Everswinkel

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Everswinkel
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle: 
Gemeinde Everswinkel, Der Bürgermeister
Ansprechpartner/in: 
Bürgermeister Sebastian Seidel
Straße/Postfach: 
Am Magnusplatz 30
PLZ: 
48351
Telefon: 
+49 2582 88-201
Ort: 
Everswinkel
Fax: 
+49 2582 88-500

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Everswinkel- eine gelingende Integration benötigt ein ganzes Dorf -Wir leben Integration-

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die die Mitarbeit und Akzeptanz aller Bürgerinnen und Bürger erfordert.

Ausgangslage in Everswinkel:

Wie auch in allen anderen Kommunen führte der sprunghafte Anstieg der Flüchtlingszuweisungen im Jahr 2015 zu einer großen Herausforderung im Bereich der Unterbringung und Versorgung. Genauso wichtig war und ist es aber den geflüchteten Menschen Schutz und eine lebenswerte Perspektive in unserem Land zu bieten.

Dabei konnten wir auf eine Vielzahl von haupt- und ehrenamtlichen Akteuren zurückgreifen. Die sich Hand in Hand um alle Belange der Flüchtlinge kümmern.

Wichtige Ziele hierbei sind, die dezentrale Unterbringung , die Integration in das Dorfleben und die  schnelle und unbürokratische Vermittlung in Sprache und anschließend in Ausbildung und Arbeit sowie die Information der Bürger.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Everswinkel „Gelingende Integration benötigt ein ganzes Dorf“ Wir leben Integration!

1. Vorbemerkung

Wie kann Integration in einer kleinen Kommune gelingen? Mit dieser Fragestellung beschäftigen sich die verschiedenen Akteure aus Ehrenamt und Hauptamt spätestens seit dem Jahr 2015 sehr intensiv.

Als die Flüchtlingszuweisungen auch in die Gemeinde Everswinkel deutlich stiegen, war allen Beteiligten sofort klar, dass nicht allein die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen darf. Die Integration in die Gesellschaft, das Erlernen der deutschen Sprache, die Betreuung der Kinder in den Kitas, die Beschulung der Kinder in den örtlichen Grundschulen und der Verbundschule, die Begegnung bei Veranstaltungen, Aktivitäten in den Vereinen u.v.m. gehört für uns in Everswinkel zu einer guten Integration dazu.

Um alle Kräfte zu bündeln, Transparenz für Haupt- und Ehrenamt und die geflüchteten Menschen zu haben, fasste der Familien- und Sozialausschuss am 09.09.2015 einstimmig den Beschluss, eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern aller gesellschaftlichen Gruppen (Flüchtlingsinitiative, Kirchen, Politik, Vereine, Flüchtlingsbetreuer, Verwaltung) zu gründen. Allen Beteiligten in der Arbeitsgruppe ist es wichtig, die Vorteile einer kleinen Kommune zu nutzen - nämlich kurze und schnelle Informationswege und dass sich die Akteure vor Ort kennen.

Durch die eindeutigen Aufgabenzuteilungen und Festlegungen der Verantwortungen sollen zeit- und ressourcenraubende Doppelarbeiten/Schnittstellenprobleme vermieden werden.

Gute Integration benötigt also ein ganzes Dorf. So entstand der nachfolgende „Everswinkler Integrationsweg“.

2. Ausgangslage Everswinkel

Flüchtlingszahlen:

  • 2013: 22 Personen
  • 2014: 38 Personen
  • 2015: 221 Personen
  • 2016: 43 Personen
  • 2017: 41 Personen

In 2013 und 2014 kamen viele Flüchtlinge aus dem Westbalkan. Ab 2015 kamen dann viele Kriegsflüchtlinge aus Syrien und dem Irak. Hierunter waren viele alleinstehende junge Männer. Ab 2016 kam es häufig zu Familienzusammenführungen bereits anerkannter Flüchtlinge.

