Klingenstadt Solingen

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Klingenstadt Solingen
Typ: 
kreisfrei
Bundesland: 
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle: 
Stadtdienst Integration - Kommunales Integrationszentrum
Ansprechpartner/in: 
Claudia Elsner-Overberg
Straße/Postfach: 
Friedrichstr. 46
PLZ: 
42655
Telefon: 
+49 212 290-2873
Ort: 
Solingen
Fax: 
+49 212 290-742873

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Lesezauber im Seniorenheim

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund wohnen in Seniorenheimen, eine Tendenz, die relativ neu ist. Die Gesellschaft wird zunehmend bunter, älter und vielfältiger.

In Stadtteilkonferenzen, die im Zuge der Weiterentwicklung des Integrationskonzeptes entstanden,  konkretisierte sich daraufhin die Idee, Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund zu Vorlesepaten für Senioren auszubilden und sie regelmäßig in Einrichtungen der Altenhilfe zu begleiten. Dort lesen Kinder und Jugendliche den älteren Menschen in ihrer Freizeit vor und schenken ihnen Zeit und Zuneigung. Damit werden folgende Ziele verfolgt:

  • Die Seniorinnen und Senioren in den Einrichtungen bekommen Kontakt mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Sofern die Herkunft zusammen passt, lesen die Kinder in der Muttersprache der Bewohnerinnen und Bewohner vor.
  • Zusätzlich zum Vorlesen steht das gemeinsame Singen oder Spielen auf dem Programm. Gespräche entstehen, die dazu führen, dass die alten Menschen weiter am gesellschaftlichen Miteinander teilnehmen können und die Kinder die Schnittstelle dafür bilden.
  • Durch gemeinsame Ausflüge, z.B. ins Theater oder in ein Konzert, wird die gesellschaftliche Teilhabe verfestigt.
  • Bei den Kindern und Jugendlichen wird die Stärkung der Lesekompetenz durch Vorlesenachmittage für alte und ältere Menschen in Seniorenwohnheimen erreicht und
  • eine Stärkung der sozialen Kompetenz durch ehrenamtliches Engagement in der älter werdenden Gesellschaft.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Gesamtkonzept – Kommunalpolitische Verankerung

Die Stadt Solingen arbeitet stetig an der Umsetzung ihres Interkulturellen Gesamtkonzeptes Vision 2020, das dauerhaft weiterentwickelt und fortgeschrieben wird. In diesem Rahmen finden gesamtstädtisch oder stadtteilbezogen kommunale Integrationskonferenzen statt, die eine hohe Besucheranzahl aufweisen. Auch die Mitglieder der zahlreichen Migranten-Selbstorganisationen beteiligen sich sehr engagiert daran.

Hier werden viele Querschnittsthemen zur Integration angesprochen und diskutiert. Auf Stadtteilkonferenzen in Solingen-Mitte und Solingen-Ohligs wurde die Idee eines Vorleseangebotes für Seniorinnen und Senioren entwickelt, Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund zu Vorlesepaten für Seniorinnen und Senioren auszubilden und sie regelmäßig in Einrichtungen der Altenhilfe zu begleiten.

Ausgangs- und Bedarfsanalyse

Immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund wohnen in Seniorenheimen, eine Tendenz, die relativ neu ist. Die Gesellschaft wird zunehmend bunter, älter und vielfältiger. Die Vorleseidee wurde aufgegriffen - folgende Ziele werden verfolgt:

Die Seniorinnen und Senioren in den Einrichtungen bekommen Kontakt mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Sofern die Herkunft zusammen passt, lesen die Kinder in der Muttersprache der Bewohnerinnen und Bewohner vor.

Zusätzlich zum Vorlesen ist auch das gemeinsame Singen oder Spielen Programm. Auch Gespräche sollen entstehen, die dazu führen, dass die alten Menschen weiter am gesellschaftlichen Miteinander teilnehmen können und die Kinder die Schnittstelle dafür sind.

Durch gemeinsame Ausflüge, z.B. ins Theater oder in ein Konzert, wird ein Stück gesellschaftliche Teilhabe zurück erobert.

