Bremen

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Bremen
Typ: 
kreisfrei
Bundesland: 
Bremen
Einreichende Dienststelle: 
Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport
Ansprechpartner/in: 
Silke Harth, Integrationsbeauftragte
Straße/Postfach: 
Bahnhofsplatz 29
PLZ: 
28195
Telefon: 
+49 421 361-6883
Ort: 
Bremen
Fax: 
+49 421 496-6883

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Auf gute Nachbarschaft in Bremen Nord - Der Refugee Support Club im Blauen Dorf

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Dunkelblau, Azurblau und Himmelblau – in diesen Farben präsentiert sich die Übergangswohnheim, liebevoll „Blaues Dorf“ genannt, in der 140 Geflüchtete, Familien mit Kindern und erwachsene Alleinreisende, ein neues Zuhause auf Zeit gefunden haben. Über 100 Studierende der Jacobs University engagieren sich im „Refugee Support Club“. Sie selbst kommen aus verschiedenen Ländern der Welt, leben und lernen gemeinsam auf dem Campus, der sich in direkter Nachbarschaft des „Blauen Dorfs“ befindet. Sie haben das Ziel, den Geflüchteten mit verschiedenen Aktivitäten bei der Integration in Bremen zu helfen. Der Stadtbezirk Bremen-Nord ist durch soziale Polarisierung gekennzeichnet, die sich auch sozialräumlich niederschlägt.

Bremen und die Jacobs University Bremen möchten einen Grundgedanken stärken und in die Öffentlichkeit tragen: Es ist unsere Überzeugung, dass drängende Probleme unserer Zeit nur im Dialog nachhaltig gelöst werden können und wir wissen, dass Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und Religion friedlich zusammenleben können, da wir es jeden Tag in unseren Stadtteilen erleben.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

1. Ausgangssituation in der Kommune Bremen

In den letzten Jahren sind zahlreiche geflüchtete Menschen im Land Bremen angekommen.
2015 waren es über 10.000 erwachsene Menschen oder Familien und ca. 2.500 unbegleitete minderjährige Geflüchtete. Im Jahr 2016 kamen 3.200 erwachsene Menschen oder Familien nach Bremen und rund 650 unbegleitete minderjährige Geflüchtete, von denen 100 aufgenommen wurden. Die Kommune hat anlässlich dieser Situation Strukturen aufgebaut und in große Aufgabenbereiche unterteilt, wie beispielsweise Unterbringung, Versorgung, Schulbesuch, Spracherwerb „Deutsch als Zweitsprache“, Ankommen im Quartier und Ehrenamt.

Im Moment gibt es 40 kommunale Übergangseinrichtungen, in denen geflüchtete Menschen wohnen. Für Zielgruppen, die von den Integrationskursen und den Erstorientierungskursen des BAMF nicht erreicht werden, bietet Bremen kommunal geförderte Sprachkurse an, die von verschiedenen Anbietern durchgeführt werden. In jeder Übergangseinrichtung sind Wohnraumvermittler*innen beschäftigt, die die Bewohner*innen bei der Suche nach einer eigenen Wohnung unterstützen. Seit 2017 gibt es mit dem Programm „Ankommen im Quartier“ auch Anlaufstellen für geflüchtete Menschen, die bereits in einer Mietwohnung leben und Unterstützung benötigen. In Bremen-Nord gibt es aktuell sechs kommunale Übergangseinrichtungen und eine Anlaufstelle „Ankommen im Quartier“.

Trotz dieser professionellen Strukturen gibt es weiterhin viele Aufgaben für freiwillig engagierte Menschen. Um Freiwillige zu unterstützen, fördert die Kommune das trägerübergreifende Projekt „Gemeinsam in Bremen“, das regional und thematisch arbeitende Ansprechpartner*innen für Ehrenamtliche zur Verfügung stellt und Vernetzungstreffen organisiert. Außerdem fördert die Kommune mit dem Stadtteilprogramm kleine Projekte von freiwillig Engagierten und Geflüchteten, in denen Austausch und Begegnung stattfindet.

