Stadt Coburg

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Stadt Coburg
Typ: 
kreisfrei
Bundesland: 
Bayern
Einreichende Dienststelle: 
Stadt Coburg, Integrationsbeauftragter
Ansprechpartner/in: 
Rainer Klein
Straße/Postfach: 
Am Viktoriabrunnen 4
PLZ: 
96450
Telefon: 
+49 9561 89-2501
Ort: 
Coburg
Fax: 
+49 9561 89-62501

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Integrationskonzept 2017

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Das Integrationskonzept 2017 ist der kommunale Fahrplan der Stadt Coburg, den Prozess zur Gestaltung des Zusammenleben von Coburger Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Zuwanderungserfahrung zu gestalten. Bereits 2010 hatte der Coburger Stadtrat im Rahmenkonzept zur Integration in der Stadt Coburg erste Vorgaben verabschiedet.
Die Überarbeitung des Integrationskonzept zog sich länger als geplant hinaus; das Integrationskonzept 2017 konnte am 23.03.2017 einstimmig in der öffentlichen Sitzung des  Coburger Stadtrats verabschiedet werden. Gleichzeitig wurden Haushaltsmittel eingeplant.
Die Formulierung des Integrationskonzept 2017 erfolgte unter externer Beteiligung von VIA Bayern e.V.. Als Rückblick auf die Jahre 2010 - 2015 wurde durch VIA Bayern e.V. eine anonyme Online-Befragung unter den Akteuren in der Integrationsarbeit in der Stadt Coburg durchgeführt, die Ergebnisse dieser  Befragung bildeten die Grundlage der Auswahl der Handlungsfelder, Ziele und Maßnahmen im Integrationskonzept.Mit dem Konzept ist auch der Einstieg in das Integrationsmonitoring geplant, hierzu wurden in den Handlungsfeldern Indikatoren formuliert und Zuständigkeiten benannt. Die Vernetzung in der Stadtverwaltung Coburg zur Förderung der Interkulturellen Orientierung und außerhalb der Stadtverwaltung steht im Vordergrund der Planungen, Ziele, Maßnahmen und Projekte.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Coburg ist eine Stadt mit langer Tradition und hervorragenden Zukunftsaussichten. In unserer Stadt hat Internationalität, Migration und Integration schon immer eine große Rolle gespielt. Aktuell leben Menschen aus mehr als 110 Nationen in unserer Stadt. Ca. 9% der Bewohnerinnen und Bewohner haben eine ausländische Staatsangehörigkeit und knapp 23% haben Migrationshintergrund.

Im Jahr 2010 wurde erstmals in der Stadt Coburg ein Integrationskonzept verabschiedet. Das damalige Ziel, dass Menschen mit und ohne Migrationshintergrund – auf gleicher Augenhöhe und im Dialog Maßnahmen entwickeln, die gleichberechtigte Teilhabe und Chancengleichheit für alle in Coburg ermöglichen besteht in seiner Aktualität und Notwendigkeit unverändert fort.

Integration ermöglicht im Zeitalter der demografischen Entwicklung aber auch Chancen für Innovation und wirtschaftliche Dynamik. Das erfordert neue Wege und die Offenheit z. B. bei der Sicherung des Fachkräftepotentials und/oder bei der Gestaltung von Bildungs- und sozialen Angeboten.

Ebenso gewährleistet die gesellschaftliche Integration und gemeinsame Teilhabe von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund einen Grundpfeiler unserer demokratischen Stadtgesellschaft. Gleichwertige Lebenschancen in der Stadt ermöglichen uns den sozialen Frieden. Sich kennen- und verstehen lernen baut Diskriminierung ab und hilft evtl. entstehende Konflikte besser zu handhaben.

Die Erarbeitung des Integrationskonzept 2017 folgte dem Rahmenkonzept zur Integration aus dem Jahr 2010 und stellt die Weiterentwicklung und Aktualisierung dar.

Die Ziele und Maßnahmen sollten an die aktuellen Anforderungen und Entwicklungen angepasst und konkretisiert werden.

Die gleichberechtigte Teilhabe an den Angeboten der Daseinsvorsorge ist Hauptziel. Insbesondere wird der Bereich Bildung als eine Grundvoraussetzung einer gelingenden Bildungskarriere gesehen, die als Grundlage einer eigenständigen wirtschaftlichen Existenz verstanden wird.

