Eifelgemeinde Nettersheim

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Eifelgemeinde Nettersheim
Typ: 
kreisangehörig
Bundesland: 
Nordrhein-Westfalen
Einreichende Dienststelle: 
Fachbereich IV – Bildung und Kultur
Ansprechpartner/in: 
Florian Fickenscher
Straße/Postfach: 
Krausstr. 2
PLZ: 
53947
Telefon: 
+49 2486 78-83
Ort: 
Nettersheim
Fax: 
+49 2486 78-78

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

Interkulturelle Lehrküche – Gewürze kennen keine Grenzen!

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Die Eifelgemeinde Nettersheim verfolgt seit der Zuwanderungswelle 2015 ein in den Gemeindestrukturen fest verankertes Integrationskonzept, das den Begriff Integration als langfristige Eingliederung und Einbindung der Schutzsuchenden in den gesellschaftlichen Bereichen Bildung, Ausbildung, Wohnen, Arbeitsmarkt, Gesundheitsversorgung, kulturelle und politische Teilhabe versteht. Dabei wird das Kloster Nettersheim als zentrale Anlaufstelle aller Angebote fungieren.

Zusätzlich zu den bereits etablierten Integrationsmaßnahmen soll die interkulturelle Lehrküche besonders gefördert werden. Denn gemeinsames Kochen und Gastfreundschaft stellen in der Kultur vieler Flüchtlinge grundlegende gesellschaftliche Prinzipien dar. Daher sieht die Eifelgemeinde Nettersheim ihr Projekt als hervorragende Möglichkeit, das Zusammenleben der Einheimischen und Neubürger zu fördern und dabei eine möglichst breite Zielgruppe anzusprechen. Gleichzeitig wirkt das Projekt überregional und agiert als Multiplikator.

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

1. Ausgangssituation

Die Flüchtlingsbewegung im Jahr 2015 stellte sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch ihre Kommunen und Gemeinden vor große Herausforderungen. Gleichzeitig konnten auch die großen Chancen, die durch die Zuwanderung geflüchteter Menschen aufkamen, erkannt werden.

Im Januar 2015 waren in der Eifelgemeinde Nettersheim rund 30 Asylbewerber untergebracht. Heute ist die Zahl der im Gemeindegebiet lebenden Flüchtlinge auf rund 120 Personen angestiegen. Im Vergleich zur Gesamteinwohnerzahl (Stand 30.06.2017 = 7.463) beträgt der Anteil der Flüchtlinge somit rund 1,6%. Bis zum Jahresende 2018 wird die Zahl der Schutzsuchenden in der Eifelgemeinde Nettersheim voraussichtlich auf rund 145 Personen steigen, was einem Einwohneranteil von 1,9% entspricht.

In Nettersheim wird der Begriff "Integration" als Prozess der Eingliederung und Einbindung in die gesellschaftlichen Kernbereiche Bildung, Ausbildung, Wohnen, Arbeitsmarkt, Gesundheitsversorgung, kulturelle und politische Teilhabe verstanden. Für das Gelingen von Integrationsschritten reklamiert das Vorhaben gleichermaßen die Verantwortung und das Engagement sowohl der Eingewanderten wie der Angehörigen der Aufnahmegesellschaft, woraus sich für beide Seiten neue Talente, Sichtweisen, Mentalitäten und Wissen gewinnbringend eröffnen.
Um die Integrationsprozesse aufzugreifen und auszubauen, wurde 2016 das Quartiersmanagement für Flüchtlingshilfe und Integration ins Leben gerufen, welches zukünftig im Kloster Nettersheim angesiedelt sein wird. Dieses ist Anlaufpunkt für Flüchtlinge aller Nationen, bündelt Kräfte, die Grundlagen für eine erfolgreiche Integration schaffen und bringt Synergien für das gesamte Quartier und für die interkommunale Zusammenarbeit mit sich.

