Gemeinde Salzweg

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Gemeinde Salzweg
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Bayern
Einreichende Dienststelle: 
Dienststelle des Asylbeauftragten
Ansprechpartner/in: 
Christian Domes
Straße/Postfach: 
Passauer Str. 42
PLZ: 
94121
Telefon: 
+49 851 94998-0
Ort: 
Salzweg
Fax: 
+49 851 94998-20

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Salzweg ist bunt – Eine Gemeinde integriert ankommende Asylbewerber -

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

  • Aus zivilgesellschaftlichem Engagement heraus entwickelte sich ab 2013 eine Verantwortlichen-Gruppierung „Helferkreis“, die sich aktiv sozial und kommunalpolitisch einsetzte.
  • Getragen war diese Gruppe durch die „Steuerungsgruppe“ aus Mandatsträgern. Öffentlichkeitsarbeit war von Anfang an wichtig, damit auch kritische Stimmen transparent informiert werden konnten.
  • Aus direkter Nothilfe mit ca. 45 Helfern wurde bis heute  - Ende 2017 – ein „Inner-circle“ für die GU Salzwegerhof mit ca. 12 Mitgliedern und ein zusätzlicher kleiner Helferkreis mit 5 Mitgliedern zur Betreuung des Wohnprojektes mit 5 Syrern.
  • Inzwischen ist klar, dass für jeden Asylbewerber ein individueller Weg gefunden werden muss auf dem Weg zur Integration. So wächst der Kreis der Menschen, für die Verantwortung getragen wird, beständig an.
  • Für uns in der Gemeinde wäre mindestens eine 50%-Stelle zu schaffen für einen Integrationsbeauftragten, der sich um Ämtergänge, Wohnungs- und Arbeits-Suche kümmern kann. Evtl. käme auch ein BFD-ler in Frage.
  • Wichtig ist uns die Vernetzung mit Verbänden wie Caritas, Diakonie, Malteserdienst, zu den Sportvereinen und Kirchgemeinden – allerdings stoßen wir durch unsere ehrenamtliche Arbeit auch an Leistungsgrenzen.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation in der Kommune

  • In unserer Gemeinde waren in den letzten Jahrzehnten immer wieder Menschen mit Migrationshintergrund untergekommen: Spätaussiedler in einem speziellen Wohnheim (ehemaliges Gasthaus), Flüchtlinge während des Bosnienkrieges, junge afghanische Männer in einem Gasthaus…, Dank der Nähe zu Passau ist unsere Gemeinde sehr attraktiv wegen der Schulen, Ämter und Arbeitsmöglichkeiten aber auch der Möglichkeit im städtischen Umfeld Passaus, Menschen aus dem je eigenen Kulturkreis zu treffen.

Anlass/konkrete Auslöser-Gründe für Konzept/Projekt/Maßnahme

  • Im Jahre 2013 schloss in Salzweg in der Ortsmitte ein Hotel/Gasthof mangels Umsatz seine Geschäfte und es wurde bekannt, dass der Besitzer die gesamte Liegenschaft an die Regierung von Niederbayern als GU/Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber vermieten wolle. Darauf erfolgte bei Teilen der Bevölkerung und des Gemeinderates ein Aufschrei, dass in dieser zentralen Lage eine solche Einrichtung untragbar sei. Es folgten Informationsveranstaltungen der Gemeinde, unter Beteiligung der Regierung, die teilweise tumultartig verliefen. Es gab auch den Versuch, über Fernsehbeiträge bei „monitor“ entsprechend negative Stimmung und Ängste zu verbreiten.
  • Angeregt durch einen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden wurde im Winter 2013/14 eine „Steuerungsgruppe“ eingerichtet mit Bürgermeister, Pfarrgemeinderatsvorsitzenden zweier Pfarreien, Vorstand des Pfarrcaritasvereins, evangelischer Pfarrer und den Vorsitzenden der muslimischen Gemeinschaft Passau.
  • Überraschend wurde zusätzlich am 23.12.2015 bei Zustimmung der Gemeinde ein leerstehender Supermarkt als Notunterkunft mit 200 Männern aus Syrien und Afghanistan genutzt. Hier konnte sofort (Weihnachtszeit!!) im Ortsteil Straßkirchen Kleidung, Schuhe, Gesundheitsvorsorge, Sprachkurse auf Initiative der Pfarrei eingerichtet werden. Ein Teil dieser Bewohner blieb nach Auflösung der Notunterkunft im April 2016 hier und wird weiterhin von den Helferkreisen begleitet, einige können in dem Wohnprojekt der Pfarrcaritas unterkommen.

