Stadt Emmendingen

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Stadt Emmendingen
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Baden-Württemberg
Einreichende Dienststelle: 
Fachstelle für Zuwanderung und Integration
Ansprechpartner/in: 
Sylvia Fall
Straße/Postfach: 
Landvogtei 10
PLZ: 
79312
Telefon: 
+49 7641 452-276
Ort: 
Emmendingen
Fax: 
+49 7641 452-396

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Wir gehören dazu: Einbindung von Geflüchteten und Migranten in die Interkulturelle Woche Emmendingen

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Die Einbindung Geflüchteter in städtische Veranstaltungen ist Teil der Integrationsleitlinien der Stadt Emmendingen. Ziel ist es, dieser Zielgruppe Begegnungen ermöglichen, die Selbstorganisation zu fördern, die Einbindung in das bestehende Netzwerk zu erleichtern und die Identifikation mit der Stadt zu stärken. Die Interkulturelle Woche spielt dabei eine hervorgehobene Rolle. Hier werden Geflüchtete durch besondere Maßnahmen zu eigenen Beiträgen angeregt und als Besucher gewonnen. Dazu zählen:

  • Die direkte Ansprache von Geflüchteten und von Netzwerkpartnern, die in engem Kontakt zu Geflüchteten stehen
  • Das Eingehen auf die geäußerten Ideen der Geflüchteten und das Anregen von eigenen Beiträgen
  • Die Begleitung der Ideen von Geflüchteten bzw. die Vernetzung der Geflüchteten mit Netzwerkpartnern, die diese begleiten können
  • Die Nutzung neuer Medien
  • Die Nutzung von einfacher Sprache

Beispiele für die gelungene Einbeziehung von Geflüchteten in der Interkulturellen Woche sind die beiden Projekte „Vorträge zu Herkunftsländern“ und „Interkulturelle Tanzshow“.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation in der Kommune

Die Stadt Emmendingen hat sich bereits seit den 80er Jahren mit der Beratungsstelle für Zuwanderung und Integration der Themen Zuwanderung, Integration und Flüchtlingsarbeit angenommen. Mit der Ankunft einer großen Zahl Geflüchteter seit dem Herbst 2015 im Stadtgebiet sind diese Themen in der Stadt derzeit so aktuell wie schon lange nicht mehr.

Aktuell leben in Emmendingen etwa 750 Flüchtlinge. Davon sind etwa 320 anerkannte Flüchtlinge.

Menschen, die aus anderen Ländern zugewandert sind, verändern das Bild einer Stadt mit ihren mitgebrachten Lebensstilen, Religionen, Kompetenzen und Bedürfnissen. Ein Miteinander kann dabei entstehen, wenn diese Menschen sich heimisch fühlen, wenn sie teilhaben an der hiesigen Gesellschaft, im beruflichen wie im privaten Bereich, und für ihre Leistungen Anerkennung finden.

Anlass (konkrete Auslöser/Gründe für Konzept/Projekt/Maßnahme)

Viele Menschen in der Stadt Emmendingen bewegt die Thematik und sie fragen sich besorgt, welche Auswirkungen die Zuwanderung auf die Stadt, deren Institutionen und den Zusammenhalt in der Bevölkerung haben. Gleichzeitig haben sich Vereine, Kirchen und spontane Initiativen zusammengefunden, um Geflüchtete konkret zu unterstützen. Diese haben entscheidend dazu beigetragen, dass sich die Neuzugewanderten in Emmendingen willkommen fühlen.

Um den vielen Engagierten ein Schaufenster zu geben und alten wie neu Eingewanderten ein Gefühl des Gesehenwerdens und der Zugehörigkeit zur Stadt zu geben, wurde 2016 in Emmendingen die seitdem jährlich stattfindende Interkulturelle Woche eingeführt. Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie und findet bereits seit 1975 bundesweit immer Ende September statt. Ein zentrales Anliegen der Initiative ist es, durch persönliche Begegnungen und Kontakte das gegenseitige Verständnis zu stärken und so aktiv zum Abbau von Vorurteilen beizutragen.

Im Konzept der Interkulturellen Woche Emmendingen nimmt die aktive Beteiligung zugewanderter und geflüchteter Menschen einen besonderen Stellenwert ein. Diese sollen als aktiv Beitragende selbst mitbestimmen können, welches Bild sie von Ihrer Kultur vermitteln möchten und erleben, dass dies in Emmendingen mit Interesse aufgenommen wird. Bei der Vorbereitung eigener Beiträge können Geflüchtete ihr vorhandenes Potential weiterentwickeln und werden von der Bevölkerung als kompetente Personen erlebt.

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Richtungsweisend für diese Konzeption der Interkulturellen Woche in Emmendingen ist der Grundgedanke, möglichst viele Akteure aus dem städtischen Leben und deren Ideen mit einzubeziehen. Insbesondere die sich erst seit kurzem in der Stadt befindenden Geflüchteten sollen angesprochen werden. Die Interkulturelle Woche soll gerade auch für diese Zielgruppe Begegnungen ermöglichen, die Selbstorganisation fördern, die Einbindung in das bestehende Netzwerk erleichtern und die Identifikation mit der Stadt stärken. Die Aufgabe der Stadtverwaltung liegt dabei hauptsächlich im Anregen und Sammeln von Beiträgen, der Gestaltung eines gemeinsamen Flyers sowie die Bewerbung der gesamten Interkulturellen Woche. Dabei ist es wichtig, das Programm und dessen Bewerbung so zu gestalten, dass die Information möglichst alle Einwohner der Stadt erreicht und sich alle Gruppen angesprochen fühlen.

Vorgehen und Umsetzung

Anregen und Sammeln von Beiträgen: Gezielte Einbindung von Geflüchteten

2016:

Das Konzept der Interkulturellen Woche wurde erstmals bereits zu Beginn des Jahres 2016 in den verschiedenen Netzwerken der Fachstelle für Zuwanderung und Integration vorgestellt und zu Beiträgen angeregt. Darüber hinaus wurden gezielt Akteure angesprochen. Um insbesondere die Geflüchteten einzubeziehen, wurden mit der Flüchtlingssozialarbeit des Landkreises, den Freundeskreisen und den Geflüchteten selbst Gespräche geführt und gemeinsam Ideen entwickelt. Ein Bedarf kristallisierte sich in den Gesprächen mit den Geflüchteten besonders heraus: Einige berichteten, dass die Wahrnehmung ihrer Herkunftsländer klischeebeladen sei, und sich zu sehr auf Defizite und Probleme konzentriere. Gerade Geflüchtete aus Syrien empfanden es als entwürdigend, dass viele ihrer neuen deutschen Freunde Syrien nur als Land der Gewalt und des Krieges aus den Medien kannten. Sie wüssten wenig über die Geschichte und Kultur Syriens und könnten sich wohl nicht vorstellen, wie das Leben vor dem Krieg gewesen sei und wie groß der Verlust sei, den die Geflüchteten erlitten hätten. Aus dem Bedürfnis, dieses Bild zu korrigieren, entstand die Idee eines landeskundlichen Vortrags, den eine Gruppe geflüchteter Syrer mit Unterstützung des Helferkreises vorbereiten wollte. Eine weitere Idee, die aus den Gesprächen mit Helferkreisen und Geflüchteten entstand, war eine Ausstellung von Kunstwerken junger Syrer, die auf Anregung einer Emmendinger Künstlerin entstanden waren.

2017:

Das Konzept der Interkulturellen Woche war inzwischen in Emmendingen bekannt – es konnten weitere Kooperationspartner gewonnen werden. Die Ansprache der Geflüchteten erfolgte auf gleiche Weise wie im Jahr davor. Auch bei den Geflüchteten war das Konzept zum Teil inzwischen bekannt, so dass diese selbst bereits Ideen entwickelt hatten. Besonders der landeskundliche Vortrag war vielen im Gedächtnis geblieben und der Wunsch bestand, weitere Länder vorzustellen.

