Landkreis Dahme-Spreewald

Name der Stadt/der Gemeinde/des Landkreises: 
Landkreis Dahme-Spreewald
Typ: 
Landkreis
Bundesland: 
Brandenburg
Einreichende Dienststelle: 
Büro Landrat – Die Migrationsbeauftragte
Ansprechpartner/in: 
Antje Pretky
Straße/Postfach: 
Brückenstr. 41
PLZ: 
15711
Telefon: 
+49 3375 26-2685
Ort: 
Königs Wusterhausen
Fax: 
-

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Titel des Wettbewerbsbeitrags

„LDS integriert – Ausbildung und Arbeit“ - Im Projekt „LDS integriert“ sollen Geflüchtete bei ihrer Integration in den Arbeitsmarkt begleitet werden

Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags

Unmittelbare Abstimmungs- und Koordinierungsprozesse zwischen dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit, Unternehmen und der Einsatz von ehrenamtlichen Paten zur Begleitung und Unterstützung der Geflüchteten sowie vorbereitende Qualifizierungsmaßnahmen sollen für die Geflüchteten konkrete individuelle Lösungen zur Einmündung in Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung und somit zur Integration in die Gesellschaft ermöglichen.

Hierbei kommt insbesondere den ehrenamtlichen Paten eine besondere Rolle zu: Die komplimentäre und ergänzende Ausrichtung zu den Strukturen der öffentlichen Hand

  • sie informieren die Geflüchteten über die Themen Arbeit, Ausbildung und Studium
  • sie bereiten sie auf Behördengänge vor und/oder begleiten sie
  • sie vermitteln zwischen ihnen und potenziellen Arbeitgebern oder Bildungseinrichtungen
  • sie nehmen Kontakt zu potentiellen Arbeitgebern auf und gewinnen so „offene Stellen“
  • sie suchen die passenden Kandidaten allein oder mit Hilfe der Leistungsanbieter wie z.B. Maßnahmeträgern oder der Gemeinschaftsunterkünfte
  • sie unterbreiten interessierten Firmen die passenden Kandidaten und begleiten diese  zum Vorstellungsgespräch
  • sie besprechen mit dem mögl. Arbeitgeber Besonderheiten wie z.B laufende Integrationskurse, Wohnungssuche, kulturelle Gegebenheiten und weisen auf Möglichkeiten des Jobcenters oder der Agentur für Arbeit hin (z.B. Lohnförderung, Nachqualifizierung, etc)
  • sie unterstützen bei der Wohnungssuche zusammen mit dem Arbeitgeber
  • sie bleiben für eine gewisse Zeit Ansprechpartner für beide Parteien

Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags

Ausgangslage im Landkreis:

Die Verwaltung des Landkreises Dahme-Spreewald hat die Herausforderungen des enormen Flüchtlingszustromes und der damit verbundenen Aufgaben der Unterbringung von Flüchtlingen im Jahre 2015 bestanden. Der Landkreis hat in den vergangenen zwei Jahren  insgesamt etwa 2.300 Asylsuchende aufgenommen.

Im Gegensatz zur Unterbringung der Flüchtlinge, bei der es sich um eine Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung handelt, ist die Integration weitestgehend keine Pflichtaufgabe für den Landkreis.

Der Landkreis hat bereits ab Sommer 2015 die Integration durch das Bereitstellen von zusätzlichen Sprachkursen unterstützt. Diese Strategie wird mit einem Integrationskonzept des Landkreises fortgeschrieben und konkretisiert.

Es ist davon auszugehen, dass die Integration ein langwieriger und schwieriger Prozess ist, der über viele Jahre andauern wird. Sie ist mehr als nur eine Aufgabe der Verwaltung und nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance.

Integration kann aber nur gelingen, wenn es ein intensives Zusammenwirken der staatlichen mit der gesellschaftlichen Ebene gibt. Eine nur verwaltungstechnisch angelegte Betrachtungsweise wird nach  Auffassung des Landkreises der Größe des Problems nicht gerecht.

Jeder Asylsuchende soll die Chance zur möglichst frühzeitigen Integration erhalten, soweit die gesetzlichen Rahmenbedingungen dies ermöglichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier auf dem Erwerb der deutschen Sprache und dem Erwerb von Bildungsabschlüssen. Durch den frühzeitigen Spracherwerb und den nachträglichen Erwerb von Bildungsabschlüssen wird der Zugang zum Arbeitsmarkt erheblich erleichtert.

Integrationsziele können aber nur dann erreicht werden, wenn es ein breit gespanntes Netzwerk aus Akteurinnen und Akteuren gibt, die im Bereich der Integration zusammenarbeiten. Im Landkreis Dahme-Spreewald besteht dieses Netzwerk aus ehrenamtlichen Flüchtlingsinitiativen, aus Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Vereinen, den Kommunen und politischen Mandatsträgern. Der Landkreis Dahme-Spreewald unterstützt und begleitet dieses Netzwerk bei den vielfältigen Aufgaben der Integration.

Integration kann nur gelingen, wenn sie politisch und gesellschaftlich darauf ausgerichtet ist, möglichst chancengleich die Aufnehmenden und die Aufgenommenen an allen zentralen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens; an Freizeit, Bildung, Arbeit und Politik; teilhaben zu lassen.

Entstehung des Projektgedankens:

In der ehrenamtlichen Willkommensinitiative „WIND-Willkommen im nördlichen Dahmeland“ hatte sich im Jahr 2016 bereits eine Arbeitsgruppe „Ausbildung und Arbeit“ gebildet. Durch diese Arbeitsgruppe mit mehreren ehrenamtlichen Patinnen und Paten wurden Geflüchtete bei der Integration in den Arbeitsmarkt begleitet. Hierbei stießen die Akteure aber oftmals auf bürokratische Hürden, die ein Vorankommen in der Sache oftmals erschwerten oder gar nicht möglich machten. Es stellte sich hier auch die Frage, wie ein Geflüchteter eigenständig, ohne Hilfe durch ehrenamtliche Paten, jemals den Weg in Ausbildung und Arbeit durch die vielen Behörden meistern sollte. Die Ehrenamtliche aus der Initiative traten dann mit dem Wunsch an den Landkreis heran, sie in ihrer Arbeit zu unterstützen, ihr einen Rahmen, eine offizielle Struktur zu geben. Von der Notwendigkeit dieses Handelns überzeugt hat der Landkreis daraufhin Gespräche mit dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit geführt. Das Ergebnis dieser Gespräche ist eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landkreis, dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit und dem AWO Regionalverband Süd-Brandenburg e.V., der als Projektträger gewonnen werden konnte. In der Kooperationsvereinbarung ist die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten geregelt und bestimmte Handlungsgrundlagen wurden festgeschrieben.

Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Landkreises Dahme-Spreewald und dem Bündnis für Brandenburg

Konzeption:

Ziel

Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit

Handlungsfeld:

Ergänzende Unterstützung von geflüchteten Menschen bei der Suche, Vermittlung und Aufnahme von Arbeits-und Ausbildungsplätzen im Wirtschaftsraum Dahme-Spreewald, Wirtschaftsregion Berlin-Brandenburg.

