maintal eine wichtige kommunalpolitische Aufgabe. Versäumnisse in der Integrationspolitik machen sich unmittelbar in der Kommune bemerkbar, weshalb den kommunalen Integrationsbemühungen ein hoher Stellenwert zuwächst.“
Diese Zeilen machen deutlich, dass die Integration aller in Maintal lebender Menschen, basierend auf Gemeinschaft und Zusammenarbeit, in Maintal besonders im Fokus steht und die bereits bestehenden Bemühungen noch einmal gebündelt werden müssen. Zielgruppe aller Aktionen ist die gesamte Stadtbevölkerung – unabhängig von Herkunft, Aufenthaltsdauer oder Religion.
In den Jahren 2016 und 2017 wurden von Seiten der Stadt Maintal daher vermehrt Anstrengungen unternommen, diese vielen Aktionen untereinander zu verbinden, aufeinander abzustimmen und zu ergänzen bzw. weiterzuentwickeln, neue Kooperationen anzuregen und gemeinsame Veranstaltungen durchzuführen.

Daher bewerben wir uns mit dem Gesamtkonzept „Gelebte Integration – Begegnen. Bewegen. Verbinden.“

Maßnahmen zur Gestaltung:

Um die Bündelung der Aktionen zu unterstützen wurde die Stelle einer Integrationsbeauftragten eingerichtet. Diese Stelle ist als Stabstelle direkt der Bürgermeisterin zugeordnet und hat Querschnittsfunktion innerhalb der Stadtverwaltung und im Stadtgebiet. Der Stellenanteil umfasst 100%. Grundlage der Integrationsarbeit sind die „Leitlinien zur Integration“, die der „Ausschuss für Asyl und Integration“ des Stadtparlaments Maintal erstellt hat. Dieser Ausschuss agiert seit 2016 auf der lokalpolitischen Ebene. (Leitlinien s. Anhang)

Darin enthalten sind konkret folgende Ziele und Maßnahmen bzw. Initiativen:

Verschiedene Akteure und Aktionen:

Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ – Bündnisse für junge Flüchtlinge

Im Sommer 2016 initiierte die Bürgermeisterin in Maintal im Rahmen des Bundesprogramms „Willkommen bei Freunden - Bündnisse für junge Geflüchtete“, ein gemeinsames Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein „Bündnis für junge Geflüchtete“, an dem neben der Stadtverwaltung auch die Politik, die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft aktiv beteiligt sind und sich einbringen. Drei Themen wurden in einem Auftaktworkshop identifiziert, an deren Umsetzung gemeinsam gearbeitet wird:

  1. Den Spracherwerb Deutsch und Bildung für alle Geflüchteten ermöglichen
  2. Einstiegsmöglichkeiten in Ausbildung und Arbeit eröffnen
  3. Partizipation und Teilhabe am sozialen Leben ermöglichen

Bisher wurde u.a. ein Deutschkurs für junge Geflüchtete mit schlechter Bleibeperspektive bzw. mit Anrecht aber ohne Platz in einer InteA-Klasse durchgeführt (Ziel 1). Das Thema „Ausbildung und Arbeit“ wurde in zwei Veranstaltungen „Unternehmen treffen Geflüchtete“ umgesetzt. Dazu wurden in Maintal und Umgebung ansässige Unternehmen eingeladen, sich bei einer Abendveranstaltung über die rechtlichen und praktischen Rahmenbedingungen bei der Aufnahme junger Geflüchteter im Rahmen von Praktika oder für eine Ausbildung zu informieren. Ebenfalls eingeladen waren Geflüchtete, die über ausreichend Deutschkenntnisse verfügen und Interesse an einer Ausbildungs- oder Praktikumsstelle haben. In einem vorgelagerten Workshop wurden die Geflüchteten auf diese Abendveranstaltung und die besonderen Anforderungen im Arbeitsleben in Deutschland vorbereitet. Kooperationspartner waren hierbei die IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und der Arbeitskreis Asyl Maintal.