Bei den Kindern und Jugendlichen wird die Stärkung der Lesekompetenz durch Vorlesenachmittage für alte und ältere Menschen in Seniorenwohnheimen erreicht

Die Kinder und Jugendlichen erfahren durch ehrenamtliches Engagement in der älter werdenden Gesellschaft eine Stärkung der sozialen Kompetenz.

Nachhaltigkeit / Wirkung

Das Projekt zielt in mehrfacher Hinsicht auf nachhaltige Wirkungen:

Bei den Seniorinnen und Senioren mit oder ohne Migrationshintergrund soll die Lebensqualität steigen, sie sollen Zuwendung spüren und Freude auf den Kinderbesuch empfinden. Vielfalt und Toleranz erobern spielerisch das Seniorenheim. Das gemeinsame Lesen, Erzählen, Spielen und Singen wird auch Demenzkranken angeboten.

Bei den Kindern und Jugendlichen wird die Lesekompetenz in beiden Sprachen – der Muttersprache und der deutschen Sprache – verbessert. Gleichzeitig wird die soziale Kompetenz angesprochen, verstärkt und wertgeschätzt. Sie engagieren sich ehrenamtlich und verbessern dabei ihre Lesefähigkeit.

Neu

Neu ist bei dem Ansatz, dass nun nicht mehr die „Großen" den Kleinen vorlesen, sondern das Vorlesen als "Geschenk" an die alten Menschen gegeben wird. Viele Seniorinnen und Senioren fühlen sich einsam, die Kinder schenken ihnen ein kleines Stück Lebensfreude.

Know-How-Transfer und Breitenwirkung

Das Projekt dient als Muster: Es könnte in jedem Seniorenheim realisiert werden und andere Menschen mobilisieren, sich auch im Altersheim zu engagieren. Der Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner wird durch das Vorlesen, das gemeinsame Spielen, das Singen usw. verschönt und bereichert.

Zielgruppen

Die wichtigste Zielgruppe sind interessierte Seniorinnen und Senioren mit und ohne Migrationshintergrund, die sich gerne etwas vorlesen lassen möchten und die sich über „literarischen Kinderbesuch" freuen.

Die Kinder sollten zwischen 8 und 16 Jahren alt sein. Ein Migrationshintergrund ist von Vorteil, um mehrsprachig vorlesen zu können. Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen liegt optimal bei ca. 10 bis 15. In Solingen kommen die Kinder alle aus einem Stadtteil, der „Nordstadt": Die Nordstadt ist ein Quartier, das im Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt" als sozial, ökonomisch und ökologisch benachteiligt eingestuft ist.

Eine zweite Vorlesegruppe bildet sich jährlich neu als Lese-AG an der Alexander-Coppel-Gesamtschule. Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen nehmen daran teil. Diese Kinder lesen wöchentlich im Altenzentrum vor.

Philosophie / Vision

In der älter und bunter werdenden Gesellschaft von heute ist Partizipation durch gemeinsames Tun ein wichtiger Aspekt. Integration gelingt besser, wenn sie mit den Menschen zusammen geplant und durchgeführt wird. Wenn Alt und Jung zusammen etwas unternehmen, rückt der Mensch in den Vordergrund, der Blick öffnet sich und man versteht sich besser. Der (inter)kulturelle Kontext wird erfahrbar durch die Menschen, die ihn verkörpern und leben. Das gilt sowohl für die Kinder und Jugendlichen, als auch für die Senioren.

Ziele / Ergebnisse

Das Ziel ist konkret in Modulen geplant und hat mehrere Maßnahmen zum Inhalt, die sukzessive umgesetzt werden. Die Grundidee ist, Menschen unterschiedlicher Herkunft und generationsübergreifend zusammenzubringen. Dabei wird die Lesefertigkeit der Kinder und Jugendlichen verbessert und das soziale Engagement gefördert. Toleranz, Vielfalt und Verständigung kommen kindlich und fröhlich ins Altersheim und gelingen durch das gemeinsame Tun, das Vorlesen, das gemeinsame Erzählen oder Singen.