2. Anlass (konkrete Auslöser/Gründe für Konzept/Projekt/Maßnahme)

Die Integration geflüchteter Menschen ist vor allem in kleinen Kommunen, wie der Eifelgemeinde Nettersheim, stets mit Herausforderungen verbunden. Besondere Aufgabe ist es dabei, attraktive Angebote sowohl für die Flüchtlinge, als auch für die einheimische Bevölkerung zu schaffen, um die Offenheit gegenüber der jeweils anderen Kultur zu fördern. Vor allem die intrinsische Motivation zur Teilhabe an gemeinsamen Aktivitäten soll angeregt werden. Denn nur wer sich integrieren will, dem gelingt dies auch langfristig.

Bei den regelmäßigen Besuchen, die in den Unterkünften der Schutzsuchenden durchgeführt werden, zeigt sich die besondere Gastfreundschaft, die tief in der Kultur vieler unserer neuen Bewohner verankert ist. Traditionell werden Gäste dabei herzlich mit Tee, Kaffee und Gebäck empfangen. Als wichtigste Ausdrucksform dieser Gastkultur, die viele Flüchtlinge mit zu uns bringen, beruht das gemeinsame Essen auf dem uralten Brauch, Gästen Schutz zu bieten sowie Durst und Hunger zu stillen.

Immer wieder stellen die Gastgeber ihre Kochkünste unter Beweis und zeigen uns, wie wichtig ihnen das Kochen und Beisammensein sind. Bei unseren Besuchen stellt sich regelmäßig heraus, dass unsere neuen Mitbürger große Freude am gemeinsamen Kochen haben, diese gerne mit anderen teilen und offen für unsere einheimische Küche sind. Um diesem Bedürfnis nachzugehen, möchte die Eifelgemeinde Nettersheim mit dem Projekt „Interkulturelle Lehrküche – Gewürze kennen keine Grenzen!“ ein regelmäßiges Angebot schaffen, das das Miteinander zwischen den Flüchtlingen und den Einheimischen nachhaltig fördert.

Der Fokus wird vor allem auf die individuellen Besonderheiten der jeweiligen Kultur gelegt. Dabei geht es nicht nur darum, die jeweils andere Lebensweise kennenzulernen und sich zu integrieren, sondern vielmehr darum, den Einheimischen aufzuzeigen, wie vielseitig und interessant andere Kulturen sein können. Daher wird die interkulturelle Lehrküche in Nettersheim als hervorragendes Projekt betrachtet, um die Wünsche und Bedürfnisse der Flüchtlinge zu verfolgen und gleichzeitig die Integration in unsere Gemeinde zu fördern.

3. Konzeption, Ziele und Zielgruppen

Das Thema Ernährung spielt in Deutschland seit Jahren eine immer wichtigere Rolle. Menschen achten bewusster auf die Auswahl ihrer Lebensmittel sowie deren Herkunft und Verarbeitung. Für Schutzsuchende aus anderen Kulturkreisen ist dies dagegen oft neu. Der Austausch der unterschiedlichen Kulturen hilft dabei miteinander und vor allem voneinander zu lernen und schafft eine Sensibilisierung für die Bräuche und Gewohnheiten anderer Kulturen.

Mit dem Nettersheimer Projekt setzt sich die Gemeinde zum Ziel, Barrieren in der Integration geflüchteter Menschen zu überwinden und ungeahnte Gemeinsamkeiten zu entdecken. Dabei werden sowohl unter den Schutzsuchenden, als auch unter den Einheimischen Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder zum gemeinsamen Kochen aufgefordert.

Beim gemeinsamen Kochen können Flüchtlinge und Einheimische die Probleme und Schwierigkeiten des Alltags hinter sich lassen und sich ganz unverfänglich auf Augenhöhe begegnen. Hierbei wird ein reger Austausch unter den Hobbyköchen und -lehrlingen geführt, in dem Gesetze, Auflagen, Anträge und Politik kurzzeitig vergessen werden können. Vielmehr stehen die kulinarischen Besonderheiten der jeweiligen Nationen sowie die individuellen Persönlichkeiten der Teilnehmer im Fokus des Treffens.