Die Jacobs University liegt in Bremen-Nord, einem Stadtbezirk der insgesamt unter erheblichen Strukturproblemen leidet: Neben der peripheren Lage im Bremer Stadtgebiet waren dort in den vergangenen Jahren erhebliche Arbeitsplatzverluste zu beklagen, insbesondere infolge der Schließungen der Vulkan-Werft 1997 oder der Bremer Wollkämmerei 2009. Unbestritten ist, dass es nach wie vor eine besondere Herausforderung an Politik und Wirtschaft ist, den Strukturwandel in Bremen-Nord weiter voran zu treiben. Die Jacobs University ist damit ein wichtiger Akteur im Bremer Norden. Zudem ist Bremen Nord eines der Gebiete, in denen geflüchtete Menschen relativ günstigen Wohnraum finden können. Die Zuzugsquote von Menschen mit Migrationshintergrund in den letzten Jahren ist daher hoch. Der Stadtteil ist geprägt von starker Gegensätzlichkeit der wirtschaftlichen Verhältnisse seiner Bewohner*innen.

2. Anlass – Flüchtlingsunterkunft und Campus werden Nachbarn

Auf dem Gelände der früheren Norddeutschen Steingut AG wurde nach den Plänen der Bremer Architekten Feldschnieders und Kister im Sommer 2014 ein Übergangswohnheim errichtet: drei Wohngebäude mit übersichtlichen Innenhöfen, ein Gemeinschaftshaus mit Platz für Kinderbetreuung, Aufenthalts- und Unterrichtsräume sowie ein Verwaltungsgebäude für Heimleitung, Hausmeister, Wachdienst und medizinische Betreuung.

Als im Herbst 2014 die Containerhäuser an der Steingutstraße in Bremen-Grohn von ihren ersten Bewohner*innen - gut 100 Geflüchteten - bezogen wurden, dauert es nicht lange, bis die Studierenden der nahegelegenen Jacobs University ihre Hilfe anboten. Schon kurz zuvor trat die Universität als vorübergehende Obhut ein. 20 Geflüchtete konnten zunächst in der benachbarten Jacobs University ein Dach über dem Kopf finden.

Das Engagement von Universitäten und Hochschulen im Bereich der Flüchtlingshilfe ist keine Seltenheit. Die Initiative vieler Studierender an Bremer Hochschulen ist beeindruckend. Der DAAD möchte zudem das Potenzial studierfähiger Flüchtlinge fördern und ihnen den Anschluss an die deutschen Hochschulen ermöglichen. Daher realisiert er gemeinsam mit Hochschulen und Partnerorganisationen verschiedene Programme und Maßnahmen, um die Integration von Geflüchteten an den deutschen Hochschulen zu unterstützen. Es herrscht ein enormes Facettenreichtum an Angeboten, dass sich aber häufig im akademischen Bereich bewegt. Ein nachbarschaftliches Projekt, wie das der Jacobs University, ist daher vorbildlich, auch indem es auf Begegnung und Austausch setzt und damit zu unterscheiden ist von Projekten, die allzuoft akademisch strategisch konzipiert werden.

3. Konzeption, Ziele und Zielgruppen – „Wir wollen etwas zurückgeben!“

Ein nachbarschaftliches Projekt ist möglich, weil es sich bei der Jacobs University um eine sogenannte Residential University handelt, d.h. alle Bachelor-Studierenden und viele der Master-Studierenden wohnen auf dem Campus. Der Campus, ein ehemaliges Kasernen-Areal im nordbremischen Grohn, ist weitläufig und gleicht doch einem internationalen Dorf, denn die 1.200 Studierenden wohnen in kleinen Apartments, die sie jeweils mit einem Kommilitonen aus einem anderen Land teilen, in einem der vier Studentenwohnheime (Colleges). Die private Jacobs University verfolgt das Ziel, durch akademische Bildung, intensive Betreuung und das Zusammenleben auf einem internationalen Campus junge, talentierte Menschen unabhängig von Nationalität, Religion und materiellen Voraussetzungen zu Weltbürgern zu formen, die in der Lage sind, führende und verantwortliche Rollen im Rahmen einer zukünftigen nachhaltigen und friedlichen Entwicklung der Menschheit zu übernehmen.

Der Campus ist gleichermaßen besondere Herausforderung wie auch einzigartige Chance für die Entwicklung von Verhaltensmustern und Wertevorstellungen von Studierenden aus über 100 Nationen. Diese einzigartige kulturelle Vielfalt erlaubt es den Studierenden, auf dem Campus die Herausforderungen eines globalen Miteinanders zu erleben. Der Campus als gemeinsamer Ort der akademischen Bildungsphase ermöglicht und erfordert die tägliche Auseinandersetzung mit anderen Gewohnheiten und kulturellen Prägungen.  Die Jacobs University legt Wert auf eine hohe Vielfalt an unterschiedlichen Herkunftsregionen ihrer Studierender. Derzeit verfügen rund 75% der Studierenden über eine nicht-deutsche Herkunft aus insgesamt über 100 Nationen. Damit nimmt die Jacobs University einen Spitzenplatz in Deutschland ein und ermöglicht ihren Studierenden eine Sozialisierung in einer der diversesten Studierendengemeinschaften Europas.  Auch in der Stadtgemeinde Bremen leben Menschen aus vielen verschiedenen Nationen. Bremen ist damit eine „integrationserfahrene“ Kommune, in der kulturelle Vielfalt täglich positiv erlebt werden kann, in der aber auch eine Auseinandersetzung mit möglichen Schwierigkeiten stattfindet. 

Die Studierenden der Jacobs University werden unterstützt, Verantwortung zu übernehmen und sich ehrenamtlich - auch außerhalb des Campus - zu engagieren. Viele Aktivitäten der Studierenden beziehen das Bremer Umfeld und die unmittelbare Nachbarschaft ein. Die große Anzahl an Student Clubs erlaubt Verantwortungsübernahme in und für eine Gruppe. Eine Studentin beschreibt es treffend:

„Dieses Jahr hat mich nicht nur akademisch, sondern auch sozial sehr viel weitergebracht. Auf dem Campus habe ich in einer internationalen Gemeinschaft gelebt und war immer von Menschen aus aller Welt umgeben. Dadurch und durch die vielen kulturellen Events und Aktivitäten habe ich viele verschiedenen Kulturen und Traditionen kennengelernt. Freundschaften kann man auf dem Campus in relativ kurzer Zeit knüpfen, da alle so offen und verständnisvoll sind. Es ist sehr einfach sich zu integrieren und ein Teil der Gemeinschaft zu werden.“

Im Blauen Dorf, in dem bis zu 140 Menschen leben können, wohnen im Moment Menschen aus 10 Nationen. Viele der Menschen, die dort leben, wissen nicht, wie ihr Leben in den nächsten Jahren aussehen wird. Existenzielle Fragen beschäftigen sie: Wie lange können sie in Bremen bleiben? Wird ihre Familie zu ihnen kommen können? Wird es ihnen gelingen, so gut Deutsch zu lernen, dass sie eine Arbeit finden können? Die kulturelle Vielfalt im Dorf wird daher eher nebenbei erlebt. Besonders wichtig ist für viele Bewohner*innen die Verbindung zu Menschen, die aus einem ähnlichen Kultur- und Sprachraum wie sie selbst stammen.