Stadtteilzentrum Bischofsheim

Von 1999 bis 2016 war die Stadt Maßnahmenträger des Bundesprogramms „Soziale Stadt“. Neben der Entwicklung eines städtebaulichen Rahmenplans auf Grundlage einer Sozialraumanalyse und einer Planungswerkstatt wurden auch verkehrstechnische Änderungen vorgenommen. Herausragend und nachhaltig ist die Einrichtung des „Stadtteilzentrum Bischofsheim“, in dem sich ca. 20 Gruppen mit unterschiedlichen Teilnehmenden und zu unterschiedlichen Themen treffen.

Beispielhaft seien aufgeführt:

  • IGFB – Interessengemeinschaft familienfreundliches Bischofsheim
  • Internationales Frauenfrühstück unter dem Motto: „Einander kennenlernen und einander verstehen“
  • Beratung und Anmeldung zu Integrations- und Deutschkursen in Kooperation mit der VHS MKK
  • Nähstube für gemeinsame Kreativität
  • Meditationsabende für Menschen mit und ohne Erfahrung
  • Selbsthilfe Gruppentreffen zum Thema Alkohol- und Medikamentenmissbrauch für Betroffene und Angehörige.
  • Offener Spieleabend, bei dem verschiedene Spiele zum Ausprobieren angeboten werden.
  • regelmäßiges gemeinsames Kochen
  • Tänze aus aller Welt
  • Großes Frauentreffen als Informations- und Kontaktbörse für Frauen aus dem Quartier, Organisation von Frauendiscos, Frauenwochenenden, internationalen Büfetts zu Veranstaltungen z.B. bei den
  • Bischofsheimer Landfrauen und gemeinsamer Feste.

Neben regelmäßigen Gruppentreffen beteiligt sich das Stadtteilzentrum an vielen Aktionen in Kooperation mit anderen aktiven Gruppen und Initiativen. Dies sind Einzel- oder jährlich wiederkehrende Veranstaltungen, wie z.B. ein monatlicher internationaler Frühstücksbrunch, das jährliche Suppenfest (siehe unten), der Apfelmarkt oder einen Netzwerkbrunch.
Neben diesen Aktionen und Platz für Gruppen bietet das Stadtteilzentrum eine regelmäßige Sozialberatung für Menschen, die in schwierigen Situationen Hilfe beim Umgang mit Behörden benötigen.
Der Schwerpunkt der Arbeit im Stadtteilzentrum liegt in der Schaffung von Angeboten, die dem Kennenlernen und der Vernetzung von Menschen unterschiedlichster Herkunft dienen, die die Stabilisierung der Gemeinschaft fördern und die Teilhabe am städtischen Geschehen im Stadtteil und in der Gesamtstadt ermöglichen. Die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements gehört ebenso dazu wie die Vernetzung der lokalen Akteure und allgemeine Beratung. Träger und Initiator des Projekts „Soziale Stadt“ war die Stadtverwaltung Maintal. Nach Abschluss der Projektlaufzeit übergab die Stadtverwaltung die Trägerschaft des Stadtteilzentrums an den Verein „Welle gGmbH“ und finanziert bis heute eine Sozialarbeiterstelle im Umfang von 50%.
Ergänzt wird das Angebot des Stadtteilzentrums seit Mitte 2017 durch ein Projekt zur Stärkung der Gemeinwesenarbeit. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Vernetzung beider Wohnbereiche in Maintal-Bischofsheim.

