Stadt Östringen

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Stadt Östringen
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Baden-Württemberg
Einreichende Dienststelle: 
Stadtverwaltung Östringen, Integrationsbüro
Ansprechpartner/in: 
Daniela Blech-Straub
Straße/Postfach: 
Am Kirchberg 19
PLZ: 
76684
Telefon: 
+49 7253 207-0
Ort: 
Östringen
Fax: 
+49 7253 207-99

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Östringen Hand in Hand: Gesamtkonzept der Stadt Östringen für die Integration von Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Östringen bewirbt sich mit seinem Gesamtkonzept zur Integration. Dieses verfolgt eine ganzheitliche, auf Nachhaltigkeit angelegte Strategie, die sich darin zeigt, dass das Konzept sowohl die Bereiche Bildung und Arbeit als auch die Partizipation am sozialen, kulturellen und sportlichen Leben von Jung und Alt umfasst. Der Fokus auf niederschwellige Angebote belegt unseren Anspruch, Begegnung auf Augenhöhe zu ermöglichen, basierend auf unserer Grundannahme, dass Integration ein gegenseitiger Anpassungsprozess ist. Die Einbindung von lokalem Vereinsleben, Gewerbe und Ehrenamt ebenso wie die Zusammenarbeit mit Institutionen und Behörden in Nachbarkommunen sowie den Bezugsstädten Bruchsal und Karlsruhe zeigen die starke regionale und überregionale Vernetzung Östringens als Basis für eines guten Zusammenlebens der Gesamtbevölkerung. Für sein Gesamtkonzept hat die Stadt den Kreisintegrationspreis 2017 des Landkreises Karlsruhe erhalten.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangslage und Rahmenbedingungen der Integration in Östringen

Östringen ist eine Stadt in Baden-Württemberg von knapp 13.500 Einwohnern mit einer Fläche von rund 53 km². Von der Wohnbevölkerung lebt gut die Hälfte (57%) in der Kernstadt Östringen und 43% in den drei Ortsteilen Odenheim (28%), Tiefenbach (10%) und Eichelberg (5%). Die drei Ortsteile sind rund zehn Kilometer von der Kernstadt und voneinander zwei bis sieben Kilometer entfernt.

In allen vier Ortsteilen gibt es gewachsene eigene Strukturen mit jeweils eigenem Ortsvorsteher und einer Ortschaftsverwaltung, die in die Arbeit der Gesamtverwaltung Östringens eingebunden sind.

Der Ausländeranteil liegt mit 14% im baden-württembergischen Durchschnitt. 8% davon, also über die Hälfte, sind Ausländer aus anderen EU-Ländern mit Italienern, Rumänen, Portugiesen und Polen als größte Bevölkerungsgruppen. Nicht-EU-Ausländer haben einen Anteil von 6% an der Gesamtbevölkerung, allen voran türkische Zuwanderer, gefolgt von Afghanen, Syrern und Serben.

Der Flüchtlingsanteil unter den 14% EU- und Nicht-EU-Ausländern liegt bei 17%, in der Gesamtbevölkerung Östringens macht er knapp 2,4% aus.

Zurzeit leben rund 160 Flüchtlinge in einer großen Gemeinschaftsunterkunft (ein dreistöckiges ehemaliges Firmengebäude im nahe des örtlichen Einkaufszentrums gelegenen Industriegelände) und etwa 10 Flüchtlinge in einer zweiten Gemeinschaftsunterkunft – ein vom LRA angemietetes Haus der Stadt, das sich zentral in einem Wohngebiet befindet.

74 Personen sind in insgesamt fünf kommunalen Anschlussunterbringungen für Flüchtlinge untergebracht.

Alle Gebäude befinden sich innerhalb von Wohngebieten in den Stadtteilen Östringen, Tiefenbach und Eichelberg. Eine sechste Liegenschaft ist in Vorbereitung. Bis Ende des Jahres werden zusätzliche 35 Personen aufgenommen, im nächsten Jahr weitere 30.