Begleitung und Unterstützung der Beiträge von Geflüchteten

Ausschlaggebend für den Erfolg der Beiträge der Geflüchteten war die Unterstützung und Begleitung der Ideen. Da es den Geflüchteten vielfach an Erfahrung darüber fehlt, mit welchen Erwartungen ein Emmendinger Publikum an eine solche Veranstaltung herantritt,, bzw. welche organisatorischen Schritte zu ihrer Vorbereitung nötig sind, ist es wichtig, Unterstützung bei der Vorbereitung der Beiträge anzubieten. Dies muss nicht zwingend über die Stadtverwaltung laufen: Ehrenamtliche Helfer stehen oft in einem vertrauteren Verhältnis zu Geflüchteten und sind deren erste Ansprechpartner. So wurden die von den Geflüchteten erarbeiteten landeskundlichen Vorträge sowohl 2016 als auch 2017 von Ehrenamtlichen korrigiert und eintrainiert. Diese halfen auch bei der Technik. Die Kunstausstellung 2016 wurde von einer ehrenamtlichen Künstlerin begleitet. Ein interkulturelles Tanzprojekt in 2017 wurde unter anderem vom Emmendinger Turnerbund begleitet.

Gestalten des Flyers und Erreichen der Zielgruppe der Geflüchteten

Erfahrungen haben gezeigt, dass die Inhalte schriftlicher Mitteilungen in der Regel die Geflüchteten kaum erreichen. Nur in Kombination mit direkter Ansprache ist es daher möglich, diese Zielgruppe über das Veranstaltungsangebot zu informieren. In Emmendingen haben wir uns in 2016 entschieden, das Veranstaltungsprogramm auch in arabischer und englischer Sprache zu drucken und das gesamte Netzwerk – insbesondere die Ehrenamtlichen – miteinzubeziehen. Der Flyer wurde daher nicht nur ausgelegt, sondern – beispielsweise im Frauencafé - von den Ehrenamtlichen vorgestellt. Anschließend konnten die übersetzten Flyer als Stütze genutzt werden, um die einzelnen Veranstaltungen zu erklären. Insbesondere die eingebundenen Geflüchteten selbst dienten als Multiplikatoren innerhalb ihrer communities. Dabei fiel auf, dass die Zielgruppe der Geflüchteten Informationen eher über soziale Medien verbreitet (facebook, WhatsApp) und aufnimmt.

In 2017 wurde ähnlich vorgegangen. Allerdings wurde – angesichts des Fortschritts beim Spracherwerb der Zielgruppe – auf die Übersetzung des Programmflyers in Fremdsprachen verzichtet. Der Flyer wurde hingegen in Deutsch in einfacher Sprache formuliert. Den ersten Entwurf ließen wir durch die Teilnehmer eines A2 Deutschkurses gegenlesen und nahmen auch deren Anregungen zum besseren Verständnis in die endgültige Version auf.

Aus den Erfahrungen aus 2016 aufbauend, haben wir auch soziale Medien stärker genutzt und eine eigene facebookseite für die Fachstelle für Zuwanderung und Integration eingerichtet. Diese konnte dann von unseren Multiplikatoren in den Zielgruppen geteilt werden.

Die Bewerbung der Interkulturellen Woche beim deutschen Publikum erfolgte über Pressearbeit, Poster, Amtsblatt und durch Nutzung der vielen Kooperationspartner als Multiplikatoren.

Ergebnisse und bislang Erreichtes

Bereits die erste Interkulturelle Woche in 2016 verlief äußerst erfolgreich. Über 20 Veranstaltungen zogen Hunderte von Besuchern an. Die Veranstaltungen wurden auch von Geflüchteten gut besucht. Bei vielen der Veranstaltungen waren Geflüchtete auch als Mitgestaltende einbezogen, so etwa bei der Ausrichtung eines Begegnungsfestes durch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, der Gestaltung eines interkulturellen Gottesdienstes, einem Vortrag über Syrien, beim bunten Fest der Kulturen, einer Kunstausstellung, etc. Über die Veranstaltungen wurde in der lokalen Presse ausführlich und positiv berichtet. Die Rückmeldungen der Besucher waren durchweg positiv. Insbesondere nach dem Vortrag über Syrien kamen viele Geflüchtete auf die Organisatoren bei der Stadt zu und wünschten sich weitere Vorträge dieser Art – auch über ihre Herkunftsländer.

2017 konnte daher bereits auf die positive Erfahrung zurückgegriffen werden. Geflüchtete hatten sich schon nach der Erfahrung der letzten Interkulturellen Woche Gedanken gemacht, was sie zeigen möchten. So entstand etwa der landeskundliche Beitrag zu Afghanistan und die Idee einer interkulturellen Tanzshow. Es konnten über 15 Kooperationspartner aus allen Sparten des städtischen Lebens gewonnen werden: vom Turnverein über die Buchhandlung bis zur Schule. Die 21 Veranstaltungen waren wieder sehr gut besucht: sowohl von Einheimischen, als auch von Migranten, die schon länger da sind, als auch von Neuzugewanderten. In diesem Jahr war der Kompetenzzuwachs und die stärkere Selbstorganisation bei den Geflüchteten bereits spürbar. Dies zeigt, dass die Maßnahme durchaus nachhaltig wirkt: Die durch die Zusammenarbeit in der Interkulturellen Woche entstandene Vernetzung wirkt noch lange über das  Ende der Veranstaltungen hinaus!

Bitte erläutern Sie, inwieweit die Bewertungskriterien des Wettbewerbs erfüllt sind (vgl. Merkblatt, Ziffer 5)

Die Einbindung der Geflüchteten in die Interkulturelle Woche ist eine Maßnahme im Aktionsplan der Fachstelle für Zuwanderung und Integration der Stadtverwaltung Emmendingen im Handlungsfeld „Zusammenleben“. Ziele im Handlungsfeld sind unter anderem, das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu fördern, Vorurteile durch Information, Begegnung und gemeinsames Erleben abzubauen, die Selbstorganisation der Migranten zu stärken  und die Potentiale der Zugewanderten sichtbar zu machen und zu fördern. Teil des Konzepts ist es, Geflüchtete bei möglichst vielen städtischen Veranstaltungen einzubeziehen und so ihre Teilhabe und Identifikation mit der Stadt zu stärken (beispielsweise Neujahrsempfang, Stadtputzete, African Music Festival, Nacht der Ausbildung). Die Interkulturelle Woche stellt in dem Handlungsfeld „Zusammenleben“ einen Schwerpunkt dar. Die Einführung der Interkulturellen Woche in Emmendingen basierte auf der veränderten Stimmungslage in der Stadt mit der Ankunft vieler Geflüchteter in den Jahren 2015 und 2016. Das Aufstellen neuer Flüchtlingscontainer, die polarisierte Mediendebatte und die erhöhte Sichtbarkeit der Geflüchteten im Stadtbild erforderte aus Sicht der Fachstelle eine Verstärkung der Maßnahmen im Handlungsfeld „Zusammenleben“. Durch den engen Kontakt der Fachstelle mit den Geflüchteten konnte auch das von den Geflüchteten selbst geäußerte Bedürfnis nach positiver Sichtbarkeit und Anerkennung wahrgenommen werden. Die Interkulturelle Woche ist zudem auch eine Maßnahme, die der Stärkung des bestehenden Netzwerks im Themenfeld Zuwanderung und Integration dient: Durch die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit vielen Kooperationspartnern am gemeinsamen Ziel gelingt die Zusammenarbeit auch nach den Veranstaltungen und auf anderen Handlungsfeldern besser. Die Interkulturelle Woche ist auch ein Mittel, um neue Akteure (z.B. aus der Wirtschaft, Vereinen, etc.) ins Netzwerk einzubinden.

