Nordheim

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Nordheim
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Baden-Württemberg
Einreichende Dienststelle: 
Hauptamt
Ansprechpartner/in: 
Integrationsbeauftragte
Straße/Postfach: 
Hauptstr. 26
PLZ: 
74226
Telefon: 
+49 7133 182-114
Ort: 
Nordheim
Fax: 
+49 7133 182-117

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Orte der Begegnungen

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Integration findet niederschwellig im Alltag statt. Hierfür wurden verschiedene Orte und Veranstaltungen in der Gemeinde Nordheim geschaffen und gepflegt. Eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen hauptamtlicher Seite, ehrenamtlicher Helfer und Neubürgern mit Zugewanderten Hintergrund ist die Grundlage für solche Orte und Veranstaltungen.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation in Nordheim

Nordheim liegt rund 10 Kilometer von Heilbronn entfernt und hat rund 8000 Einwohner.
Der Anteil von Einwohnern mit ausländischer Staatsbürgerschaft liegt bei 11%. Im September 2015 kamen 86 Geflüchtete in eine Gesamtunterkunft des Landkreises Heilbronn nach Nordheim. Im Oktober 2017 wurde die Unterkunft geschlossen, es leben rund 80 Geflüchtete in Anschlussunterbringung in Nordheim. Die Gesamtunterkunft des Landkreises war für Familien, daher wohnen fast nur geflüchtete Familien in Nordheim. Seit 2015 gibt es einen Asylkreis Nordheim/Nordhausen mit 80 passiven und 20 aktiven Mitgliedern. Die einheimischen Nordheimer haben die Geflüchteten sehr gut aufgenommen, bei manchen sind Freundschaften entstanden. Am 15.01.2017 konnte im Rathaus außerdem eine Integrationsbeauftragte eingestellt werden. Die Mittel für diese Stelle stammen aus dem landesweiten Pakt für Integration. Aus demselben wird ab vermutlich März 2018 auch ein Integrationsmanager des Landratsamtes Heilbronn zur Verfügung stehen.

Anlass und Gründe für das Konzept der Orte der Begegnungen

Spätestens als die Gesamtunterkunft geschlossen wurde und die Geflüchteten in Wohnungen, zum Teil in Wohngemeinschaften innerhalb der gemeindlichen Obdachlosenunterbringung gezogen sind, wurde deutlich, dass sowohl ehrenamtliche Helfer als auch Geflüchtete neue Treffpunkte benötigen. Die Gesamtunterkunft war zwar sehr beengend, klein und vorübergehend aber dort gab es unkomplizierte Möglichkeiten für Gespräche, Austausch, Sprachkurse und Feste. Neben den entstandenen privaten Patenschaften und Verbindungen innerhalb der Gesamtunterkunft war es Zeit für Kontakte innerhalb der Gemeinde. Die Integrationsbeauftragte konnte einen vom Asylkreis gewünschten regelmäßigen Treffpunkt, wie er auch in anderen Gemeinden angeboten wird, organisieren. Aus diesem Treff, Nachmittag der Begegnungen, entstand das Konzept der Orte der Begegnungen, um neue und alteingesessene Nordheimer in lockerer Atmosphäre zusammen zu bringen.

Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Die Möglichkeit Zeit mit Menschen aus anderen Kulturen zu verbringen soll möglichst leicht gegeben werden. Neben regelmäßig organisierten Veranstaltungen, wird versucht die Geflüchteten auch in hiesige Veranstaltungen zu integrieren. Ziel ist ein miteinander anstelle von einem nebeneinander. Andererseits werden „nur“ Treffpunkte angeboten, ohne hohe Erwartungen an alle Beteiligten. Jeder ist ohne großen Aufwand eingeladen zu kommen. Durch diesen niederschwelligen Ansatz sollen möglichst viele erreicht werden und niemand wegen verlangtem zu hohen Anspruch und Erwartungen ausgeschlossen sein. Zielgruppen sind alle (Interessierten) der Gemeinde und auch der Nachbargemeinden. Ziel ist das gegenseitige Kennenlernen/Verstehen, Pflege von sozialen Kontakten und dadurch ein besseres Lebensgefühl bei allen Beteiligten. Der Begriff von Ort wird weitläufig gefasst, denn wer zu einem Vereinstreffen geht, lernt automatisch den entsprechenden Ort, an dem das Vereinsgeschehen stattfindet, kennen.