Sieben Flüchtlingsfamilien und einige Einzelpersonen (insg. 36 Pers.) haben, zum Teil mit Hilfe der Integrationsbeauftragten oder durch Ehrenamtliche, privaten Wohnraum in insgesamt 12 Privatwohnungen in der Stadt gefunden.

Anlass für das Verfassen eines Integrationskonzepts der Stadt Östringen

Als Reaktion auf den großen Zuzug von Flüchtlingen im Jahr 2015 und die Eröffnung eine großen Gemeinschaftsunterkunft für rund 300 Personen wurde in der Stadtverwaltung Östringen zum 1.04.2016 aus Mitteln der Bundesförderung „VwV Integration“ die Stelle der Integrations-beauftragten geschaffen. Eine ihrer Aufgaben war und ist es, ein Gesamtkonzept für die Integration von Mitbürgerinnen und Mitbürgern der Stadt mit und ohne Migrationshintergrund zu erstellen und geeignete Maßnahmen für eine gelingende Integration einzuleiten. So war die anstehende Flüchtlingsaufnahme zwar Anlass für die Stellenschaffung, verfolgt wird jedoch eine kommunale Gesamtstrategie im Hinblick auf alle Bevölkerungsgruppen.

Der erste Entwurf des Integrationskonzepts wurde zwischen April und Oktober 2016 erarbeitet und am 25.10.16 dem städtischen Verwaltungsausschuss präsentiert und zur Begutachtung ausgehändigt, bevor es im April 2017 mit aktualisierten Zahlen zur Wohnbevölkerung vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet wurde. Um die Nachhaltigkeit und Steuerung des Integrationsprozesses zu sichern, werden die Handlungsfelder sowie die Umsetzung kontinuierlich konkretisiert und fortgeschrieben.

Ziele des Integrationskonzepts

Die Ziele des Konzepts basieren auf dem Nationalen Aktionsplan Integration des Bundes sowie dem Beitrag der Länder zum Nationalen Aktionsplan Integration, d.h. der Stellungnahme der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände von Dezember 2011. Ebenso spiegeln sich die Eckpunkte zur Integration 2011, herausgegeben vom Landkreis Karlsruhe, der wie die anderen beiden Publikationen Anregungen für die Entwicklung kommunaler Strategien enthält.

Die fünf Kernanliegen des Integrationskonzepts sind:

  1. Betrachtung der Integration als kommunale Querschnittsaufgabe - Integration wird als ressortübergreifende kommunalpolitisch bedeutende Aufgabe verstanden, die in der Kommunalverwaltung zu verankern ist. Ziel ist die Entwicklung und Fortschreibung kommunaler Gesamtstrategien.
  2. Spracherwerb, Bildung und berufliche Integration - Migrantinnen und Migranten werden über entsprechende Angebote der Institutionen des Landkreises, des Landes und des Bundes informiert und beraten. Die Angebote selbst werden durch kommunale, dem örtlichen Bedarf entsprechende Maßnahmen ergänzt und mit den überregionalen Angeboten vernetzt.
  3. Gesellschaftliche Integration - Das friedliche und respektvolle Zusammenleben der Bevölkerungsgruppen soll durch die Beteiligung am sozialen, kulturellen und sportlichen Leben vor Ort gefördert werden. Ein Aspekt ist dabei die stärkere Partizipation von Migrantinnen und Migranten im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements und die Beteiligung an Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen.
  4. Unterstützung lokaler Netzwerke - Ein wichtiges Anliegen ist die Zusammenarbeit mit regionalen, auch in angrenzenden Kommunen und im Landkreis agierenden gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Akteuren. Zentrale Aufgabe ist dabei die Koordination und Abstimmung von Integrationsmaßnahmen.
  5. Interkulturelle Öffnung von Verwaltung und Gesellschaft - Erstrebt wird die Erhöhung des Anteils von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Migrationshintergrund in der Verwaltung. Gesamtgesellschaftlich soll das Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz gestärkt werden.