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

  • Das Ziel der Gründung dieser Steuerungsgruppe war, mit Würde und Verantwortung Menschen auf der Flucht, die bei uns ankommen, eine erste Willkommensstruktur anzubieten und die Alteingesessenen zu informieren über die Situation dieser Menschen und um Verständnis zu werben, vielleicht sogar Chancen darin zu entdecken.
  • Ziel war es, schon vor der Ankunft der ersten Bewohner der neuen GU-Salzwegerhof einen Helferkreis aufzubauen, Kontakt zu den Verantwortlichen (Heimleiter und Hausmeister) aufzunehmen, um möglichst einvernehmlich und friedfertig an den Start gehen zu können.

Vorgehen und Umsetzung

  • Die Steuerungsgruppe ging sehr schnell an die Presse, um öffentlichkeitswirksam klar zu stellen, dass vor Ort Verantwortliche bereit sind, die sich abzeichnende Zuwanderung aktiv und positiv zu begleiten.
  • Die Gründung eines Helferkreises war schnell sehr erfolgreich-  zu den monatlichen Treffen kamen bis zu 45 Personen. Es wurden konkrete Aufgaben zugeordnet: wer sich für Sprachkurse vorbereitet (Lehrer), wer Kinderkleidung und Spielzeug besorgen kann, wer sich um Spenden kümmert – ein Sonderkonto beim Pfarrcaritasverein wurde eingerichtet, Pläne für Hausversammlungen wurden entwickelt, Vereinsvertreter angesprochen.
  • An einem Sonntag vor der Ankunft der ersten Asylbewerber wurde der Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben, das Haus zu besichtigen, um der Phantasie vorzubeugen, dass hier „tolle“ Hotelzimmer an Flüchtlinge gegeben werden, die sich ein Deutscher nicht leisten könnte – die Reaktion der Besuchenden war deutlich überrascht, dass jetzt Stockbetten und Metallspinde als Standardausstattung möbliert waren, und eine Zentralküche für alle eingerichtet war. In diesem Rahmen fand auch die offizielle Einweihung durch evangelische, katholische und muslimische Geistliche statt, im Beisein von Vertretern der Bezirksregierung.
  • Die Ankunft der ersten Familien aus Nigeria, die teilweise schon einige Zeit in einer anderen Unterkunft lebten, verlief freundlich, unter großer Beteiligung des Helferkreises.
  • Nach und nach wurden Menschen anderer Herkunft (Uganda, Afghanistan, Eritrea, Somalia, Kongo) übersiedelt, so dass schon bald die Kapazität des Hauses mit ca. 95 Plätzen erreicht war.
  • Die Menschen vom Helferkreis kümmerten sich sofort um Fragen und Bedürfnisse der neuen Mitbürger, halfen bei Gängen zu den Ämtern, etc., halfen bei der Beantragung von Kindergartenplätzen und Zugang zu den Schulen.

Ergebnisse und bisher Erreichtes

  • Gelungen ist die Stabilisierung des Helferkreises mit dauerhaft ca. 12 Mitgliedern, die sich mindestens einmal monatlich zum Austausch und Beratung treffen, zusätzlich zur Supervision, um Erlebtes verarbeiten zu können.
  • Ein zweiter kleinerer Helferkreis mit 5 Mitgliedern kümmert sich um ein Wohnprojekt für junge Syrer, die an ein selbständiges Leben in Deutschland herangeführt werden. (s.o.)
  • Im Gemeinderat wurde 2014 das Amt eines Asylbeauftragten/ehrenamtlich eingerichtet, das derzeit vom 3. Bürgermeister ausgeführt wird. Dieser informiert regelmäßig über die Situation der Flüchtlinge in der Gemeinde, über Erfolge und Schwierigkeiten. Im monatlichen Amtsblatt der Kommune wird ca. vierteljährlich die Bevölkerung darüber informiert.
  • Die Gemeinde gibt jedes Jahr einen Info-Flyer heraus, der ausführlicher über die Situation der Flüchtlinge berichtet. Der Flyer geht als Beilage zum Amtsblatt an alle Haushalte. Diese Infos stehen auch online zum Download auf der Homepage der Gemeinde bereit.
  • Da kein eigenes Budget für die Arbeit der Helferkreise bereit gestellt wurde, konnten über Spenden bereits ca. 15.000 € eingeworben werden, um Ausflüge zu organisieren, Sprachbücher zu beschaffen, Feiern zu gestalten, etc.
  • Inzwischen konnten über Fördermöglichkeiten des Landwirtschaftsministeriums unter „Landinitiativen“ 3 Projekte gefördert werden: 1. Kinder-Reitprojekt, 2. Supervision für Helferkreise, 3. Machbarkeitsstudie für ein integrativ betriebenes Gasthaus in leerstehender Immobilie.  Das Wohnprojekt des Pfarrcaritasvereins trägt sich durch die Mieteinnahmen selbst.
  • In Zusammenarbeit mit ICUnet wurde ein fünfsprachiges Ärztebooklet erstellt, um ausländische Patienten beim Arztbesuch zu unterstützen und Untersuchungen zu erleichtern.