Drop in(klusive) – ein Willkommensort für Eltern:

Seit September 2017 ist die Stadt Maintal Projektort eines Drop In(klusive). Dieses von der Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration ausgeschriebene Projekt bietet in jedem Jugendamtsbezirk in Hessen drei Standorten die Möglichkeit einer finanziellen Förderung und richtet sich an junge Familien, die sich informieren und austauschen und gemeinsam mit anderen Eltern und Kindern spielen wollen. Bei einem kostenlosen Frühstück besteht für alle Anwesenden die Möglichkeit, begleitet von zwei erfahrenen Pädagoginnen das deutsche Bildungssystem und alle relevanten Faktoren für die frühkindliche Erziehung und Bildung kennen zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Sprachkurse „Mama lernt Deutsch“

Angesiedelt in vier Maintaler Kitas finden Deutschkurse für Eltern der Kindertagesstätte statt, um niedrigschwellig ein Angebot speziell für Eltern mit Kindern zu machen. Die Sprachkurse dienen nicht nur dem Erwerb der deutschen Sprache, sondern vermitteln ebenso alltagspraktisches Wissen. So üben die Teilnehmenden beispielsweise das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, laden Expert*innen wie Logopäd*innen, Kinderärtz*innen oder Berater*innen zu verschiedenen Themen ein. Die Teilnahme ist kostenlos, das Honorar der Leiterinnen trägt die Stadt Maintal.

Arbeitskreis Asyl Maintal:

Ein weiterer wichtiger Akteur zur Integration ist der „Arbeitskreis Asyl Maintal“. Gegründet im November 2013, setzt er sich für Geflüchtete in Maintal ein, unterstützt sie in allen Lebensbereichen und ist mit derzeit ca. 250 ehrenamtlich Aktiven gut aufgestellt. Die Arbeit gliedert sich in verschiedene Bereiche: Neben einem Dolmetscherpool bietet der Arbeitskreis Hilfe und Unterstützung durch:

  • Deutschkurse
  • Patenschaften für Familien
  • ein wöchentlich stattfindendes Flüchtlingscafé
  • eine Fahrradwerkstatt
  • Sport- und Freizeitangebote
  • Ausflüge
  • individuelle Unterstützung in allen Lebensbereichen und
  • eine wöchentliche Beratung für Geflüchtete.

Im Herbst 2017 startete der Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit der Stadt Maintal ein spezielles Programm zur Förderung von jungen Geflüchteten und die Vermittlung in eine qualifizierte Ausbildung. Hierfür wurden ca. 40 junge Geflüchtete ausgewählt, die gesondert geschult und unterstützt werden sollen. Nach einem ersten Einstufungstest zu ihrem mathematischen Wissen, werden diese nun gezielt gefördert, erhalten Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, erfahren in verschiedenen Workshops Wichtiges für eine Bewerbung und hören von positiven Beispielen anderer Migrant*innen.
Der Arbeitskreis Asyl arbeitet eng mit dem Fachdienst Asylbewerberbetreuung der Stadt Maintal und mit der Integrationsbeauftragten zusammen und ist für sein Engagement schon mehrfach ausgezeichnet worden. Hervorzuheben ist der vom AK aufgebaute Dolmetscherpool. Hier sind vorwiegend Geflüchtete zusammengefasst, die mit Hilfe des AK Asyl so gut und schnell Deutsch gelernt haben, dass sie in der Zwischenzeit als Übersetzer fungieren. Inzwischen werden sie zu vielen verschiedenen Gelegenheiten gebucht und erhalten von der Stadt Maintal dafür eine Entlohnung. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass sie zu einem nicht unerheblichen Teil ihre Deutschkurse aus eigener Tasche bezahlt haben und nicht einfach selbstverständlich davon ausgegangen werden kann und soll, dass sie sich jederzeit ehrenamtlich engagieren. Zur Unterstützung und weiteren Qualitätssicherung stellt die Stadt Maintal den Aktiven des AK Asyl einen Fortbildungsetat in Höhe von 8000,00 € jährlich zur Verfügung.

