Stadt Ingelheim am Rhein

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Stadt Ingelheim am Rhein
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Rheinland-Pfalz
Einreichende Dienststelle: 
Migrations- und IntegrationsBüro der Stadtverwaltung Ingelheim
Ansprechpartner/in: 
Dr. Dominique Gillebeert
Straße/Postfach: 
Neuer Markt 1
PLZ: 
55218
Telefon: 
+49 6132 782-321
Ort: 
Ingelheim am Rhein
Fax: 
-

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Ingelheim zusammen Leben! Ingelheim in Bewegung zur Fortschreibung des Integrations- und Diversitätskonzeptes „Ingelheim lebt Vielfalt“

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Die Veröffentlichung des Integrationskonzeptes der Stadt Ingelheim liegt bereits fünf Jahre zurück.
Seitdem haben sich zum Teil erhebliche neue Entwicklungen und Dynamiken im Hinblick auf die Integrationsarbeit, Vielfaltspolitik und Stadtplanung in Ingelheim eingestellt. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig das Integrationskonzept zu aktualisieren und fortzuschreiben. Ziel der Fortschreibung besteht darin, die Veränderungen mit möglichst vielen Bürger/innen und Akteuren zu gestalten indem die Ist-Situation analysiert wird, Ressourcen eingebunden, Bedarfe erkannt, Netzwerke vertieft sowie Ziele und konkrete Maßnahmen benannt werden. Begegnung, Partizipation/Teilhabe, Information und Dialog kommen daher eine zentrale Bedeutung bei der Fortschreibung zu. Zielgruppe sind alle Bürger/innen der Stadt Ingelheim sowie alle Akteure die im Bereich Migration, Vielfalt, Flucht und Gemeinwesen tätig sind. Die Fortschreibung des Integrationskonzeptes besteht aus 5 Modulen:
Bedarfsanalyse, Dialogforen, Fachkonferenz, Arbeitsgruppen und Konzeptfertigstellung.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation in Ihrer Kommune

Ingelheim ist eine weltoffene und lebendige Stadt, in der Menschen aus rund 115 Nationen leben und arbeiten. Nicht nur durch das große, vom Standort Ingelheim aus international agierende Unternehmen Boehringer Ingelheim, sondern eben auch durch die Landeseinrichtung für Asylbegehrende und Ausreisepflichtige ist die Lage in Ingelheim im Bereich Vielfalt und Migration eine besondere. Noch mehr als in anderen Kommunen ist durch beide Faktoren das Stadtbild von Vielfalt geprägt. Viele Ingelheimer erleben diese Vielfalt als etwas Positives, viele Chancen für die Zukunft unseres Gemeinwesens erwachsen daraus. Darüber hinaus ist Ingelheim eine wohlhabenden Stadt mit einer hervorragenden Infrastruktur.

Unsere kreisangehörige Stadt zählt etwa 26.000 Einwohner. Ende 2016 gehörten 19,7%der Ingelheimer Bevölkerung fest zur Gruppe der Migrant/innen. Die Gruppe der Migrant/innen ist im Vergleich zu 2009 um 7,5%gewachsen1. Dies ist u.a. auf die Aufnahme von Flüchtlingen zurückzuführen2. Aber auch die Gruppe der Europäer hat stark zugenommen. Festzustellen ist, dass die Ingelheimer mit Migrationshintergrund eine verjüngende Funktion haben.

Die soeben geschilderte Situation konfrontiert Ingelheim mit vielen neuen Bürgern und einer gesellschaftlichen Vielfalt, die noch vielschichtiger wird. Denn nicht nur Ethnische Zugehörigkeit, Kultur, Religion aber auch Lebensstile und Familienmodelle differenzieren sich in allen Dimensionen.