Ausschlaggebend für den Erfolg ist, dass die Interkulturelle Woche in Emmendingen kommunalpolitisch sehr breit und von den höchsten Ebenen unterstützt wird (Eröffnung durch den Oberbürgermeister, Teilnahme von religiösen Oberhäuptern, Stadträten, Wohlfahrtsverbänden, etc.).

Eine Evaluation der Interkulturellen Woche erfolgt in Form einer Feedbackrunde im Arbeitskreis Migration, in der internen Einschätzung der Zusammensetzung der Besucher und Besucherzahlen zu den einzelnen Veranstaltungen und den Rückmeldungen der Besucher und teilnehmenden Kooperationspartner.

Die Erfahrungen, die in Emmendingen mit der Einbeziehung der Geflüchteten in die Interkulturelle Woche gemacht wurden, sind leicht auf andere kommunale Kontexte übertragbar. Insbesondere sind das:

  • Die direkte Ansprache von Geflüchteten und von Netzwerkpartnern, die in engem Kontakt zu Geflüchteten stehen
  • Das Eingehen auf die geäußerten Ideen der Geflüchteten und das Anregen von eigenen Beiträgen
  • Die Begleitung der Ideen von Geflüchteten bzw. die Vernetzung der Geflüchteten mit Netzwerkpartnern, die diese begleiten können
  • Die Nutzung neuer Medien
  • Die Nutzung von einfacher Sprache

Der Erfahrungsaustausch erfolgt im Landkreis Emmendingen bereits intensiv. So wurde nach den positiven Erfahrungen in 2016 beispielsweise der Vortrag über Syrien 2017 in der benachbarten Stadt Waldkirch und den Gemeinden Elzach und Vörstetten gezeigt.

Bitte beachten Sie auch das folgende Video, das zeigt, wie die teilnehmenden Geflüchteten das Vortragsprojekt (siehe Teil D im Bewerbungsbogen) inzwischen selbstständig weiterentwickelt haben:

https://www.youtube.com/watch?v=lQvDZXZ3LVg

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Alle Einwohner der Stadt
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26k Weitere Handlungsfelder: 
Öffnung der Aufnahmegesellschaft
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Ehrenamt
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
Beiträge der Kooperationspartner, Material der Interkulturellen Woche
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein
C 38a Wenn ja ... Welche?: 
Vortrag aus 2016 wurde in 2017 in den Interkulturellen Wochen in Waldkirch und Elzach übernommen

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Vorträge von Geflüchteten über Ihre Herkunftsländer in der Interkulturellen Woche
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 13a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Eigeninitiative von Geflüchteten und ehrenamtliche Unterstützung
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Ausgangslage:

2016 waren in Emmendingen die Geflüchteten in verschiedenen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Zu jeder Unterkunft bildete sich auch jeweils ein Freundeskreis, der vor Ort Aktivitäten für und mit den Geflüchteten entwickelte. Im Frühjahr 2016 kam es im Freundeskreis Hochburg beinahe zu einem Eklat. Die Geflüchteten beklagten sich immer lauter über die abgelegene ländliche Lage der Unterkunft und wünschten sich, dass sich die ehrenamtlichen Helfer mehr für die Verlegung in ein stadtnäheres Gebiet einsetzten. Die Ehrenamtlichen wiederum empfanden dies als Herabsetzung ihrer Heimat und ihres Engagements. In einem gemeinsamen Treffen wurde dies offen besprochen und diskutiert. Dabei äußerten die syrischen Geflüchteten, dass auch sie das Gefühl hätten, dass die meisten Deutschen eine völlig falsche Vorstellung über ihr Herkunftsland hätten und dass sie sich einem als überheblich empfundenen Anspruch ausgesetzt fühlten, dankbar sein zu müssen in der Zivilisation angekommen zu sein. Dabei werde gar nicht verstanden, wie sie vorher gelebt und welchen Verlust sie erlitten hätten. In die Aussprache wurde von Seiten der Stadt der Vorschlag eingebracht, zusammen einen landeskundlichen Vortrag über Syrien vorzubereiten und so den klischeehaften Vorstellungen entgegenzuwirken.