Während des Gemüseputzens, Schnippelns, Kräuterhackens und Brutzelns werden Barrieren überwunden und Begegnungen von Mensch zu Mensch ermöglicht. Dabei gibt der Koch oder die Köchin einen Einblick in das Leben und die Kultur seines oder ihres Herkunftslandes. Ziel ist es, dass sich die Menschen beim Kochen kennenlernen und sich für die Bräuche und Sitten des anderen öffnen. Das anschließende gemeinsame Essen des Hand in Hand Gekochten eröffnet die Möglichkeit, weitere Gespräche zu führen, in denen sicherlich die eine oder anderen neue Information über die jeweiligen Herkunftsländer der Geflüchteten und deren Fluchthintergründe zu Tage kommen.

Ziel der interkulturellen Lehrküche ist es, die Integration der schutzsuchenden Menschen in unserer Gemeinde bestmöglich zu fördern und die vorhandene Offenheit der Bewohner Nettersheims kulinarisch zu erweitern. Darüber hinaus sollen neue Kontakte geknüpft und die Basis für Freundschaften geebnet werden, die über das gemeinsame Kochen hinausgehen.

4. Vorgehen und Umsetzung

Um den Teilnehmern die Möglichkeit zu bieten, gemeinsam zu kochen, bedarf es einer Räumlichkeit mit entsprechender Ausstattung und ausreichendem Platz. Auch die Einhaltung von Sicherheitsstandards und hygienischen Voraussetzungen muss gewährleistet sein. Die Lehrküche des Schulzentrums Nettersheim bietet bereits gute Voraussetzungen, um das gemeinsame Kochen durchzuführen. Zahlreiche Schülerkochkurse sowie die Nutzung durch Externe hinterließen im Lauf der Jahre jedoch ihre Spuren. Um auch zukünftig alle Sicherheitsbestimmungen und Hygienestandards einhalten zu können sowie langfristig auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein, muss in die Lehrküche investiert und diese modernisiert werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Angebote der interkulturellen Lehrküche nachhaltig in unserer Gesellschaft etabliert werden können.

Als Zentralort der Gemeinde bietet Nettersheim beste logistische Voraussetzungen, um interkulturelles Lehrkochen anzubieten. Durch die günstige Lage der Lehrküche ist eine hervorragende Anbindung, sowohl über private Verkehrsmittel, als auch über den öffentlichen Personennahverkehr gewährleistet. Die Anfahrt mittels des örtlichen Taxibusses ist ebenfalls möglich.

Die Kurse der interkulturellen Lehrküche werden über das Quartiersmanagement für Flüchtlingshilfe und Integration angeboten. An diesen nehmen 15 bis 20 Personen teil. Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt, da nur so ein sinnvolles Lehren der Arbeitsschritte und Zubereiten der Speisen möglich ist, bei dem alle gleichwertig angesprochen werden können.

Dabei unterstützt mindestens ein/e Hauptverantwortliche/r, die/der die Gesundheitsbelehrung nach §43 Infektionsschutzgesetz (IfSG) des Gesundheitsamts erhalten hat, die Person, die am jeweiligen Tag Gerichte aus ihrer/seiner Heimat zubereitet. Dies ist nötig, um die Kochkurse systematisch durchzuführen und vor allem, um das Einhalten hygienischer Bestimmungen zu gewährleisten. Die Zutaten für die Speisen werden vor Beginn der Kurse von der Person, deren Gerichte beim nächsten Mal zubereitet werden, eingekauft.

5. Erfüllung der Bewertungskriterien

5.1. Einbindung in das kommunale Gesamtkonzept

Die interkulturelle Lehrküche fundiert auf einer fest verankerten Integrationsstrategie der Eifelgemeinde Nettersheim und ergänzt bereits vorhandene Projekte. Mit dem Quartiersmanagement für Flüchtlingshilfe und Integration wurde eine Struktur geschaffen, die den komplexen Gesamtprozess der Integration schutzsuchender Menschen fachlich begleitet und fördert. Zu den Aufgaben des Quartiersmanagements zählen außerdem die Vernetzung von Partnern, die Koordination von Handlungs- und Erlebnisfeldern, die Verbindung zum Quartier sowie die Forcierung der interkommunalen Zusammenarbeit.

Mit der Sanierung des im Frühjahr 2016 erworbenen Herz-Jesu-Kloster Nettersheim wird bis Ende 2018 eine Begegnungsstätte für Schutzsuchende, Einheimische, Touristen und alle Interessierten geschaffen. Hier werden Angebote zu Bildung und Kultur, Jugendarbeit, Gesundheitsprävention, Sport und vieles mehr zur Verfügung gestellt. Mit der interkulturellen Lehrküche wird nun an das bestehende Konzept angeknüpft und ein weiteres Integrationselement in der Eifelgemeinde Nettersheim etabliert. Das Kloster Nettersheim fungiert dabei als zentraler Ausgangspunkt der Angebote und ist somit Anlaufstelle für Informationen, Anmeldung, Durchführung und Nachbereitung der interkulturellen Kochkurse.

5.2. Ausgangs- und Bedarfsanalyse

Seit der Zuwanderungswelle 2015 haben, wie bereits beschrieben, zahlreiche Flüchtlinge Schutz bei der Eifelgemeinde Nettersheim gefunden. Um nun auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen eingehen zu können, steht das Quartiersmanagement für Flüchtlingshilfe und Integration sowie das Sozialamt in ständigem Kontakt zu den Neuankömmlingen. Zusammen mit unserem Außendienst werden diesen regelmäßig Besuche in ihren Unterkünften abgestattet, in denen persönliche Gespräche geführt und individuelle Bedürfnisse in Erfahrung gebracht werden.

5.3. Festgelegte Integrationsziele

Die Eifelgemeinde Nettersheim setzt sich bei der Integrationsstrategie zum Ziel, die Schutzsuchenden nachhaltig als vollwertiges Mitglied in unserer Gesellschaft aufzunehmen. Ein doch so komplexes Vorhaben lässt sich nur über vielseitige Maßnahmen bewerkstelligen, die sich in möglichst vielen Lebensbereichen widerspiegeln. Um dies zu ermöglichen, werden in

  • Erlernen der deutschen Sprache
  • Therapeutische Betreuung und Gesundheitsmaßnahmen
  • Dezentrale Unterbringung
  • Ständige Betreuung der Einrichtungen
  • Ehrenamtliches Engagement
  • Kooperation mit Partnern
  • Gewährleistung der Mobilität durch Fahrdienste und Fahrräder
  • Qualifizierte Betreuung von (Klein-)Kindern und Jugendlichen
  • Interkommunale Zusammenarbeit
  • Gemeinnützige Arbeit
  • Kulturelle und politische Teilhabe
  • Einbindung der Einheimischen

5.4. Instrumente des Qualitätsmanagements und der Evaluation

Das Quartiersmanagement für Flüchtlingshilfe und Integration fungiert zusammen mit dem Sozialamt der Gemeinde als Anlaufstelle für die geflüchteten Menschen in Nettersheim. Sie stehen in ständigem Kontakt miteinander und nehmen sich der Probleme der Schutzsuchenden an. Dabei wird der Integrationsfortschritt der Flüchtlinge hinsichtlich der Teilnahme an Sprachkursen, der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen in den Bildungseinrichtungen, der Arbeits- und Wohnungssituation, der Teilnahme an Veranstaltungen (wie z.B. Flohmarkt oder interkulturelle Lehrküche) sowie der Aktivität in den Vereinen beobachtet und protokolliert.

5.5. Kooperation von verschiedenen Akteuren

Die kommunale Gemeinschaft ist ein wichtiger Akteur an der Basis zur Förderung der Integration. Daher ist es wichtig, für den Prozess starke und qualifizierte Partner zu gewinnen. Ein Auszug der Nettersheimer Partner ist folgender Tabelle zu entnehmen:

  • Flüchtlingsinitiative Nettersheim
  • Familienzentrum Nettersheim
  • Eifel Vital
  • Bildungswerk Nettersheim
  • Vereinsgemeinschaft Nettersheim
  • Literaturhaus Nettersheim
  • Offene Jugendarbeit

5.6. Nachhaltige Anlegung von Integration und Zusammenleben

Die Eifelgemeinde Nettersheim entwickelt fortlaufend Angebote, die die Eingliederung der geflüchteten Menschen in unsere Gesellschaft nachhaltig fördern. Folgende Maßnahmen werden dabei umgesetzt:

  • „Smile-Patenschaften“ (Sprachpatenschaften in Kindergärten und Schulen)
  • Ehrenamtliche Tätigkeiten in der Kirchengemeinde
  • Deutschkurse
  • Schaffung von eigenem Wohnraum
  • Schaffung und Vermittlung von Arbeitsplätzen

Darüber hinaus arbeitet die Eifelgemeinde Nettersheim als Manager im interkommunalen Projekt „Eifel Vital“. Ziel des Projekts ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region sowie deren Vermarktung auf digitaler Ebene. Über die Website www.eifel-vital.de haben Partnerbetriebe die Möglichkeit, ihre Angebote kostenlos zu bewerben. Auch die interkulturelle Lehrküche soll als Angebot über Eifel Vital vermarktet werden und so die interkommunale Vernetzung stärken.

Außerdem werden die interkulturellen Kochkurse zukünftig im Jahresprogramm des Familienzentrums Nettersheim mitgeführt. Dieses bündelt Angebote zu Betreuung, Bildung, Beratung und Bewegung für Menschen sämtlicher Generationen.

5.7. Verankerung und Unterstützung auf kommunalpolitischer Ebene

Die Eifelgemeinde Nettersheim kooperiert seit vielen Jahren mit dem Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum (KoBIZ) des Kreises Euskirchen. Im Zuge der Flüchtlingsbewegung verstärkte die Eifelgemeinde Nettersheim die Zusammenarbeit mit dem KoBIZ. Gemeinsam werden in Nettersheim Angebote für Flüchtlinge geschaffen, die die Integration schutzsuchender Menschen in zahlreichen Lebensbereichen fördert. Auch die interkulturelle Lehrküche wird tatkräftig vom KoBIZ unterstützt.

5.8. Know-how-Transfer in andere Kommunen

Das Quartiersmanagement für Flüchtlingshilfe und Integration nimmt regelmäßig an interkommunalen Treffen der Integrationsbeauftragten des Kreises Euskirchen teil. Bei diesen werden aktuelle Themen, Problemstellungen, Neuigkeiten und Herausforderungen der Integration besprochen. Zu den Arbeitstreffen werden regelmäßig Flüchtlinge eingeladen, die über persönliche Erfahrungen, Bedürfnisse und Hürden der Integration berichten. Hierbei haben diese die Möglichkeit, die Strukturen und Prozesse der Integrationseinrichtungen kennenzulernen und zu verstehen. Gemeinsam werden Lösungsansätze und neue Strategien entwickelt, die Hand in Hand umgesetzt werden und als Vorbild für andere Kommunen dienen sollen.

Die Eifelgemeinde Nettersheim wirkt mit seiner Angebotsvielfalt als Multiplikator und strahlt in die Nachbarkommunen aus. Neue Kooperationen und Partnerschaften, die zur Integrationsförderung beitragen, werden auch zukünftig angestrebt.

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26k Weitere Handlungsfelder: 
Interkommunale Vernetzung
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Einzelprojekt 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Anlagen