Landeshauptstadt Wiesbaden

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Landeshauptstadt Wiesbaden
Typ: 
kreisfrei
Bundesland: 
Hessen
Einreichende Dienststelle: 
Amt für Zuwanderung und Integration
Ansprechpartner/in: 
Rudolph Jeanine
Straße/Postfach: 
Alcide-de-Gasperi Str. 2
PLZ: 
65197
Telefon: 
+49 611 31-4421
Ort: 
Wiesbaden
Fax: 
+49 611 31-5911

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Integration auf Kurs

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Thematischer Schwerpunkt:

Stärkung der Willkommens- und Anerkennungskultur für Neuzuwanderer - Vermittlung von Informationen und Zugängen zu Strukturen und Angeboten.

Durch systematischen Besuche der Integrationskurse von trägerneutralen Personen wird eine Verbesserung des Zugangs zu weiterführenden Integrationsangeboten wie z.B. Informationen zur Integration in den Arbeitsmarkt, zu rechtlichen Beratungsleistungen durch die Beratungsdienste für erwachsene Zuwanderer, den Jugendmigrationsdienst und die Ausländerbehörde, zu Angeboten der Fachstellen und der unterschiedlichen Träger in den Wiesbadener Stadtteilen, e.t.c. erreicht.

Neben dem Informationsgewinn bewerten Teilnehmende und Kursleitungen besonders die persönliche Ansprache und den Austausch mit städtischen Vertreterinnen und Vertretern positiv. Dies wird als Interesse an und zur Aufnahme der Menschen in die Gesellschaft wahrgenommen und als eine Form der Wertschätzung sowie eines besonderen „Willkommen heißen“ in Wiesbaden betrachtet.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangssituation:

In der Landeshauptstadt Wiesbaden leben ca. 290.000 Einwohnerinnen und Einwohner aus mehr als 160 Nationen. Davon haben etwa 37 % einen Migrationshintergrund und 20 % besitzen eine ausländische Staatsangehörigkeit. In den Jahren 2015 und 2016 sind jeweils ca. 6.500 Migrantinnen und Migranten aus dem Ausland nach Wiesbaden zugezogen.

Das Thema Integration ist bei der Landeshauptstadt Wiesbaden seit 2001 im Amt für Zuwanderung und Integration administrativ verankert. Dieses war im Jahre seiner Einrichtung ein Novum in Deutschland und ist bis heute eine Besonderheit. Es vereint die Integrationsabteilung und die Ausländerbehörde in einem Amt. Zudem sind unter dem Dach des Amtes für Zuwanderung und Integration auch die Geschäftsstelle des Ausländerbeirates und die Migrationsberatungsstellen für Erwachsene der Freien Träger zusammen gefasst.

Unter Integration versteht die Landeshauptstadt Wiesbaden „den dauerhaften Prozess der Eingliederung von Zuwanderern und Menschen mit Migrationshintergrund in das soziale und kulturelle Spektrum der Aufnahmegesellschaft sowie die Angleichung ihrer Lebenslagen ohne Aufgabe der jeweils eigenen kulturellen Identität. Dazu gehört der konstruktive Umgang aller Beteiligten mit Vielfalt und Verschiedenheit.1

Die Landeshauptstadt Wiesbaden kann sowohl in konzeptioneller als auch in struktureller und organisatorischer Hinsicht einen ausgereiften und bewährten Integrationsansatz vorweisen. Integration wird  als gesamtstädtische Querschnittsaufgabe gesehen. Es gibt eine ämter- und institutionenübergreifende Steuerungsgruppe zur Umsetzung der Integrationskonzepte, die in einem breit angelegten Beteiligungsprozess erstellt werden. Die Umsetzung der im Integrationskonzept für fünf Jahre festgelegten Handlungsziele wird in Form zweijährlicher Berichterstattung dargestellt.

Es gibt zahlreiche Akteure der Integrationsarbeit in Wiesbaden – städtische Ämter, kirchliche Organisationen, Freie Träger sowie ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger – sowie ein breites Spektrum an Angeboten für Migrantinnen und Migranten. Die Akteure sind gut miteinander vernetzt und kooperieren an vielen Stellen.  