Einrichtungen/Institutionen/Menschen vor Ort:

  • 6 Kitas
  • 2 Sportvereine
  • 2 Grundschulen
  • 1 Verbundschule mit Haupt- und Realschulzweig
  • Kath. Kirche St. Magnus / St. Agatha
  • Ev. Kirchengemeinde Everswinkel-Freckenhorst
  • Sonstige Vereine und Verbände
  • Gemeindeverwaltung, insbesondere das Haus der Generationen und das Sozialamt

Wohnungssituation

  • 2 Übergangswohnheime für Flüchtlinge und Asylbewerber.
  • Angespannte Wohnungssituation auch aufgrund des naheliegenden, stark nachgefragtes Oberzentrum Münster.

Arbeitsmarkt:

Viele Zuständigkeiten unterschiedlicher Behörden. Im Asylverfahren sind Gemeindeverwaltung und Agentur für Arbeit zuständig. Nach Anerkennung ist dann das Jobcenter für die Betreuung der Flüchtlinge verantwortlich.

Wie auch in sonstigen Bereich der BRD gibt es wenig Bedarf mehr für ungelernte Hilfsarbeiter. Gut qualifizierte Facharbeiter werden aber gesucht.

3. Ziele

Ziel der Integration ist, dass die geflohenen Menschen bei uns in der Gesellschaft ankommen, um ein „normales“ Leben führen zu können. Auf der anderen Seite ist es aber genauso wichtig, dass hier lebende Menschen die Situation der Flüchtlinge verstehen und transparent und regelmäßig über Aktuelles informiert werden. Bestenfalls werden Menschen hierdurch motiviert, bei der Flüchtlingsarbeit mitzuhelfen.

Fünf wesentliche Punkte – die immer wieder ineinandergreifen - sind für uns in Everswinkel bei der Integration von Flüchtlingen entscheidend:

I. Wohnen

Die dezentrale Unterbringung ist klarer politischer Wille aller im Gemeinderat vertretenden Fraktionen.

II. Leben

Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher kann hier sowohl Ehrenamt als auch Hauptamt nicht allein oder losgelöst die Integration in die dörfliche Gemeinschaft leisten.

Die Integration soll gleichfalls in den örtlichen Vereinen und Verbänden erfolgen. Somit ist es wichtig alle Akteure aus den Vereinen und Verbänden bei dieser Aufgabe miteinzubeziehen.

III. Arbeit, Sprache, Bildung

Die zuständigen Behörden (Sozialamt, Agentur für Arbeit, Jobcenter) sollen eng zusammenarbeiten und gemeinsam und unbürokratisch mit den Flüchtlingen individuelle Perspektiven für Ausbildung und Arbeit entwickeln.

Die Flüchtlinge sollen möglichst schnell und nachhaltig in Ausbildung und Arbeit integriert werden.

Sprache ist für ALLE geflüchteten Menschen der Zugangsschlüssel in unsere Gesellschaft. Daher sollen möglichst schnell und umfangreich Sprach- und Integrationskurse angeboten werden.

Ein frühzeitiger Zugang zu den Bildungseinrichtungen soll erreicht werden.

IV. Transparenz und Akzeptanz

Um Ängste und Unsicherheiten durch den verstärkten Zuzug von Fremden entgegenzuwirken, soll die Bevölkerung laufend über die aktuelle Situation und die Maßnahmen informiert werden. Außerdem sollen Treffpunkte für Begegnung und Austausch entstehen.

4. Maßnahmen      

I. Wohnen

Zwei Mehrfamilienhäuser wurden für die Unterbringung von Flüchtlingen durch die Gemeinde gekauft. Ein weiteres Übergangswohnheim befindet sich im Bau und wird voraussichtlich im März 2018 bezogen.

Insgesamt konnten rd. 50 Wohnungen für Flüchtlinge angemietet zu sozialhilferechtlich angemessenen Kosten angemietet werden. Aktuell sind noch 25 Wohnungen durch die Gemeinde angemietet. Viele Vermieter haben zwischenzeitlich mit den Bewohnern eigene Mietverträge abgeschlossen.

Außerdem wurden zwei Häuser mit jeweils 4 Wohnungen von der Kath. Kirche St. Magnus / St. Agatha und einem privaten Investor gebaut. Auch hier wurden Mieten auf Sozialhilfeniveau angesetzt.

Es ist gelungen in beiden Ortsteilen gut verteilt in den Wohngebieten Flüchtlinge unterzubringen. Hierdurch konnten „soziale Brennpunkte“ vermieden werden.