Erfüllung der Bewertungskriterien

  • Die Integrationsarbeit ist eingebettet in unser ISEK-Projekt „Soziale Stadt“, an dem intensiv gearbeitet wird, auch im Hinblick auf Schaffung von sozialem Wohnungsbau und Begegnungsmöglichkeiten. Die Stelle der Quartiersmanagerin hierfür ist eng angebunden an die Arbeit des Asylbeauftragten und der Helferkreise. Bereits in der Umsetzungsphase ist ein Projekt zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus im Ortsteil Straßkirchen. Hier sollen zunächst in zentraler Lage, direkt neben dem Kindergarten 12 Wohneinheiten geschaffen werden, mit der Option auf weitere 20-30 Wohnungen unterschiedlicher Größe. Im Sinne einer nachhaltigen Integration sollen hier sowohl Einheimische als auch Zugezogene/Flüchtlinge unterkommen können. Es soll jegliche Getto-Bildung vermieden werden.
  • Eine Evaluation der Arbeit findet derzeit in den externen Supervisionen statt, für April 2018 ist eine Klausur zu diesen Fragen angesetzt, um eine zukunftsorientierte Arbeit konzertiert auf den Weg zu bringen bzw. zu stabilisieren.
  • Gerade durch die intensive Begleitung und Förderung der Kinder wird eine nachhaltige Wirkung erzielt – da für diese die Wahrscheinlichkeit einer optimierten Integration sehr hoch ist.
  • Durch die ständige Information des Gemeinderates, die nicht immer konfliktfrei angenommen wird, ist gewährleistet, dass Verwaltung und Kommunalpolitik beteiligt wird und sich zunehmend diesen Herausforderungen und Chancen stellt.
  • Wissens-Transfer in andere Kommunen ist von Anfang gewährleistet, da wir eine der ersten Gemeinden im Landkreis waren, die sich intensiv mit der Asylfrage abgegeben und engagiert haben. So kamen und kommen immer wieder Vertreter und Helferkreismitglieder auf uns zu mit Fragen und zum Austausch. Regelmäßig waren wir behilflich bei der Gründung von weiteren Helferkreisen oder mit Fortbildungen für Verantwortliche.
  • Gender-Aspekte spielen bei uns eine doppelte Rolle: Einmal in der besonderen Unterstützung von Frauen mit kleinen Kindern, durch Sprachkurse im Haus selber, incl. Kinderbetreuung, andererseits in der Belehrung von alleinstehenden Männern im Umgang mit Frauen in Deutschland.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
- Bildungsinitiativen des LRA, - „Mieterführerschein“ von Caritas
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein
C 38a Wenn ja ... Welche?: 
In Helferkreisen der Nachbargemeinden

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Kinderförderung
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Aus dem Helferkreis entwickelte sich eine Gruppe, die sich speziell für die Förderung und Begleitung von Kindern einsetzte. Anfänglich war es eine Spielgruppe in der GU, in einem speziell eingerichteten „Kinder-Spiel-Raum“, bald kamen Hausaufgabenhilfe und sportliche Aktivitäten hinzu. Dank persönlich gewachsener Vertrauensverhältnisse kam es zu intensiveren, auch familiären Kontakten und starke schulische Unterstützung, so dass es tatsächlich einigen Kindern gelang, in weiterführende Schulen, wie Real-  oder Wirtschaftsschule überzutreten. Der Zuschlag des Förderprogramms „Landinitiativen“ für ein Kinder-Reit-Projekt unterstützte diese Bemühungen zusätzlich. Zu den freitäglichen Spiel- und Sport-Nachmittagen konnten zuverlässig einige Studenten aus Passau gewonnen werden. Durch engen Kontakt der verantwortlichen Personen konnte auch im Austausch mit Kindergarten und Schule manche Diagnostik auf den Weg gebracht und Förderprogramme genutzt werden.

Einzelprojekt 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 
Wohnprojekt Strasskirchen
D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Mieteinnahmen
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 25 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Aus der Begleitung der 200 Männer in der Notunterkunft entstand die Idee dieses Wohnprojekts in der Verantwortung des Pfarrcaritasvereins Straßkirchen. Bei der Auflösung der Notunterkunft stellte sich heraus, dass ca. 30 Syrer gerne hier in der Nähe bleiben würden. Für manche fanden sich Wohnungen im Umkreis, andere wurden vorübergehend in Ferienwohnungen untergebracht. Einige zogen innerhalb Deutschlands um zu Verwandten. Für einige recht junge Männer (20-25-jährig), die sich vorstellen konnten, hier eine Ausbildung zu beginnen, konnte eine Wohnung angemietet werden. Nun werden diese 5 Männer von einem kleinen Helferkreis engmaschig begleitet, um Haushaltsführung, Hygiene, Ämtergänge, Mülltrennung, Gartenpflege,  etc. zu erlernen. Eine gewisse Fluktuation zeigt, dass dieses Projekt tatsächlich zu selbstständigerem Handeln heranführt.

Anlagen