Kurzbeschreibung der Projekt(idee)

Die Teilhabe am Arbeitsleben ist ein wesentlicher Baustein, um geflüchtete Menschen in unsere Gesellschaft einzubeziehen. Ebenso ist es der Wunsch vieler geflüchteter Menschen einer zielgerichteten Tätigkeit nachzugehen, nicht nur aus Gründen einer Tagesstrukturierung, sondern um auch aus eigenen Kräften den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Neben traumatisierenden Fluchterfahrungen stoßen sie hier auf weitere Barrieren wie Verständigungsprobleme aus mangelnden Sprachkenntnissen und Unkenntnis des hiesigen Arbeits- und Ausbildungssystems sowie zu beachtender Vorgaben. Das Projekt beabsichtigt, mittels hauptamtlicher Koordination und ehrenamtlicher Tätigkeitgefl üchtete Menschen über die Themen Arbeit und Ausbildung zu informieren, sie auf Behördengänge vorzubereiten und zu begleiten. Das Projekt sieht seinen Hauptschwerpunkt in der ergänzenden Unterstützung: Vorhandene Förderstrukturen richtig und optimal nutzen, den Verwaltungsprozess für und mit den Betroffenen dokumentieren und nachhalten, Begleitung zu Vorstellungsgesprächen, Ansprechpartner für Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch nach der Vermittlung. Zielsetzung ist eine nachhaltige Vermittlung zwischen den geflüchteten Menschen und potenziellen Arbeitgebern bzw. Bildungseinrichtungen.

1. Angaben zum Projektträger

Der AWO Regionalverband Brandenburg Süd e.V. gründete sich 1990. Mit Sitz in Lübbenaul/Spreewald ist er in den landkreisen Dahme-Spreewald, Oberspreewaldlausitz, Teltow-Fläming, Spree-Neiße, Eibe-Elster und der Stadt Cottbus in den Bereichen Kinder-und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Altenhilfe und soziale Hilfen tätig. Der Regionalverband betreibt derzeit etwa 105 Einrichtungen und Dienste und zeichnet sich für ca. 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Nach dem Leitgedanken des Verbandes "von Menschen für Menschen mit Herz" betreuen und beraten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Menschen in unterschiedlichen Lebenswelten und Lebenssituationen .

In welchen Aufgabenfeldern ist die Organisation tätig:

Der AWO Regionalverband Brandenburg Süd e.V. unterhält in allen Feldern der sozialen Arbeit Angebote. Insbesondere werden Kindertagesstätten, Erziehungsberatungsstellen, Beratungsstellen für Menschen mit Behinderungen und für Menschen mit besonderen Problemlagen, stationäre, teilstationäre und ambulante Dienste und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Pflegebedürftigkeit sowie Seniorenbegegnungsstätten betrieben.

Das Projekt richtet sich an Geflüchtete aus dem Landkreis Dahme-Spreewald. Durch enge Begleitung der Menschen sollen individuelle Entscheidungen stabilisiert und zu einem guten Erfolg gebracht werden.

Die Aufgaben sind: Beratung, Begleitung zu Terminen, Nachhalten und Dokumentation der Verwaltungsschritte, gute Behördenkommunikation und Abstimmung, Erkennen und klären von individuellen Optionen, Nachsorge und Kontaktpflege bei Ausbildungs- und Arbeitsverhältnissen, Schaffen eines Netzwerkes mit engagierten Betrieben, Werben um weitere Firmen, Pressearbeit.

2. Angaben zur Zielgruppe

2.1 Auf welche Zielgruppe(n) ist das Projekt gerichtet?

Das Projekt richtet sich an zwei Zielgruppen. Es sollen ehrenamtlich Tätige gewonnen werden, die Erfahrung mit den Themen Arbeit, Ausbildung und Studium haben. Nach entsprechender Abstimmung und Vernetzung begleiten sie geflüchtete Menschen im erwerbsfähigen Alter auf der Suche nach einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz.

2.2 Wie viele Teilnehmer _Innen sollen in das Vorhaben einbezogen werden?

Das Projekt versteht sich als Dienstleister in einer Vernetzung mit den bereits vorhandenen öffentlichen und privaten Strukturen. In deren Mittelpunkt wird immer das Individuum stehen, dass durch ergänzende Unterstützung zum Erfolg (Arbeits- oder Ausbildungsaufnahme) geführt werden soll.