Der „ Lesezauber im Seniorenheim" ist grundsätzlich nicht begrenzt. Kinder und Jugendliche lesen Menschen im Altenheim regelmäßig an festgelegten Tagen vor und verbringen eine gemeinsame Zeit mit ihnen. In den Sommerferien wird pausiert, mit Schulbeginn entsteht eine neue Gruppe mit ehemaligen und neuen Mitgliedern.

Aktivitäten zur Zielerreichung

  • Zwei Gruppen von Kindern und Jugendlichen werden in jeweils zwei Stunden pro Woche zu interkulturellen Vorlesepaten ausgebildet. Die Kinder melden sich freiwillig, lernen die Technik des Vorlesens an guten Beispielen kennen und üben dann selbst. Sie lernen auch, welche Bücher sich mehr oder weniger gut eignen. Beim Üben wird auch Einzelcoaching als Methode eingesetzt: Die Kinder sollen sich frei fühlen und nicht unter Konkurrenz innerhalb der Gruppe vorlesen. Eine inhaltliche Erschließung der jeweiligen Geschichte geht dem Vorlesen voran. Neben der pädagogischen und fachlichen Betreuung ist ein Raum mit angenehmer Atmosphäre notwendig.
  • Dann wird das Seniorenheim in räumlicher Nähe als Einsatzort für die Kinder besucht. Die Kinder und Jugendlichen erhalten außerdem eine fachliche Einführung in die Lebenswelt der älteren Menschen. Ein Besuch in der Stadtbibliothek wird vereinbart: Hier soll die Medienkompetenz erweitert - und passende Vorlesebücher gesucht werden.
  • Eine feste Bücherauswahl sollte dem Projekt dauerhaft zur Verfügung stehen.
  • Die Kinder sehen den Film „Kannst Du pfeifen, Johanna?" als Vorbereitung für den konkreten Einsatz im Altenheim. Diese preisgekrönte schwedische Kinderbuchverfilmung beschreibt zwei Freunde, die sich einen Opa im Altersheim suchen. Anhand eines Fragenkataloges wird der Film besprochen.

http://clubfilmothek.bjf.info/filme.htm?id=2910802 (s. Anlage)

Zeitplan / Status Quo

In jedem Jahr bildet sich eine neue Vorlesegruppe von ca. 12 bis 15 Kindern, die täglich im Solinger Mehrgenerationenhaus zur Hausaufgabenbetreuung angemeldet sind. Das Mehrgenerationenhaus befindet sich in  Trägerschaft von Diakonie, AWO und Caritasverband. Alle Einrichtungen betreiben Integrationsarbeit und Migrationsberatung. Die dort nachmittags betreuten Kinder kommen zu 95 % aus Migrantenfamilien der Nordstadt.

Die Lese-AG der Schule bildet sich in jedem Schuljahr neu.

Die Kinder und Jugendlichen entscheiden frei, ob sie an dem Projekt teilnehmen möchten. Dann wählen sie „ihre" Bücher aus. Wichtig ist, dass sie einen eigenen Vorlesestil entwickeln, der zu ihnen passt. Die Seniorinnen und Senioren wählen ebenso frei, ob sie an dem neuen Projekt mitmachen möchten und welchen Kontakt zu welchen Kindern sie wünschen.

Dann beginnt das Vorlesetraining, das mit der Methode des Vorlesecoachings arbeitet. Ein Kind liest vor, die zuhörenden Kinder geben ein wohlwollendes, aber ehrliches Feedback darüber ab, ob das Vorlesen gut war und wo man es noch verbessern könnte. Dieses Vorlesecoaching wird immer wieder eingebaut, um konkret an der Fähigkeit des guten Vorlesens zu arbeiten und jeden Besuch im Altersheim vorzubereiten. Nach dem Vorlesetraining kommt der erste Besuch im Seniorenheim.  Diese Einrichtung liegt ebenfalls in der Nordstadt. Zum Kommunalen Integrationszentrum besteht eine sehr gute Kooperation. Die Kinder erhalten eine Einführung ins Thema Altenpflege und Demenz.