Vorgehen und Umsetzung

Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern des Asylkreises wird geschaut, an welchen Themen Bedarf und Interesse besteht. Daraus entstehen Projekte und Veranstaltungen zu denen öffentlich im Nordheimer Mitteilungsblatt, anhand von Flyern, Plakaten, Nachrichten an WhatsApp Gruppen und auch durch persönliche Ansprache eingeladen wird.

Erfüllung der Bewertungskriterien des Wettbewerbs (vgl. Merkblatt, Ziffer 5)

Bei den verschiedenen Begegnungsmöglichkeiten vernetzen sich verschiedene Akteure. Je nach Ort handelt es sich um eine entsprechende Kooperation (Jugendhaus, Ortsbücherei, kommunaler Ort). Die Begegnungen sind langfristig und vor allem regelmäßig geplant, daher ist das Vorgehen sehr nachhaltig. Von kommunalpolitischer Ebene werden die Orte der Begegnungen durch die Integrationsbeauftragte aber auch durch das zur Verfügung stellen von Örtlichkeiten (Jugendhaus, Kleiderkammer) unterstützt. Die Integrationsziele, Begegnung, Austausch, Kennenlernen und Ankommen werden bei allen Begegnungen verfolgt. Je nach Kommune und deren Bedarf können verschiedene Teile des Konzeptes der Orte der Begegnungen übernommen werden. Aufgrund der Größe der Gemeinde und des Stellenumfangs der Integrationsbeauftragten (50%) können weder Ausgangs- und Bedarfsanalysen noch Qualitätsmanagement durchgeführt werden. Allerdings werden anhand von Befragungen der Teilnehmer der verschiedenen Veranstaltungen die Formate der Begegnungen ständig evaluiert und weiterentwickelt. Beispielsweise wurden kleine Besonderheiten beim Nachmittag der Begegnungen eingeführt. In Nordheim entsteht aktuell ein Gemeindeentwicklungskonzept Nordheim 2030. Bei diesem Konzept werden die Themen Raumstruktur/Siedlungsentwicklung/Wohnen und Städtebauliche Gestalt und Identität“, „Wirtschaft/Handwerk/Landwirtschaft/Einzelhandel und Mobilität“ sowie „Soziales/Kultur/Infrastruktur/Gesundheit und Naherholung/Tourismus“ erarbeitet. Die Ergebnisse werden der Verwaltung im Frühjahr 2018 vorgelegt, dementsprechend können die Orte der Begegnungen weiterentwickelt werden.

Auflistung der aktuellen Orte der Begegnungen:

  • Kleiderkammer immer dienstags 14.30-16.30 Uhr in der Klausenstraße 17
  • Ortsbücherei
  • Nachmittag der Begegnungen
  • Filmvorführungen in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde im
  • Gemeindezentrum
  • Filmvorführungen für Kinder und Jugendliche im Jugendhaus (Cinemanya Projekt)
  • Skulpturenpfad am touristisch beworbenen Rundweg
  • Streuobstwiese im Herbst: Äpfel sammeln für eigenen Apfelsaft
  • Sprechstunde des Sozialdienstes und der Integrationsbeauftragten in Rathaus

Mithilfe von Geflüchteten bei Nordheimer Veranstaltungen:

  • Mithilfe beim Sunstorm Festival
  • Mithilfe beim Parkfest
  • Verkauf von Gebäck beim Winterdorf
  • Aushilfe im Jugendhaus

Vereinsmitgliedschaften:

  • Indiaka Verein
  • Chor
  • Fußballjugend

Für 2018 geplante Orte der Begegnungen:

  • Gemeinsames Gartenstück für Gemüseanbau
  • Schwimmkurs für einkommensschwache Familien, deren Kinder und Jugendliche

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
An alle Nordheimer/Bürger und auch Interessierte der Nachbarkommunen
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26k Weitere Handlungsfelder: 
Soziales Leben (Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet)
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Asylkreis Nordheim/Nordhausen
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 34a Wenn "Weitere"... Welche?: 
ehrenamtliches Engagement
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
Kleiderkammer, Sprachkurse am Computer
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein
C 38a Wenn ja ... Welche?: 
Kleiderkammer, Sprachkurse am Computer

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Nachmittag der Begegnungen
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 13a Wenn "Weitere"... Welche?: 
ehrenamtliche Speisespenden
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Der Nachmittag der Begegnungen findet seit April 2017 immer am ersten Samstag des Monats im Jugendhaus Nordheim statt. Wenn am ersten Samstag des Monats Ferien sind, wird auf einen anderen Samstag ausgewichen. Entstanden ist der Treff auf Wunsch des Asylkreises hin. Das ehrenamtliche Engagement reichte für eine Organisation eines solchen Treffpunktes nicht aus. Integrationsbeauftragte und evangelischer Gemeindediakon organisieren die Treffen und veröffentlichen/bewerben die Daten entsprechend. Es wird sehr offen eingeladen, wie dem Plakat entnommen werden kann. Als Ort wurde das Jugendhaus gewählt, da dieses viel (Spiel) raum für Kinder und Jugendliche bietet und gut zu Fuß erreichbar ist.

Jeder, der Lust und Zeit hat kommt in einem Zeitraum zwischen 15.00 und 18.00 Uhr. Für Getränke ist gesorgt, Speisen werden von den meisten Besuchern zum gemeinsamen Verspeisen mitgebracht. Im Winterhalbjahr findet der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen statt, im Sommerhalbjahr wird gegrillt. Neben bereits bestehenden Kontakten, entstehen auch immer wieder neue Bekanntschaften, da auch neue Besucher kommen. Der Ort entwickelt sich kontinuierlich weiter, beispielsweise werden inzwischen Fotos von gemeinsamen Aktivitäten am Fernsehen gezeigt oder es wird gemeinsam musiziert und getanzt.

Einzelprojekt 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 
Filmvorführungen
D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Kirche und Asylkreis
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 25 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Anhand von zwei Filmprojekten an zwei Nordheimer Orten wird das Thema Migration und Integration behandelt. Erstens findet zwei bis drei Mal im Jahr eine Filmvorführung der evangelischen Gemeinde Nordheim im Evangelischen Gemeindezentrum statt. Gezeigt werden Filme, die das Thema mit Humor angehen, um ein möglichst breites Publikum zu erreichen. Vor und nach den Vorstellungen gibt es Gelegenheit zum Austausch bei Snacks und Getränken. Neben Geflüchteten und ehrenamtlichen Helfern konnten bei diesem Ort der Begegnung erstaunlicherweise am meisten Menschen, die nichts mit dem Thema zu tun haben, erreicht werden.

Für Filmvorführungen für Kinder und Jugendliche konnte Klaus Bacher, Mitglied des AK Asyl der Stadt Brackenheim, einer Nachbarkommune Nordheims, als Filmkofferpate des Projektes „Cinemanya – Filmkoffer für geflüchtete Kinder und Jugendliche“ gewonnen werden. Anfangs zeigte er Filme in der Gesamtunterkunft,
inzwischen werden Filme ungefähr einmal im Monat nachmittags „Überraschungsfilme“ für Kinder und Jugendliche im Jugendhaus gezeigt. Durch den neuen Vorführort kommen verstärkt alteingesessene Nordheimer Kinder und Jugendliche zu den Filmvorführungen.

Anlagen