Der Umgang mit Vielfalt ist in Ingelheim dennoch nichts Neues. Mit dem Ingelheimer Konzept für Vielfalt und Integration wurde bereits 2012 die Richtungsvorgabe der Ingelheimer Stadtgesellschaft, Stadtpolitik und Stadtverwaltung für die Gestaltung des vielfältigen und vielschichtigen Miteinanders
festgelegt. Eine Vision und ein Integrationsverständnis wurden herausgearbeitet. In dieses Bekenntnis sind auch Asylbewerber eingeschlossen. Die Integrationsarbeit, inklusive die Flüchtlingsarbeit, stützt auf folgende Grundpfeiler: (1) Eine umfassende, integrierte Stadtentwicklung, (2) Präventiver Ansatz, (3) Respektvoller Umgang, (4) Gemeinsame Werte, (5) Befähigung und Beteiligung, (6) Ressourcenorientiertes Arbeiten (7) Nachhaltigkeit und Verantwortung, (8) Dialog und Begegnung.

Ingelheim konnte demnach für den Umgang mit der zunehmenden Flüchtlingszuwanderung ab 2014 auf ihre seit 2009 systematisch aufgebauten Integrationsstrukturen, bewährten Strategien und Netzwerke zurückgreifen und aufbauen.

Der Umgang mit Flüchtlingen sieht Ingelheim nicht als Sonderfall, sondern als ein langfristiges kommunales Thema. Dies erfordert nicht nur einzelne Projekte, sondern darüber hinaus und zuvorderst Strategien, Konzepte und Strukturen. Nur so lassen sich langfristig und nachhaltig tragfähige Lösungen finden. Auf der lokalen Ebene bei uns in Ingelheim entscheidet sich, ob und in welchem Maße der Umgang mit Vielfalt und die Integration aller Bürger/innen (Neuankömmlinge wie Alteingesessene) gelingt. Hierfür gibt es allerdings kein Patentrezept. Integration ist dabei keine Selbstverständlichkeit. Sie ist vielmehr das Ergebnis einer kommunalen Haltung und den daraus abgeleiteten Anstrengungen. Ob wir es schaffen wissen wir nicht, aber scheitern ist keine Alternative.

Also packen wir an in Ingelheim.

Anlass (konkrete Auslöser/Gründe für Konzept/Projekt/Maßnahme)

Die Veröffentlichung des Integrationskonzeptes der Stadt Ingelheim liegt bereits fünf Jahre zurück.
Seit dem Jahr 2012 haben sich zum Teil erhebliche neue Entwicklungen und Dynamiken im Hinblick auf die Integrationsarbeit und Vielfaltspolitik in Ingelheim eingestellt. Dies betrifft – wie oben bereits ausführlich beschrieben - neben der demographischen zahlmäßigen Zunahme dieser Bevölkerungsgruppe ebenso die interkulturelle Zusammensetzung. Hinzu kommen die veränderten Entwicklungen im Asylbereich verbunden mit dem Anstieg der Anzahl an Schutzsuchenden in den vergangenen Jahren sowie den asylpolitischen und -rechtlichen Neuerungen. Insgesamt stellen diese Rahmenbedingungen die Stadt Ingelheim, die kommunale Politik, die Stadtverwaltung, die soziale Infrastruktur, Institutionen, wie Vereine, freie Träger und Verbände, aber auch die Ingelheimer Bevölkerung vor neue Potentiale und Herausforderungen. Indem die Stadt Ingelheim Integration als Querschnittsaufgabe anerkennt, nimmt sie die gesamtgesellschaftliche Verantwortung in einer vielfältigen Kommune wahr. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig und sinnvoll nach 5 Jahren das Integrationskonzept aus dem Jahre 2012 zu aktualisieren und fortzuschreiben.