Mit dem Bau des „Blauen Dorfs“ separierte sich eine Untergruppe aus dem „Amnesty International Club“ der Jacobs University, die sich den Namen „Refugee Support Club“ gab. Mittlerweile zählt der eigenständige Club fast 100 Mitglieder und ist zu einem der größten und aktivsten Clubs der Universität geworden. Besonderheit dieses Engagements ist, dass die Studierenden der Jacobs University genau wie die Geflüchteten selbst in einer Welt zwischen „Zuwanderer“ und „Einheimischer“ stehen. Beide Gruppen sind nach Bremen-Nord gekommen, um hier ein Zuhause auf Zeit zu finden. Sie kommen aus ganz unterschiedlichen Motivationen nach Deutschland und nach Bremen, aber fühlen sich doch häufig mit gleichen Herausforderungen und Erfahrungen wie Fremdheit, Diskriminierung oder Kulturschock konfrontiert. Auf der einen Seite zwingen Konflikte in der Welt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Krieg, Verfolgung und Vertreibung lassen sie zu Flüchtlingen werden, die auch in Deutschland Schutz in ihrer Not suchen. Auf der anderen Seite gibt es viele junge Menschen, die nach Deutschland kommen, da der gute Ruf des Bildungssystems lockt. Zwei Gründe, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Die Studierenden reflektieren ihre privilegierte Situation und möchten den Geflüchteten bei der Integration in Bremen und Deutschland helfen.

Ziel ist es, Begegnungen zu schaffen, von denen beide Seiten profitieren. Es soll eine längerfristige Beziehung zwischen den Geflüchteten im „Blauen Dorf“ und den Studierenden der Jacobs University entstehen. Die Studierenden verfolgen dabei einen niedrigschwelligen, begleitenden Ansatz. Sie handeln pragmatisch mit ihrem bereits vorhandenen Know-How – möglicherweise ist es das, was ihre ehrenamtliche Arbeit so erfolgreich macht. Im Vergleich zu anderen Initiativen in der Flüchtlingshilfe, die ihren Schwerpunkt häufig auf Hindernisse im Alltag, Bürokratie und fehlendes Wissen über das „was funktioniert wie?" legen, steht bei der Initiative des „Refugee Support Clubs“ besonders die freundschaftliche Beziehung zu den Nachbarn im Vordergrund. Die internationalen Studierenden vermitteln den Geflüchteten, neben den sonstigen alltäglichen Erfahrungen von Diskriminierungen und Ausgrenzung, eine wertvolle Botschaft gesellschaftlichen Akzeptanz. Ziel ist es dabei, Flüchtlingen einen guten Start in ihrer Stadt zu ermöglichen und ihnen Zugänge zur Gesellschaft zu eröffnen. 

4. Vorgehen und Umsetzung

Häufig werden von Geflüchteten verschiedenste Anpassungsleistungen gefordert – vom Erlernen der Sprache bis hin zu typischen Verhaltensweisen. Die studentischen Mitglieder des „Refugee Support Club“ hingegen bieten verschiedene Aktivitäten für die Bewohner*innen des „Blauen Dorfs“ an, um Bildungschancen und ein Wohlfühlen im neuen Zuhause zu ermöglichen: Deutsch-Unterricht, Kunst-Aktivitäten mit Kindern und Sport für alle Bewohner*innen.

Die Landessprache zu erwerben ist der Schlüssel für Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Integration Der Deutschunterricht dient vorrangig dazu den Erwachsenen beim Deutschlernen zu helfen. Er findet in Kleingruppen statt, dabei wird besonders großen Wert auf individuelle Betreuung gelegt. Dies ist notwendig, da die Gruppe sehr heterogen ist und auf unterschiedlichen Sprachniveaus gelernt wird. Die Kinder hingegen können häufig schon sehr gutes Deutsch. Dabei legen die Studierenden viel Wert auf Konversationsübungen, da die Bewohner*innen oftmals zwar einzelne Themen verstehen, jedoch keine Personen haben, um dies zu praktizieren. Die Deutschkurse werden nur von deutschsprachigen Studierenden geleitet. 

Die Kunst- und Sportkurse dienten in erster Linie dazu, den Kindern eine Betreuung zu gewährleisten, während die Erwachsenen ihren alltäglichen Erledigungen nachgehen oder am Deutschunterricht teilnehmen konnten. Der Deutschunterricht findet deshalb auch häufig gleichzeitig zu den Sport- und Kunstkursen statt. Zusätzlich zu den wöchentlichen Aktivitäten werden noch außerplanmäßige Veranstaltungen, wie z.B. internationaler Vorlesetag, Plätzchenbacken und Halloweenfeiern organisiert.