Bisherige Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele

1. Betrachtung der Integration als kommunale Querschnittsaufgabe

Die einzelnen Ämter der Stadtverwaltung arbeiten eng zusammen. Insbesondere zwischen Ordnungsamt, Liegenschaftsverwaltung, Bürgerbüro, Bauhof und Stadtkasse, aber auch dem Standesamt finden regelmäßig formelle und informelle Besprechungen statt. Aufgaben und Kompetenzbereiche wurden festgelegt und werden entsprechend dem Bedarf angepasst. Das Integrationskonzept wurde zur Begutachtung dem Verwaltungsausschuss vorgelegt und später einstimmig vom Gemeinderat der Stadt verabschiedet. Zur Koordination aller Fragen der Integration und Migration wurde zum 1.04.16 die Vollzeitstelle einer Integrationsbeauftragten für zunächst drei Jahre geschaffen. Zum 1.11.17 ist außerdem eine Integrationsmanagerin des Landratsamts Karlsruhe für zunächst zwei Jahre mit 60% eingestellt worden, um Flüchtlinge der kommunalen Anschlussunterbringungen zu beraten und zu unterstützen. Ab Januar 2017 ist eine weitere Kraft für das Integrationsmanagement geplant. Bei der Betreuung von Flüchtlingen unterstützt außerdem ein/e Bundesfreiwilligendienstler/in. Diese Stelle wurde 2016 neu geschaffen und dieses Jahr zum zweiten Mal besetzt.

2. Spracherwerb, Bildung und berufliche Integration

  • Kindergarten: Im Januar 2017 wurde eine zweite Sprachförderkraft angestellt, um die bisherige, bereits seit einigen Jahren bei der Stadt beschäftigte Fachkraft bei der Durchführung der Förderstunden in den insgesamt sieben Kindergärten Östringens zu unterstützen. Das Projekt wird gefördert von der L-Bank („SPATZ-Förderprogramm“). Die Anzahl der Sprachfördergruppen stieg von sechs im Jahr 2015 auf acht im letzten Jahr und neun im Jahr 2017/18. Der Anstieg des Bedarfs hängt zum einen mit einer gestiegenen Zuwanderung aus dem EU- und Nicht-EU-Ausland zusammen, zum anderen damit, dass immer mehr deutschsprachige Kinder eine Förderung benötigen. Darüber hinaus werden zum Kindergartenjahr 2017/18 drei neue Gruppen – zwei für unter Dreijährige, eine für Drei- bis Sechsjährige – eingerichtet, was bauliche Maßnahmen in zwei Kindergärten notwendig machte. Bis zur Eröffnung der neuen Gruppen gibt es einen Engpass an Kindergartenplätzen in der Kernstadt Östringen. Deshalb wurde mit Unterstützung von Ehrenamtlichen des Flüchtlingshilfevereins ein Fahrdienst für zwei Kinder zum Kindergarten in Eichelberg eingerichtet. Die meisten Fahrten übernimmt dabei der Bundesfreiwilligendienstler der Stadt.