Aktuell bieten 12, durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zugelassene Träger Integrationskurse in Wiesbaden an.

Projekt „Integration auf Kurs“

Projektziel:

Orientierung durch professionelle, systematische und am Bedarf orientierte Informationsvermittlung innerhalb der Integrationskurse durch eine trägerneutrale Person. Zuwanderer wissen, wohin sie sich situationsbedingt wenden müssen. Eine tatsächliche Integration erfolgt dabei auf unterschiedliche Art und Weise.

Projektanlass:

In 2005 wurden Integrationskurse mit einem bundesweit zentralen, einheitlichen und rechtlich verbindlichen Konzept als Maßnahme der Integrationsförderung in Deutschland eingeführt. Im Integrationskurs, bestehend aus einem Sprach- und einem Orientierungskurs, werden deutsche Sprachkenntnisse sowie Kenntnisse zu Staat, Gesellschaft und Geschichte Deutschlands vermittelt.

Der Integrationskursbesuch allein reicht jedoch oftmals nicht aus, um den Teilnehmenden, wesentliche Kenntnisse über Angebote und Strukturen vor Ort sowie Informationen zur schnellen und gelingenden sozialen, kulturellen und strukturellen Integration zu vermitteln und somit wichtige Zugänge aufzuzeigen. Es bestehen teilweise erhebliche Unkenntnisse über das bestehende System sowie die Möglichkeiten der entsprechenden Zugänge.

Die Zuführung zu den Integrationskursen ist bereits recht gut gelöst. (Neu-)Zuwanderer können sich in Wiesbaden sowohl in der Beratungsstelle des Amtes für Zuwanderung und Integration sowie bei den Migrationsberatungsstellen der Freien Träger über Integrationskurse (z.B. über Zugangsvoraussetzungen und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zugelassene Integrationskursträger) informieren und erhalten im Bedarfsfall Unterstützung bei der Antragstellung. Eine Liste der durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zugelassenen Träger von Integrationskursen, aktuell 12 Träger in Wiesbaden, wird Zuwanderern und Multiplikatoren zur Verfügung gestellt und ist jederzeit online abrufbar.

Es bleibt jedoch mehr oder weniger dem Zufall oder mehr oder weniger gut informierten oder engagierten Kursleitungen oder dem sozialen Umfeld überlassen, welche Informationen über weiterführenden Beratungs- und Unterstützungsangebote der unterschiedlichen Einrichtungen, sowohl der Freien Träger als auch der staatlichen Institutionen in Wiesbaden, die Teilnehmenden der Integrationskurse erreichen. Dabei sind der Umfang und die „Qualität“ des weitergegebenen Wissens über regionale Strukturen, Angebote und Beratungsstellen sowie die entsprechenden Zugangsmöglichkeiten maßgeblich von dem Informationsstand der Kursleitung und des sozialen Umfeldes abhängig.

Die für Integrationsmaßnahmen zuständigen Behörden und Maßnahmenträger andererseits erhalten keine bzw. kaum Informationen zu Problemlagen oder speziellen Bedarfen sowie vorhandenen Potenzialen der (Neu-)Zuwanderer aus deren Sicht. Eine systematische Rückkopplung wäre für die Träger der Integrationskurse unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht zu leisten. Die Chance, diese Erkenntnisse bei der bedarfs- und zielgruppengerechten Planung von Integrationsmaßnahmen berücksichtigen zu können, bleibt daher ungenutzt.

Das Projekt „Integration auf Kurs“ setzt an diesen Punkten an und informiert anhand von verschiedenen Informationsmodulen (IaK-Module) Teilnehmende in den Integrationskursen über zielgruppenübergreifende Angebote und Strukturen vor Ort, die sich an alle Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger richten (z.B. Kinderbetreuungsangebote, Schwangerenberatung, Elternbildung, Ämter der Landeshauptstadt Wiesbaden u.a.), sowie über primär an Migrantinnen und Migranten gerichtete Angebote (Migrationsberatungs-dienste, Integrationskursberatung, Erstberatungsstelle zur Anerkennung im Ausland erworbener Abschlüsse u.a.).