Die Studierenden bieten dreimal wöchentlich die Kurse im „Blauen Dorf“ an. Monatlich treffen sich die Mitglieder des „Refugee Support Clubs“ zu einem Planungstreffen, um den „Schichtplan“ der nächsten Wochen zu besprechen und außerordentliche Veranstaltungen zu organisieren. Die drei Aktivitäten werden jeweils in Gruppen organisiert. Jede Gruppe verfügt über ihren eigenen “Kern” von Studierenden, die sich auf ihren Bereich konzentrieren können und somit eine Regelmäßigkeit bieten und Vertrauen zu den Teilnehmenden aufbauen können.

Matthias Schneider war von Beginn an Teil des Projekts: “The thing that motivated me every week was the happiness in the faces of the kids, when they saw us coming around the corner and they already started running in our direction. “

Diese positiv besetzten Begegnungsmöglichkeiten tragen dazu bei, dass Ressentiments gegenüber Geflüchteten hinterfragt und möglicherweise abgebaut werden können. 

5. Ergebnisse und (bislang) Erreichtes

Die Studierenden wissen wenig darüber, was diese Kinder und Familien erlebt haben, was sie fühlen und wie sie ihre Erfahrungen der Flucht und des Heimatverlustes prägen werden. Sie wissen aber durch ihre eigene Erfahrung des Zuhause-Verlassens, dass Jeder und Jede ein Gefühl der Sicherheit und Beständigkeit brauchen, Normalität und eine positiv anregende Umgebung. Die Studierenden begleiten freundlich und offen, bieten Zuversicht und Gemeinschaft.

Es können mehrere erreichte Erfolge verzeichnet werden:

  • Freundschaften über Kulturen hinweg
    Die Studierenden schaffen es, Begegnung zu initiieren. Sie schließen Freundschaften mit den Geflüchteten und halten diese aufrecht. Die angebotenen Kurse und Aktivitäten werden dabei zu einem Werkzeug, um eine Beziehung aufzubauen und Vertrauen zu erlangen. Die Arbeit ist für die Studierenden in ihrem getakteten Curriculum ein zeitlicher Aufwand, der nicht selbstverständlich ist. Junge Menschen im Alter zwischen 17 und 25 Jahren wollen ihre Freizeit häufig anders verbringen, das Projekt lässt sie an ihr Grenzen stoßen. Auch die Bereitschaft der geflüchteten Menschen, sich auf diese Art der Begegnung einzulassen, ist nicht selbstverständlich, denn sie stehen vor zahlreichen Herausforderungen. In einer von Unsicherheit und Stress geprägten Lebensphase noch die Kraft und Motivation aufzubringen, sich mit dem Lernen der deutschen Sprache zu beschäftigen, muss als große Leistung gewürdigt werden. Durch die Bereitschaft von Studierenden und Geflüchteten, einander zu begegnen wird ein Schutzraum für alle Beteiligten geschaffen, in dem Freundschaften entstehen und wichtige Impulse in einer sensiblen Phase für die Geflüchteten gesetzt werden können. Die gelebte Internationalität sei zugleich Teil der Lernkonzepts sagt Uni-Geschäftsführer Professor Michael Hülsmann: „Wir sehen uns als Ort der Völkerverständigung – gerade in einer Zeit, in der im Zuge der Flüchtlingskrise viel über kulturelle Unterschiede geredet wird. Der Alltag auf unserem Campus zeigt eines ganz deutlich: Menschen verschiedenster Herkunft können friedlich miteinander leben und ihre Unterschiedlichkeit als Bereicherung erleben.“ Frederik Florenz ist studentische Leiter des Clubs: “Am meisten beeindruckt mich, zu sehen, wie schnell vor allem die Kinder lernen und wie motiviert sie sind und dass wir trotz Sprachbarrieren viele Freundschaften mit den Bewohnern des Blauen Dorfes schließen.“
  • Gelebte Internationalität
    Das Erleben von Kulturvielfalt und die Aneignung interkultureller Kompetenz sind Grundvoraussetzungen für das Zusammenleben in einer globalisierten Welt. Die im Frühjahr 2017 verabschiedete neue Akademische Verfassung legt in ihrer Präambel fest, dass „an der Jacobs University […] niemand aufgrund seiner Rasse, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexuellen Orientierung, nationalen oder ethnischen Herkunft oder Behinderung diskriminiert [wird].“ Diese kulturelle Vielfalt erlaubt es Studierenden, auf dem Campus und in der Lehre die Herausforderungen eines globalen Miteinanders zu erleben – das Engagement im Quartier ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Die Studierenden lernen interkulturelle Kompetenz nicht nur auf dem Campus, sondern können so über den Tellerrand hinausblicken. Auch im Übergangswohnheim wird kulturelle Vielfalt gelebt. Da dort viele Menschen auf relativ engem Raum zusammenleben, sind gegenseitige Toleranz und Respekt besonders wichtig und möglicherweise auch besonders schwierig. In der Zusammenarbeit der Studierenden mit den Bewohner*innen des Blauen Dorf zeigt sich nicht nur gelebte Internationalität, sondern es entsteht eine Gemeinschaft, die auch die überaus hohe Unterschiedlichkeit der Lebenssituationen überbrücken kann.
  • Beständigkeit und Kontinuität
    Die Universität zählt etwa 1.200 Studierende, jedes Jahr graduieren etwa 300 bis 350 von ihnen, etwas mehr junge Menschen – die sogenannten Freshies – beginnen ihr Studium an der Jacobs University. Trotz Fluktuation schafft es der „Refugee Support Club“ nun schon seit vielen Semestern die Qualität der Arbeit auf gleichbleibenden Niveau durchzuführen. Obwohl über das Thema „Flüchtlinge“ medial weniger und auch weniger positiv berichtet wird, sinkt die Motivation bei den Studierenden, sich in diesem Club zu engagieren, nicht und auch Studienanfänger können ermuntert werden sich zu engagieren. Die Studierenden in höheren Semestern können ihr Wissen weitergeben; die Freshies bringen eigene und neue Ideen mit ein.
  • Weitreichende Wirkung
    In den letzten Jahren waren mehr als 200 Personen direkt an dem Projekt beteiligt – Studierende und Geflüchtete. Doch auch darüber hinaus konnten Menschen erreicht werden, weil jeder Studierende und Geflüchtete sein Umfeld gleich mit einbindet. Durch den direkten Kontakt werden Vorurteile abgebaut, diese Erfahrung trägt jeder als Multiplikator*in weiter.

Der „Refugee Support Club“ der Jacobs University verkörpert eine sympathische Bescheidenheit. Der Gedanke der Augenhöhe als eine vorurteilsfreie Beziehung von gegenseitiger Wertschätzung, die ausgeht von einer Akzeptanz gesellschaftlicher Vielfalt ist dabei essentiell. Die Studierenden sind junge Menschen, das macht es möglicherweise auch den geflüchteten Menschen leichter, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen bzw. auch selbst bei Gelegenheit die Rolle des Lehrenden oder des Ratgebers einzunehmen. Beidseitiger Respekt ist eine notwendige Bedingung, um die Asymmetrie zwischen ihnen und den Alteingesessenen zu überwinden und eine Vorstellung von den eigenen Möglichkeiten in der neuen Gesellschaft zu entwickeln. Es bildet u. a. die Basis dafür, dass geflüchtete Menschen sich selbst organisieren und repräsentieren können. Den Studierenden ist es wichtig, dass das Projekt nicht als klassisches Hilfsprojekt wahrgenommen wird. Sie wollen den Geflüchteten nicht nur "helfen", sondern sich gemeinsam mit ihnen in dem Stadtteil engagieren, in dem sie ein Zuhause auf Zeit haben und ihnen viele Chancen und Möglichkeiten eröffnen.