  • Schule: Die (eine) Grundschule in der Kernstadt Östringen sowie die (eine) Grund- und Werkrealschule in Östringen-Odenheim führen seit vielen Jahren Vorbereitungsklassen für Kinder mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen aus Zuwandererfamilien. Jugendliche ab 16 Jahren erhalten Deutsch- und Fachunterricht in sog. „VABO“-Klassen an einer der Berufsschulen in der nächstgelegenen Stadt (Bruchsal). Die Lehrkraft der Vorbereitungsklasse in der Östringer Grundschule wird in diesem wie auch schon im letzten Jahr an zwei Vormittagen vom Bundesfreiwilligendienstler des Integrationsbüros unterstützt. Hier besteht besonderer Bedarf an Betreuung, da die Vorbereitungsklasse zurzeit ausschließlich von Flüchtlingskindern besucht wird. Beide Schulen in Östringen bieten eine Ganztagsbetreuung an, die zugewanderten Eltern explizit für ihre Kinder empfohlen wird. Familien erhalten bei Bedarf in der Schule selbst und auch im Integrationsbüro Hilfe bei der Beantragung von Förderleistungen wie „Bildung und Teilhabe“ für zum Beispiel das Schulmittagessen oder die Schülerbeförderung. Beide Östringer Schulen verfolgen ein individuelles Förderkonzept: Sobald ausreichende Deutschkenntnisse für ein bestimmtes Fach vorhanden sind, besucht der/die Schüler/in in diesem Fach die Regelklasse, der er/sie zugeordnet wurde, sodass sich die Anzahl der Fächer und Stunden in der Regelklasse nach und nach erhöht.
  • Berufliche Integration: Zwei für Flüchtlinge geschaffene Stellen für gemeinnützige Arbeit im Bauhof sind mittlerweile in feste, unbefristete Stellen umgewandelt worden. Die Integrationsbeauftragte hat zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit, dem Jobcenter und der DEKRA eine „Teilqualifizierung Lagerlogistik“ organisiert, in der auch zwei weitere in Östringen wohnhafte (anerkannte) Flüchtlinge auf den Berufseinstieg vorbereitet werden. Das lokale Gewerbe wurde vom Bürgermeister zu einer Informationsveranstaltung zur Anstellung von Flüchtlingen eingeladen. Referenten von der Handwerkskammer und von der Bundesagentur für Arbeit haben berichtet und standen für Fragen offen. Vernetzung und Kontaktpflege mit Jobcenter, Bundesagentur für Arbeit, Handwerkskammer und Vertretern des lokalen Gewerbes erlauben die Vermittlung von Arbeitsstellen, Ausbildungsangeboten und Praktika in Einzelfällen. Drei Ehrenamtliche unterstützen Flüchtlinge (oder bei Bedarf andere Migranten) beim Verfassen von Bewerbungsunterlagen. Jugendliche Migrantinnen und Migranten finden Hilfe beim Verfassen ihrer Lebensläufe und Bewerbungen durch die Sozialarbeiterin der Stadt, die einen Jugendtreff leitet.

