Geiselhöring

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Geiselhöring
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Bayern
Einreichende Dienststelle: 
Stadt Geiselhöring
Ansprechpartner/in: 
Erster Bürgermeister Herbert Lichtinger
Straße/Postfach: 
Stadtplatz 4
PLZ: 
94333
Telefon: 
+49 9423 9400-11
Ort: 
Geiselhöring
Fax: 
+49 9423 9400-40

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Ganzheitliche Integration im ländlichen Raum am Beispiel der Stadt Geiselhöring

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Es ist beabsichtigt das Thema Integration in einem ganzheitlichen Ansatz zu betrachten. Dabei soll ein Ansprechpartner vor Ort installiert werden, der als Vermittler zwischen Migranten und anderen Institutionen fungiert. Durch soll es ermöglicht werden, die Integration zu verbessern und auch auf ein breites Fundament zu stellen.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Die Stadt Geiselhöring stellt als Kleinstadt im Labertal ein Zentrum innerhalb des südlichen Landkreises Straubing-Bogen dar. Geiselhöring hat ca. 7.000 Einwohner. Im näheren Umfeld, in dem 7 Gemeinden im Rahmen der ILE Laber (Integrierte ländliche Entwicklung) bereits in mehreren anderen Projekten zusammenarbeiten sind in etwa 30.000 Einwohner angesiedelt.
Zu erwähnen ist hier v.a. die Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg, wo auch zwei größere Unterkünfte für Asylbewerber mit 300 Personen sind.

In Geiselhöring selbst leben ca. 800 Personen mit Migrationshintergrund. Das sind neben Asylbewerbern v.a. auch Personen, die aus beruflichen Gründen hier angesiedelt sind (Arbeitskräfte in der Landwirtschaft, bei einer Groß-Metzgerei und mehreren Metallbauunternehmen) vornehmlich aus dem osteuropäischen Bereich aber auch ca. 300 Mitbürger aus Syrien, die hier in Geiselhöring mittlerweile auch ein kleines Zentrum geschaffen haben.

So ergeben sich vielfältige Themen und Herausforderungen bei der Integration dieser Mitbürgerinnen und Mitbürger, v.a. auch deswegen, weil dies in den vergangenen 10 Jahren die Struktur unserer Stadt wesentlich verändert hat.
Entscheidend ist dazu aber auch, dass großflächige Förderungsmaßnahmen bisher v.a. auf die sog. Metropolregionen und weniger auf den sog. ländlichen Raum fokussiert waren.
Innerhalb der bisherigen Strukturen zeigt sich, dass der Bedarf an Unterstützung mit freiwilligen Kräften sowie den eingesetzten Angestellten der Caritas alleine nicht mehr bewältigt werden kann.

Die Stadt Geiselhöring hat deswegen im Jahr 2016 eine Stelle für eine Bundesfreiwillige geschaffen, die Ende dieses Jahres ausgelaufen ist und sehr positive Ansätze verwirklichen konnte. Deren Tätigkeiten waren v.a. als Koordinatorin in der Asylhilfe angesiedelt. Es wurden umfangreiche Erfahrungen gesammelt, Kontakte geknüpft sowohl zu örtlichen ausländischen Mitbürgern als auch zu wichtigen Behörden und Institutionen. Diese Unterstützung hat sich auch auf die Tätigkeit im Jugendzentrum der Stadt Geiselhöring erstreckt, wo sich vornehmlich jugendliche Migranten als Gäste aufhalten. Zielgruppe dieses Projektes sind alle Migranten in Geiselhöring und der Umgebung.

Es soll eine Integration der Menschen in die Gemeinschaft vor Ort erfolgen. Dazu soll eine Anlaufstelle für Migranten geschaffen werden.

Konkret sind dabei folgende Einzelprojekte geplant:

  • Unterstützung der Jugendlichen im Jugendzentrum bei Hausaufgaben, aber auch bei persönlichen Problemen usw.. Es könnte eine zusätzliche Kraft eingestellt werden, mit der pilotmäßig auch eine altersmäßige Unterteilung der Jugendlichen und damit eine genauere Hilfestellung erreicht werden kann. Ältere Jugendliche können auch bei der Suche nach Lehrstellen unterstützt werden.
  • Unterstützung der Asylsuchenden bei der Kommunikation mit den Behörden. Bisher wurde die Erfahrung gemacht, dass Behördenschreiben manchmal gar nicht verstanden worden sind, wegen der Sprachbarriere und auf dieser Weise wichtige Fristen versäumt wurden.
  • Einrichtung eines Begegnungscafes für Migranten und örtliche Bürger jeglicher Altersklasse
  • Integrationsfördernde Kochkurse
  • Organisation von Treffen für Jugendliche ab 18 Jahren
  • Einrichtung einer Begegnungsmöglichkeit für Frauen
  • Sprachkurse
  • Einrichtung eines Bürgertaxis, um die Migranten in den 10 verschiedenen Ortsteilen in den Kernort für Einkäufe, Behördengänge, Arztbesuche oder Arbeitsgelegenheiten zu transportieren.

Bisherige Erfahrungen:

Durch den bisherigen Aufbau eines Ansprechpartners über den Bundesfreiwilligendienst könnte bereits eine gute Zusammenarbeit erfolgen. Diese soll nun im Rahmen dieses Projektes pilotmäßig verstetigt werden. Auch der örtliche Asyl-Helferkreis soll genauso wie die Kirchen, Vereine, Behörden und andere Institutionen mit eingebunden werden.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Fremdevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
Bisherige Erfahrungen aus den Projekten des Asylhelferkreises und des Bundesfreiwilligendienstes
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Einzelprojekt 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu