Stadt Willich

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Stadt Willich
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle: 
Jugend und Soziales
Ansprechpartner/in: 
Regine Hofmeister
Straße/Postfach: 
Albert-Oetker-Str. 98
PLZ: 
47877
Telefon: 
+49 173 4230912
Ort: 
Willich
Fax: 
+49 2154 949-567

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Supervision für Ehrenamtler

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Die seit Januar 2016 regelmäßig stattfindenden Informations- Veranstaltungen für in der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich Engagierte ergaben recht schnell einen Bedarf an Reflexionsmöglichkeiten sowie Unterstützung in der ehrenamtlichen Begleitung von Familien mit Fluchthintergrund.

Die Kommune legt besonderen Wert auf Familienpatenschaften und persönliche Kontaktaufnahme aller Willicher Bevölkerungsgruppen. Von der kontinuierlichen Kontaktpflege verspricht sich die Verwaltung eine schnelle Integration und Orientierung in unserer Gesellschaft. Da die ehrenamtlich Engagierten sich häufig mit der Komplexität der anfallenden Aufgaben und Fragestellungen überfordert fühlen, besteht ein enger Kontakt und Austausch mit der Koordinatorin von Hauptamt und Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe. Weiterbildungen in den Bereichen Asylanträge, Aufenthaltsrecht, Antragstellung Job- Center, Informationen rund um Schule,Tageseinrichtungen für Kinder und Erziehungsaspekte wurden und werden regelmäßig angeboten.

Die ehrenamtlich Engagierten benötigten jedoch darüber hinaus noch eine Gesprächsplattform für die Reflexion der individuellen Auswirkungen auf die eigene Person.

Dazu hat sich ein katholischer Willicher Pfarrer mit Zusatzausbildung in Supervision ehrenamtlich bereit erklärt, so dass nun langfristig eine professionelle pädagigische Begleitung angeboten werden kann. Es hat sich eine feste Gruppe von ca. 12 Personen gebildet. Seit September 2017 wird diese Gruppe regelmäßig einmal monatlich in den Räumen der Stadt Willich angeboten.

Das Angebot wird gut angenommen und von den ehrenamtlich Engagierten sehr geschätzt.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Das Integrationskonzept der Stadt Willich berücksichtigt in besonderer Weise die Situation von Frauen mit Fluchthintergrund.

Auf dieser Grundlage wurde bereits gegen Ende 2015 ein besonderes Angebot einmal wöchentlich freitags zwischen 15.00 und 17.00 für Frauen durch ehrenamtlich engagierte Frauen unter Begleitung der hauptamtlichen Koordinatorin von Hauptamt und Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe angeboten.

Die aus den Krisengebieten zu uns gekommenen Frauen mit Fluchthintergrund nahmen dieses niederschwellige Angebot allen Erwartungen widersprechend relativ regelmäßig und zugewandt an.

Neben den ehrenamtlichen Sprachkursen und den Integrationskursen hat dieses Angebot die Anwendung von Sprache, die Vermittlung von Erziehungsinhalten, der deutschen Kultur und Gesellschaft zum Inhalt.

Die Frauen können hier unter sich bleiben und ihre Geschichte erzählen. Der Aufbau von Vertrauen und Kontinuität sind ein Ziel dieser Gruppe.

Die ehrenamtlich engagierten Frauen ihrerseits sehen ihre Aufgabe im Training der deutschen Sprache, in der Beschreibung ihrer Lebensumstände, der Rolle der Frau in Deutschland und der Unterstützung der Belangen der Frauen.

Dies geschieht aufgrund von Sprachhemmnissen sehr häufig durch  gemeinsame Aktivitäten wie Kochen, Backen, Fahrradfahren Üben und dem Spielen von Lernspielen.

Jugendliche der örtlichen Gesamtschule übernehmen mit großem Engagement ehrenamtlich die Kinderbetreuung in dieser Zeit. Die Frauen fühlen sich durch die Betreuung ihrer Kinder in der Zeit des Gruppen- Angebotes entlastet und frei für Themen, für die sich sonst keine Zeit haben.

Da Sprachen wie Englisch, Französisch, Kurdisch und Tigrinisch beherrscht werden, gelingt die Kommunikation in der Regel.

Ein weiteres Ziel besteht in der Stärkung der Frauen und der Verbesserung ihrer Lebenssituation.

Die gruppe wird durch Ehrenamt und mit enger Begleitung der Koordinatorin durchgeführt. Die Finanzierung wird durch die Stadt Willich und das Förderprogramm des Landes NRW „KOMM-AN“ finanziert.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
ehrenamtlich Tätige
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
Konzepte der Vereine z.B. AKF e.V.
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Einzelprojekt 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Anlagen