Auch für eine noch höhere Zuweisung von Flüchtlingen war die Gemeinde durch eine mögliche sehr kurzfristige Belegung einer Fest- und Sporthalle vorbereitet.

II. Leben

Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die von allen Akteuren des „Dorflebens“ verknüpft wird.

Die Flüchtlingsinitiative mit verschiedenen Arbeitsgruppen, legitimiert durch politischen Beschluss zum Teil mit Steuerungsfunktion für verschiedene Aktivitäten.

z. B.

  • Sprachkurse durch ehrenamtliche Sprachhelfer im Haus der Generationen
  • ehrenamtliche Sprach- und Integrationshelfer in den beiden Grundschulen
  • Cafe Kinderwagen
  • Brückenprojekt im Familienzentrum
  • Rucksackprojekt im St. Magnus Kindergarten
  • individuelle Patenschaften durch Ehrenamtliche
  • Fahrradwerkstatt
  • Nähkurs mit Kinderbetreuung
  • Schnupperkurse der Sportvereine
  • Aufnahme und Ausbildung in der Feuerwehr / Jugendfeuerwehr
  • Aufnahme ins Blasorchester Everswinkel
  • Mitarbeit in der Kleiderkammer
  • Ehrenamtliche Betreuung der Senioren im St. Magnus Haus durch Flüchtlinge
  • Kulturkreis Everswinkel

III. Arbeit / Sprache / Bildung

Bereits im Oktober 2015 wurde der Integration Point Everswinkel als Modellprojekt installiert. Ziel ist eine schnelle Erfassung der Talente der Flüchtlinge, sowie eine schrittweise Integration in Arbeit. Dafür arbeiten die Agentur für Arbeit Münster/Ahlen, das Jobcenter des Kreises Warendorf, die Ausländerbehörde des Kreises Warendorf, sowie das Sozialamt der Gemeinde Everswinkel eng zusammen.

Die VhS Warendorf und das Netzwerk Beruf und Bildung bieten in Everswinkel Integrationskurse an. Des Weiteren können auch Sprachkursangebote verschiedener Bildungsträger in Warendorf und Münster besucht werden.

Aufgrund der dezentralen Unterbringung konnte eine gleichmäßige Verteilung auf alle Kitas und Schulen erfolgen. Somit kann auch dort gute Integration gelingen bei gleichbleibenden guten Schulniveau.

IV. Transparenz und Akzeptanz

Information der Bürgerinnen und Bürger durch:

  • eine Informationsbroschüre, welche an alle Haushalte versandt wurde (siehe Anlage)
  • Elternversammlung für die Vorstellung einer möglichen Unterbringung in der Sport- und Festhalle
  • Informationsveranstaltungen für das neue Übergangswohnheim und für mehrere angemietete Mehrfamilienhäuser.
  • Nachbarschaftsfeste. U. a. organisiert von den Flüchtlingen selbst.
  • Monatliche offene Treffen im Haus der Generationen.
  • Themenvorträge zu Trauma oder auch zu verschiedenen Herkunftsländern.
  • Hilfestellungen im Einzelfall für die Sorgen und Ängste von Bürgern.
  • Teilnahme der Flüchtlinge an Dorffesten und Veranstaltungen (Weihnachtsmarkt, Vitusfest, Neujahrsempfang usw.)
  • Regelmäßige Berichterstattung im öffentlichen Teil der Sitzungen des Familien- und Sozialausschusses.
  • Informationstreffen der Gewerbetreibenden.
  • Sonstige Presseberichterstattungen (siehe Anlage).