Freiwilligenagentur Maintal:

Auch die Freiwilligen Agentur der Stadt Maintal setzt sich für die Integration aller in Maintal lebender Menschen ein. Hier sind zwei Projekte hervorzuheben. Zum Einen fand im Jahr 2016 unter dem Motto „Bischofsheim is(s)t bunt“ die „Lange Tafel der Toleranz“ statt, zu der die Freiwilligenagentur gemeinsam mit dem Arbeitskreis Asyl, der evangelischen Kirchengemeinde in Maintal-Bischofsheim und dem Stadtteilzentrum eingeladen hatte. Auf der Straße vor dem Gemeindehaus wurden Tische und Bänke aufgebaut und bei Bedarf erweitert. Jede(r) hatte etwas zu Essen und zu Trinken dabei, und alle teilten miteinander. Aufgrund des großen Erfolgs wurde die Veranstaltung 2017 wiederholt.
Zum Anderen findet seit einiger Zeit das jährliche „Suppenfest“ statt. Hier laden das städtische Kinder- und Jugendhaus gemeinsam mit der Freiwilligenagentur und dem Stadtteilzentrum Bischofsheim ein, bei einem Teller Suppe ins Gespräch zu kommen, den Geschmack anderer Länder und sich gegenseitig kennen zu lernen.
Zudem ist es gelungen, einige Flüchtlinge zu ehrenamtlichem Engagement beim „Freiwilligentag“ der Stadt Maintal zu gewinnen – ebenfalls unter der Leitung der Freiwilligenagentur. Hier können sich Maintaler*innen einen Tag lang in einem Projekt ihrer Wahl für einen sozialen Zweck engagieren.

Aktionen in den städtischen Kinder-und Jugendhäusern:

Ein besonderes Augenmerk wird in Maintal auf die Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen gelegt. So finden seit 2016 spezielle Projekte für Flüchtlingskinder in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Maintal statt. In Absprache mit dem Arbeitskreis Asyl starteten die Projekte mit einem Kennenlern-Tag in den Einrichtungen. Hier wurden die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit ihren Eltern in die Häuser eingeladen, um ihnen das Konzept der Offenen Kinder- und Jugendarbeit näher zu bringen. Es hat sich gezeigt, dass es wichtig war, vor allen Dingen den Eltern dieses Konzept zu erklären, da es in ihren Heimatländern keine vergleichbaren Angebote gibt. Geflüchtete, die schon länger in Deutschland leben, halfen hier beim Übersetzen. Nach einer Vorstellungs- und Fragerunde konnten die Kinder und Jugendlichen die Angebote in den Häusern erkunden und wurden eingeladen, am nächsten Tag im offenen Treff dazu zu stoßen. Dieses Angebot nahmen viele sofort an. Zusätzlich wurde die Stundenzahl in beiden städtischen Jugendzentren um jeweils 10 Stunden erhöht, um in dieser Zeit spezielle Projekte zur Integration der jungen Geflüchteten anzubieten. So gibt es zum Beispiel Koch-, Sport- oder Bastelangebote, die die Kinder in besonderer Weise mit einbeziehen. Hier steht neben dem Kennenlernen der unterschiedlichen Kulturen vor allem der Spracherwerb im Vordergrund. Sowohl im Offenen Treff als auch in den Mädchen- und Jungengruppen sind die geflüchteten Kinder und Jugendlichen mittlerweile stark vertreten und integriert.
Bei den Ferienspielen der Stadt Maintal können geflüchtete Kinder seit 2016 in allen vier Stadtteilen kostenfrei teilnehmen. Hier wurde im ersten Jahr noch mit ehrenamtlichen Übersetzern gearbeitet; in diesem Jahr war das nicht mehr nötig, da die Kinder zum größten Teil schon über gute Deutschkenntnisse verfügen und so auch selbst für andere übersetzen können. 2017 nahmen insgesamt 35 Kinder, an den Ferienspielen in den verschiedenen Stadtteilen teil.

Charta der Vielfalt:

Auch innerhalb der Stadtverwaltung wird das Thema Vielfalt und Integration diskutiert und soll gefördert werden. Im Sommer 2016 unterzeichnete die Stadt Maintal die „Charta der Vielfalt“ und machte somit ihre Offenheit für Diversität und Integration deutlich und betont, die Vielfalt der Beschäftigten zu nutzen. Für den Diversity- Day 2017 wurde eine Weltkarte angelegt und öffentlich gemacht, die die Geburtsländer der Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung zeigte.