Ingelheim hat sich in den letzten 5 Jahren sehr verändert, nicht nur durch Migration, sondern auch durch das Vorantreiben der Stadtplanung (Neubau vom Weiterbildungszentrum, Mediathek und Kulturhalle im Herzen der Stadt). Die Fertigstellung der wichtigen Bauten mit bedeutenden identifikatorischen, symbolischen und soziokulturellen Funktionen nehmen wir ebenfalls zum Anlass das Integrationskonzept fortzuschreiben. In diesem Prozess wollen wir die gesellschaftliche Veränderung in unserer Stadt betrachten aus der Annahme heraus, dass Veränderung nicht automatisch Gutes hervorbringt. Veränderung soll gestaltet werden durch möglichst vielen Bürger/innen. Wir stellen uns deshalb folgende Fragen:

  • Was bedeutet die Veränderung für die Bewohner unserer Stadt?
  • Wie gehen Ingelheimer mit diesen Veränderungen um?
  • Wie können Ingelheimer den notwendigen Wandel, der damit verbunden ist, annehmen und erfolgreich mitgestalten?
  • Welche Chancen bietet die Veränderung der Stadtgesellschaft für Ihre Bürger?
  • Wie können wir die Veränderung für uns nutzen?
  • Wie können diese Veränderungen für den sozialen Zusammenhalt und für das Gemeinwesen nutzbar gemacht werden?

Begegnung, Partizipation/Teilhabe, Information und Dialog kommen dabei eine zentrale Bedeutung zu.

Die Fusion mit der Verbandsgemeinde Heidesheim wird in 2019 vollzogen. Wir wollen den Prozess der Fortschreibung des Integrationsprozesses dazu nutzen die Zusammenführung der beiden Kommunen voranzutreiben. Der Neuanfang bietet neue Potentiale, die wir für den Umgang mit Vielfalt
erschließen wollen.

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Ziel der Fortschreibung des Integrationskonzeptes ist es, anhand der vorhandenen Datenlage und Strukturen die Lebenssituation von den in Ingelheim lebenden Personen mit Migrationshintergrund zu beschreiben sowie die Strukturen der Ingelheimer Integrationsarbeit zu analysieren. Auf dieser Grundlage sollen Potentiale erfasst, Bedarfslücken identifiziert und entsprechende Handlungsmaßnahmen abgeleitet werden, um die Integrationsarbeit bedarfsgerecht weiter zu entwickeln. Die Fortschreibung des Integrationskonzepts listet Ziele und mögliche Maßnahmen zu deren Umsetzung auf. Die beschriebenen Ziele erlauben es aber, flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Die Ergebnisse der Befragungen und der Fachkonferenz Integration bilden eine wichtige Grundlage für die Prioritätensetzungen und Zieldefinitionen dieser Fortschreibung.

Integration wird bei der Fortschreibung im größeren Rahmen von Vielfalt betrachtet: nicht nur Herkunft ist bedeutend, sondern Vielfalt wird multidimensional betrachtet. Dies erlaubt neue ressourcenorientierte Blicke auf unsere Stadt. Im Vordergrund steht die Bildung von nachhaltigen Strukturen auf Basis von gemachten Erfahrungen. Diese Strukturen sollen zu veränderten Haltungen und Arbeitsweisen führen. Dazu gehört insbesondere, in allen Bereichen des Alltagslebens eine Anerkennungs- und Teilhabekultur in der Stadt zu etablieren und die interkulturelle Öffnung von Behörden und Institutionen zu verbessern. Interkulturelle Öffnung ist als „soziale Öffnung“ zu verstehen, mit dem Ziel, gerechte Teilhabemöglichkeiten aller Bürger in ihrer Unterschiedlichkeit an Angeboten und Dienstleistungen der kommunalen Institutionen herzustellen. Dabei gilt es, das Verwaltungshandeln auf allen Ebenen (Leitbild, Kommunikation, Umgang, Mitarbeiterstruktur, Ressourcenverteilung etc.) zu reflektieren, unbewusste Diskriminierungsmechanismen aufzudecken und einen „barrierefreien“ Zugang zu ermöglichen.

Zielgruppe sind alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ingelheim sowie alle Akteure die im Bereich Migration, Vielfalt, Flucht und Gemeinwesen tätig sind.