In einer heterogenen Gesellschaft hat die interkulturelle Bildung ein hohes Maß an Bedeutung. Hierzu gehört die Erlangung von grundlegenden Kenntnissen über andere Kulturen und Religionen, um kultursensibel und friedvoll zusammen zu leben. Interkulturelles Wissen beinhaltet u.a. andere religiöse Kulturen zu kennen und zu hinterfragen. Das wertschätzende Bewusstsein für die eigene und die andere Kulturen ermöglicht einen offenen, toleranten und respektvollen Umgang und fördert das Verständnis für fremde und kulturspezifische Vorstellungen und Verhaltensweisen.

Der Erwerb von elementaren Kenntnissen über andere Kulturen und Religionen ermöglicht in einer pluralistischen und globalisierten Welt ein kultursensibles Verhalten und ein friedvolles Zusammenleben. Im Vergleich eigener Einstellungen und Haltungen mit denen anderer kann sich Interesse und Offenheit, gegenseitiger Respekt und Verhaltensweisen entwickeln, die hinsichtlich Lebensführung, Sprache und Religion konkretisiert. Interkulturelle Kompetenz zeigt sich darin, dass Menschen und Kulturen voneinander lernen und sich so gegenseitig bereichern.

Die soziale und gesellschaftliche Integration soll rassistischen und diskriminieren Tendenzen entgegenwirken und Fremdenfeindlichkeit vorbeugen.

Das Integrationskonzept 2017 soll den Integrationsprozess von Zuwanderern unterstützen und ein vertrauensvolles Klima erzeugen.

Eine gelebte Willkommens- und Anerkennungskultur fördert ein Klima von Vertrauen und Respekt bei Erhalt der kulturellen und religiösen Identität

Der auch im öffentlichen Raum sichtbare vermehrter Zuzug von Asylsuchenden und Geflüchteten im Zeitraum ab 2015 nach Coburg hat das Erfordernis gezeigt, diesen Bereich näher zu betrachten und insbesondere im Rahmen der gesellschaftlichen Integration vorhandene Akteure (eigenes Handlungsfeld Asyl und Flüchtlinge im Integrationskonzept aufgenommen) stärker zu vernetzen und unterstützen.

Der spürbare Veränderungsprozess in der Gesellschaft soll durch Förderung der Interkulturellen Kompetenz in Institutionen und Behörden unterstützt werden.

Die Vorgehensweise im Integrationskonzept 2017 ist langfristig angelegt und soll ab 2020 auf ihre Aktualität überprüft werden.

Die Ziele des Integrationskonzeptes 2017 bestehen in erster Linie darin, das Zusammenleben von Coburgern mit und ohne Zuwanderungserfahrung im partizipativen Ansatz zu gestalten. Weiter soll die gleichberechtigte Teilhabe an den Angeboten der Daseinsvorsorge allen berechtigten Personen barrierefrei ermöglicht werden. Die Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft und ein friedlichen und respektvollen Zusammenlebens in Coburg steht ebenfalls im Fokus der Aktivitäten.

Vielfalt wird als Normalität und gleichzeitig als Potential für alle wahrgenommen.

Als Zielgruppe sieht das Integrationskonzept Migrantengemeinschaften und die Aufnahmegesellschaft. Zur erfolgreichen Kontaktaufnahmen werden Multiplikatoren benötigt, um in direkten Austausch zu den Personen treten zu können. Weitere Zielgruppen sind Institutionen und Organisationen zur Förderung der Interkulturellen Orientierung und Interkulturellen Öffnung im Rahmen einer Anpassung der erforderlichen Organisationsstruktur aufgrund einer sich wandelnden Bevölkerungsstruktur.

Zum strukturellen Herangehen wurde für die Überarbeitung des Integrationskonzeptes die le Finanzierung der externen Begleitung durch VIA Bayern e.V. im Zeitraum 2015 – 2017 sicher gestellt.

Die rückblickende online Expertenbefragung durch VIA Bayern e.V., der aktiven Akteure (stadtintern und extern) in der Integrationsarbeit sollte versuchen, das fehlende Monitoring ab 2010 zu kompensieren.

Die Umsetzung der genannten Ziele mit den zugeordneten Maßnahmen soll im Zeitraum 2017 – 2010 erreicht werden.

Der einstimmige Beschluss des Sozialsenates und des Stadtrates zum „Integrationskonzept 2017“ und die Bereitstellung von gleichbleibenden Finanzmitteln zur Umsetzung von Projekten aus dem Integrationskonzept in den Jahren 2017 – 2020 wird als Teilerfolg auf dem Weg der Unterstützung des Integrationsprozesses eingeschätzt.