Das Projekt:

Schnell fand sich ein Team zusammen, das sich begeistert an die Aufgabe machte. Die Inhalte des Vortrags wurden monatelang vorbereitet und reichten von der Geschichte und Geographie Syriens, dem Leben vor dem Krieg, den Auswirkungen des Krieges mit Flucht und Vertreibung bis zum Ankommen in Deutschland und den Hoffnungen für die Zukunft. Geschickt zogen die Vortragenden dabei immer wieder Parallelen zur deutschen Geschichte, nämlich den Ähnlichkeiten zu dem Schicksal von Flucht und Vertreibung nach dem zweiten Weltkrieg.

Die Veranstaltung:

Die Vortragsveranstaltung fand in der Interkulturellen Woche im  städtischen Familienzentrum statt. Neben den vielen interessierten Emmendingern waren auch zahlreiche Geflüchtete gekommen, die vor allem sehen wollten, wie die Emmendinger die Informationen aufnahmen. Während des Vortrags wurde gelacht und geweint – am Ende sang der ganze Saal auf Wunsch der Vortragenden gemeinsam „Die Gedanken sind frei“.

Nachhaltigkeit:

Nachdem der Vortrag so erfolgreich war und so positiv aufgenommen worden war, wurde gemeinsam mit dem Vortragsteam überlegt, wie man darauf aufbauen könnte. Die Fachstelle unterstützte in den kommenden Monaten das Team, das sich den Namen „Ich liebe Syrien“ gegeben hatte, bei der Kontaktaufnahme mit Schulen, Freundeskreisen und Universitäten in der Region, so dass sie den Vortrag auch an anderen Orten halten konnten. Nachgefragt war der Vortrag auch zur Interkulturellen Woche in anderen Städten und Gemeinden. Inzwischen arbeitet das Team völlig selbstständig und hat für die aus dem ersten Beitrag entstandene Vortragsreihe im November 2017 den dritten Platz der Initiative für Integration Baden-Württemberg erhalten.

Viele Geflüchtete anderer Nationen kamen in den Monaten nach der Interkulturellen Woche auf die Stadt zu und äußerten den Wunsch, dass es doch so eine Veranstaltung auch zu ihrem Herkunftsland geben möge. Ein Geflüchteter aus Gambia bereitete daraufhin einen Vortrag vor, der mit städtischer Unterstützung im Stadtteil Mundingen und parallel zum jährlich stattfindenden African Music Festival im Haus der Begegnung stattfinden konnte. 2017 bereitete ein afghanisches Ehepaar gemeinsam einen Vortrag über Afghanistan vor. Die Fortsetzung der Reihe ist bereits geplant: in der Interkulturellen Woche 2018 soll der Irak vorgestellt werden!

Einzelprojekt 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 
Interkulturelle Tanzshow in der Interkulturellen Woche
D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 25 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Ausgangslage:

Auf Anregung einer Gruppe syrischer Geflüchteter, die im „Haus der Begegnung“ einen Dabketanzkurs für Deutsche angeboten hatte, und der Leiterin der Tanzgruppe des Emmendinger Turnerbundes, deren Tanzgruppe sich zum Austausch mit der Gruppe der syrischen Männer getroffen hatte, entstand - gemeinsam mit der städtischen Fachstelle für Zuwanderung und Integration - die Idee, eine interkulturelle Tanzshow für die Interkulturelle Woche 2017 vorzubereiten.