Die Kinder lesen regelmäßig alle vier Wochen an einem bestimmten Wochentag vor. Sie lesen immer zu zweit oder zu dritt und teilweise zweisprachig vor, die Senioren können sich wünschen, welche Sprache sie hören möchten. Ein russischer, ehemaliger LKW-Fahrer wurde z.B. von zwei russischen Mädchen besucht. Hier war die Buchauswahl schwierig, da der Senior kein großes literarisches Interesse hatte. Aber den Besuch findet er toll: Endlich kann er in seiner Sprache ein paar Worte wechseln. Die Mädchen lesen nun aus einer russischen Zeitung vor, die sie mit fachlicher Hilfe aus dem Internet ausdrucken.

Danach kommt das Schachbrett auf den Tisch und es wird gespielt.

Betreuung der Kinder (Fachkräfte, Ehrenamtliche) / Weiterfinanzierung / Ausblick

Zwei Fachkräfte leiten und koordinieren das Projekt: Eine Pädagogin aus dem Mehrgenerationenhaus betreut die Gruppe dauerhaft, eine zweite bibliothekarische Fachkraft mit pädagogischen Hintergrund, die den Schwerpunkt „Interkulturelle Leseförderung" bearbeitet (Kommunales Integrationszentrum Solingen), schult, coacht und bereitet die Kinder intensiv vor, organisiert die Besuche im Altersheim und knüpft den Kontakt zur öffentlichen Bibliothek und dem Freundeskreis der Stadtbibliothek. Mindestens drei ehrenamtliche Betreuerinnen oder Betreuer sind dauerhaft eingebunden.

Die persönliche Betreuung und Zuwendung ist für die Senioren und die Kinder von größter Bedeutung. Das Projekt ist nicht befristet. Sofern die Betreuungskräfte zu Verfügung stehen, läuft es weiter.

Die teilnehmenden Kinder verfügen nur selten über Vorlieben beim Lesen von Büchern. Ihre Lesesozialisation ist häufig mehrmals gebrochen. Geboren z. B. in Aserbaidschan, in Russland aufgewachsen und jetzt in Deutschland angekommen hatten sie nicht die Chance, das Lesen von Büchern als lustvoll zu entdecken. Die meisten Kinder lesen daher nicht so gerne und auch nicht so gut: Hier muss mit Freude agiert werden, damit das Projekt gelingt. Leseförderung muss Spaß machen, sonst ist sie nicht erfolgreich. Da das Lesen eine Basisqualifikation in der heutigen Zeit ist, müssen Kinder diesen manchmal für sie schweren Weg in einer neuen Sprache erobern. Aus diesem Grund werden die Kinder auch durch Ausflüge (Kulturelle Begegnungen, Fortbildungen, Ausflüge in die Natur oder ins Kinderbuchmuseum) belohnt oder durch fröhliche Workshops (Knigge: „Wie benehmen wir uns im öffentlichen Raum?") gestärkt. Diese extrinsische Motivation soll den Kindern helfen, am Vorleseprojekt dauerhaft teilzunehmen. Die Gruppe ist sehr heterogen, einige Kinder sind gerade zugewandert, andere schon hier geboren. Manche sind gerade in die 2. Klasse eingegliedert worden, andere besuchen mit 14 Jahren das 7. Schuljahr. Alle lesen vergleichsweise holprig, das Sinn erfassende Lesen fällt vielen schwer.

Auch Ausflüge mit den Seniorinnen und Senioren sind denkbar, sofern diese noch mobil sind. Die Kinder und Jugendlichen werden außerdem zu jedem Fest des Altenzentrums eingeladen und treffen dann „Ihre" Senioren bei Kaffee, Kuchen oder Nudelsalat. Auch Vernissagen von Ausstellungen im Seniorenzentrum gestalten die Kinder mit und machen neben dem Lesen auch Bewegungsangebote, die locker im Rollstuhl nachgemacht werden können.

Kooperationspartner und Vernetzung

"Solingen ist geprägt von einem Miteinander der kommunalen Akteurinnen und Akteure, um gemeinsam diese Ziele zu erreichen. Die Bildungsakteureurinnen und -akteure in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft begegnen sich mit Wertschätzung."