Die Vernetzung innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung und die Etablierung des Themas „Integration“ als Querschnittsaufgabe der Stadtverwaltung auf der politischen Ebene der Stadt Coburg konnte in den Jahren 2010 – 2015 begonnen werden.

Das dargestelltes Ergebnis aus der rückblickenden online Expertenbefragung zum Zeitraum 2010 – 2015 zeigt, dass der begonnen Weg weiter beschritten werden muss, um bereits erreichtes nicht wieder in Frage zu stellen.

Das Integrationskonzept 2017 stellt die kommunale Gesamtkonzeption mit den Schwerpunkten Integration und Zusammenleben dar.

Die Ergebnisse der online Befragung zur Integrationsarbeit dienten dem Integrationskonzept 2017 als Grundlage der zu formulierenden Ziele und Maßnahmen – der Ausgangslage in Coburg.

Als Ziele wurden unter Nr. 6 des Integrationskonzeptes 2017 genannt, eine eigenständige Existenz zu ermöglichen, die gesellschaftliche Integration zu fördern. Bei Erhalt der eigenen kulturellen Identität sollen die Grundlagen des Zusammenlebens in Deutschland auf der Grundlage des Grundgesetzes vermittelt werden. Respekt wird als Grundlage des Zusammenlebens gesehen und soll gefördert werden. Die Kulturelle Vielfalt wird als Chance anerkannt.

Gemeinsames öffentliches Fastenbrechen im Fastenmonat Ramadan als Begegnungsmöglichkeit zum Abbau von Vorurteilen und Berührungsängsten zwischen Menschen mit unterschiedlicher Religion und Kultur; Gemeinsames Fastenbrechen als Zeichen der Stadt Coburg an die muslimischen Bewohnern, dass sie willkommen sind und die kulturelle und religiöse Ausrichtung im Zusammenleben anerkannt wird. Seit 2014 war es in Kooperation mit der Ditib-Gemeinde Coburg e.V. möglich, im Fastenmonat Ramadan ein öffentliches Fastenbrechen nach Einbruch der Dunkelheit auf dem Albertsplatz in Coburg als einem der zentralen Orte u veranstalten. Die Örtlichkeit des Albertsplatz wurde bewusst gewählt, um den dortigen „Engel der Kulturen“ in das Zusammenleben der unterschiedlichen Nationen und Kulturen in der Stadt Coburg einzubeziehen. 2016 konnte der türkische Generalkonsul am Fastenbrechen teilnehmen.

Die Internationale Woche als jährliche Veranstaltungsreihe zur Förderung der Begegnungsmöglichkeit (Flyer) als Rahmen für Projekte von teilnehmenden Organisationen und Vereinen incl. Migrantenselbstorganisationen. Durch die öffentliche Auftaktveranstaltung zur Internationalen Woche soll den in der Integrationsarbeit tätigen Institutionen die Möglichkeit gegeben werden, ihre Tätigkeiten einer breiten Öffentlichkeit darzustellen. Den Migrantenselbstorganisationen (insbesondere den Moscheevereinen) soll ebenfalls die Möglichkeit gegeben werden, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und sich mit den in der Integrationsarbeit tätigen Institutionen zu vernetzen. Die Internationale Woche bietet weiter die Möglichkeit für die teilnehmenden Institutionen und Vereine sich zu vernetzen und gemeinsam Aktionen zu veranstalten.

Während der Internationalen Woche nutzt die Stadt Coburg die Gelegenheit, im Rahmen einer öffentlichen Einbürgerungsfeier die im vergangenen Jahr eingebürgerten Personen im Rahmen einer kleinen Feier durch den 3.BGM in der Stadt Coburg willkommen zu heißen. Seit 2014 werden während der öffentlichen Einbürgerungsfeier auch Personen eingebürgert.

2017 konnte bereits zum 3.Mal eine Führung zu den in der Stadt Coburg verlegten Stolpersteinen in die Internationalen Woche integriert werden.