3. Begründung des Projekts

3.1 Worin begründet sich der Bedarf für das geplante Projekt?

Für geflüchtete Menschen ist der Weg in Arbeit und Ausbildung meist mit Schwierigkeiten verbunden. Einerseits spielen Schlüsselkompetenzen, Qualifikation und Sprachkenntnisse des einzelnen Arbeitsuchenden zur Aufnahme einer Beschäftigung eine wesentliche Rolle. Andererseits ist es schwer, die unterschiedlichen Zuständigkeiten und verschiedenen Zugangsvoraussetzungen und Einstiegsmöglichkeiten in den Arbeitsmarkt zu kennen und nachvollziehen zu können. Ansatzpunkt der Initiative ist es, geflüchteten Menschen Anleitung und die Rückmeldung zu spezifischem Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten für bestimmte Aufgaben zu geben.

3.2 Wie grenzt sich das Vorhaben von bisherigen Aktivitäten ab?

Der Antragsteller ist im Sozialraum als Arbeitgeber im sozialen Bereich bekannt und geschätzt. Damit verfügt er über Kenntnisse und Kontakte auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Durch die Umsetzung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben besitzt er ebenfalls Kenntnisse über Zuständigkeiten und Zugangsvoraussetzungen auf dem Weg in Arbeit. Mit der Aufnahme der Initiative werden insofern neue Wege beschritten, geflüchteten Menschen eine Perspektive für ihre persönliche Lebensplanung zu geben. Mit der Einbindung in das Arbeitsleben entstehen persönliche Kontakte, die oftmals einen Abbau von Vorurteilen zur Folge haben.

3.3 Wie ist das zu fördernde Vorhaben in die sozialen Strukturen vor Ort eingebunden und mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt?

In das Vorhaben sind der Landkreis Dahme-Spreewald, Agentur für Arbeit, Jobcenter und die Unternehmen des Wirtschaftsraumes eingebunden. Die Akteure sind sich einig, dass Investitionen in den Abbau von Hemmnissen in den Zugängen zu Arbeit und Ausbildung einem Fachkräftemangel entgegenwirken und somit zur Stärkung des Wirtschaftsraumes beitragen.

4. Beschreibung der Vorhabensziele

4.1 Darstellung der konkreten Ziele des Vorhabens innerhalb der beantragten Laufzeit

Durch hauptamtliche Koordination und ehrenamtliche Tätigkeit werden geflüchtete Menschen über die Themen Arbeit, Ausbildung und Studium informiert sowie auf Behördengänge vorbereitet und begleitet. Unmittelbare Abstimmungs-und Koordinierungsprozesse erfolgen zwischen den geflüchteten Menschen, ihren ehrenamtlichen Paten, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und Unternehmen. Individuelle Lösungen zur Einmündung in Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung sollen somit zur Integration in die Gesellschaft ermöglichen.

5. Beschreibung der Umsetzung der Vorhabensziele

5.1 Angabe der konkrete Aktivitäten und ggf. Methoden, die zur Erreichung der Vorhabensziele geplant sind

Die Initiative gewinnt Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten und Erfahrung mit den Themen Arbeit, Ausbildung und Studium haben. Als Paten begleiten sie alle geplanten Aktivitäten, die die geflüchteten Menschen bei ihren Bemühungen, sich erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft zu integrieren, unterstützen. Dabei stellen sie den Mittelpunkt zwischen Jobcenter, Agentur, Unternehmen und Geflüchteten dar.

Im Einzelnen erfolgt die Umsetzung durch folgende Maßnahmen:

  • sie informieren die Geflüchteten über die Themen Arbeit, Ausbildung und Studium
  • sie bereiten sie auf Behördengänge vor und/oder begleiten sie
  • nach Möglichkeit vermitteln sie zwischen ihnen und potenziellen Arbeitgebern oder Bildungseinrichtungen
  • sie nehmen Kontakt zu potentiellen Arbeitgebern auf und gewinnen so "offene Stellen"
  • sie suchen die passenden Kandidaten allein oder mit Hilfe der Leistungsanbieter wie z.B. Maßnahmeträgern oder der Gemeinschaftsunterkünfte
  • sie unterbreiten interessierten Firmen die passenden Kandidaten und begleiten diese zum Vorstellungsgespräch
  • sie besprechen mit dem möglichen Arbeitgeber Besonderheiten wie z. B. laufende Integrationskurse, Wohnungssuche, kulturelle Gegebenheiten und weisen auf Möglichkeiten des Jobcenters oder der Agentur für Arbeit hin (z.B. Lohnförderung, Nachqualifizierung)
  • sie unterstützen bei der Wohnungssuche zusammen mit dem Arbeitgeber
  • sie bleiben für eine gewisse Zeit Ansprechpartner für beide Parteien

  zur Sicherstellung der Maßnahmen sind folgende Investitionen/ Aufwendungen notwendig:

  • Erstausstattung
  • Personalkosten
  • Ehrenamtskosten
  • Sachkosten

5.2 Darstellung des Zeitplans für die Umsetzung des Vorhabens

Laufzeit des Vorhabens 01.01.2017 bis 31.12.2017.

5.3 Wie werden die Ergebnisse dokumentiert und kommuniziert?

Für das Netzwerk wird ein Mailverteiler eingerichtet, der einen gleichen Informationsstand sicherstellen soll. Gleichzeitig wird die Internetpräsenz über eine eigene Facebook-Seite realisiert. Das Projekt bietet bei Veranstaltungen von Netzwerkpartnern Vorträge und für Zeitungen Beiträge an. Abschließend wird über die Zielerreichung mittels Bericht/Dokumentation an die Akteure, Verwaltung und Öffentlichkeit informiert.

5.4 konkrete Angaben zur Zugänglichkeit und Nutzbarkeit im Projekt. Bezug auf die sprachliche, mediale und ggf. bauliche Barrierefreiheit.

Beachtung des Leitfadens zur Durchführung barrierefreier Veranstaltungen und Aktivitäten.

6. Funktion, Aufgabe und Qualifikation des Projektpersonals, Abgrenzung zu ggf. vorhandenem Personal

Für die Projektkoordination werden hauptamtlich 0,5 Vollzeitäquivalenz benötigt. Aufgabe der Projektkoordination ist die Gewinnung und Schulung von ehrenamtlich Tätigen, die Vernetzung der Akteure sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Die Projektkoordination verfügt über Kenntnisse in den Bereichen Wirtschaft, Islamwissenschaften und arabische Sprachkenntnisse. Für die persönliche Unterstützung und Begleitung der geflüchteten Menschen sollen fünf ehrenamtlich Tätige als Paten gewonnen werden.

7. Nachhaltigkeit

Die Tätigkeit der ehrenamtlichen Paten wird für einen gewissen Zeitraum auch nach der Vermittlung in einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz weitergeführt. Dabei bleibt er Ansprechpartner sowohl für den geflüchteten Menschen als auch für das Unternehmen. Mit dieser "ausschleichenden" Betreuung soll sichergestellt werden, dass ggf. anfängliche Probleme nicht zum Abbruch der Arbeit oder der Ausbildung führen.

7.1 Soll das Vorhaben nach Ende Förderzeitraum des weitergeführt werden? Wenn ja, in welcher Weise?

7.2 Wie soll das Vorhaben weiter finanziert werden?

8. Themenauswahl

Aufklärung' Integration' niedrigschwellige Beschäftigungsprojekte , Selbstbestimmung und Persönlichkeitsbildung , Aufbau Netzwerke' Beratung-Prävention-Information , Ehrenamt' Entwicklung und Evaluation von Konzepten

9. Geplanter Durchführungszeitraum

Wann soll die Maßnahme durchführen werden?

01.01.2017 -31.12.2017 (ggf. soll eine Verlängerung des Projekts beantragt werden).

Fragen zum Wettbewerbsbeitrag

C1 Fragen zur gesamtkommunalen Einbindung des Wettbewerbsbeitrags

C 10 Gibt es in Ihrer Kommune ein Integrationskonzept?: 
ja
nein
C 11 Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag in dieses Integrationskonzept eingebunden?: 
ja
nein
C 12 Unterstützt der/die (Ober-)Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin Ihren Wettbewerbsbeitrag öffentlich?: 
ja
nein

C2 Fragen zur Konzeption und Ausrichtung des Wettbewerbsbeitrags

C 20 Gibt es zu Ihrem Wettbewerbsbeitrag ein schriftliches Konzept? : 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 21 Sind die Ziele des Wettbewerbsbeitrags im Hinblick auf Integration und Zusammenleben detailliert beschrieben & festgelegt?: 
ja
nein
C 22 Wurde vor der Festlegung der Ziele eine Ausgangs- und Bedarfsanalyse erstellt?: 
ja
nein
C 23 An welche Gruppen richtet sich Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
Kinder (Einrichtungen der Kindertagesbetreuung)
Kinder (Schule)
Jugendliche
junge Erwachsene
Erwachsene
Mädchen/Frauen
Jungen/Männer
aktuelle Zuwanderer (2015-2017)
jeweils differenziert nach Herkunftsgebieten
bereits seit mehreren Jahren in Deutschland lebende Zuwanderer
Bevölkerung vor Ort
Multiplikatoren
Weitere
C 23a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Arbeitgeber
C 24 Bezieht sich Ihr Wettbewerbsbeitrag auf: 
die Gesamtstadt?
einen Teilraum/Quartier?
ein Projekt?
C 25 An welche Orte und Einrichtungen knüpft Ihr Wettbewerbsbeitrag an?: 
Quartier als Ganzes
Nachbarschaftshäuser/Stadtteilzentren
Jugendeinrichtungen
Sportvereine
Flüchtlingsunterkünfte
Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
Schulen
Ausbildungsstätten
Bildungseinrichtungen (VHS u.a.)
Soziale Treffpunkte für Zuwanderer
Migrantenselbstorganisationen
Weitere
C 25a Wenn "Weitere"... Welche?: 
Kammern, Agentur, Jobcenter
C 26: 

Welche Handlungsfelder zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort stehen in Ihrem Wettbewerbsbeitrag im Mittelpunkt? Bitte geben Sie an, ob sich das Handlungsfeld auf die Gesamtstadt oder das Quartier bezieht bzw., ob es sich um ein Projekt handelt.

C 26a Handlungsfeld Wohnen und Wohnumfeld: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26b Handlungsfeld Soziale Infrastrukturen, z.B. Kindergarten, Schulen, Jugendeinrichtungen: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26c Handlungsfeld Bildung/Qualifizierung/Ausbildung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26d Handlungsfeld Beschäftigung/lokale Wirtschaftsförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26e Handlungsfeld Kultur: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26f Handlungsfeld Sport: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26g Handlungsfeld Gesundheit: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26h Handlungsfeld Umwelt/Grün: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26i Handlungsfeld Beteiligung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 26j Handlungsfeld Engagementförderung: 
Thema wird in einem gesamtstädtischen Konzept bearbeitet
Thema wird in einem teilräumlichen Konzept/auf der Quartiersebene bearbeitet
Thema wird im Rahmen eines/mehrerer Projekte bearbeitet
C 27a Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Zuwander" ausgerichtet?: 
ja
nein
C 27b Ist Ihr Wettbewerbsbeitrag auf Beteiligung, Engagement und Selbsthilfe der Zielgruppe "Bevölkerung vor Ort" ausgerichtet?: 
ja
nein