"Solingen erkennt die Potenziale der Kinder so früh wie möglich und fördert sie gezielt. Insbesondere die Mehrsprachigkeit wird als Ressource für eine global aufgestellte Stadt wahrgenommen und unterstützt. Ebenso wird die Inklusion von Menschen mit Behinderungen aktiv umgesetzt."

(Handlungsfeld Sprache/Bildung im Kommunalen Integrationskonzept)

Die Kooperationspartner sind:

  • Mehrgenerationenhaus / Haus der Begegnung
  • Evangelisches Altencentrum Cronenberger Straße
  • Kommunales Integrationszentrum Solingen
  • Stadtbibliothek Solingen
  • Freundeskreis der Stadtbibliothek Solingen e.V.
  • Stadtdienst Gesundheit
  • Alexander-Coppel-Gesamtschule Solingen

Evaluation / Indikatoren

Die Vorlesestunde „Besuch für Dich!" – Lesezauber im Seniorenheim – findet regelmäßig alle vier Wochen freitags von 15 bis 17 Uhr statt. Die Kinder sind stetig engagiert dabei und die Senioren freuen sich auf die Lesenachmittage, vor allem, wenn auch unter Begleitung des Akkordeons gesungen wird. An den verbleibenden drei Freitagen wird das Vorlesen weiter geübt. Das Projekt soll dauerhaft und nachhaltig fortgesetzt werden und immer wieder andere Kinder und Seniorinnen und Senioren einbeziehen.

Die Lese-AG der Schule liest immer dienstags vor. Die Kinder werden herzlich erwartet und mit den Worten: „Da kommen ja meine Mädchen" von Frau Müller oder Frau Böhm in ihren Zimmern begrüßt. Als Dankeschön bekommen sie oft ein paar Süßigkeiten oder eine Banane.

Öffentlichkeitsarbeit

Zum Abschluss der Ausbildung zum Vorlesepaten erhalten alle Kinder ein Zertifikat. Die Kinder sind in Facebook in einer geschlossenen Gruppe und über WhatsApp miteinander verbunden.

Die Senioren freuen sich über ausgedruckte Fotos oder einen Pressebericht in der hiesigen Zeitung.

Zwischenresümee und Ausblick

Das ehrenamtliche Engagement für das Wohl älterer Menschen, gepaart mit einer Verbesserung der Lesekompetenz der Kinder und Jugendlichen, ist gesellschaftlich hoch erwünscht und wird immer mit Wohlwollen betrachtet.

Mittlerweile interessiert sich eine zweite Gesamtschule für dieses Projekt und hat eine Vorlesegruppe mit Schülerinnen und Schülern gebildet. Deren Lese-AG besucht ein weiteres Seniorenheim in einem anderen Stadtteil.

Die Arbeit mit den Kindern ist anspruchsvoll. Das Lesen von Büchern gehört nicht zu ihren Freizeitvorlieben. Einige besitzen daheim kein einziges Buch – auch die Eltern lesen nicht. Sie brauchen Kraft und Unterstützung von außen, um am Ball zu bleiben. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenheime unterstützen sie allein durch ihre Freude über den Besuch der Kinder.

Auf der anderen Seite kann man mit ihnen die lustigsten und wunderbarsten Geschichten erleben. Bitte lesen Sie selbst (http://blog.elsner-overberg.de/) – s. Anlage: Geschichten zum Projekt

 

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Seniorinnen und Senioren mit und ohne Zuwanderungsgeschichte in Altenzentren
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 25a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Seniorenheim, Mehrgenerationenhaus
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Mehrgenerationenhaus, Seniorenheim
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
Vorleseprojekte in Schulen, Kitas und der Stadtbibliothek
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein
C 38a Wenn ja ... Welche?: 
Eine weitere Gesamtschule hat das Projekt adaptiert und liest mit Schülerinnen und Schülern in einem Seniorenheim eines anderen Stadtteiles vor.

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Einzelprojekt 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Anlagen