Maintaler Frauenhain:

Im Maintaler Frauenhain werden jedes Jahr rund um den internationalen Frauentag ehrenamtlich engagierte Frauen oder Frauengruppen gewürdigt. Jeder Person oder Gruppe wird eine junge Linde gepflanzt und gewidmet. In den vergangen Jahren wurden hier mehrfach Frauen geehrt, die sich für das Zusammenleben aller Maintaler*innen und besonders in der Integrationsarbeit engagiert haben.

Evaluierung:

Zur Qualitätssicherung hat das Stadtparlament in seinen Leitlinien folgendes beschlossen: „Kommunale Strategien zur Integration brauchen Information über Stand und Entwicklung von Zielen und Zielerreichung.

Daten alleine sind noch keine Informationen! Sie müssen aufbereitet und interpretiert werden. Hierzu sind Instrumente (Indikatoren SMART) zu entwickeln und anzuwenden.
Diesem Auftrag wird im kommenden Jahr nachgegangen.

Zwei Einzelprojekte:

Im Folgenden werden zwei Einzelprojekte genauer beschrieben.

1. Ferienworkshop Kinderrechte

Ein besonderes Augenmerk fiel auf die Demokratieentwicklung von geflüchteten Kindern, die in den Ferien einen Workshop über Kinderrechte besuchen konnten.

2. Bündnis für junge Geflüchtete

Institutionsübergreifend hat Maintal ein „Bündnis für junge Geflüchtete“ gebildet, bei dem sich die Verwaltung, die Politik, das Bildungssystem und die Zivilgesellschaft gemeinschaftlich für die Integration junger Geflüchteter einsetzt.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Workshop „Kinder sind nicht gleich – aber ihre Rechte!“
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 

In den Osterferien 2017 fand in den Räumen des Kinderclubs in Maintal Dörnigheim ein viertägiger Kreativworkshop zum Thema Kinderrechte statt, der von einer Kunst- und Kreativtherapeutin geleitet wurde. Die Teilnahme am Workshop war kostenfrei, da er sich vor allen Dingen an junge Geflüchtete richten sollte. Insgesamt nahmen 21 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 15 Jahren teil, von denen 19 einen Fluchthintergrund hatten.
Im Mittelpunkt stand die Arbeit mit den Kinderrechten. Hierzu wurden Materialien von UNICEF in den einzelnen Heimatsprachen der teilnehmenden Kinder zur Verfügung gestellt. Der Großteil der Teilnehmer*innen wusste vor dem Workshop nicht, dass Kinderrechte existieren, so dass die wichtigsten Rechte gemeinsam besprochen wurden. Die Kinder überlegten sich im Anschluss daran Beispiele für die einzelnen Rechte.

Der Einfachheit halber wurden im Workshop die zehn Kinderrechte behandelt, die von UNICEF als die wichtigsten eingestuft wurden, also die Rechte auf:

  • Gleichheit,
  • Gesundheit,
  • Bildung,
  • Spiel und Freizeit,
  • Freie Meinungsäußerung und Beteiligung,
  • Gewaltfreie Erziehung,
  • Schutz im Krieg und auf der Flucht,
  • Schutz vor wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung,
  • Elterliche Fürsorge und
  • Besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung

Nach der inhaltlichen Arbeit mit den Kinderrechten stand deren kreative Umsetzung im Mittelpunkt. Die Kinder konnten sich ihrem Lieblings-Kinderrecht zuordnen und in Kleingruppen von zwei bis vier Personen eine Leinwand zu diesem Recht gestalten. Zuerst überlegten sich die Teilnehmer*innen, wie sie das jeweilige Recht grafisch umsetzen wollten und bereiteten Skizzen vor. Innerhalb der Kleingruppen einigte man sich dann auf einen Entwurf, der auf die Leinwand gebracht wurde.
Insgesamt entstanden während des Workshops zehn Gemälde, die im Anschluss daran Teil der Kinderrechte-Ausstellung im Maintaler Rathaus wurden. Auf dem Weltkindertag im September wurden die Bilder erneut gezeigt.