5. Handlungsakteure

  • a. Gemeindeverwaltung
  • b. Bürgermeister
  • c. Flüchtlingsinitiative
  • d. Kindertagesstätten
  • e. Schulen
  • f. Vereine/Verbände
  • g. Kirchen
  • h. Ausländeramt
  • i. Gesundheitsamt
  • j. Jugendamt
  • k. Agentur für Arbeit
  • l. Migrationsberatungsstellen
  • m. Politische gremien
  • n. Jede/jeder Bürger/in des Ortes

6. Evaluation

Austausch der verschiedenen Akteure u. a. in der Flüchtlingsinitiative, Besuch von Fortbildungen und Besuch der AG Integration des Kreises Warendorf.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 25a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Andere Behörden (Jobcenter, Agentur für Arbeit, Jugendamt, Gesundheitsamt, Ausländerbehörde, sonstige Vereine und Verbände)
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26k Weitere Handlungsfelder: 
Wirtschaft
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
Rucksackprojekt der Kindertagesstätten und Brückenprojekt im Familienzentrum u.a.
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein
C 38a Wenn ja ... Welche?: 
Konzept der Broschüre „Geflüchtete Menschen in Everswinkel wurde von anderen Kommunen übernommen Integration Point wurde auch in anderen Kommunen entwickelt

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Integration Point Everswinkel
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Pilotprojekt zur Integration von Flüchtlingen in Arbeit „Integrationsbüro Everswinkel“

Projektpartner: Agentur für Arbeit Ahlen-Münster, Kreis Warendorf und Gemeinde Everswinkel

Steuerungsgruppe:

  • Agentur für Arbeit Ahlen-Münster
  • Kreis Warendorf: Ausländeramt
  • Kreis Warendorf: Jobcenter
  • Bürgermeister Gemeinde Everswinkel
  • Vertreter Unternehmen 3 Personen
  • Ehrenamtler und pädagogischer Arbeitsmarktexperte Everswinkel
  • Flüchtlingsinitiative
  • Aufsuchende Sozialarbeit für Flüchtlinge Everswinkel
  • Wirtschaftsförderung Gemeinde Everswinkel
  • Gemeinde Everswinkel – Sozialamt

Ausgangslage

Flüchtlingskrise – Sehr viele Flüchtlinge aus unterschiedlichen Ländern kommen nach Deutschland. Die Flüchtlinge mit Bleibeperspektive werden lange, einige auch für immer in Deutschland bleiben. Neben der großen Herausforderung der Unterbringung in Wohnraum, muss bereits jetzt sofort mit der Integration der Flüchtlinge begonnen werden. Hierzu gehört insbesondere die Integration in Arbeit.

Projekt „Integrationsbüro“

Projektpartner:

Gemeinsame Verantwortung für eine gute Integration in den Arbeitsmarkt. „Blick weg von den Behördenstrukturen – Blick auf die Flüchtlinge mit den beruflichen Qualifikationen und Talenten“.

Gemeinsam bedeutet: Unternehmer, Ehrenamtler und Agentur für Arbeit, Kreis Warendorf (Ausländeramt und Jobcenter) und Gemeinde Everswinkel.

Zielgruppe:

Personen aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Iran und Irak.

In diesem Jahr wurden bisher bereits 124 Personen zugewiesen. Insgesamt sind rd. 60 Personen mit Bleibeperspektive im erwerbsfähigen Alter in Everswinkel wohnhaft. Wöchentliche Zunahme der Personenzahl.

Umsetzung:

  • Wo?
    Integrationsbüro im Erdgeschoss des Rathauses (Raum 5)
  • Personal:
    Agentur für Arbeit, Jobcenter, Gemeinde Everswinkel inkl. Ehrenamt
  • Start:
    Oktober 2015

Projektgruppe

Erforderlich um die Betriebe und allen Beteiligten in den Prozess mitzunehmen und diesen erfolgreich zu gestalten. 2 Unternehmen nehmen an Projektgruppe teil.

Einzelprojekt 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 
Projekt „Alt für Jung Patenschaften“ (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros)
D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 25 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Dieses Projekt wird initiiert durch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros. Die gemeindliche Einrichtung „Haus der Generationen“ ist ein Standort dieses Projektes.

Die Integration der Flüchtlinge erfolgt in kleinen Schritten und ganz individuell. Die Begegnung der überwiegend älteren Aktiven / Paten mit den geflüchteten Menschen unterschiedlichen Alters ist für beide Seiten ein Gewinn. Es werden durch den Austausch ein gegenseitiges Kennenlernen, Vertrauen, sowie Verstehen ermöglicht und durch die große Erfahrung der Paten werden den ankommenden die ersten Schritte in die Aufnahmegesellschaft und zur Integration erleichtert.

Anlagen