Die Fortschreibung des Integrationskonzeptes wird eingebunden im Leitbild 2022 der Stadt Ingelheim am Rhein. Im Leitbild wurde Integration als Querschnittsaufgabe bereits in allen Themenbereichen mitgedacht. Ebenfalls wird die Fortschreibung eng mit dem Demografieprozess in der Stadt Ingelheim verbunden, da demografische Entwicklungen und Herausforderungen aufgrund von Vielfalt einander bedingen. Ein guter Umgang mit Vielfalt wird zur Schlüsselqualifikation im Umgang mit dem demografischen Wandel. Auch die Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragte und die Koordinierungsstelle der Ehrenamtsförderung wird intensiv weiter vorangetrieben.

Geplantes Vorgehen und Umsetzung

Die Fortschreibung des Integrationskonzeptes besteht aus 5 Modulen:

  1. Bestandsanalyse:
    Diese Analyse besteht aus einer Auswertung quantitativer Daten sowie eine Onlinebefragung von Bürgern, Fachleuten, Institutionen und Vereinen. Die Ist-Situation im Bereich Vielfalt und Integration (Ressourcen, Problemlagen, Einschätzung der Einstellung) wird analysiert. Die Fertigstellung ist für Ende April 2018 geplant.
  2. Dialogforen:
    Über die Dialogforen soll die breite Öffentlichkeit über den Prozess informiert und möglichst vielen Bürger/innen mit eingebunden werden. Auf diese Weise erhoffen wir Stellungnahmen, Ideen und Vorschläge von möglichst vielen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu erhalten. Dialogrunden mit Jugendlichen, Familien, Frauen, Senioren pro Stadtteil und zu bestimmten Themen (Gesundheit, Wohnen, Ehrenamt, Arbeit, Bildung) finden von Mai bis September 2018 statt und werden ergänzt durch Gesprächen mit unterschiedlichen bestehenden Gremien und Arbeitsgruppen (wie z.B. Beirat für Migration und Integration, Seniorenbeirat, Forum Bildung und Soziales, Sprach- und Kulturmittler, Deutschlehrer, Schulen, etc.)
  3. Fachkonferenz:
    In einer eintägigen Veranstaltung mit Fachleuten, Ehrenamtliche und interessierte Ingelheimer Bürger/innen werden die Ergebnisse der Bestandsanalyse evaluiert, werden fortbestehende Aufgaben erörtert und Hinweise auf notwendigen Änderungen und Anpassungen von Zielsetzungen erarbeitet. Die Fachkonferenz dient ebenfalls dazu Begegnung und Dialog im großen Rahmen zu ermöglichen, Schwerpunkte festzulegen, Netzwerke weiter auszubauen und eine gemeinsame Vision zu entwickeln
  4. Arbeitsgruppen:
    Die konkrete Fortschreibung wird partizipativ erarbeitet d.h. zur Weiterentwicklung der Ziele des Integrationskonzeptes von 2012 dienen themenzentrierte Arbeitsgruppen, die die Ergebnisse der Fachkonferenz weiterbearbeiten und einen Vorschlag für die Fortschreibung vorlegen.
  5. Fertigstellung:
    Fortschreibung des Integrationskonzeptes und Präsentation: Die Fortschreibung des Integrationskonzepts beinhaltet die Ingelheimer Vision zum Umgang mit Vielfalt und Integration, listet Ziele und mögliche Maßnahmen zu deren Umsetzung auf. Die beschriebenen Ziele erlauben es aber, flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Nachdem die Lenkungsgruppe die endgültige Version der Fortschreibung vorgelegt hat und diese vom Stadtrat verabschiedet ist, wird sie in der Öffentlichkeit partizipativ vorgestellt wird.

Ergebnisse und (bislang) Erreichtes

Am 28.8.17 fand die konstituierende Sitzung der Lenkungsgruppe zur Fortschreibung des Konzeptes statt. Die Lenkungsgruppe setzt sich zusammen aus der Verwaltungsspitze, Vertreter der Fraktionen, Leiter des Amt 10, Amt 50 und Amt 30 sowie BOB, Leiterin des MIB, die Gleichstellungs- und Demografiebeauftragte. Die Federführung liegt beim Migrations- und IntegrationsBüro im Büro des Oberbürgermeisters. Hier wurde der Zeitplan für den Prozess festgelegt. Ebenfalls wurde entschieden, die Bedarfsanalyse des Ist-Zustands sowie die Evaluierung der Umsetzung des Integrationskonzeptes von 2012 an einem externen Institut zu vergeben und in dieser Analyse die Verbandsgemeinde Heidesheim. Bewährt hat sich bei der Erarbeitung des Integrationskonzeptes 2012 der partizipative und diskursive Ansatz mit Arbeitsgruppen und einer Fachtagung. Auch die Fortschreibung soll daher partizipativ mit einer Onlinebefragung, Dialogen vor Ort, Diskussionen in Gremien sowie Arbeitsgruppen und einer Fachtagung erarbeitet werden. Anfang Dezember wurde DemografieKommunal mit der Auswertung der quantitativen Daten beauftragt. Anfang Januar wird IMAP mit den Onlinebefragungen anfangen.

Die Aufgaben der Integration fangen jetzt erst richtig an, nachdem wir Strukturen geschaffen haben und Asylsuchenden nach und nach anerkannt werden. Dabei sind Alle gefragt: die Stadtverwaltung, die Politik, die Institutionen und jeden einzelnen Bürger. Bislang konnten wir immer sehr viele unterschiedliche Bürger mit einbinden. Den Umgang mit Vielfalt ist nicht immer problemlos und konfliktfrei zu bewältigen. Wir haben in Ingelheim aber bislang die Erfahrung gemacht, dass wir für alles Lösungen finden können. Unsere Stadtgesellschaft ist bisher stets unaufgeregt und mit großer Hilfsbereitschaft und Zuversicht die Herausforderungen begegnet. Es ist uns in Ingelheim gelungen durch Bereitstellen von Information/Transparenz sowie Dialog- und Begegnungsmöglichkeiten ein Klima der Toleranz, des gegenseitigen Vertrauens und der Hilfsbereitschaft zu bewahren.

http://www.ingelheim.de/leben-soziales/migration-integration/

1 Betont werden muss dabei, dass mit dieser Zahl nicht die Menschen abgebildet werden, die im Ausland aufgewachsen sind oder auch zugewanderte oder ausländische Eltern(teile) besitzen, jedoch einen deutschen Pass haben. Diese Gruppe konnte bislang in Ingelheim nicht systematisch erfasst werden. Dazu gehören z.B. Spätaussiedler/innen und eingebürgerte Personen.
2 Zu berücksichtigen ist, dass zu diesem Zeitpunkt 389 Personen in der Landeseinrichtung für Asylbegehrende und Ausreisepflichtige wohnten. Seit 2014 hat Ingelheim 497 Asylbegehrende aufgenommen. Viele der Asylbegehrende sind auch nach der Anerkennung in Ingelheim geblieben, viele Flüchtlinge ziehen auch innerhalb des Landkreises nach Ingelheim um. Derzeit hat die Stadt noch 96 Personen im Asylbewerberlesitungsbezug.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Ehrenamtliche
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26k Weitere Handlungsfelder: 
Interkulturelle Öffnung Kommunikation
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Ehrenamtliche, Stadtteilmanager, Schulen, Kitas
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
Viele der Projekte/Maßnahmen haben wir in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen erarbeitet, In den Beschreibungen haben wir diese immer mit genannt.
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein
C 38a Wenn ja ... Welche?: 
Auf Augenhöhe Interkulturelle Stadtführungen Bunte Stunde

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
„Ingelheim in Dialog“
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Obwohl große Teile der Bevölkerung nach wie vor großes Engagement im Bereich Vielfalt und Flucht zeigen, sehen wir aber auch, dass viele Bürger/innen verunsichert, verängstigt oder gar abgeneigt sind. Dass sich das politische Klima auf Bundesebene verändert hat, schlägt sich auch in Ingelheim nieder.
Dies verdeutlicht den Stellenwert, der Information, Begegnung und Dialog zukommt, und zwar nicht nur innerhalb der Verwaltung, sondern vor allem auch in die Stadtgesellschaft hinein.