Einzelprojekt 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 
„Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“
D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 25 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Das Projekt „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Geflüchtete“ ist ein gemeinsames Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem jeweiligen Projektträger vor Ort (hier die Stadt Maintal).
Initiiert von der Bürgermeisterin der Stadt Maintal waren im September 2016 erstmals alle Interessierten zu einem Analyseworkshop eingeladen. Ca. 30 Personen aus Kindertagesstätten, Schulen, Jugendzentren, Schulsozialarbeit, von der IHK, der Kreishandwerkerschaft, dem Kommunalen Center für Arbeit, Ehrenamtliche und Hauptamtliche in der Asylbewerberbetreuung, politische Vertreter*innen, Bildungsträger und aus der Verwaltung, sowie die Kinder- und die Frauenbeauftragte (die Stelle der Integrationsbeauftragten gab es damals noch nicht) waren der Einladung gefolgt und unterschrieben das „Bündnis für junge Flüchtlinge“.

Drei Zielschwerpunkte wurden für die Bündnisarbeit identifiziert. Für jedes Ziel wurden Projektpaten benannt, die in Kleingruppen die Projekt angingen.

Ziel 1: Spracherwerb Deutsch und Bildung für alle Geflüchteten ermöglichen:

Hier gelang es mit Unterstützung der VHS Main-Kinzig in Maintal einen zusätzlichen Deutschkurs im Umfang von 200 Stunden für junge Geflüchtete anzubieten, die keinen Platz in einer InteA-Klasse oder in einem qualifizierten Deutschkurs gefunden hatten. …junge Menschen aus Syrien, Afghanistan…. nahmen daran teil und erhielten so die Chance auf einen qualifizierten Spracherwerb.

Ziel 2: Einstiegsmöglichkeiten in Ausbildung und Arbeit eröffnen:

Im März 2017 waren Unternehmen aus Maintal und Umgebung und interessierte Geflüchtete zu einer Veranstaltung „Unternehmen treffen Geflüchtete“ eingeladen. Diese Veranstaltung wurde aufgrund des hohen Zuspruchs, den sie erhalten hatte im November 2017 wiederholt. Kooperationspartner waren die Stadt Maintal, der Arbeitskreis Asyl Maintal und die IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern. Ziel der Veranstaltung war es, Unternehmerinnen und Unternehmer über die rechtlichen Grundlagen zur Ausbildung von Geflüchteten zu informieren, Erfahrungsberichte aus der Praxis zu multiplizieren und Geflüchteten wie Unternehmen die Möglichkeit zum Auf- und Ausbau von Netzwerken zu geben.
Da derzeit viele Geflüchtete eine Ausbildung anstreben, einige aber nicht über die notwendigen Voraussetzungen verfügen, wurden bei einem Workshop 15 Geflüchtete auf den Austausch mit den Unternehmen vorbereitet und erstellten Steckbriefe, die ihre Qualifikationen und ihre Berufswünsche deutlich und übersichtlich herausstellten. Die Veranstaltung fand großes Interesse und wurde von allen Anwesenden als gelungen erlebt.

Ziel 3: Partizipation und Teilhabe am sozialen Leben verbessern

Die Untergruppe zu Ziel 3 erhob den Bedarf von Anregungen zur Freizeitgestaltung von jungen Geflüchteten und stellte ihn dem Angebot in Vereinen, gewerblichen Einrichtungen und Jugendzentren gegenüber. Für das Frühjahr 2018 ist eine weitere Sitzung des gesamten Bündnisses geplant um die Zielerreichung zu überprüfen und die Zusammenarbeit über das Ende der Projektlaufzeit hinaus zu besprechen. Damit soll die begonnene Kooperation nachhaltig gesichert werden.

Anlagen