Zum Abbau von Barriere-Ängsten kann ein gemeinsames internationales Kochen im Stadtteil Wüstenahorn mit dem 3.BGM während der Internationalen Woche gesehen werden.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Öffentlichkeit und damit auf an die Aufnahmegesellschaft in der Stadt Coburg
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 25a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Kommunalverwaltung
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
- Internationaler Tag des Flüchtlings - Internationale Woche gegen Rassismus - Fest der Religionen / Engel der Kulturen 2013 - Tag der offenen Moschee als fester Bestandteil - Internationale Woche - jährliche Einbürgerungsfeier
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
Öffentliches gemeinsames Fastenbrechen im Fastenmonat Ramadan
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Anfang 2015 entstand in Zusammenarbeit mit der Ditib-Gemeinde Coburg e.V. die Idee. ein öffentliches gemeinsames Fastenbrechen im Fastenmonat Ramadan auf dem in der Innenstadt zentral gelegenen Albertsplatz zu veranstalten. Der Albertsplatz hat durch seine Lage – direkt vor der Luther-Grundschule und dem 2013 in Coburg gelandeten „Engel der Kulturen“ – einen direkten Bezug zur Vielfalt in der Coburger Bevölkerung. Die Luther-Grundschule mit ihren internationalen Schülerinnen und Schülern hat sich und die Familien der Schülerinnen und Schüler in einem Foto-Projekt auf das Fastenbrechen vor der Luther-Schule vorbereitet.

Das öffentliche Fastenbrechen soll ein Zeichen für das Willkommen der muslimischen Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Coburg sein. Die Einladung zu der öffentlichen Veranstaltung wird in den Medien veröffentlicht. Als Zielgruppe wurden alle Bürgerinnen und Bürger mit und ohne muslimischen Glauben bewusst gewählt, um Verständnis und Respekt gegenüber Personen mit muslimischen Glauben zu fördern und rassistischen und diskriminieren Strömungen in der Gesellschaft entgegen zu wirken.. Seit 2015 hat sich die Zahl der teilnehmenden Personen erhöht, was an der Zahl der ausgegebenen Essen nachvollzogen werden konnte. Durch die Kontakte zu den Moschee-Gemeinden nehmen auch vermehrt geflüchtete Personen und Asylsuchende teil.

Die Zubereitung der Fastenspeisen übernimmt die DItib-Gemeinde Coburg e.V., die Stadt Coburg sorgt für die benötigte Rahmenbedingen. Ein Sponser übernimmt die Kosten für Wasser.

2016 bestand die Gelegenheit, den Generalkonsul der türkischen Republik aus Nürnberg zum Fastenbrechen einzuladen, der am 18.06.2016 teilnahm.

2017 konnte bereits zum 4.Mal das öffentliche Fastenbrechen realisiert werden.

Einzelprojekt 2

D 20 Titel des Einzelprojekts Nr. 2: 
Durchführung der Internationalen Woche in der Stadt Coburg
D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
zeitliche und finanzielle Ressourcen der beteiligten Organsiationen
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 25 Kurzbeschreibung des Projekts: 

Die Internationale Woche soll Begegnungsmöglichkeiten zwischen Coburgerinnen und Coburgern mit und ohne Zuwanderungserfahrung anbieten um sich und die Kultur des/der anderen kennen lernen und Respekt zeigen zu können. Die Veranstaltungsreihe soll Rassismus und Diskriminierung entgegen wirken. Die Internationale Woche wird seit 2012 durch die Stadt Coburg durchgeführt und ist aus dem Internationalen Fest 2010 entstanden, bei dem fast ausschließlich die Organisatoren anwesend waren. Aus dem Internationalen Fest entstand die Idee, einen Rahmen für internationale/interkultuelle Begegnungsangebote zu schaffen und die Veranstaltung in die Innenstadt auf den historischen Marktplatz zu verlagern.

Ab 2012 ist die Internationale Woche Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Stadt Coburg und wird in Kooperation mit dem Stadtmarketing organisiert. Am ersten Tag findet auf dem historischen Marktplatz eine offizielle Eröffnungsveranstaltung statt. Die teilnehmenden Verbände, Vereine und Migrantenorganisationen präsentieren sich und ihre Arbeit, seitens der Stadt Coburg wird die Hardware zur Verfügung gestellt (Bühne, Strom, Wasser, Müllentsorgung). Neben kulinarischen Angeboten werden kulturelle Informationen gegeben. An den weiteren Tagen der Internationalen Woche präsentieren sich die Organisationen mit ihren Angeboten (z.B. ElternTalk türkisch, Internationales Kochen im Stadtteil Wüstenahorn, Einbürgerungsfeier, Stolpersteinführung durch die Innenstadt). Die Bewerbung zu den Veranstaltungen (Plakate, Flyer) wird durch die Stadt Coburg organisiert und finanziell getragen.

Anlagen