Wie wir effektiv und sinnvoll kommunizieren und informieren, haben wir über das Projekt „Auf Augenhöhe“ (Teilprojekten „Fluchtursachen kompakt“, „Wir müssen reden!“ und „WerkStadt IngelHeimat“) gut erörtern können. Das Projekt „Auf Augenhöhe“ hat uns gezeigt, dass Kommunikation und Information vor allem dann nachhaltig ist, wenn wir auf Augenhöhe mit einander reden. Es gilt die Ängste aller betroffenen Menschen - der Neuzuwanderer wie der Alteingesessenen - ernst zu nehmen und Konflikte nicht zu ignorieren. Ebenfalls stellten wir fest, dass den Aufbau eine Anerkennungskultur voraussetzt, Menschen aufeinander neugierig zu machen, gegenseitiges Interesse zu wecken, Begegnungen zu initiieren und zu informieren. Denn die aktuelle Debatte über Integration, Vielfalt und Asyl kann nur verstehen und beurteilen, wer versteht, warum Menschen migrieren, wie superdiverse Städte entstehen und welche Faktoren Integration beeinflussen. Auf diese Art wird eine sachlich und informierte Diskussion ermöglicht, die Parolen und alternative Fakten entkräftet.

„Wir müssen reden!“ bleibt deshalb auch nach dem Projekt „Auf Augenhöhe“ unser Motto. Mit dem Projekt „Ingelheim in Dialog“ stärken wir folgende Themen:

  • Informieren: die aktuelle Debatte über Vielfalt und Integration kann nur verstehen und beurteilen, wer versteht, warum Menschen migrieren, wie superdiverse Städte entstehen und welche Faktoren Integration beeinflussen- dabei wollen wir unterstützen.
  • Begegnung: Schubladendenken wirken wir aktiv entgegen durch gegenseitiges kennenlernen
  • Dialog auf Augenhöhe: wir bringen Menschen (mit unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen) zusammen um sich über die Zukunft Ingelheims gleichberechtigt auszutauschen

Das Projekt „Ingelheim in Dialog“ beinhaltet:

  1. Folgende Veranstaltungen und Projekten setzen wir fort, weil sie sich bewehren:
  • Informationen über Website und Infobrief (quartalsweise)
  • Informationsveranstaltungen zu bestimmten Themen
  • Freundschaftsfest IngelHEIMAT und Interkulturelle Woche
  • Gesprächskreise in Mediathek und Stadteilhäuser
  1. Folgende Projekte entwickeln wir weiter:
  • „Charta des Zusammenlebens in Ingelheim“: wir setzen uns zum Ziel die Charta in der Bevölkerung bekannt zu machen und zu leben. Sie wird eine Diskussionsgrundlage in den Dialogrunden
  • Umgang mit Rechtsextremismus und Rassismus: unsere präventive Arbeit setzen wir mit neuen Projekten fort in Zusammenarbeit mit der FNA und die Aktion „Ingelheim zeigt Gesicht“
  1. Folgende Veranstaltungen und Projekten initiieren wir neu in Rahmen der Fortschreibung:
  • Dialogrunden mit Bürgern (zu unterschiedlichen Themen und mit unterschiedlichen Zielgruppen) und Räume für Gespräche schaffen
  • Informationen über den Prozess über Website, lokale Medien, Schlüsselfiguren, Institutionen und Vereinen)

Auf diese Weise wollen wir über den Prozess umfassend und transparent informieren und möglichst vielen Bürger/innen und Akteuren die Möglichkeit bieten sich aktiv in den Prozess einzubringen.