Durch die systematischen Besuche der Kurse soll eine Verbesserung des Zugangs zu weitergehenden Integrationsangeboten in den unterschiedlichen Lebensbereichen erreicht werden. Als ein wichtiges Arbeitsmaterial kommt dabei u.a. der Wegweiser für Migrantinnen und Migranten „Willkommen in Wiesbaden“ zum Einsatz.

Über den unmittelbaren Kontakt und Austausch mit der Zielgruppe werden Hinweise auf bestehende (Informations-)Bedarfe und Problemlagen erlangt, die bei der Maßnahmen-planung berücksichtigt werden.

Projektdurchführung:

Das Projekt wurde mit ersten Planungen und Recherchen in 2014 begonnen und ist nach Ab-sprache und mit Unterstützung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge seit November 2015 mit den ersten IaK-Modulen „in der Fläche“ in Integrationskursen.

Die angedachte Laufzeit des Projektes beträgt 3 Jahre. Nach derzeitiger Planung soll das Projekt nach erfolgter dreijähriger Erprobung und Etablierung durch das Projekt „I-Los“ ergänzt werden.2

Die IaK-Module werden von Mitgliedern einer Arbeitsgruppe ausgearbeitet und abgestimmt. Die „fertigen“ IaK-Module durchlaufen in aller Regel eine Probe- und Überarbeitungsphase. Anhand der Rückmeldungen der Teilnehmenden und der Kursleitungen sowie deren jeweilige Reaktionen bei den Kursbesuchen, werden die Inhalte und Präsentationen weiterentwickelt und den Bedarfen angepasst.

Vorgabe bei allen IaK-Modulen sowie deren Präsentation ist, dass Informationen über Angebote und Zugänge in Wiesbaden

  • in einfacher und handlungsorientierter Sprache,
  • übersichtlich,
  • mit anschaulichen Materialien,
  • nicht zu fachspezifisch,
  • unter Einbeziehung der Teilnehmenden dialogisch,
  • optimaler Weise im 2er-Team,

in einer Unterrichtseinheit eines Integrationskurses an die Zielgruppe vermittelt werden.

Parallel dazu soll eine sensible Wertevermittlung im Rahmen des Möglichen stattfinden ebenso wie praktische Tipps für ein Leben in Wiesbaden an die Teilnehmenden weitergegeben werden. Der Einsatz in den Integrationskursen erfolgt aufgrund der erforderlichen Sprachkenntnisse der Teilnehmenden frühestens ab dem 5. Integrationskursmodul.

Nach Abschluss der Veranstaltungen erhalten die Teilnehmenden Handouts mit wesentlichen Inhalten, weiterführenden Informationen zu Beratungsangeboten, Ansprechpartnern und Internetlinks.

Neben den Kursbesuchen, bei denen sowohl die Teilnehmenden als auch die Kursleitungen ergänzende Informationen erhalten, werden auch vertiefende Multiplikatorenschulungen für die Kursleitungen bzw. die Integrationskursträger in einzelnen IaK-Modulen angeboten.

IaK-Module

  • Ankommen und Orientierung
    Aufzeigen von Zugangswegen zu Beratungsstellen, Angeboten, Strukturen
  • Behörden
    Umgang mit Behörden, Abbau von Ängsten, Aufbau von Vertrauen
  • Arbeit (in Kooperation mit Mitarbeitenden des Kommunalen Jobcenters)
    Wichtigkeit von Ausbildung/Weiterqualifizierung sowie sozialversicherungspflichtiger Erwerbstätigkeit

geplant:

  • Bildung
    Schwerpunkt Elternbildung, Erklärung Schulsystem, Zugangswege
  • Gesundheit
    Erklärung des Gesundheitssystems, Zugänge, Wichtigkeit von Vorsorge
  • Freizeit / soziokulturelle Integration
    Teilhabe an der Gesellschaft, Ankommen in der Gesellschaft

Erste Erkenntnisse:

Die Annahme eines hohen Bedarfs bei (Neu-)Zuwanderern an Informationen über bestehende Strukturen und Angebote sowie Zugangswege hat sich ebenso wie die Herangehensweise bestätigt. Der dialogische Ansatz und die Verwendung anschaulicher Materialien haben sich bewährt.