Eine Voraussetzung für gelingende Integration und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Einwanderungsgesellschaft ist die Teilhabe von beiden Gruppen. Im Allgemeinen wird Integration häufig fälschlicherweise als ein „Reparaturbetrieb“, dessen Inhalt die Anpassung an die Kultur vor Ort ist, dargestellt. Im Kontext freiwilliger Arbeit steht Integration jedoch vielmehr für Hilfe zur Selbsthilfe, die geflüchtete und zugewanderte Menschen auf ihrem Weg zu eigenständiger Teilhabe und der Verwirklichung individueller Lebensentwürfe unterstützt. Verantwortung zur Integration wird häufig einseitig den Zugewanderten aufgebürdet, dieses veraltete Konzept möchte das Projekt aufbrechen. Alle Projekteilnehmenden sich sind bewusst darüber, dass alle die Verantwortung dafür tragen, das gemeinsame Zusammenleben gut zu gestalten. Dies schließt ein, Vielfalt als Bereicherung anzuerkennen und für Menschen jeder Herkunft und sozioökonomischer Position zu öffnen. 

Im Zuge des Bundeswettbewerbs ist die Jacobs University mit folgenden Akteuren in den Dialog getreten, die das Projekt und eine Zusammenarbeit befürworten: „Gemeinsam in Bremen“, Quartiersmanagement Grohn, Quartiersmanagement Blumenthal, Haus der Zukunft e.V. Bremen-Lüssum und die „Willkommensinitiative Vegesack“.

Mit der Öffnung der Arbeit des „Refugee Support Clubs“ zum Stadtteil hin wollen die Akteure auf die unmittelbare Lebensumwelt des Stadtbezirks zugehen und sich öffnen. Dies wird auch zukünftig große Wichtigkeit haben, da immer mehr Geflüchtete aus dem Übergangswohnheim in den Stadtteil ziehen werden. Zudem besteht in BremenNord ein Bedarf an Begegnung und Austausch von Menschen, die in verschiedenen Milieus und Ortsteilen leben. Das Vorhaben wird  im Stadtteil von den politischen Gremien (Ortsamt, Beirat) unterstützt. Eine systematische Vernetzung des „Refugee Support Clubs“ in Bremen-Nord bedeutet: 

  • Öffnung der Aktivitäten des Clubs für alle Bewohner*innen des Stadtteils, z.B. durch eine Filmreihe, in der internationale Filme aus den Herkunftsländern der Geflüchteten und Studierenden im Campus-eigenen Kino gezeigt werden oder durch gemeinsame sportliche Aktivitäten wie beispielsweise ein Sporttag für Familien, 
  • Vernetzung mit bereits bestehenden Aktereun und deren Aktivitäten
  • Kooperation mit o.g. Akteuren und Weiterentwicklung von Aktivitäten an geeigneten Anknüpfungspunkten
  • Einbeziehung von Experten*innen und Nutzung von Kompetenzen aus dem Stadtteil.

Das Projekt zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung der Begegnung und des Zusammenlebens mit der Bevölkerung hat Modellcharakter und kann bundesweit skaliert werden: In ganz Deutschland gibt es mehr als 400 Universitäten und Hochschulen mit vielen motivierten und talentierten jungen Menschen, an deren Engagement angeknüpft werden kann. 

Nicht zu evaluieren ist jedoch das größte und bedeutendste Ziel: Wunsch und Hoffnung ist es, dass sowohl Studierende als auch Geflüchtete die Erfahrung machen, dass zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft und in existenziell verschiedenen Lebenssituationen gelebte Solidarität und Begegnung möglich sind.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Internationale Studierende; künftige Zuwanderer
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 25a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Nachbarschaft inkl. Institutionen
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Ortsamt und Beirat
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Lokale Medien, Universität, Willkommensinitiativen, Initiative "Gemeinsam in Bremen"
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 34a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Die Universität finanziert das Projekt aus eigenen Mitteln bzw. mit Hilfe von Spenden.
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Einzelprojekt 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Anlagen