Einzelprojekt 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 
„INSTAKT – Ingelheimer, stark, aktiv“
D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 25 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Eine gut funktionierende Stadtgesellschaft braucht die Beteiligung möglichst vielen Menschen. Es braucht engagierte Akteure, die sich im Rahmen menschenrechtlicher Grundsätze für Ingelheim einsetzen und einsetzen können. Ansichten von Minderheiten und Marginalisierten müssen wahrgenommen und berücksichtigt werden. Dies erfordert Strukturen, die es jeder ermöglicht mitzumischen. Es bedeutet ebenfalls, dass wenn Ingelheim vielfältiger wird, es das Ziel sein muss, dass sich möglichst alle Bürger mit ihrer Stadt identifizieren. Wir müssen reden über gleiche Rechte und Chancen sowie über Rassismus in der Gesellschaft.

Im Projekt „INSTAKT – Ingelheimer, stark, aktiv“ verfolgen wir folgende Ziele:

  • Ingelheimer zur Teilhabe befähigen
  • Barrieren in Ingelheim abbauen
  • Ressourcen von Ingelheimer stärken
  • Möglichkeiten bieten in Ingelheim aktiv zu werden
  • Strukturen für Teilhabe schaffen
  • Perspektivwechsel ermöglichen

Zusammen mit Partnern aus dem Forum Bildung und Soziales haben wir bereits folgende Projekte angestoßen und umgesetzt:

  • Interkulturelle Stadtführung: Die Führungen gehen anhand spezieller historischer Beispiele auf die vielfältige, internationale und interkulturelle Geschichte Ingelheims ein und setzen sie mit der Gegenwart in Verbindung. Zeitzeugen mit Migrationshintergrund werden als Experten eingesetzt. In Zusammenarbeit mit Beirat für Migration und Museum bei der Kaiserpfalz
  • Bunte Stunde: bietet einen Einblick in Ingelheims Vielfalt der Kulturen und Individuen. Einmal im Monat stellt ein(e) Ingelheimer/in ihr/sein Herkunftsland vor und macht es anhand von Bildern, Filmen, Literatur, Musik oder kleinen kulinarischen Kostproben für die Teilnehmer erlebbar. Sie zeigen, wie sie die Herkunftskultur und die Kultur der neuen Heimat Deutschland miteinander verbinden. In Zusammenarbeit mit der vhs im WBZ

Beide Projekte ermöglichen es Ingelheimer mit Migrationshintergrund sich auszuprobieren. Das
Selbstvertrauen der Teilnehmer wird gestärkt, positive Beispiele werden in der Öffentlichkeit
dargestellt. Die Teilnehmer bringen sich aktiv teil und gestalten die Projekte aktiv mit.

  • Frauentreffs: interessierten Frauen sind herzlich willkommen. Unabhängig von Alter, Herkunft und Muttersprache. Im Zentrum der Frauentreffs stehen Spaß, Aktivität, Kreativität und einfach Lust darauf, Frauen von hier und anderswo kennen zu lernen. Jeder Treff wird von einer Frau angeleitet. Die Teilnehmerinnen helfen sich gegenseitig bei der Verständigung. Die Frauentreffs sind ein niedrigschwelliges Angebot um Frauen zu ermutigen und zu ermächtigen aktiver in Ingelheim mitzumischen. In Zusammenarbeit mit MütZe, VHS, MGH und Mediathek.

Auf Ergebnisse aus diesen Projekten bauen wir im Projekt „INSTAKT“ auf. Wir erhoffen uns im Prozess der Fortschreibung des Integrationsprozesses – über die Onlinebefragung und den Dialogrunden – weitere Hinweise und konkrete Ideen zu erhalten, welche Angebote und Strukturen es braucht damit
auch weitere Zielgruppen aktiviert werden können um sich aktiv in Ingelheim einzubringen. Die Umsetzung von Ideen soll nicht für, sondern mit den Zielgruppen realisiert werden.

Unser Augenmerk liegt dabei vor allem auf folgende Zielgruppen:

  • Junge Männer mit Fluchterfahrungen (18- bis 25-Jährige)
  • Jugendliche mit und ohne MH
  • Senioren mit und ohne MH

Anlagen