Durchführung:

Zunächst wurden verschiedenste in Frage kommende Gruppierungen und Einzelpersonen in Emmendingen durch die Fachstelle angesprochen und zu einem ersten Kennenlerntreffen eingeladen. Bei diesem ersten Treffen wurde die Idee einer gemeinsamen Aufführung vorgestellt und weitere Ideen zur Umsetzung gesammelt. Die einzelnen Gruppen stellten sich und ihre Tänze den anderen Teilnehmern vor und es wurde eine WhatsApp Gruppe für den weiteren Austausch eingerichtet. Beim nächsten Treffen stand fest, wer mitmachen würde. Folgende Gruppen (insgesamt über 80 Tänzerinnen und Tänzer) sagten ihre Mitwirkung zu: Gruppe afghanischer Männer, syrische Dabketanzgruppe, kurdische Mädchengruppe, kurdische Kindergruppe, 2 Tanzgruppen des Emmendinger Turnerbundes, American Line Dancer aus dem Stadtteil Mundingen Jugendgruppe des türkisch-islamischen Vereins, ein salsatanzendes Paar, eine philippinische Gruppe, eine deutsche Bauchtanzgruppe, eine Kindertanzgruppe mit hawaianischen Tänzen. In den folgenden Treffen unter Moderation der Fachstelle galt es, die unterschiedlichen Vorstellungen über eine gemeinsame Veranstaltung unter einen Hut zu bekommen. Dabei entwickelte sich ein interessanter Austausch. Weniger organisierte Gruppen konnten von auftrittserfahrenen Gruppen viel über das Vorgehen bei der Planung einer solchen Veranstaltung lernen (von GEMA-Gebühren bis zu  Umziehkabinenlogistik). Nicht alle vorgebrachten Ideen erwiesen sich als umsetzbar. Die oft sehr lebhaften Diskussionen waren stets von gegenseitigem Respekt getragen,  der gemeinsamen Leidenschaft für Tanz und dem gemeinsamen Ziel,  einen gelungenen Abend zu gestalten. Gemeinsam wurde die Idee entwickelt, die Show unter dem Motto einer Weltreise zu gestalten. Als letzter Programmpunkt sollte ein gemeinsamer Tanz aller Teilnehmer dargeboten werden, um zu zeigen, wie das Tanzen alle verbindet. Die anfallenden Aufgaben der Vorbereitung wurden nach Neigung und Können verteilt. Ein Geflüchteter aus Afghanistan übernahm beispielsweise die Gestaltung  eines Posters und der Eintrittskarten. Die Dekoration übernahm die Leiterin der Tanzgruppe des Turnerbundes. Die American Line Dancer choreographierten ein einfaches gemeinsames Tanzstück, das mit allen eingeübt wurde. Die Stadtverwaltung stellte eine Halle und übernahm die Kosten für die Tontechnik, Security und Verpflegung der Tänzer. Der Freundeskreis Asyl Emmendingen konnte für die Bewirtung in der Pause gewonnen werden.

Die Veranstaltung selbst war ein großer Erfolg. Die Halle war mit 360 Zuschauern bis auf den letzten Platz besetzt, das Publikum ging begeistert mit. Bei manch einem der geflüchteten Teilnehmer kam die Verwandtschaft aus weiten Teilen Deutschlands angereist, um den Auftritt zu erleben.

Nachhaltigkeit:

Noch Tage später berichteten die Teilnehmer stolz, wie sie immer wieder auf ihren Auftritt angesprochen würden. Durch die gemeinsame Vorbereitung sind Begegnungen und Freundschaften entstanden. Ein junger Afghane erwägt, der Tanzgruppe des Turnerbundes beizutreten. Bereits kurz nach dem Auftritt entstanden in der WhatsApp-Gruppe bereits Ideen, was man zur nächsten Interkulturellen Woche gemeinsam vorbereiten könnte. Geplant ist inzwischen, einen Tag mit workshops zu unterschiedlichen Tänzen vorzubereiten.

Anlagen