Gemeinde Ronneburg/Hessen

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Gemeinde Ronneburg/Hessen
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Hessen
Einreichende Dienststelle: 
Gemeinde Ronneburg - Team Bürgerangelegenheiten Asylwesen
Ansprechpartner/in: 
Andrea Sommer
Straße/Postfach: 
Schulstr. 9
PLZ: 
63549
Telefon: 
+49 6184 9276-18
Ort: 
Ronneburg
Fax: 
+49 6184 9276-20

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Integration Geflüchteter in die Dorfgemeinschaft und das deutsche Sozialwesen

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Wir möchten in den folgenden Beiträgen unsere selbst erarbeiteten Konzepte aufzuzeigen, mit denen Ronneburg - Gemeinde und Ehrenamtliche gemeinsam - seit Beginn der Zuwanderung Geflüchteter im Jahre 2015 diese Menschen mit ihren sich stets ändernden Lebenssituationen und -anforderungen kontinuierlich betreut und fördert. Dies wurde seitens der Gemeinde mit einer neu geschaffenen Vollzeitstelle unterstützt, trägt sich jedoch im Wesentlichen über das kontinuierliche Engagement Ehrenamtlicher im engen Austausch mit der Gemeinde. Wir freuen uns, dass die teils extreme Belastung für alle Beteiligten zur positiven Integration der Geflüchteten in die Dorfgemeinschaft beiträgt und anerkannte Geflüchtete teils bereits in den Arbeitsmarkt integriert sind. Die einzelnen Aktivitäten werden wir nachfolgend detailliert aufführen. Engagement zahlt sich aus und führt letztlich dazu, Geflüchteten eine neue Heimat zu geben, die letztlich als Teil unserer Gesellschaft ihren Beitrag zu unserem  Sozialwesen leisten.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangslage war die Zuweisung von Geflüchteten, auf deren Komplexität die Gemeinde seitens übergeordneter Gremien wie Bundes- oder Landesregierung nicht vorbereitet wurde. Hilfen wurden nicht zur Verfügung gestellt. Weder war die personelle Voraussetzung in der Gemeindeverwaltung gegeben, noch stand Wohnraum zur Verfügung. Um von Anfang an einerseits die Betreuung der Menschen möglichst optimal zu strukturieren, damit sie sich schnellstmöglich in Deutschland zurechtfinden, die Sprache lernen und Teil der Gemeinschaft werden und andererseits die Bewohner der Gemeinde auf diesem Weg mitzunehmen, damit mögliche Friktionen gar nicht erst entstehen, wurden alle Bürger zur Hilfe aufgefordert und ein Arbeitskreis gegründet. Wichtig war uns die dezentrale Unterbringung der Menschen, um sie ins Wohnumfeld zu integrieren und Ghettobildung zu vermeiden. Recht schnell hat sich herauskristallisiert, dass nach der Aufnahme und Ausstattung der Geflüchteten, Konzepte zur Integration notwendig sind. Diese haben wir mit einer externen Beraterin und in diversen Treffen mit den Geflüchteten erstellt. Im weiteren Schritt wurden örtliche Vereine und Unternehmen in das Konzept eingebunden. Nicht alles ist so erfolgreich wie gedacht, aber kontinuierliche Evaluierung des Erreichten und Neuausrichtung führen zu Erfolgen.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 25a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Lokale Unternehmen
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Ehrenamtliche aus allen Schichten der Gesellschaft
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 34a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Einnahmen aus Festen, die der Arbeitskreis gemeinsam mit den neuen Ronneburgern für alle Bürger der Gemeinde veranstalten und die Verspendung von selbstgebackenen Plätzchen auf dem Weihnachtsmarkt. Darüber hinaus erhielten wir ein Preisgeld, da unser Projekt mit dem dm-Preis Helferherzen ausgezeichnet wurde.
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
Im Rahmen der Workshops mit der externen Beraterin wurden Anregungen anderer aufgegriffen. Zusätzlich entstand im Laufe der Zeit seitens der Ehrenamtlicen ein breites bundesweites Netzwerk von Helferorganisationen, mit denen der Austausch kontinuierlich stattfindet.
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein
C 38a Wenn ja ... Welche?: 
Begegnungschor - auch in Langenselbold

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Integration der Geflüchteten
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 13a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Einnahmen aus Festen, die der Arbeitskreis gemeinsam mit den neuen Ronneburgern für alle Bürger der Gemeinde veranstalten und die Verspendung von selbstgebackenen Plätzchen auf dem Weihnachtsmarkt. Darüber hinaus erhielten wir ein Preisgeld, da unser Projekt mit dem dm-Preis Helferherzen ausgezeichnet wurde.
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Neben der adäquaten Unterbringung ist die soziale Integration der Flüchtlinge in unser Gemeinwesen ein wesentlicher Aspekt. 

Ronneburg als Dorf mit etwas über 3.000 Einwohnern musste mit kurzer Vorlaufzeit Wohnraum für vorerst 20 - im weiteren Verlauf > 40 Geflüchtete zur Verfügung stellen. Die Wohnungen mussten mit Geschirr, Bettzeug etc. und die Geflüchteten mit Kleidung ausgestattet werden. Die dezentrale Unterbringung in Privatwohnungen/-häusern schuf die beste Voraussetzung für die Eingewöhnung in das dörfliche Umfeld.

Von Anfang an wurde in Koordination mit und Finanzierung durch den Main-Kinzig-Kreis mehrmals wöchentlich ein Deutschkurs angeboten, denn die Erlernung der deutschen Sprache ist Basis für eine erfolgreiche Integration.

Ehrenamtliche übernahmen die Organisation und Begleitung bei Behörden- und Arztbesuchen.

Unsere neuen Ronneburger wurden unmittelbar in die Ausrichtung unserer Feste einbezogen und haben inzwischen mit Unterstützung des Helferkreises eigene Feste veranstaltet.

Neue Ronneburger wurden an den Fußballverein herangeführt und so dieser 3 neue Spieler gewonnen.

Seitens der Gemeinde finden regelmäßig Besuche in den Wohnungen statt, um die  Bewohner mit lokalen Gegebenheiten vertraut zu machen und bei Problemen zu helfen.

Die Gemeinde und Ehrenamtliche unterstützen dabei, dass anerkannte Geflüchtete an Integrationskursen teilnehmen können.

Kinder werden, so sie das entsprechende Alter haben, sofort im Kindergarten aufgenommen bzw. in der Gesamtschule in Förderklassen für Migranten eingegliedert.

Private Lernpaten unterstützen das Erlernen der deutschen Sprache und helfen bei Behördenangelegenheiten.

Zentrale Treffen mit Geflüchteten wurden durchgeführt: Vorstellung der einzelnen Personen und ihrer Interessen. Sie sind darüberhinaus in die Organisation und Durchführung von diversen Festen aktiv eingebunden. 

Externes Coaching seitens der Ehrenamtsberaterin Frau Ortmann hilft, die wesentlichen Schwerpunkte zu erarbeiten.

Vertiefung der erarbeiteten Schwerpunkte in zentralen Treffen mit den neuen Ronneburgern: Interessen - Bereitschaft zum Eigenengagement erfragen

Wir organisieren Unternehmungen wie: Besichtigung Bauernhof, Kirche etc; Treffen mit Wirtschaft und Arbeitsagentur

Erste Arbeits-/Ausbildungsverhältnisse sind geschlossen: Fenzel - Ausbildung zum Podologen, Ronneburg - Tätigkeit in der Küche, Gärtnerei - Gärtner, Bauhof - Hilfsarbeit, Start up im 3D Druck Büdingen - Festanstellung.

Einzelprojekt 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 
Akzeptanz der Bevölkerung
D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 25 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Die Integration der Geflüchteten in unser Gemeinwesen hängt in wesentlichen Teilen auch von der Akzeptanz der Bevölkerung ab. Insofern haben wir von Anfang an diesen Aspekt in unsere Planung einbezogen.

Direkt bei der jeweiligen Zuweisung haben wir die umliegenden Bewohner zum Begrüßungskaffee eingeladen. Dies wurde sehr gut angenommen, und "alte" und "neue" konnten sich direkt kennenlernen.

"Führung" durch Wohnungen, um Vorurteilen wegen möglicher Luxussanierung zu begegnen.

Pressearbeit, um die neuen Ronneburger mit ihren jeweiligen Einzelschicksalen den Alteingesessenen vorzustellen. Profile der Geflüchteten als Zeitungsartikel und auf der Webseite der Gemeinde. 

In zahlreichen Veranstaltungen helfen Geflüchte oder laden zur Teilnahme ein: Frühlings-/ Sommerfeste - Weihnachsmarkt mit Plätzchenbacken / Tag der offenen Tür /gemeinsames Kochen. 

Durch Familiennachzug sind nun 2 Familien wieder vereint. Besonders die Kinder unterstützen bei der Akzeptanz im dörflichen Umfeld.

Anlagen