3. Gesellschaftliche Integration

  • Zentrale Ansprechperson für alle Fragen der Migration und Integration ist die Integrationsbeauftragte, die offene Sprechstunden anbietet und darüber hinaus telefonisch und per E-Mail erreichbar ist. Auch die Integrationsmanagerin hat offene Sprechstunden und kümmert sich um Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung.
  • Es wurde 2017 eine Informationsbroschüre für Zuwanderer erstellt, die neuen Bürgern bei ihrer Anmeldung im Bürgerbüro überreicht wird. Die Broschüre wird ständig aktualisiert und enthält in einfacher Sprache Informationen und Kontaktdaten zu alltagsrelevanten Themen.
  • Ein Ort der Begegnung wurde u.a. im Ortsteil Tiefenbach geschaffen, wo einmal wöchentlich von 17–19 Uhr ein insbesondere von Flüchtlingen angenommenes internationales Begegnungscafé stattfindet. Es wird von der Integrationsbeauftragten und von Ehrenamtlichen aus Tiefenbach organisiert. Oft bringen Besucher Selbstgebackenes für alle mit. Im Kernort Östringen findet mehrmals im Jahr sonntags ein von katholischer Kirchengemeinde und örtlichem Flüchtlingshilfeverein gemeinsam organisiertes Café International statt, wo zum Teil auch gemeinsam gekocht wird. Am Ort gibt es außerdem einmal im Monat einen von Ehrenamtlichen geführten internationalen Männertreff mit Themenschwerpunkten und gemeinsamem Essen. Ab Januar 2018 wird es einmal im Monat ein thematisches internationales Frauenfrühstück geben, das von einem kleinen Team von Ehrenamtlichen mit Migrationshintergrund und der Integrationsbeauftragten organisiert und von teilnehmenden Frauen selbst gestaltet werden soll. Beim städtischen Jugendtreff in Östringen, geleitet von einer Jugendsozialarbeiterin der Caritas, finden vor allem Jugendliche aus sozial benachteiligten Gastarbeiterfamilien Kontakt und Unterstützung. Ein vergleichbarer Jugendtreff befindet sich zurzeit in Odenheim im Aufbau. Östringen trifft … ist eine gemeinsam mit der örtlichen Stadtbücherei ins Leben gerufene Reihe, in der dreimal pro Jahr ein Land vorgestellt wird. Es gibt jeweils ein kulturelles Programm in Form eines Referentenbeitrags, Films, einer musikalischen Darbietung oder auch eines Interviews mit Bewohnern mit entsprechendem kulturellem Hintergrund. In Östringen lebende Zuwanderer und Flüchtlinge aus dem jeweiligen Land bieten einen kulinarischen Beitrag. Dieses Projekt wird von der Robert-Bosch-Stiftung unterstützt. In Vorbereitung befindet sich auch ein internationales Musikprojekt, bei dem Flüchtlinge und Östringer gemeinsam Lieder aus den Herkunftsländern musizieren und singen werden. Als Experte steht uns der für sein „Forum arabisch-deutscher Songs“ mit dem Kreisintegrationspreis 2017 des Landkreises Karlsruhe ausgezeichnete Leiter der Kunst-und Musikschule Forst, Klaus Heinrich, zur Seite. Das Projekt soll in einer Aufführung zum Thema „Östringen i(s)t international – 70 Jahre Migration in Östringen“ im Rahmen des Stadt-Jubiläums „1250 Jahre Östringen“ im kommenden Jahr münden.
  • Ein ehrenamtlicher Sprachmittlerpool wurde aufgebaut und deckt inzwischen die Sprachen Albanisch, Serbokroatisch, Arabisch, Aramäisch, Bulgarisch, Georgisch, Koreanisch, Kroatisch, Kurdisch, Persisch, Tigrinya, Türkisch und Russisch ab. Für den Fall, dass der Bedarf nicht abgedeckt werden kann, arbeitet Östringen mit der Stadt Bruchsal zusammen, die schon seit Längerem einen breiten Sprachmittlerpool hat. Außerdem ist Östringen an den neuen Sprachmittlerdienst des Landkreises Karlsruhe angegliedert. Ziel ist es, des Deutschen nicht mächtigen Zuwanderer in Gesprächen in Kindergarten, Schule, beim Arzt und bei Behörden zu unterstützen. Eine Aufwandsentschädigung erhalten die Sprachmittler durch Spenden der Kultur im Allgemein fördernden Bürgerstiftung Östringen.
  • Vor allem durch den örtlichen Flüchtlingshilfeverein, aber auch durch Beratung im Integrationsbüro geschieht die Vermittlung von Migranten und Flüchtlingen, Kindern und Erwachsenen, in Vereine, besonders im Bereich Sport, und in die öffentliche Musik- und Kunstschule. Berechtigte erhalten Hilfe bei der Beantragung von Fördergeldern.
  • Vom Flüchtlingsverein Östringen e.V. wird aus Mitteln der Förderung „500 Landinitiativen“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung zurzeit eine Fahrradwerkstatt auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft errichtet. Die Werkstatt steht allen Bürgern offen.
  • Nachbarschaftsfeste in kommunalen Flüchtlingsunterkünften sowie Feste in den vom Landratsamt Karlsruhe geführten Gemeinschaftsunterkünften bieten die Möglichkeit informeller, niedrigschwelliger Begegnung, was bisher von der Bevölkerung auch gut genutzt wurde. Nachbarschaftsbeschwerden beispielsweise haben im zurückliegenden Jahr deutlich abgenommen.
  • Die Stadt beteiligte sich 2017 zum zweiten Mal an der bundesweiten interkulturellen Woche Ende September. Mit Aktionen, Festen, Tag der offenen Moschee und Nachbarschaftscafés wollen sich Schulen, Flüchtlingshilfeverein, muslimischer Kulturverein und die Stadtverwaltung auch in den nächsten Jahren wieder beteiligen.