C3 Fragen zur Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags

C 30 Welche Akteure aus Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbei: 
Stadt-, Gemeinde-, bzw. Kreisrat
Amt/Bereich Soziales
Amt/Bereich Jugend
Amt/Bereich Wohnen
Amt/Bereich Grün(-planung)
Bürgermeister/in bzw. Landrat/-rätin
Amt/Bereich Stadtplanung/ Stadtentwicklung
Integrationsbeauftragte/r
Amt/Bereich Sport
Amt/Bereich Gesundheit
Weitere
C 31 Welche verwaltungsexternen lokal relevanten Akteure beteiligen sich wesentlich an der Umsetzung Ihres Wettbewerbsbeitrags?: 
Quartiersmanagement
Stadtteilzentren/ Nachbarschaftshäuser
Wohlfahrtsverbände
Kirchen
Migrantenselbstorganisationen
Sponsoren
Lokale Medien
Stiftungen
Sportvereine
Bildungseinrichtungen (Schule, VHS u.a.)
Nachbarschaftsvereine
Kleingartenvereine
Unternehmen, Betriebe
Weitere
C 32 Gibt es schriftliche und verbindliche Vereinbarungen zur Vernetzung und Kooperation der Akteure?: 
ja (bitte als Anlage beifügen)
nein
C 33 Welche Laufzeit hat Ihr Wettbewerbsbeitrag?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
C 34 Wie finanzieren Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
C 35 Wie lange ist die Finanzierung des Wettbewerbsbeitrags gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
C 36 Wird der Wettbewerbsbeitrag in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
C 36a wenn ja oder geplant: 
Fremdevaluation
C 37 Werden im Rahmen der Umsetzung von anderen entwickelte Projekte und Maßnahmen übernommen und eingesetzt?: 
ja
nein
C 37a Wenn ja ... Welche? : 
IQ-Netzwerk, Integrationslotsen der IHK und der HWK, Migrationssozialarbeiter, „Türöffner“, Agenturmaßnahmen
C 38 Sind umgekehrt im Rahmen Ihres Wettbewerbsbeitrags entwickelte Projekte und Maßnahmen bereits andernorts übernommen worden?: 
ja
nein

Einzelprojekte

Einzelprojekt 1

D 10 Titel des Einzelprojekts Nr. 1: 
„Lernpatenschaften im LDS“
D 11 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 12 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 13 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 14 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 14a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu
D 15 Kurzbeschreibung des Projekts: 
  • Lernpatenschaften im LDS
  • Aquise von Ehrenamtlern zum unterrichten von MINT-Fächern
  • Zuordnung Lernpate / Azubi nach Bedarf und Zeitfenstern
  • Beschaffung von Fachliteratur und Unterrichtsmaterial Deutsch
  • Kontakt und Einbindung von Berufsschule und Schulsozialarbeit
  • Einbindung ABH Maßnahmen wenn möglich
  • Kontakt und Einbindung Arbeitgeber
  • Erkennen und Aufbereiten von Hemmnissen im Integrationsprozeß (Schwerpunkt Ausbildung)DAF Sprachförderung im Ausbildungsprozeß

Einzelprojekt 2

D 21 Welche Laufzeit hat das Projekt?: 
bis zu zwei Jahre
mehr als zwei Jahre (aber befristet)
Dauerangebot
trifft nicht zu
D 22 Wie lange ist die Finanzierung des Projekts gesichert?: 
offen
bis zu zwei Jahre
dauerhaft
trifft nicht zu
D 23 Wie wird das Projekt finanziert?: 
kommunale Mittel
Landesmittel
Bundesmittel
europäische Mittel
Stiftungsmittel
Sponsorengelder
Spenden
Weitere
D 24 Wird das Projekt in seiner Qualität und Zielerreichung überprüft und bewertet bzw. evaluiert?: 
ja
geplant
nein
trifft nicht zu
D 24a wenn ja oder geplant: 
Selbstevaluation
Fremdevaluation
trifft nicht zu

Anlagen