Anfänglich als Möglichkeit betrachtet, in einer Testphase der IaK-Module den/die Referent/-innen Sicherheit zu geben und sich gegenseitig zu optimieren, hat sich der Kursbesuch mit einem 2er-Team über die Testphase hinaus dauerhaft als vorteilhaft erwiesen. Damit haben der/die Referent/-innen die Möglichkeit der gegenseitigen Reflektion der Veranstaltung, sowohl bezogen auf die Teilnehmenden als auch auf den/die Referent/-innen. Wichtiger ist jedoch, dass die Referent/-innen aufgrund ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten und Biografien (mit und ohne Migrationshintergrund), verschiedener Sprachstile und –kompetenzen zu den Teilnehmenden einen unterschiedlichen Zugang haben und von diesen auch unterschiedlich wahrgenommen werden und erreichbar sind.

Die Kooperation mit den Integrationskursträgern sowie eine verlässliche Planung und Organisation der Kursbesuche mit den Integrationskursträgern sind eine der wesentlichen Voraussetzungen für eine reibungslose Umsetzung des Projektes und das Erreichen des Projektziels.

Evaluation:

Die Kursbesuche werden sowohl von den Teilnehmenden als auch von den Kursleitungen mit einem einfachen, vorgefertigten Vordruck von den Teilnehmenden und einem differenzierteren Feedback-Bogen durch die Kursleitungen jeweils bewertet. Die Ergebnisse der Bewertungen werden erfasst und dienen sowohl der Reflexion als auch der Qualitätssicherung –und verbesserung.

Zusammenfassend kann bisher festgestellt werden, dass die Teilnehmenden in aller Regel positiv auf den Kursbesuch reagieren und ein „gutes“ Feedback abgeben. Die Kursleitungen sind kritischer, bewerten das Projekt bisher jedoch auch durchweg positiv.

Im Rahmen eines internen Forschungsprojektes der Hochschule RheinMain wurde das Projekt „Integration auf Kurs“ zudem wissenschaftlich untersucht. Es wurde untersucht, ob das Projekt einen Beitrag zur Versorgung von (Neu-)Zuwanderern in Integrationskursen im Hinblick auf den Capability Approach3 von Martha Nussbaum und Amartya Sen leistet und die „Capabilities“ (Befähigung) der Teilnehmenden fördert. Ziel dabei war es, einerseits die vorhandenen IaK-Module den einzelnen Capabilities zuzuordnen und somit zu evaluieren und andererseits Hinweise zu erhalten, welche Maßnahmen sinnvoll wären, um stärker Capabilities bei den Teilnehmenden zu fördern und somit eine bessere Lebensqualität zu erreichen.

Das Projekt IaK wurde in einer ersten Auswertung (Studie liegt voraussichtlich Anfang 2018 vor) der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Klassen, positiv wie folgt (auszugweise) bewertet:

„(…) Auf diese Art und Weise wird evident, dass im Projekt „Integration auf Kurs“ ein beachtlicher Beitrag nicht nur zur erfolgreichen Integration geleistet wird, sondern auch zu einem erfüllenden, florierenden, menschenwürdigen Leben, so wie es Martha Nussbaum fordert. (…) Bei der Betrachtung der obigen Ausführungen wird deutlich, dass das Projekt „Integration auf Kurs“ im Lichte der für ein menschenwürdiges Leben erforderlichen Capabilities sehr viel zu erreichen vermochte und durch seine durchdachten Inhalte ein Stück weit zu einem gelinden Leben der Teilnehmer_innen der Integrationskurse beitrug.(…)“