4. Unterstützung lokaler Netzwerke

Seit Tätigkeitsbeginn der Integrationsbeauftragten vor eineinhalb Jahren konnte ein umfassendes Netzwerk an Akteuren im Bereich Integration aufgebaut werden. So findet eine enge Zusammenarbeit mit Behörden (Jobcenter, Bundesagentur für Arbeit, Ausländerbehörde), mit Schulen und Kindergärten, mit der Kirche, Vereinen, Beratungsdiensten der Caritas und Diakonie, Ehrenamtlichen sowie anderen Kommunen des Landkreises statt. Migranten werden in Bildungsmaßnahmen von Kursträgern landkreisweit vermittelt, die Hauptamtlichen nehmen an den regelmäßig stattfindenden Netzwerktreffen von Landkreis und sog. „Raumschaften“ teil.

Zusätzlich wurde ein „Runder Tisch Integration in kleinen Kommunen“ ins Leben gerufen. In diesem erörtern Integrations- und Flüchtlingsbeauftragte benachbarter Kommunen zweimal im Jahr für kleine Gemeinden spezifische Probleme und entsprechende Lösungsansätze.

Veranstaltungen und Projekte werden zu einem Großteil in Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Akteuren und Institutionen geplant und durchgeführt.

5. Interkulturelle Öffnung von Verwaltung und Gesellschaft

Das gute Miteinander von Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund muss von allen Beteiligten getragen werden. Um eine aufgeschlossene, tolerante Haltung möglichst vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger zu fördern, nutzt die Stadt Östringen über die unter Punkt 1–4 erläuterten Maßnahmen hinaus die Öffentlichkeitsarbeit – insbesondere durch Publikationen im lokalen Nachrichtenblatt („Stadtnachrichten“) und auf der städtischen Webseite, aber auch durch Informationsveranstaltungen und öffentlichen Fachvorträgen zu interkulturellen Themen. Ein besonderes Zeichen der Geschlossenheit der Stadtverwaltung beim Integrationsbemühen setzt immer wieder Bürgermeister Geider, indem er zum Beispiel vor der Eröffnung der hiesigen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge die Öffentlichkeit zur Begehung des Gebäudes eingeladen hat, indem er wichtige neue Maßnahmen wie den „Runden Tisch Integration Östringen“ mit einer Ansprache eröffnet sowie Einladungen beispielsweise zu Festen von Flüchtlingsunterkünften oder auch des muslimischen Kulturvereins Östringens folgt.

Erfüllung der Bewertungskriterien des Wettbewerbs

Das Integrationskonzept der Stadt Östringen verfolgt einen ganzheitlichen Anspruch, indem es die gesamte Bevölkerung im Blick hat und eine breite Beteiligung bei der Gestaltung und Realisierung von Integrationsmaßnahmen anstrebt. Integration wird als ständiger gegenseitiger Anpassungs-prozess verstanden.

Das Konzept berücksichtigt unterschiedliche Handlungsfelder wie Sprache, Bildung, Beruf, Freizeit, Schaffung von Begegnungsorten, Vernetzung verschiedener Akteure sowie die interkulturelle Öffnung der Gesamtbevölkerung vor Ort. Es werden lokale und landkreisweite Ämter, Institutionen, Vereine und Ehrenamtliche in Gestaltungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen, Netzwerktreffen finden regelmäßig statt. Für bestimmte Maßnahmen werden Fördermittel aus Bund, Land und Stadt eingesetzt (VwV Integration, L-Bank, Robert-Bosch-Stiftung, Bürgerstiftung Östringen).

Ein Schwerpunkt des Integrationskonzepts ist sowohl die Schaffung von zusätzlichen, den verschiedenen Zielgruppen angepassten Integrationsorten in den einzelnen Ortsteilen als auch die Einbindung von Zuwanderern in bereits existierende Strukturen wie Sportvereine etc.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Hauptamtliche in Institutionen und Behörden Lokales Gewerbe Vereine und Ehrenamt
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Flüchtlingshilfeverein
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 34a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Stiftungen
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
- Internationaler Frauentreff (Konzept von Nachbargemeinden übernommen) - Internationaler Männertreff (von Ehrenamtlichen gegründet) - Internationale Musik-AG (Konzept und Experte aus Forst übernommen) - Schaffung einer Stelle für den Bundesfreiwilligendienst für Integration (Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Angelegenheiten) - Schaffung einer Stelle für Integrationsmanagement (Landratsamt Karlsruhe) - Aktivitäten des Flüchtlingshilfevereins (z.B. stellt Stadt kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung und vermittelt ehrenamtliche Bewerbungstrainer) - Vermittlung in Maßnahmen und zu Beratungsstellen von diversen Bildungsträgern, insb. in Bruchsal, Bad Schönborn und Karlsruhe
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein
C 38a Wenn ja ... Welche?: 
- Schaffung einer Stelle für den Bundesfreiwilligendienst für Integration (übernommen von Kraichtal) - Begrüßungsbroschüre für Zuwanderer (wurde in Netzwerktreffen anderen Kommunen präsentiert und als Anregung vorgelegt) - Integrationskonzept (wurde anderen Kommunen als Anregung vorgelegt, diente z.B. als Vorlage für den Integrationsbericht der Gemeinde Bad Schönborn)

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Östringen trifft …
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Mit der Veranstaltungsreihe „Östringen trifft [Land]“ wird an drei Abenden pro Jahr jeweils ein Herkunftsland von in Östringen lebenden Migranten vorgestellt.

Ablauf: Begonnen wird mit einer rund 45-minütigen Präsentation zum jeweiligen Land, in deren Mittelpunkt das Alltagsleben und die Kultur der Menschen dort steht. Sitten, Bräuche, Feste, Musik, Werte sollen dem Publikum exemplarisch näher gebracht werden. Für die Präsentation mit Fotos und anderem Anschauungsmaterial wird jeweils ein geeigneter Referent gesucht. Alternativ oder unterstützend können ein Film bzw. Filmausschnitt gezeigt werden oder auch ein bis zwei vor Ort lebende Migrant/inn/en interviewt werden. Im Anschluss findet eine Gesprächsrunde zwischen Publikum und Referent/inn/en Land statt. Dazu bieten Vertreter/innen des jeweiligen Landes selbst zubereitete landestypische Snacks an. Weitere mögliche Darbietungen (Lied, Musik, Tanz, Erzählung o.a.) durch die vor Ort lebenden Migranten/Flüchtlinge werden mit diesen entwickelt und umgesetzt. Zu jeder Veranstaltung gibt es einen Tisch mit Medienangeboten (Bücher, CDs, DVDs) zum Land.

„Östringen trifft …“ ist ein gemeinsames Projekt der Stadtbücherei Östringen, der Integrationsbeauftragten der Stadt, der vor Ort lebenden Flüchtlings- und Migrantengruppen und des örtlichen Flüchtlingshilfevereins. Die Abende finden in der Stadtbücherei statt, die in Östringen als Veranstaltungsort bekannt ist. Gefördert wird das Projekt zu zwei Dritteln von der Robert-Bosch-Stiftung.

Die Reihe hat im Juli 2017 mit Eritrea begonnen, wurde im November 2017 mit Frankreich (als Gast-Land der Buchmesse) fortgesetzt. 2018 sind im Februar Syrien, im Juni Portugal und im November Togo geplant, im Jahr 2019 Afghanistan, die Türkei und Nigeria.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden an die Flüchtlingshilfe Östringen e.V. weitergegeben. Pro Veranstaltung wurde bei Planung mit ca. 40 Besuchern gerechnet. Dieses Ziel wurde bereits zweimal Übertroffen: Den Eritrea-Abend haben über 60 Gäste besucht, den Frankreichabend etwa 50.

Einzelprojekt 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Anlagen