Bewertungskriterien

Die Bewertungskriterien des Wettbewerbs werden durch das Projekt wie folgt erfüllt:

  • in eine kommunale Gesamtkonzeption mit den Schwerpunkten Integration und Zusammenleben eingebunden:
    • Einbindung in das Integrationskonzept der Landeshauptstadt Wiesbaden, s. Abschnitt 4.1 (Herausforderungen in allen Handlungsfeldern) und Handlungsfeld „Vielfalt – Kultur – Religion“ (s. Abschnitt 4.6 des Integrationskonzeptes, Handlungsziel 4.6.2)
  • auf einer Ausgangs- und Bedarfsanalyse basieren
    • Zu Beginn des Projektes wurde eine stichprobenartige Bedarfsanalyse bei Teil-nehmenden von Integrationskursen, Integrationskursträgern, Migrationsberatungs-stellen der freien Träger und anderen Institutionen, die erste Anlaufstellen für Neuzuwanderer sind, durchgeführt. Aufgrund der Ergebnisse der Bedarfsanalyse wurden u.a. die Inhalte der IaK-Module festgelegt.
  • festgelegte Integrationsziele verfolgen
    • Handlungsziel 4.6.2 des Integrationskonzeptes (s. Anlage)
  • Instrumente des Qualitätsmanagements und der Evaluation einsetzen
    • s. Text oben, Evaluation, Seite 4
  • eine verbindlich vereinbarte Vernetzung und Kooperation von verschiedenen Akteuren umfassen
    • Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertretern/Vertreterinnen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Integrationskursträger und der Integrationsabteilung
    • Berichterstattung im Netzwerk der Integrationskursträger
    • Berichterstattung in der ämter- und institutionenübergreifenden Steuerungsgruppe Integration
    • Kooperation im IaK-Modul Arbeit mit dem kommunalen Jobcenter
  • Integration und Zusammenleben in der jeweiligen Kommune nachhaltig anlegen
    • Planung der Verselbstständigung des Projektes (langfristig, Projekt I-Los)
  • auf der kommunalpolitischen Ebene verankert sein und von dieser unterstützt werden
    • Berichterstattung an zust. Integrationsdezernenten der Landeshauptstadt Wiesbaden
    • Bestandteil des Integrationsberichtes
    • Berichterstattung (auf Anfrage) in politischen Ausschüssen
  • Gender- und Diversity-Aspekte berücksichtigen
    • interkulturell erfahrene und geschulte Mitarbeitende der Integrationsabteilung
  • einen Know-how-Transfer in andere Kommunen ermöglichen
    • Teilnahme der Landeshauptstadt Wiesbaden an dem Landesprogramm „WIR“
    • und Berichterstattung an Land Hessen
    • Teilnahme des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge an der Steuerungsgruppe IaK und Berichterstattung (Zwischenbericht 2017)
    • Veröffentlichungen in Fachliteratur geplant.

 

1Quelle: Integrationskonzept der Landeshauptstadt Wiesbaden 2016-2020

2In dem Projekt „I-Los“ sollen Migrantinnen und Migranten niedrigschwellig qualifiziert und zu Multiplikatoren für das Projekt IaK ausgebildet werden. Damit könnte sich das Projekt personell breiter aufstellen, mehr Module anbieten und sich zu gegebener Zeit verselbständigen.

3Der Capability Approach nach Martha C. Nussbaum (1999, 2006) in der Philosophie und von Amartya Sen (2000) in der Ökonomie. Menschliche Capabilities/Befähigungen als ein Minimum, das für ein menschen-würdiges Leben erforderlich ist.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 25a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Integrationskursträger
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26k Weitere Handlungsfelder: 
Vielfalt
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 30a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Amt/Bereich Jobcenter-Arbeitsvermittlung
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 31a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Bundesamt für Flüchtlinge und Migration, Integrationskursträger
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
Projekt „Bildungslotsen“, „Willkommen in Wiesbaden - Wegweiser für Migrantinnen und Migranten“
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Einzelprojekt 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Anlagen